Künstlicher Hügel in Ex-Bergbaulandschaft 2015 vs. Naturhügel über der Elbe 1989

Nachdem ich auf meiner Dortmund-Kreis_Unna-Radtour am zweiten Oktobersonntag 2015 den Datteln-Hamm-Kanal in Richtung Süden verlassen hatte, kam ich schon sehr bald in die Nähe meines nächsten Ziels:

P1030301 1

Foto 1: Waldstraße  in Bergkamen (Kreis Unna/NRW), mit Blick auf die Bergehalde „Großes Holz“; 11. Oktober 2015

In dieser Landschaft am Nordostrand des Ruhrgebiets zwischen Hellweg und Münsterland ist es von Natur aus flach. Deshalb fällt der Hügel im Hintergrund des ersten Fotos besonders auf. Man sieht aber nicht, dass wir hier zugleich mitten in einer Industrielandschaft sind.

Der Hügel ist aufgeschichtet aus Abraum des Steinkohlebergbaus. Es handelt sich um die Bergehalde „Großes Holz“.
Ich radelte den gut fahrbaren Weg die Halde hinauf. Auf ca. 3/4 der Höhe bot sich der Ausblick zurück auf die Waldstraße (so der Straßenname) und überhaupt in die Richtung, aus der ich zuletzt gekommen war:

Bergkamen, von Bergehalde Großes Holz auf Waldstr.

Foto 2: Bergkamen, von Bergehalde „Großes Holz“ nach Westen, u. a. auf Waldstr.; 11.10.15

Es war an dieser Stelle und auch einige hundert Meter (und einige Höhenmeter) weiter aber noch „Luft nach oben“:

Bergkamen, von Bergehalde Großes Holz

Foto 3: Bergkamen, Bergehalde „Großes Holz“, Blick zum Gipfel; 11.10.15

Ich musste übrigens ab hier nicht mein Rad stehen lassen oder es über die Treppe hinauftragen, sondern der Fahrweg geht serpentinenförmig weiter bis ganz oben …

Das zeige ich aber erst im nächsten Artikel. Es folgt hier stattdessen wieder ein Foto aus dem September 1989, das ebenfalls von einem Hügel aufgenommen wurde; diesmal ist es ein natürlicher Hügel. Es ist das nördliche Ende des Höhenzugs Drawehn in Nordostniedersachsen, wo er auf das Elbtal trifft und es die sehr bekannte Aussicht auf das Städtchen Hitzacker vom Weinberg gibt:

Hitzacker, vom Weinberg

Foto 4: Hitzacker, Ausblick vom Weinberg auf den Ortskern und in die Elbtalaue; Anfang September 1989; abfotografiert vom Original-Papierfoto

 

Musikalischer Anhang:

Nach längerer Unterbrechung gibt es hier mal wieder ein Musikvideo. Für diesen Beitrag musste ich nicht lange überlegen .. Weil es um Hügel geht und ich auf einen von beiden hochgeradelt bin, muss es „Solsbury Hill“ von Peter Gabriel sein, und zwar sein Live-Auftritt mit Fahrradrunden (!) auf der Bühne:

2 Gedanken zu “Künstlicher Hügel in Ex-Bergbaulandschaft 2015 vs. Naturhügel über der Elbe 1989

  1. Auf dem Weg zum Weinberg hinauf könntest du noch die alte Tanz-Kastanie gesehen haben – die gibt es mittlerweile nicht mehr; weil Kastanien einfach keine solch hohe Lebensspanne haben wie Linden, ist sie 2012 endgültig abgestorben.
    Dafür hat man den Weinanbau noch weiter vorangetrieben, dem der Berg seinen Namen aus dem Mittelalter verdankt.

    Antwort
    • Wir sind damals von oben gekommen und es war leider keine Zeit mehr für „unten“. Aber von der Tanzkastanie hatte ich damals gehört. Von ihrem Ende wusste ich aber noch nichts.
      Stimmt, mit Linden oder Eichen und Buchen können (Ross-)Kastanien in der Lebenserwartung nicht mithalten.

      Antwort

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s