Bergwald-Ausblicke mit überraschenden Ruinen

Genau wie vor einer Woche, aber nicht ganz so extrem, ist auch dieser Samstag hier im Nordsauerland sonnig und heiß ausgefallen. In den letzten 8 Tagen gab es hier Temperaturen zwischen +37°C (im Schatten) und +8°C (gestern, früh morgens)!

Ich mache aber weiter mit einem Blick noch etwas weiter zurück, nämlich auf meine Radtour vom 17. Juni 2015, als – für meinen Geschmack – sehr angenehmes Sommerwetter herrschte. Auf meiner Fahrt aus dem oberen Ruhrtal hinauf in den östlichen Arnsberger Wald gab es immer wieder schöne Aussichten nach Süden ins (eigentliche) Hochsauerland:

vom Arnsberger Wald vor Föckinghausen  über Ruhrtal nach Südosten

Foto 1: vom Arnsberger Wald vor Bestwig-Föckinghausen über das Ruhrtal nach Südosten, mit dem Elpetal; 17.06.15

Im Vordergrund haben wir für (Hoch-)Sauerländische Verhältnisse recht viel Laubbäume am Südabhang des Arnsberger Waldes. Weiter hinten dominieren die „üblichen“ Rotfichten.

Auf dem nächsten Bild zeige ich die Aussicht vom selben Berg in eine etwas andere Richtung und mit dem Fokus auf den Steinberg, einem Berghang beim Bestwiger Ortsteil Ostwig (liegt – wie man sich denken kann, östlich von Bestwig-Mitte; ‚B‘ wurde im Sauerländer Platt oft statt ‚W‘ benutzt, Bestwig also = Westwig):

vom Arnsberger Wald vor Föckinghausen  über Ruhrtal nach Süd-Südosten auf Steinberg bei Ostwig , mit Schornstein-Ruine in Bildmitte

Foto 2: vom Arnsberger Wald vor Föckinghausen über Ruhrtal nach Süd-Südosten mit dem Steinberg beim Bestwiger Ortsteil Ostwig , mit Schornstein-Ruine in Bildmitte; 17.06.15

Wer das Foto 2 durch Anklicken vergrößert, erkennt vielleicht schon halb-oben am Berg im Mittelgrund einige Bauten, die von hier auf dem ersten Blick wie Teile einer Burgruine o. ä. aussehen. Tatsächlich ist es aber etwas völlig anderes, obwohl es selbst auf dem vergrößerten Ausschnitt von Foto 2 noch nicht klar wird :

P1020822_v1

Foto 3: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; mit ehem. Rauchgaskamin und anderen Ruinen auf dem Steinberg bei Bestwig-Ostwig; 17.06.15

Der beflaggte „Turm“ (der die Burg-Illusion noch verstärkt) ganz rechts auf Foto 3 ist ein Zeuge der Bergbau-Vergangenheit der Gemeinde Bestwig. Es ist ein in der Mitte des 19. Jahrhunderts aus Bruchstein errichteter Rauchgaskamin, der zur Abführung von giftigen Gasen aus der Blei- und Zinkverhüttung aus dem Tal diente.

Mehr zu diesem interessanten Bauwerk und die spannenden Hintergründe findet man z. B. hier:

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