Verschiedenartige Ausflüge auf der Schleifkottenbahn im März

Nach längerer Pause gibt es mal wieder einen vergleichenden Tourenbericht hier im Blog ..

Gemeinsam haben die beiden Ausflüge die Strecke und den gleichen Märztag. Es ging über die stillgelegte Bahnstrecke der Schleifkottenbahn im südwestlichen Sauerland bei Halver.

Bei der ersten Tour in 2013 fuhren wir mit einem für die Schiene umgebauten Kleinbus („Schienentaxi“) über die Gleise:

Foto 1: „Schienentaxi“ der Schleifkottenbahn am ehem. Bahnhof Oberbrügge (Stadt Halver, Sauerland, Märkischer Kreis); aufgenommen aus dem ehem. Stellwerk; 23. März 2013

Es war am Ausflugstag ’13 nasskalt und im südwestfälischen Mittelgebirge lagen noch Schneereste.  Wir fuhren durch die Landschaft des Märkischen Sauerlandes  bergauf, der Blick aus dem Bus nach hinten zeigt also bergab:

Foto 2: Blick aus dem „Schienentaxi“ nach hinten, d. h. gegen die Fahrtrichtung, zwischen Oberbrügge und Halver (Mitte); 23.03.2013

End- und Zielpunkt der Fahrt war der ehemalige „echte“ und heutige Kultur-Bahnhof Halver:

Foto 3: Kulturbahnhof Halver mit  dem  hinten links, hinter dem Kfz-Parkplatz, „parkenden“ Schienentaxi; südwestlicher Märkischer Kreis; 23.03.2013

Genau 6 Jahre später, also im März 2019, machten wir eine Neuauflage des Ausflugs über die Schleifkottenbahn, diesmal per Fahrrad-Draisine:

Foto 4: Draisinen neben ausrangiertem Schlafwagen-Waggon in Halver-Oberbrügge; links die Gleise der seit 2016 wieder für den Personenverkehr reaktivierten Volmetalbahn; 23. März 2019

Der Himmel war an diesem Tag zwar zunächst ähnlich trüb wie in 2013, aber es war deutlich milder, frost- und schneefrei, somit fürs Radeln auf Schienen passend:

Foto 5: per Draisine unterwegs auf der Schleifkottenbahn, Hinfahrt bergauf, vor dem einzigen Tunnel der Strecke; 23.03.19

Entlang der Gleise gab es auch einige tierische „Streckenposten“ 😉

Foto 6: Katze am Bahndamm der Schleifkottenbahn, von der (langsam bergauf) fahrenden Draisine aus – leicht gezoomt – fotografiert; 23.03.2019

Zwischendurch gab es sogar ab und zu sonnige Ausblicke in die Landschaft:

Foto 7: der Weiler „Siepen“ bei Halver, vom Bahndamm der Schleifkottenbahn aus gesehen; 23.03.2019

Die Rückfahrt führte dann bergab, was deutlich mehr Schwung auf den Schienen brachte:

Foto 8: mit der Draisine bergab von Halver (Mitte) Richtung Volmetal; 23. März 2019

Im abschließenden Kurzvideo ist das noch etwas besser zu sehen:

Frühlingsanfangsgrünen und -blühen 2019

Ziemlich pünktlich mit dem kalendarischen (astronomischen) Frühlingsanfang 2019 begann auch das große Ergrünen und Erblühen in der Natur.

Neben Früchten und Blättern aus dem Vorjahr erscheinen Blüten- und Blattknospen:

Foto 1: Gehölzrand mit Gewöhnlichem Schneeball, der noch Beeren aus dem Vorjahr trägt, aber auch schon erstes frisches Grün treibt; vorne rechts Brombeerzweige mit „Altlaub“; Menden/Sauerland (Stadtteil Lahrfeld) am 24. März 2019

Auch am Boden treiben überall die Blüten der Frühblüher (und weiteres Grün) aus:

Foto 2: blühender Huflattich am Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland; 30.03.2019

Ganz nah am Standort von Foto 2 waren auch Blüten in Blickrichtung Himmel anzutreffen, diesmal ganz in Weiß:

Foto 3: blühende Wildkirsche (Vogel-Kirsche) in Menden/Sauerland, Stadtteil Papenbusch; 30.03.2019

Bei passendem Sonnenlicht leuchten nicht nur die farbigen Blüten, sondern auch frisch ausgetriebene und noch sehr kleine Blätter:

Foto 4: Haselstrauch mit frischem Blattaustrieb im Abendlicht; Mendener Stadtforst Waldemei am 1. April 2019

Zum Schluss geht es wieder auf den Boden, in die Krautschicht:

Foto 5: Gewöhnliches Lungenkraut am Waldrand bei Menden/Sauerland, Stadtteil Lahrfeld, am 7.04.2019

Spätwinterwende vom Vorfrühling zum Sturmmärz – zweiter Teil

Ich knüpfe noch einmal an meinen vorletzten Beitrag an. Denn wechselhaftes Wetter passt ja auch bestens zum beginnenden April …

Der letzte Februartag ’19 startete sonnig, mild und windstill. Durch die noch winterkahlen Laubbaum- (und Lärchen-)kronen war ein fast blauer Himmel zu sehen:

Foto 1: (fast) blauer Himmel über dem Mendener Stadtforst Waldemei; 28. Februar 2019,13:05 Uhr

Es zog dann aber innerhalb von einer halben Stunde rasch hochnebelartige Bewölkung auf:

Foto 2: Ausblick vom Gaxberg (Waldrand Waldemei) auf Menden/Sauerland und den Haarstrang (links); 28.02.19, 13:35 Uhr

Nach dem „voreiligen“ Februar-Frühling wurde es im März wechselhafter, kühler, feuchter und windiger.
Das traf vor allem auf das zweite Märzwochenende zu.
Am Sonntagnachmittag gab es zwar teils Sonne, aber meist mit dunklen Wolken im Hintergrund:

Foto 3: dunkle Wolken und Sonne über Menden/Sauerland am 10. März 2019 um 16:30 Uhr

Bis zum frühen Abend tobte sich danach Sturmtief Eberhard aus, wie im folgenden Video vom 10.03.19, 18:12 Uhr, gut zu sehen und zu hören:

Drei sehr verschiedene Vogelmahlzeiten im Garten

Insgesamt habe ich im Winter 2018/2019 leider weniger Fotos von Vögeln am Futterplatz – oder auch anderswo – im Garten machen können als in den meisten Vorjahren.

Jetzt, zum Ende des (kalendarischen) Winters, zeige ich einige dieser Aufnahmen mit sehr unterschiedlichen Vogelarten mit außerdem stark verschiedenem Nahrungsspektrum und -verhalten:

Los geht es mit einem Amsel-Hahn, der sich an einem Apfel-Rest gütlich tut:

Foto 1: Amsel-Männchen mit Apfel am Futterplatz im Garten; Anfang Februar 2019; durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Recht häufig zu Gast am Futterplatz waren auch Ringeltauben, die immer sehr gründlich und geduldig alle Sämereien aufpicken:

Foto 2: Ringeltauben am Futterplatz (und Tränke) im Garten; Anfang März 2019; durch Fensterscheibe aufgenommen

Gar nichts am Hut mit vegetarischer Kost hat dagegen der Sperber, der sich – ganz in der Nähe des Futterplatzes aus den vorigen Bildern – seine Lieblingsspeise ‚Kleinvogel‘ geschnappt hatte:

Foto 3: Sperber (vermutlich Weibchen ..?) im Garten, mit schon arg gerupftem und angenagtem Kleinvogel als Beute; Mitte März 2019, durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Weil ich den Greif zu spät entdeckt habe (kurz vor seinem Abflug), weiß ich nicht, was/wen er wo und wie auf seiner Jagd geschlagen hatte. Auch Federn des Pech-/Beutetiers habe ich nirgends (mehr)  gefunden …

 

Spätwinterwende vom Vorfrühling zum Sturmmärz

Das letzte Drittel des (kalendarischen) Winters 2018/2019 brachte einen abwechslungsreichen Verlauf hervor.

Die zweite Hälfte des Februars ’19 zeigte sich vorfrühlingshaft mit, ja, beinahe sogar schon frühsommerlichen Zügen, so auch noch am letzten Februartag:

Foto 1: Vorfrühlingswetter im Mendener Stadtwald „Waldemei“, nordwestliches Sauerland; 28. Februar 2019, mittags

Beim Monatsübergang zum März, also am Karnevalswochenende, wurde der etwas voreilige Frühling ausgebremst, obwohl auch dann noch zeitweise die Sonne herauskam  und vor allem viele Frühblüher zu sehen waren:

Foto 2: blühende Salweide in Menden/Sauerland, Stadtteil Papenbusch; 2. März 2019

Der zweite Märzsamstag war dann schon aprilartig-wechselhaft mit viel Wind und noch mehr Regen:

Foto 3: Regenwasser mit „Mini-Windbruch“ in Garagenzufahrt; 9. März 2019, nachmittags

Einen Tag später, am zweiten Märzsonntag (10.03.19), beherrschte  das Sturmtief „Eberhard“ mit heftigen Windböen das Geschehen:

Restrückblick ’18 (Regen-Dezember) und Februar-Vorfrühling ’19 – II

Mit diesem Beitrag schließe ich den Jahres(zeiten)rückblick auf 2018 ab, obwohl ich sicher auch danach noch Bilder und Berichte aus dem letzten Jahr bringen werde.

Beim Rückblick fehlte bislang nur noch die milde und nasse erste Dezember-Hälfte ’18, die den ansonsten im letzten Jahr oft arg fehlenden Regen ein klein wenig auszugleichen vermochte:

Foto 1: während einer Regenpause in der Feldflur von Menden/Sauerland (beim Ortsteil Hembrock); 9. Dezember 2018, nachmittags

Sehr sonnig, warm und niederschlagsarm war dagegen der gerade beendete Februar ’19, so auch der letzte Februarsonntag in Arnsberg (Westfalen):

Foto 2: sonniger Sonntagnachmittag in Arnsberg im nordwestlichen Hochsauerlandkreis, Blick vom Ehmsen-Denkmal Richtung Ruhr und Altstadt (hinter Bäumen); 24. Februar 2019, nachmittags

Pausen- und Gegenblicke um die Sorpe

In diesem Beitrag mixe ich mehrere Grundideen und Kategorien des Jahrestageszeitenbuchs. Er ist u. a. Tourenbericht, passt in die Reihen über Wander- und Radelrast  und über Tageszeiten.

Am zweiten Oktober-Samstag war es – wie so oft im letzten Jahr – sonnig und warm. Per Pedelec radelte ich zu den Höhen des Lennegebirges in den Wintersportort Wildewiese. Von einer Holz-Liegebank genoss ich die Aussicht auf das Dorf:

Foto 1: Blick auf Wildewiese bei Sundern im Hochsauerland von einer Holz-Liegebank; 13. Oktober 2018, nachmittags

Es folgt der Gegenblick vom Fahrrad hinauf zu meinem Pausenplatz:

Foto 2: Gegenblick zu Foto 1 mit der Liegebank oberhalb von Wildewiese; 13.10.18, nachmittags

Nun kehre ich – aber nur hier für den Beitrag, „in echt“ ging nach Foto 2 die Radtour weiter bzw. zurück nach Hause – zurück auf die Pausenbank mit einem stärker gezoomten Bild von Wildewiese:

Foto 3: ähnlich Foto 1, aber stärker gezoomt; zwischen Aussichtspunkt und Ortschaft befindet sich die Sorpequelle; 13.10.18, nachmittags

Das Flüsschen Sorpe entspringt dort oben bei Wildewiese. Sie speist einige km weiter unten die nach ihr benannte Talsperre, die ich auf meiner Rückfahrt im Abendlicht erreichte:

Foto 4: am Sorpesee (Stausee/Talsperre) bei Sundern/Sauerland; Blick vom Ostufer nach Westen; 13.10.2018, abends