Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – III

Nach dem „Kompost-Kürbis-Zwischenspiel“ geht es weiter mit meinem Tourenvergleich Spätsommer ’16 und Frühsommer ’17.

Im Hohen Venn am frühen Nachmittag war ich erstens in luftiger Höhe und zweitens im Wald, sodass die Hitze dieses Septembersamstags sehr gut zu ertragen war:

Foto 1: Mischwald im Konzener Venn mit Eiche im Vordergrund; Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.2016

Die Wege waren vielfach gemähte Wiesenschneisen:

Foto 2: Schneisenweg im Konzener Venn, Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.16

Immer wieder zwischendurch kam ich aber auch durch offenere Hochmoor-Landschaft:

Foto 3: Imgenbroicher Venn, Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.2016

Nun wechsle ich aus dem letzten Spätsommer und aus dem Venn in den auch schon wieder vergangenen Frühsommer ’17 und ins heimische Sauerland, wo ich Mitte Juni auf dem „Höhenflug“-Wanderweg radelte. Um die Jahreszeit gibt es deutlich mehr blühende Pflanzen(arten) als im Spätsommer. Dazu gehören auch Sträucher und Klettergehölze wie hier wilde Rosen (vermutlich Hundsrosen) und Geißblatt:

Foto 4: Gebüsch aus wilden Rosen und Gew. Geißblatt (Heckenkirsche) an Waldweg im Neuenrader Stadtwald; mittleres Sauerland/Märkischer Kreis/NRW; 18.06.2017

Aber auch ein Wald-„Stockwerk“ tiefer, in der Staudenschicht, grünte und blühte es, hier vor allem der Rote Fingerhut, aber auch Greiskraut (Kreuzkraut), Rupprechts-Storchschnabel, Labkraut, Himbeeren und Wasserdost (vor der Blüte):

Foto 5: Staudenflur an Waldweg im Neuenrader Stadtwald mit u. a. Fingerhut; 18. Juni 2017

Weil der Wanderwegname „Höhenflug“  schon auch Programm ist, gibt es von dort immer wieder weite Ausblicke, u. a. ins obere Hönnetal und zum Lennetal:

Foto 6: Ausblick vom Wanderweg „Höhenflug“ in das obere Hönnetal mit Teilen von Neuenrade und weiter über das Lennetal; 18.06.17

Kompost-(Her-)Auswüchse 2017

Schon in früheren Beiträgen zeigte ich verschiedene Pflanzen, die auf bzw. besser aus unseren Garten-Komposthaufen (heraus-)wuchsen, z. B. Akeleien.

Akeleien gab es auch in diesem Jahr wieder, ebenso wie einen herabhängenden Gilbweiderich:

Foto 1: Komposthaufen am 2. Juli 2017 mit verblühter Akelei (rechts), Gilbweiderich (Mitte) und …

Ganz neu und unerwartet ist in diesem Sommer auch eine Kürbispflanze dabei, die wohl  Kürbiskern-Abfällen entstammt. Sie ist aus der mittleren Kompostschicht durch das engmaschige Gitter herausgewachsen. Seitdem ist die Pflanze gut gediehen und hat sich „rasant“ ausgebreitet:

Foto 2: Kürbis aus Kompost; 6. August 2017

Leider sieht es so aus, dass der Kürbis den größten Teil seiner Wuchskraft in Stängel und Blätter einbringt und nicht in Blüten und Früchte, denn Blüten mit Fruchtansatz gibt es nur wenige:

Foto 3: wie Foto 2, aber kleinerer Ausschnitt

Aber mindestens einen Kürbis wird es wohl trotzdem zu ernten geben 🙂
Er ist auf Foto 3 – etwas versteckt – rechts auf dem Boden zu erkennen …

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – II

Weiter geht‘ s mit meinem (halbwegs) chronologischen Touren- und Sommerabschnitts-Vergleich …

Nach der Hitze-Mittagspause im Wald radelte ich am 10. September 2016 weiter westwärts ins Hohe Venn, zum Glück hauptsächlich im Schatten von Bäumen. Auf einigen Abschnitten musste ich absteigen und das Rad neben einem Holzsteg balancieren:

Foto 1: in der südlichen Mückenheide, Hohes Venn, Ost-Belgien; 10. Sept. 2016

Auf der Sauerlandtour Mitte Juni ’17 hatte ich nach einem längeren Anstieg eine recht bequeme „Reisehöhe“ auf dem Premium-Wanderweg ‚Höhenflug‘ erreicht:

Foto 2: auf dem Wanderweg „Sauerland-Höhenflug“ oberhalb von Neuenrade (NRW, Märkischer Kreis); 18. Juni 2017

Im Spätsommer ’16 gelangte ich irgendwann zu einer sonnigen Lichtung an einem Weg, der die deutsch-belgische Grenze bildet:

Foto 3: Waldweg entlang der Grenze Deutschland (links) und Belgien bei Roetgen-Schwerzfeld (NRW, östliches Hohes Venn); 10.09.16

Auf der Höhenflug-Wanderroute hatte ich im Mittjuni ‚ 17 immer wieder Ausblicke ins östlich gelegene obere Hönnetal, hier eher in der Ferne:

Foto 4: vom Höhenflug-Weg nach Osten zum oberen Hönnetal; 18.06.17

Im Mittelgrund von Foto 4 ist übrigens einer der blühenden Geißblatt-Sträucher zu sehen, dessen Blüten ich im vorletzten Beitrag gezeigt hatte …

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – I

Ich starte mal wieder einen Tourenvergleich zwischen zwei Gegenden und zwei („Teil-„)Jahreszeiten.

An einem sonnigen Samstag im September 2016 machte ich mich mit dem Rad auf ins Hohe Venn an der deutsch-belgischen Grenze. Mein erstes Bild von dieser Tour entstand im schattigen Wald um die Mittagszeit, wo ich mich wegen der großen Hitze und „gnadenlosen“ Sonnenstrahlung nach längerer und schattenloser Bergauffahrt erst mal eine ganze Weile ausruhte:

Foto 1: südliche „Mückenheide“ bei Roetgen-Schwerzfeld (NRW, nordwestliche Eifel/Hohes Venn,   Bildausschnitt knapp auf belgischer Seite); 10. September 2016

Am letzten Sonntag des (kalendarischen) Frühlings 2017 brach ich nach Anreise per Bahn mit dem Rad von Neuenrade in den Nordwesten des Lennegebirges im Sauerland auf. Es war bei wenigen Wolken und gemäßigter Wärme viel angenehmer zum (Bergauf-)Radeln als auf der Spätsommertour. Das erste Foto der Sauerlandtour entstand ebenfalls nach dem ersten großen Anstieg des Ausflugs. Im Unterschied zum Septemberbild war es aber ein weiter Ausblick vom Waldrand, nämlich auf die Stadt Neuenrade im oberen Hönnetal:

Foto 2: Ausblick von Südwesten auf Neuenrade im oberen Hönnetal (NRW, Sauerland, Märkischer Kreis); 18. Juni 2017

Blühend vom Spätfrühling in den Frühsommer

Außer Sonne und Wärme sind vor allem Blüten etwas, das die beiden Jahreszeiten Frühling und Sommer verbindet.

Deshalb widme ich den letzten Artikel meines Frühjahrsberichts 2017 einigen Blumen und anderen blühenden Pflanzen aus der „Zeitenwende“ vom Spätfrühling zum Frühsommer.

Auf Waldlichtungen und an Waldwegrändern sind während der langen Tage Mitte Juni die purpurnen Blüten des Roten Fingerhuts in teils großen Beständen zu sehen:

Foto 1: Roter Fingerhut im Stadtwald von Neuenrade (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW); 18. Juni 2017

In Wäldern und Gebüschen erscheinen gleichzeitig die „extravaganten“ Blüten der Kletterpflanzen (Lianen) des Wald-Geißblatts:

Foto 2: Blütenstände des Wald-Geißblatts (Wald-Heckenkirsche) im Neuenrader Stadtwald; 18.06.17

Trotz des  ähnlichen Namens wartet der ebenfalls hauptsächlich in Wäldern wachsende Wald-Geißbart  mit völlig anderen Blüten und Blütenständen auf:

Foto 3: Wald-Geißbart; Naturschutzgebiet „Auf dem Giebel“ zwischen Neuenrade, Hemer und Balve (Märkischer Kreis, NRW);  18.06.17

 

Überwiegend außerhalb von Wäldern, nämlich u. a. an Feld- und Wegrändern, wächst und blüht die Moschus-Malve, oft sogar bis in den Spätsommer hinein:

Foto 4: Moschus-Malve, neben altem km-Stein an der ehem. Bahnstrecke Hemer – Menden (Nordsauerland); 18.06.17