Foto-Perspektivwechsel – mal Bildschnitt, mal Zeitschnitt

Heute zeige ich zwei Fotopaare, eines von vor Ostern, eines von danach – eines mit unterschiedlichen (räumlichen) Ausschnitten, eines mit kleinem zeitlichen Schnitt. Beides bewirkt jeweils einen deutlichen Perspektivwechsel.

Los geht es mit einem Landschaftsfoto vom Kar-/Ostersamstag, erst in voller Größe mit (zu) viel Vordergrund:

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Foto 1: Landschaft zwischen Menden-Ostsümmern und Iserlohn-Sümmern; 26.03.16

Eigentlich wollte ich hier den Graben vorne am Wegesrand mit in Szene setzen; das ist allerdings ziemlich misslungen. Wenn man aber durch Wegschneiden von mehr als der Hälfte des Vordergrundes ein Panoramafoto draus macht, gewinnt das Bild enorm:

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Foto 2: Ausschnitt aus Foto 1

Heute, also am Tag nach Ostern, fotografierte ich die in den letzten Tagen regelmäßig auf dem nahen Hochspannungsmast (und -leitung)  abends sich sammelnden Rabenkrähen:

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Foto 3: Rabenkrähen-Abendversammlung auf Strommast; stark gezoomt; 29.03.16

Nur eine Minute später flogen die Krähenvögel auf (nicht meinetwegen …. ich war zu weit weg) und auch das Foto sieht dann gleich anders aus, nämlich lebhafter und dynamischer:

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Foto 4: eine Minute nach Foto 3

 

Landschaft mit Ostern 2016

Sowohl die allgemeine Osterbotschaft als auch das diesjährige Osterwetter lassen sich gut durch zwei  Landschaftsbilder wiedergeben, einmal in bunt, einmal in schwarz-weiß:

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Foto 1: Feldweg mit Eichen bei Menden-Ostsümmern; Karsamstag 2016 (26.03.16)

Karfreitag war es trüb-grau-regenerisch, Kar-/Ostersamstag frühlingshaft mild und sonnig; der Ostersonntag startete wieder wolkig mit Regen, ab Mittag wurde es heiter bis sonnig.

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Foto 2: farbiges Original zu Foto 1; Ostersamstag 2016 (26.03.16)

Natürliche Oster- und Frühlingszeichen gab es in der Landschaft noch nicht allzu viele, dafür aber einige menschengemachte:

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Foto 3: überwiegend österlich geschmückte Kopfweide bei Menden-Ostümmern; 27.03.16

Noch wesentlich weniger Frühling brachten jedoch die – sogar kalendermäßig noch etwas später liegenden – Ostertage vor 3 Jahren, wie mein damaliger Blog-Beitrag zeigt …

Februar-Winterwaldwanderung XI: der Ausklang

Nun haben wir zwar auch den kalendarischen/astronomischen Winter hinter uns, die Witterung indes ist immer noch winterlich, leider heute am ersten Frühlingssontag in der unschönen Form mit niedrigen Temperaturen und trüb-grauem Himmel.

Deshalb ist der Blick zurück auf meine Mittfebruar-Winterwaldwanderung erfreulicher als der heutige Blick nach draußen.
Die letzte Folge aus meinem Wanderbericht startet auf einem schattigen Pfad durch jungen Wald mit von der Sonne auch spät nachmittags nicht beseitigtem Schnee:

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Foto 1: im südlichen Teil des Waldes an der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 16. Februar 2016

Das erste Foto täuscht darüber hinweg, dass auch am späten Nachmittag dieses Februartags immer noch volle Sonne und blauer Himmel herrschten:

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Foto 2: in der südlichen Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Wo mehr Sonnenstrahlen zwischen den Bäumen durchdringen konnten, lag schon weniger Schnee auf  Waldboden und -wegen:

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Foto 3: Pfad in der südwestlichen Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Noch deutlicher wurden die Unterschiede in der nachmittäglichen Schneebedeckung an den Südhängen:

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Foto 4: Südwesthang der Großen Haar, oberhalb der Stiftstr. bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Noch am dichtesten liegt auf Foto 4 die Schneedecke auf dem Kirschbaumstamm im Vordergrund.
Ähnlich ist es auf diesem Waldpfad, wo am meisten Weiß am sonnengeschützten Rand liegt:

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Foto 5: Pfad am Südwesthang der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 16.02.16, später Nachmittag

Zum Abschluss zeige ich den Ausblick vom Waldrand auf das offene Gelände zwischen Großer und Kleiner Haar mit frühlingserwartenden Feldern und mit verblühten Stauden und Gräsern aus dem letzten Jahr:

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Foto 6: zwischen Kleiner Haar (links) und Großer Haar, zwischen den Mendener Ortsteilen Lahrfeld und Schwitten; 16.02.16

 

Februar-Winterwaldwanderung X: Hochsitz, Hang mit und ohne Schnee, und „Baum-Baum“

Noch ist (astrononomisch-kalendarisch) Winter und kalt ist es auch nach wie vor in diesem März.
Daher passt mein Bericht über die Schneewaldwanderung aus Mitte Februar immer noch …
Ich ging zunächst noch weiter am sonnengefluteten Waldrand entlang, u. a. unter diesem Hochsitz hindurch:

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Foto 1: Hochsitz am Waldrand am „Korbe“ bei Menden/Sauerland; 16. Februar 2016

Im nächsten Waldstück konnte ich dann an zwei sich gegenüberliegenden Hängen wieder die starke Auswirkung der Sonne auf die nachmittägliche Schneemenge beobachten:

An der stärker besonnten Böschung war schon ziemlich viel futsch von der weißen Pracht:

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Foto 2: Südhang im Wald zwischen Korbe und Kolonie Lahr bei Menden-Schwitten; 16.02.16

Auf der anderen Seite, die – zumindest bis zum mittleren Nachmittag – der Sonne abgewandt geblieben war, hatte sich noch eine Menge Schnee gehalten:

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Foto 3: Hang/Böschung gegenüber demjenigen von Foto 2; 16.02.16

Einige hundert Meter weiter traf ich auf eine (wohl unfreiwillig) witzige Baumstamm-Beschriftung, die offenbar keinen Zweifel aufkommen lassen will, was der Stamm früher mal war 😉

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Foto 4: markierter/beschrifteter Baumstamm zwischen Kolonie Lahr und Große Haar bei Menden-Schwitten; 16.02.16

Februar-Winterwaldwanderung IX: Waldrandwegausblicke und Schnürsenkeleisklumpen

Auch jetzt, am zweiten Märzsamstag 2016, ist es noch winterlich, nämlich feuchtkalt mit einem alles sich noch kälter anfühlend lassenden Ostwind. Weil aber Schnee und Sonne fehlen, ist es – auch für mich als eigentlichem Winterfreund – alles andere als schön. Das war knapp 1 Monat vorher bei meiner Schnee- und Sonnenwanderung zum Glück anders:

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Foto 1: Wald(hohl)weg zwischen Korbe und Kolonie Lahr bei Menden/Sauerland; 16. Februar 2016

Vom nahen Waldrand aus bot sich in Richtung der frühnachmittäglichen Sonnenstrahlen ein schöner Ausblick über die leicht verschneite Feld- und Waldlandschaft:

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Foto 2: nahe Standort von Foto 1, Blick auf Kolonie Lahr (halb-links) und Große Haar; 16.02.16

Am Waldrand war der Schnee schon von der Sonne „weggebrannt“, während er weiter waldeinwärts noch teils üppig Boden und Pflanzen bedeckte:

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Foto 3: Waldrand nahe Kolonie Lahr bei Menden-Schwitten; 16.02.16

Etwa an dieser Stelle der Wanderung habe ich gemerkt, dass mir am rechten Schuh irgendwas immer stärker herumbaumelte. Es stellte sich heraus, dass der Schnürsenkel sich gelöst und sich an dessen Ende (bzw. Anfang) ein stetig wachsender Klumpen aus Eis und Schnee gebildet hatte, der noch dazu einen Holzscheit mit „eingefroren“ hatte, sodass das Ganze schließlich beim Gehen um den Stiefel „schlug“ 😉 :

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Foto 4: Schnürsenkel mit „Ballast“ aus Schnee, Eis und Holz (halb oben rechts; 16.02.16

 

Februar-Winterwaldwanderung VIII: Eis und Schnee – je nach Besonnung ..

Heute (08.03.16) früh war es hier im Nord-Sauerland noch einmal eiskalt, aber auch trocken-sonnig, allerdings ohne Schnee. Das alles, zusätzlich Schnee, gab es auch am Tag meiner Winter(wald)wanderung Mitte Februar.

Der heutige Artikel setzt beim waldlosen Mittelteil der Wanderung ein, wo ich u. a. an diesem Einzelbaum unter strahlend blauem Himmel vorbeikam:

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Foto 2: Einzel-Buche zwischen  Kolonie Lahr und Rohaus (nach rechts) bei Menden/Sauerland; 16. Februar 2016

Eine interessante Assoziation schafft der direkt neben/vor dem Baum stehende hölzerne Telefonmast, der ja auch mal ein Baumstamm war …

An diesem sonnenreichen Februar-Nachmittag war die Verteilung von Eis und Schnee voll und ganz abhängig von der jeweiligen Sonnenbestrahlung. Auf diesem eher im Schatten liegenden Flecken des landwirtschaftlichen Asphaltwegs sorgten vereiste (überfrorene) Schneereste für Glätte:

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Foto 2: überfrorene Fahrspuren auf Asphaltweg nahe Kolonie Lahr bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Nur wenige Meter in voller Sonne war schon einiges weggetaut und nass:

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Foto 3: der Weg von Foto 2; hinten Wald „Am Korbe“ ; 16.02.16

Auf Foto 3 ist der Acker rechts des Wegs etwas weniger der Sonne ausgesetzt als derjenige links davon, was man gut an der Schneedichte erkennen kann.

Auch im folgenden Waldabschnitt war diese in Abhängigkeit von der Besonnung unterschiedliche Verteilung des (Rest-)Schnees zu finden:

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Foto 4: Waldrand am „Korbe“ bei Menden-Schwitten mit u. a. Besenginster (grün, vorn); 16.02.16

Februar-Winterwaldwanderung VII: aus dem Wald auf die eisknisternde Straße

Heute (Samstag, 5. März 2016) hatten wir hier im Nord-Sauerland einen trüben und nasskalten Tag mit etwas Regen und so gut wie keinem Sonnenschein.

Deswegen mache ich gerne weiter mit meinem Bericht von der sonnigen Schneewaldwanderung aus Mitte Februar.

Ich war vom Lahrberg bei meiner Heimatstadt Menden/Sauerland in Richtung Norden hinabgestiegen, um den Lahrwald zu verlassen. Davor gab es noch einen Blick in den fleckenweise von der Sonne erhellten Mischwald:

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Foto 1: Mischwald am Nordhang des Lahrbergs bei Menden-Schwitten; 16. Februar 2016

Wenige hundert Meter weiter gelangte ich zum Waldrand und auf die dortige schmale Straße, die ziemlich vereist war:

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Foto 2: oberste Stiftstr. bei Menden-Schwitten, zwischen Lahrwald (rechts) und Kolonie Lahr; 16.2.16

Auf der wenig befahrenen Asphaltstraße lag ein dicker Eispanzer, sodass es stellenweise extrem glatt dort war. Immerhin gab es beim Gehen angenehm knisternde Geräusche (Video bitte anklicken!):

Nach Norden gab es dabei den Blick in die offene und besonnte Landschaft nahe dem Hof Kolonie Lahr:

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Foto 3: von Süden auf Kolonie Lahr bei Menden-Schwitten; 16.2.16

Mehr zur Kolonie Lahr gibt es (irgendwann) in meinem Menden-Blog, die Fortsetzung der Wanderung demnächst hier ….