Wolkenwandern im Sturmwind

Heute, am letzten Tag des März 2015, tobte das Sturmtief Niklas über Mitteleuropa und brachte einiges an Schäden über das Land.
Hier im heimischen Nord-Sauerland kamen wir vergleichsweise glimpflich davon.

Solch ein Sturm bringt nicht nur am Boden, sondern auch am Himmel viel Bewegung mit sich.
Buchstäblich in Windeseile verändert sich das Wolkenbild.
Hier mein Ausgangsbild vom heutigen frühen Abend:

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Foto 1: Wolkenbild über Menden/Sauerland; 31.03.15, 16:55 Uhr

Nur wenige Minuten später zogen tiefer stehende und dunklere Wolken auf:

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Foto 2: wie Foto 1, ca. 17:04 Uhr

Noch später in diesem aprilhaften Wetter gab es – wie auch davor und danach öfter – Regen- und Graupelschauer, erkennbar an den herabhängenden dunklen Wolkenschlieren:

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Foto 3: Ausblick wie Fotos 1-2, beim Regenschauer um 18:34 Uhr

Kurz vor Sonnenuntergang waren tiefhängende und schnell ziehende weiße Wolken vor einem grauen Schleier aus höherer hochnebelartiger Bewölkung zu sehen:

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Foto 4: wie Aussicht aus Fotos 1-3, ca. 19:28 Uhr

 

Radel-Rast – mal in der Stadt, mal am See

Auf Radtouren beliebte Pausen- und Rastplätze liegen  zum einen in Biergärten gemütlicher Altstädte, zum anderen in der Landschaft irgendwo am Wasser. Heute zeige ich Beispiele für diese beiden Rastplatz-„Sorten“.

Auf einer Tour durch das Osnabrücker Land im Spätsommer 2008 machten wir Mittagspause in der Altstadt von Osnabrück:

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Foto 1: Altstadt Osnabrück; vom Radel-Rast-Mittagstisch aus; September 2008

Auf dem Foto 1 sind keine Fahrräder zu sehen.  Ich habe auch meines damals nicht ins Bild gesetzt, denn es hätte die Szenerie überladen. Immerhin zeigt das Verkehrsschild, dass hier eine Radroute verläuft …

Auf dem nächsten Bild habe ich das Rad mit in Szene gesetzt, aber auch wiederum nicht zu sehr. Denn es ging mir auch da um den Ausblick vom Pausenplatz, diesmal in eine Landschaft mit See, Wald und Wiesen im mittleren Sauerland am Hennesee bei Meschede:

Hennesee

Foto 2: Radtour-Zwischenrast mit Blick auf den Stausee/Talsperre Hennesee bei Meschede (Hochsauerlandkreis); September 2014

Obwohl nicht Thema in diesem Beitrag spielt natürlich auch auf diesen Bildern die Jahreszeit eine Rolle. Beide stammen aus Mitte September und zeigen zwei typische Wetterlagen für den Spätsommer/Frühherbst: warm und sonnig mit strahlend blauem Himmel oder kalt und hochneblig-bewölkt.

Winterende mit Nebel und 1/4-Sonne – und auch danach erstmal nur wenig Frühling

Am letzten Freitag (20.03.15) kurz vor Mitternacht ging der astronomische Winter 2014/2015 zuende. Denn nicht ein ganzer Tag ist eigentlich der Frühlingsanfang, sondern ein mehr oder weniger „himmelsgeometrischer“ Zeitpunkt.

Ebenfalls astronomisch und geometrisch war die teilweise (partielle) Sonnenfinsternis am Morgen des 20.03.15, die also auch noch in den Winter fiel und hier im Nord-Sauerland durch Hochnebel „gedimmt“ war:

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Foto 1: Sonnenfinsternis im Hochnebel und über winterkahlen Bäumen bei Menden/Sauerland; 20.03.15

Etwas besser zeigt das gezoomte Foto 2 die Mondkugel vor dem Sonnenball:

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Foto 2: wie Foto 2, aber stärker gezoomter Ausschnitt mit Sonne und dem Mond davor; 20.03.15

Der erste volle Frühlingstag (Samstag) fiel dann fast in ganz Mitteleuropa grau-verhangen und (leicht) verregnet aus.
Der erste Frühjahrssonntag 2015 bot zwar mehr Sonne, war aber sehr kalt und (ost-)windig. Auch in den kahlen Gehölzen war noch nicht viel vom Frühlingserwachen zu spüren:

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Foto 3: junger Laubwald am Galbusch in Menden/Sauerland; 22.03.15

Näher am Boden zeigte immerhin ein Strauch schon mal leuchtend-gelbe Blüten, nämlich diese Kornelkirsche:

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Foto 4: blühende Kornelkirsche bei Menden/Sauerland; 22.03.15

 

altes und neues Foto – Felsdurchbrüche an Verkehrswegen

Beim „Kramen“ in meinen alten (Digital-)Fotos für die Reihe altes und neues Foto bin ich auf ein Bild von einer Urlaubsradtour im Allgäu aus Juni 2003 gestoßen, wo die kleine Landstraße zwischen einem recht engen Feldurchbruch hindurchführt:

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Foto 1: Straße mit Felsdurchbruch im Oberallgäu; Juni 2003

Das erinnerte mich dann an ein Foto aus März 2014, aufgenommen im heimischen Nord-Sauerland, wo nicht eine Straße, sondern eine Bahnstrecke zwischen Felsen verläuft (Hönnetalbahn, Abschnitt Menden – Balve):

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Foto 2: Gleis der Hönnetalbahn bei Balve-Volkringhausen (Märkischer Kreis); März 2014

 

Zum Schluss zeige ich zu beiden Fotos auch noch Bilder der jeweiligen näheren Umgebung mit weiterem Blickwinkel:

a) Landschaft nahe Standort von Foto 1 (Allgäu):

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Foto 3: Landschaft im Oberallgäu/nördliche Allgäuer Alpen, nahe Standort Foto 1; Juni 2003

b) Landschaft nahe Standort von Foto 2 (nördl. Sauerland):

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Foto 4: Landschaft im Hönnetal bei Balve-Volkringhausen, nahe Standort von Foto 2;  März 2014

Ganz „nebenbei“ zeigen die Fotos auch wieder Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Hochgebirgs(rand) und Mittelgebirge sowie – das soll  im Jahrestageszeitenbuch ja  auch so sein – natürlich wieder jahreszeitliche Unterschiede, hier zwischen Spätwinter und Frühsommer…

 

Bunte Wolkenschichten im März-Sonnenuntergang

Anfang bis Mitte März befinden wir uns immer noch – wenn auch nicht mehr lange – im astronomischen Winter, d. h. die Nächte oder die dunklen Tagesphasen sind länger als die (lichten) Tage oder die hellen Tagesphasen.

Kurz vor der Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche (21. März) erscheinen Sonnenuntergänge besonders eindrucksvoll mit viel Farbenspiel, vor allem wenn auch verschiedenartige Wolkenschichten da sind, wie am letzten Sonntag:

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Foto 1: Sonnenuntergang am 8. März 2015, 18:33 Uhr

Knapp eine 3/4-Stunde später waren die Gelb-Rot-Violett-Töne am Himmel schon weitgehend dem Spät-Abend-Blau gewichen und erste Sterne und Planeten wurden sichtbar:

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Foto 2: wie Foto 1, aber um 19:16 Uhr; mit Abend“stern“ Venus ( fast ganz links oben)

 

Früher Frühling am zweiten Märzwochenende 2015

Ganz änlich wie genau ein Jahr zuvor hat es in Mitteleuropa auch in diesem Jahr ein berauschendes Frühlingserwachen am zweiten Märzwochenende gegeben. Diesmal ist es zwar – zumindest hier im Nordsauerland – nicht ganz so mächtig gekommen wie in 2014 (s. meinen damaligen Beitrag), aber es war wieder schön und wohltuend.

Am Samstag gab es zunächst noch einen Kaltstart in den Tag, ab Mittag setzte sich aber die Sonne bei wenigen Wolken durch und es wurde rasch angenehm mild:

von Südwesten über Hembrock auf Marienkirche Platte Heide

Foto 1: bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; hinten (in der Mitte und weiß) Turm der Marienkirche im Stadtteil Platte Heide; 07. März 2015

Weil aber eben noch kein „echter“ Frühling ist, beherrscht immer noch die weitgehend blüten- und laublose Landschaft das Bild.
Auch im Wald ist noch nicht viel aus dem Winterschlaf erwacht; immerhin dringen Sonnenstrahlen schon recht weit vor, sogar weiter als im Hochsommer:

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Foto 2: im Forst Waldemei bei Menden-Hembrock, nahe dem Wannebachtal; 07. März 2015

Auf jeden Fall schon mit Frühlings(vor)gefühlen in den Lüften waren diese Kraniche, die ich über dem Wald hörte und dann zum Glück auch zwischen den Zweigen vor die Linse bekam:

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Foto 3: ziehende Kraniche über der Waldemei bei Menden-Hembrock; 07. März 2015

Der Sonntag begann dann mit wolkenlosem, tiefblauem Himmel und noch höher ansteigenden Temperaturen, was die Leute überall nach draußen in die Natur und in Biergärten, Cafés und Eisdielen (wie hier in Menden) trieb:

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Foto 4: Menden/Sauerland, an der Hönne, Hönneinsel,  Straße „Am Wasserrad“ (mit Eisdiele hinter dem Rad); 08. März 2015

Nachmittags zogen zwar ein paar Schleierwolken auf, was aber den frühlingshaft-freundlichen Charakter dieses Tages kaum trüben konnte, auch nicht hier im Lüerwald bei Menden-Oesbern:

große Lichtung / Wildacker im Lüerwald

Foto 5: Wildacker (gut  „durchwühlt“) im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 8. März 2015

 

Erst-März-Sonntag-Nachmittag-bis-Abend-Bilderreihe

Zuletzt waren hier im Jahres-Tages-Zeiten-Buch die Tages-Zeiten als Thema zu kurz gekommen …
Dem möchte ich jetzt mit einer kleinen und einfachen Bilderreihe vom ersten März-(Sonn-)Tag 2015 ein wenig entgegenwirken.

Der – einigermaßen – gleiche Bildausschnitt der drei Fotos zeigt den Blick vom Menden/Sauerland nach Nordosten zum Höhenzug Haarstrang mit dem Fröndenberger Ortsteil Hohenheide.
Es geht los am mittleren Nachmittag mit Sonne im Vorder- und Mittelgrund vor wolkendunklem Hintergrund:

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Foto 1: von Menden auf Fröndenberg-Hohenheide; 01. März 2015, 16:23 Uhr

Knapp anderthalb Stunden später sorgten die Bewölkung, leichter Nebel und der fortschreitende Sonnenuntergang dafür, dass nur im Vordergrund  das leicht abendrötliche Sonnenlicht zu sehen war:

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Foto 2: ähnlich Foto 1, aber um 17:45 Uhr

Nach Sonnentergang gab es dann natürlich nur noch wenig Licht von den diversen künstlichen Lichtenquellen:

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Foto 3: änlich Fotos 1-2, aber um 19:15 Uhr

Außer der Straßenlaterne vorne rechts fällt vor allem die abends angestrahlte Kirche von Hohenheide auf (hinten-Mitte links), deren Turm auf Foto 2 auch etwas heller ist als die Umgegung … und den ich auf Foto 1 leider ungewollt „abgeschnitten“ habe …

Allen ein schönes Wochenende, das ja sehr vorfrühlingshaft werden soll, womit dann sicher wieder das Jahres-Zeiten-Thema stark in den Vordergrund rücken dürfte …