Spätsommerartiger Novemberanfang vs. typische Aprilwolken

In diesem Beitrag stelle ich wieder Szenen der beiden Gegen-Jahreszeiten Vollherbst und Vollfrühling gegenüber.
Es geht zuerst weiter mit meinem Bericht vom Besuch in Neuss am Niederrhein im letzten November.
Am 1. November 2015 herrschte bei wolkenlosem Himmel milde Witterung, die eher an Spätsommer erinnerte, wie hier im Stadtpark Rosengarten:

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Foto 1: Stadtpark Neuss (Rosengarten), mit Platanen und  Windmühlenturm (links); 01.11.15

An anderer Stelle im altstadtnahen Park befindet sich ein Weiher, der am ersten November(sonn)tag von bunten Herbstfarben umgeben war:

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Foto 2: naturnaher Weiher im Neusser Stadtpark Rosengarten; 01.11.15

Im und an diesem Teich tummelten sich – wie an vielen anderen Gewässern der niederrheinischen Stadt auch – Nutrias, die heutzutage ziemlich menschenge- und -verwöhnt sind:

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Foto 3: Nutrias (alt und jung) am großen Weiher im Neusser Rosengarten; 01.11.15

Die Pelztiere, deren Vorfahren aus Südamerika stammen, werden von Parkbesuchern reichlich gefüttert. Das lernen natürlich auch die Kleinen schnell. Die Elterntiere bringen ihnen vielleicht schon gar keine „normale“ Nahrungssuche mehr bei …?

Aus dem letzten November mit „Sommer-Feeling“ am Rhein wechsle ich in die „Jetztzeit“ und ins heimische Sauerland. Dort zeigte sich am Wochenende typisches nass-kaltes Aprilwetter, das wie immer besonders gut an den Wolken abzulesen ist:

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Foto 4: abziehende Schauerwolken über Menden/Sauerland und dem Haarstrang bei Fröndenberg; 16. April 2016

Gestern (Sonntag) gab es es ab Mittag mehr Sonnenanteile, es war aber auch kühler und windiger als an den Vortagen. Die Wolkenbilder wechselten in schneller Folge. U. a. gab es diese interessanten, von West nach Ost immer weiter sich auftürmendenen Wolken:

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Foto 5: ähnlicher Blick wie Foto 4, am frühen Abend des 17.04.16

2 Gedanken zu “Spätsommerartiger Novemberanfang vs. typische Aprilwolken

  1. Immer wieder verblüfft es mich, wenn ich wegen irgendwelcher Wiildtiere, die ich in meiner Umgebung beobachte, völlig aus dem Häuschen gerate, wenn ich sie näher als 200 m zu Gesicht bekomme, und dann von Großstädtern dafür nur ein Achselzucken sehe, weil sich dieselbe Art in der Stadt ohne Scheu „korrumpieren“ lässt, ob das nun die klassischen Enten und Schwäne sind, oder in jüngerer Zeit auch Graugänse, Füchse, Nutrias und diverse Krähenvögel.

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