Sonniger Spätwinter zwischen Lennetal und Ruhrbergen

Kaum haben wir seit letzten Sonntag den meteorologischen – und damit allerdings auch nur den „unechten“ – Frühlingsbeginn, gab es einen Rückfall in winterliche Witterung und nasskaltes Wetter.
Umso schöner verabschiedete sich am letzten Samstag aber der Februar 2015: es war zwar kalt, aber sehr sonnig hier in Westfalen, sodass eine Radtour zwischen den Sauerländer Hauptflüssen Lenne und Ruhr Spaß machte:

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Foto 1: auf dem Lennetalradweg bei Hagen (Westfalen); im Hintergrund der Syberg über der Ruhr; 28.02.15

Lenne und Ruhr entspringen ziemlich nah beieinander im Rothaargebirge, fließen dann aber zunächst im ziemlich weiten Bogen auseinander durchs Sauerland, um zwischen den Städten Hagen (Westf.) und Dortmund  zusammenzukommen.
Die Mündung der Lenne in die Ruhr liegt an einem recht markanten Ort, unterhalb des Sybergs (auf dem die Hohensyburg, mehrere Denkmäler und ein Casino thronen) und unter einer Brücke der Bahnstrecke Obere Ruhrtalbahn (Hagen – Warburg):

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Foto 2: auf dem Lennetalradweg zwischen Hagen und Dortmund, mit Lennemündung (halb-hinten rechts, unter Bahnbrücke) und unterhalb des Sybergs mit Kaiser-Wilhelm-Denkmal (auf dem Berg links), Hohensyburg (Mitte) und Spielbank (auf dem Berg rechts); 28.02.15

Diese Gegend am Übergang vom Sauerland zum Ruhrgebiet ist geprägt vom dichten Nebeneinander von Natur und Bebauung/Technik. Neben Bahnstrecke, Straßen und Strommasten gibt es zwischen Ruhr und Radweg ein kleines Sumpfgelände:

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Foto 3: Sumpfgelände zwischen Lenne und Ruhr, hinten der Syberg mit Denkmal (links) und dem Vincketurm an der Hohenyburg; 28.02.15

Auf den bisherigen Fotos war die Ruhr selbst nicht oder kaum zu sehen. Das hole ich mit dem letzten Bild dieses Beitrags nach. Der Blick geht von der Brücke der Straße zwischen Hagen-Bathey und Dortmund-Syburg, wo die Ruhr außerdem zum Hengsteysee aufgestaut ist, nach Nordosten auf den Syberg. Übrigens ist hier nur der schmalere Nordteil dieses Teils des Sees zu sehen, weil hier eine Landzunge (Halbinsel) liegt …

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Foto 4: von der Ruhrbrücke bei Hagen-Bathey auf den nordöstlichen Teil des Hengsteysees; mit See-Halbinsel (vorne rechts) und Syberg; 28.02.15

 

 

2 Gedanken zu “Sonniger Spätwinter zwischen Lennetal und Ruhrbergen

  1. Was blauer Himmel zustande bringt ist immer wieder herrlich. Da fehlt sogar nicht soooo sehr das Grün der Bäume. Besonders im Gebirge wirkt die Landschaft interessant und idyllisch. Sieht sehr kanalisiert aus, gar nicht wie ein See auf dem unteren Foto.
    Liebe Grüße

    Antwort
    • Ich finde auch, dass fehlende Blätter gar nicht so schlimm sind. Der Durchblick in der Landschaft ist dann auf jeden Fall besser als im Hochsommer.
      Der Hengsteysee ist ein künstlicher Stausee in der Ruhr. Er ist kleiner als die beiden bekannteren Ruhrstauseen Harkortsee und Baldeneysee.
      Vor allem aber sieht man auf meinem Foto nur einen kleinen, sehr schmalen Teil des Sees. Der ist sogar schmaler als die ungestaute Ruhr etwas weiter flussaufwärts.
      Im Vordergrund des Bildes, das ist nicht das eigentliche Seeufer, sondern nur der Rand einer Landzunge/Halbinsel im See.
      Einen besseren Eindruck von der Größe des Sees bekommt man z. B. im Wikipedia-Artikel „Hengsteysee“.
      Viele Grüße,
      Christoph

      Antwort

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