In der Herbstsonne leuchtende alte und frische Blüten

Bei leuchtenden Farben im Herbst denkt man zunächst mal an buntes Herbstlaub und einige spätblühende Blumen im Garten.

Das intensive Licht der Oktobersonne bringt aber auch vieles andere zum Leuchten, sogar verblühte Pflanzen, wie hier dieses Exemplar des Fuchsschen Greiskrauts  in einem ansonsten überwiegend im nachmittäglichen Schatten liegenden Wald bei Menden/Sauerland:

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Foto 1: Fuchssches Greiskraut im Lüerwald bei Menden-Oesbern; Mitte Oktober 2014

Die weißen Haare der Fruchtkörbe  (an Greisenhäupter erinnernd, daher der Pflanzenname) des Greiskrauts (ein Korbblütler) wirken hier fast wie eigenständige Lichtquellen (Lämpchen).

Auf diesem Acker fanden sich Anfang Oktober sogar noch bzw. wieder ein paar blühende Klatschmohnblumen, die vor dem Grün der Feldfrüchte  rot leuchten, hier zunächst mal aus der Ferne mit „Findehilfe“:

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Foto 2: Acker bei Menden-Oberoesbern, mit blühendem Klatschmohn (s. Markierung); 4. Oktober 2014

… und hier die Pflanze, deren Zeit eigentlich der Frühsommer und nicht der Frühherbst ist, aus der Nähe:

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Foto 3: Klatschmohnblüte von Foto 2

Auch die folgende Wildblume blühte gestern, d. h. Ende Oktober, vor ansonsten herbstlicher Kulisse, eine Rote Lichtnelke, die zwar auch in weniger milden und sonnigen Jahren bis in den Frühherbst hinein blühen kann, aber sich in diesem Jahr wirklich noch sehr spät in Blütenschmuck zeigt:

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Foto 4: Rote Lichtnelke auf einer Waldlichtung bei Menden-Niederoesbern; 28. Oktober 2014

Die Lichtnelke steht hier übrigens nicht nur zwischen Gräsern und Farn, sondern auch vor einigen Exemplaren des Fuchsschen Greiskrauts, also der Pflanzenart von Foto 1 …

So schließt sich der Kreis und ich schließe den heutigen Artikel 😉

Hangauf-hangab-Gegenblick zwischen Wald und Feld

Immer wieder spannend finde ich den Vergleich von Ausblicken und Fotos sich gegenüberliegender Orte, Stellen usw.

Auf der Radtour ins Sauerland Ende September 14 machte ich mal wieder einen solchen Foto-Gegenblick.
Beim ersten Bild geht der Blick vom Haungfuß bergauf, vom Waldrand über ein Feld:

vom Höhenflug-Weg südlich von Altenaffeln auf In der Schlade

Foto 1: vom Hahnenberg südllich von Neuenrade-Altenaffeln (Märkischer Kreis, Sauerland), nach Süden auf „In der Schlade“; September 2014

Auffällig auf dem Bild sind die zwei Einzelbäume im Feld, zwischen denen hindurch der Blick zum Standort des Gegenfotos geht (mit ‚X‘ markiert). Von dort oben habe ich dann hangabwärts zum Standort von Foto1″zurückfotografiert“. Dort sehen wir natürlich die beiden Bäume – und deren Schatten – seitenverkehrt zum ersten Foto:

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Foto 2: Gegen-Ausblick zu Foto 1; die Markierung ‚X‘ bezeichnet den Fotostandort von Foto 1; die Bäume sind gleich nummeriert; hinten rechts ist ein Teil vom Ort Altenaffeln zu sehen

 

Dieser Beitrag war vergleichsweise einfach und schnell gemacht. Vor genau einem Jahr – zum damaligen Tag der Umstellung auf „Winterzeit“ – hatte ich den bisher aufwändigsten Artikel für diesen Blog geschrieben, über die Entstehung der Jahreszeiten … Dazu hätte ich heute keine Lust gehabt 😉

Maisfelder mit Überbleibseln in Oktoberlandschaft

Am vergangenen Wochenende hatten wir hier im Nordsauerland – und wohl weit darüber hinaus – noch einmal einen eher spätsommerlich anmutenden Herbsttag. Hier kletterten die Temperaturen am Sonntag, 19.10.14, nachmittags auf +23 °C.

In der Landschaft sah es dabei „üblich“ nach goldenem Oktober aus mit abgeernteten Feldern, immer noch sehr grünen Wiesen und Weiden, und natürlich mit sich färbendem Laub. Als eines von mehreren Motiven wählte ich einen Bildausschnitt mit übrig gebliebenen (stehengelassenen) einzelnen Maispflanzen im Vordergrund:

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Foto 1: Maisfeld bei Menden-Asbeck (Nordsauerland); 19.10.2014

Bei der Durchsicht der Fotos von vor genau einem Jahr stieß ich auf ein Bild mit ähnlichem Motiv, wenn auch mit weniger Sonne und mit nur einer – noch halbwegs – aufrechten Maispflanze:

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Foto 2: Maisfeld am Steinberg bei Wickede-Wimbern (Nordsauerland; Kreis Soest); 19.10.2013

noch ein Vergleich Alpen – Nordsee: Allgäu-Kühe und Wattenmeerseehunde

Wie schon einmal in den letzten Wochen bringe ich heute wieder einen Fotovergleich zwischen Allgäuer Alpen und Nordseeküste.
Diesmal stehen Tiere im Mittelpunkt.

Im Allgäu sind es vor allem die  Rinder auf den Bergmatten und Almen:

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Foto 1: Allgäu-Rinderkälber auf einem Berg bei Immenstadt; Juni 2003

Auf dem nächsten Bild wird es noch alpen-/allgäutypischer, mit Rindern „bei“ einem Berggottesdienst:

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Foto 2: Kühe auf einem Gipfel bei Immenstadt i. Allgäu, am Rande eines Berggottesdienstes; Juni 2003

Am Strand von Norderney sind die Seehunde die auffälligsten Tiere. Sie räkelten sich bei unserem Besuch im September 2014 in der spätsommerlichen Mittagssonne:

Seehunde am Ostende von Norderney

Foto 3: Seehunde am Ostende von Norderney; Mitte September 2014

lange Eigenschattenwürfe in frühabendlicher Landschaft

Meistens stören (mich) Schatten des Fotografen – auch wenn ich das selbst bin  – auf Fotos.
Ab und zu sind diese Eigenschatten aber auch erwünscht und machen ein Foto (mit) aus.

Das gilt vor allem für Bilder bei tief stehender Sonne, denn die macht die Schatten lang und länger:

auf dem Baarbachradweg

Foto 1: mein Schatten auf dem Rad-/Fußweg im Baarbachtal bei Iserlohn-Kalthof (Nordsauerland); Juli 2012, ca. 20:50 Uhr

Auf dem nächsten Foto vom letzten Wochenende fällt mein Schatten beim ersten Hinsehen gar nicht auf – zumindest, wenn ich ihn nicht schon sehr auffällig im Bild markiert hätte 😉

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Foto 2: bei Iserlohn-Wixberg (Nordsauerland), mit meinem Schatten(stück) am Waldrand hinten (mit dem roten ‚O‘ markiert); 3.10.14, gegen 18:15 Uhr

Auf Foto 2 ist nur ein kleines Stück meines Schattens am Waldrand hinten zu sehen, weil der allergrößte Teil meines Schattens selbst im Schatten liegt, den eine hinter mir und höher gelegene Hügelkuppe mit einer ziemlich geraden Grenze an der von der Abendsonne beleuchteten Baumreihe wirft.

 

Sommerliches und Herbstliches am ersten Oktoberwochenende 2014

Das erste und durch den Feiertag verlängerte Oktoberwochenende 2014 war hier im Nordsauerland vom Wetter her dreigeteilt.
Der Freitag (Feiertag) war sommerlich heiter bis sonnig, windstill und bis über +20°C warm, der Samstag war ähnlich sonnig und warm, aber deutlich windiger, der Sonntag war neblig-trüb und kühler, aber zumindest weitgehend trocken.

Beim Ausblick in die Landschaft sah man zum Teil noch grüne Laubbäume (Nadelbäume natürlich sowieso), aber auch schon einiges herbstlich buntes Laub und  kahle Bäume:

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Foto 1: Blick von Iserlohn-Hegenscheid auf die Landschaft um Altena (Märkischer Kreis); 03.10.14

Viele Gräser und Stauden sind längst verblüht und vergilbt, dennoch ist noch einiges Grün übrig im Frühherbst:

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Foto 2: Weg an einem Waldrand (teils mit Lichtung) bei Iserlohn-Wixberg; 3.10.14

Der windigere Samstag eignete sich perfekt für die typischste aller Herbst-Outdoor-Beschäftigungen:

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Foto 3: auf dem Drachenflugfest in Menden-Barge; hinten der Haarstrang zwischen Fröndenberg und Wickede; 4.10.14

Es ist auch die Zeit der harten Kontraste zwischen Licht und Schatten, bunt und einfarbig:

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Foto 4: im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 4.10.14

Vom heutigen Sonntag habe ich keine Bilder, denn am 5.10.14 zeigte sich der Frühherbst den ganzen Tag von seiner grauen Seite … Dafür habe ich moch mehr Fotos von den beiden schönen Oktobertagen im Nordsauerland hier im Extra-Album.

 

 

Blaue Berge im frühherbstlichen Hochsauerland

Auf einer Radtour am letzten Septembersonntag 2014 bei Sundern/Sauerland (Hochsauerland) bekam ich alle möglichen für diese Jahreszeit typischen Anblicke  zu Gesicht.
Es war zwar trocken, warm und heiter, aber herbstlicher Dunst lag doch über der Landschaft. Dieser lässt die Berglandschaft im Hintergrund blau erscheinen:

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Foto 1: im Lennegebirge bei Sundern-Hohenwibbecke, Blick über das Lennetal nach Süden; 28.09.14

Auf Fotos dieser Art ist der Vordergrund noch einigermaßen farbenfroh, aber hinten im Dunst gibt es eben die „blauen Berge“.

Das Gegenlicht dämpft die Farben insgesamt, jedoch gibt es immerhin verschiedene Spielarten von „dunstblau“:

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Foto 2: im Lennegebirge bei Sundern-Hohenwibbecke, Blick in das Lennetal nach Südosten; 28.09.14

Auch der Himmel sah spannend aus im Gegenlicht mit schleierartiger Bewölkung, erst recht mit dem „verschleierten“ Sonnenball, wie hier über dem Skihang bei Sundern-Wildewiese:

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Foto 3: auf dem Schomberg bei Sundern-Wildewiese (Hochsauerland), mit Skilift; hinten das mittlere Lennetal; 28.09.14

Mehr Fotos von diesem Ausflug gibt es hier im Web.de-Album ….