Zwischen Waldbach und Waldparkbrauerei

Nach einem Intermezzo hier im Blog  mit Wolkenbildern kehre ich nun zurück zu meinem Tourenbericht Ruhrtal – Arnsberger Wald vom 17. Juni 2015. Das war kurz vor Mittsommer (Sommersonnenwende). Inzwischen (4. August) sind wir zwar in den Hundstagen, also im „absoluten“ Hochsommer, allerdings ist der August auch schon der letzte vollständige Sommermonat …
Der wiederum brachte hier gestern Sonne pur und Hitze, heute dagegen von Mittag bis zum frühen Abend viel Regen und deutliche Abkühlung, immerhin ganz ohne Gewitter und Sturm. Aktuell (23:30 Uhr) haben wir hier im Nordsauerland bei wolkenlosem Himmel gerade mal noch + 13 °C.

Am Tourtag gab es keine derartigen Wetterschwankungen. Bei warmen, aber nicht heißen Temperaturen radelte ich von den Höhen des Arnsberger Waldes immer weiter hinab nach Norden Richtung Warstein. Dabei ging es ein ganzes Stück entlang des Langen Bachs (der heißt tatsächlich so!) mit seinem vergleichsweise naturnahen und artenreichen Erlenbruchwald:

Erlenbruchwald am Langer Bach südlich von Warstein

Foto 1: Erlenbruchwald am ‚Langer Bach‘ südlich von Warstein; 17. Juni 2015

Am äußersten südlichen Rand der Stadt Warstein angekommen stieß ich – noch aus dem Wald heraus – auf folgenden Anblick:

Warsteiner Brauerei von Süden

Foto 2: Warsteiner Brauerei von Süden; 17. Juni 15

Hier liegt – weit in ein Tal des Arnsberger Waldes hineingebaut – die überregional bis weltweit bekannte Warsteiner Brauerei.

Auf dem nächsten Foto zeige ich das hinter den tausenden von Bierkästen des Fotos 2 stehende betriebseigene Container-Bahnverlade-Terminal der Brauerei:

Warsteiner Brauerei mit Containerterminal

Foto 3: Warsteiner Brauerei mit Containerterminal; 17. Juni 2015

Auf dem letzten Foto für heute geht der Blick nach Norden über die Werkshallen und Verwaltungsbauten der sogenannten „Waldparkbrauerei“ hinweg in die andersartige Landschaft nördlich des Oberen Arnsberger Waldes:

Warsteiner Brauerei

Foto 4: Warsteiner Brauerei mit Warsteiner Hochfläche und Unterem Arnsberger Wald dahinter; 17.06.15

6 Gedanken zu “Zwischen Waldbach und Waldparkbrauerei

  1. „allerdings ist der August auch schon der letzte vollständige Sommermonat“ – das geht in diesem Jahr alles schrecklich schnell und ohne echt sommerliche Konstante, dafür in unserer Region mit auffallend viel heftigeren Winden, die den Wahrheitsgehalt der Prognosen zur Klimaveränderung glaubwürdig unterstreichen.
    Die Brauerei ist gigantisch. Ich bin zwar kein Biertrinker, aber finde es trotzdem schade, dass der Markt von Riesen dominiert wird, die ein Produkt aus den billigsten Rohstoffen, das ursprünglich wie Brot entweder in jedem Haus oder doch an jeder Ecke gebraut wurde, durch Herstellung und Transport so kostenintensiv in der Welt herumschicken, dass es in jeder Hinsicht absurd ist.

    Antwort
  2. Bierfabriken sind ja wirklich riesig….die hat sich ja gut im Wald versteckt.
    Hast du die Brauerei auch schon mal von innen gesehen mit Verkostung?
    Bier mag ich nur als Radlergebräu 😉
    Einen „gutgekühlten“ Rest der Woche wünscht dir
    die Nixe

    Antwort
    • Der ganz große Bierfan bin ich auch nicht. In den letzten Jahren trinke ich sogar – wenn – mehr die alkoholfreien Sorten (hat Warsteiner aber auch), was die meisten Sauerländer bis heute nicht als Bier anerkennen 😉
      In der Warsteiner „Riesen-Brauerei“ war ich noch nicht. Da eine meiner Omas aus Grevenstein (Ortsteil von Meschede im Hochsauerland) stammte, wo die Konkurrenzfirma Veltins sitzt, war ich da und in einigen ziemlich kleinen Brauereien im Ruhrgebiet schon mal.
      „Gutgekühlt“ kann ich beim Bier und in dieser Woche insgesamt gut gebrauchen. Danke und auch dir schon mal ein schönes Wochenende“
      Viele Grüße,
      Christoph

      Antwort
  3. Interessant mal eine Brauerei zu sehen, so groß hatte ich mir das nicht vorgestellt. Früher hab ich manches Warsteiner getrunken, aber das ist lange her… (heute gibt es manchmal ein Weizen alkoholfrei)
    LG, Petra

    Antwort
    • Bei mir ist es -inzwischen – ähnlich in Sachen Biertrinken …
      Außerdem bin ich wegen meiner Abstammung eher dem (ebenfalls Sauerländischen) Bier-Konkurrenten Veltins verbunden/verpflichtet …

      Viele Grüße,
      Christoph

      Antwort

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