Vögel am Futterplatz und im „Eistrank“-Baum

Wegen der doch zurzeit sehr ausgeprägten Winterwitterung gibt es erneut zwischen meinen Rückblicken auf den letzten Spätsommer einen aktuellen Beitrag, diesmal wieder zu den Vogelbesuchen im Garten.

Neben den Ringeltauben als Stammgästen kam gestern auch mal ein Eichelhäher am Futterplatz vorbei:

Foto 1: Eichelhäher (links) und Ringeltaube am Futterplatz; 25. Februar 2018

Anders als viele der Kleinvogelarten am Futterplatz ignorierten sie sich und gerieten insbesondere nicht in Streit:

Foto 2: Eichelhäher und Ringeltaube, von hinter der Fensterscheibe und stark gezoomt fotografiert; 25.02.18

Bei den Blaumeisen im Feldahorn, über die ich schon mal berichtet hatte, konnte ich eine interessante „Wintertränke“ beobachten:

Foto 3: Blaumeise an Eiszapfen im Feldahorn; 25.02.18

Das an wenige Tage alten Schnittstellen ausgetretene Wasser war zu Eiszapfen geronnen und davon „tranken“ die Meisen:

Foto 4: vom Eiszapfen trinkende Blaumeise; 25.02.18

Denn in den trockenen (schneelosen) Frosttagen dieses Februars gab es für die Vögel auch nur wenige andere Möglichkeiten, an Wasser zu kommen …

Foto 6: Blaumeise im Feldahorn; 25.02.18

Am nächsten Morgen (heute) hatte sich die Wasserversorgung der Vögel wieder gebessert, da es geschneit hatte und sie Schnee picken/fressen konnten:

Foto 7: Feldahorn aus den Fotos 3 – 6 am Morgen danach; 26.02.18

Jahresrückblick II/2017: Spätsommerspätnachmittag und -abend auf Sauerlandtour

Obwohl ich mit der Radtour am einzigen Sommertag meines Septemberurlaubs im letzten Jahr noch eine ganze Menge Artikel hier im Blog füllen könnte, schließe ich diese Berichterstattung heute ab. Die vielen verbleibenden Fotos werde ich aber sicher noch für andere/spätere (thematische) Beiträge verwenden …

Meine Pedelec-Tour führte mich nachmittags weiter durch spätsommerliche Stimmung mit sonnigem Wetter und immer noch sommerlicher Vegetation:

Foto 1: Wirtschaftsweg in einem Wald-/Wiesental bei Westernbödefeld (Stadt Schmallenberg, Hochsauerlandkreis, NRW); 4. September 2017

Es ging abwechselnd und abwechslungsreich durch Wald, Wiesentäler und schmucke Orte wie hier Wenholthausen im Wennetal, wo auch die Vorgärten und Häuser mit Spätsommerblumen geschmückt waren:

Foto 2: Wenholthausen im Wennetal (Gemeinde Eslohe, Hochsauerlandkreis); 04.09.17

Nach Abendessen in Wenholthausen ging es – zum Glück mit E-Motor-Tretunterstützung – wieder einen Berg hinauf, sodass ich auf den Ort und sein Tal zurückblicken konnte:

Foto 3: Blick von Westen auf das mittlere Wennetal mit einem Teil von Wenholthausen; 04.09.17

An meinem langen Schatten auf dem vorigen Bild sieht man schon, dass es mittlerweile Abend geworden war. Deshalb legte ich nicht mehr den ganzen Weg bis nach Hause (E-)radelnd zurück, sondern fuhr bis zum nächsten Bahnhof (Freienohl) und dann per Zug zurück. Das letzte Foto des Tages, der Tour und dieses Beitrags ist deswegen auch symbolisch: Ich rollte nach einem wundervollen und ausgedehnten Tagesausflug der Bahn-Heimfahrt entgegen bergab, während mir nebenan auf der Weide Kühe auf ihrem Weg zurück zum Hof entgegen kamen:

Foto 4: Weide in einem Trogtal bei Visbeck (Stadt Meschede, Hochsauerlandkreis); 04.09.17

Jahresrückblick II/2017: 3x Wasserplätschern

Diesmal gibt es als „Nachschlag“ zum gestrigen Beitrag drei Videos mit unterschiedlich fließendem oder sprudelndem Wasser, auf das ich während meiner großen E-Radtour  durchs  mittlere Hochsauerland am 4. September ’17 stieß.

Jeder noch so große Fluss hat am Anfang – nach der Quelle – ein Rinnsal, wie dieses hier über Fels bei Ramsbeck im Hochsauerlandkreis:

Später werden daraus Bäche, wie sie im Sauerland zahlreich anzutreffen sind, z. B. die Valme bei Bestwig:

Heutzutage gibt es auch eine Menge künstlicher Gewässer bis hin zu kunstvollen Springbrunnen wie diesen hier im Bestwiger Ortsteil Ramsbeck:

 

Jahresrückblick II/2017: spätsommerlicher Tag im mittleren Hochsauerland

Anfang September 2017 hatte ich 14 Tage frei. Schon oft gab es in dieser Jahreszeit traumhaft sonnigen und warmen, bisweilen sogar heißen, Spätsommer. Das war letztes Jahr komplett anders, sodass meine (Rad-)Reisepläne deshalb – aber auch aus einigen anderen Gründen – ins Wasser fielen …

Noch am sommerlichsten, wärmsten und trockensten war  der allererste Urlaubstag, der mich auf eine sehr lange Pedelec-Tour ins zentrale Hochsauerland brachte.
Gegen Mittag erreichte ich Ramsbeck bei Bestwig, wo ich am seit den 1970ern stillgelegten Erzbergwerk vorbeikam, das heute Museum ist:

Foto 1: Erzbergwerkmuseum in Ramsbeck (Gemeinde Bestwig, Hochsauerlandkreis, NRW); 4. September 2017

Der Erzabbau fand viele Jahrzehnte lang in der ansonsten von Wald und Wiesen geprägten Landschaft statt wie hier im nahen Rahrbachtal:

Foto 2: im oberen Rahrbachtal zwischen Bestwig, Meschede und Schmallenberg im Hochsauerland; 04.09.17

Ich fuhr über Land- und Kreisstraßen, aber auch über Rad- und Wanderwege:

Foto 3: an der Valme bei Ramsbeck, Hochsauerland; 04.09.17

Immer wieder rollte ich durch eines der vielen idyllischen Dörfer des Hochsauerlandes, wie hier der Schmallenberger Ortsteil Sögtrop:

Foto 4: Sögtrop im Rahrbachtal, Stadt Schmallenberg, Hochsauerlandkreis; 04.09.17

Jahresrückblick II/2017: Sonne – Regen – Sonne zum Spätsommerstart

Mit meiner Rückschau aufs/ins vergangene Jahr erreiche ich nun den September ’17 und damit den Spätsommer. Der fiel allerdings eher frühherbstlich aus, ganz im Gegensatz zum sonnigen und heißen Septemberanfang ’16 ..

Am ersten Septembersonntag ’17 machte ich eine weitere E-Bike-/Pedelec-Nachmittagstour ins höhere Sauerland. Es ging bei heiterem Wetter los, was sich auch eine Weile hielt, wie hier beim Neuenrader Ortsteil Affeln:

Foto 1: Blick vom Ortsrand Affeln (Stadt Neuenrade, Lennegebirge, Märkischer Kreis, NRW) nach Nordwesten; 3. September 2017

Die Wolken verdichteten sich danach aber stetig und so war die Sonne schon verdeckt, als ich auf den Höhenweg beim Neuenrader Ortsteil Birnbaum kam:

Foto 2: Höhenweg zwischen Affeln und Birnbaum (Neuenrade, Märkisches Sauerland); 03.09.2017

Auch einen Trupp Kiebitze beim Abflug vom Acker konnte ich deshalb nur ohne Sonnenlicht filmen:

Vom Lennegebirge radelte (rollte) ich  hinunter ins Lennetal nach Plettenberg. Dort begann es zu regnen, als ich an der Fischbauchträgerbrücke im Ortsteil Böddinghausen ankam. Weil die stillgelegte Bahnbrücke wegen ihrer „Löchrigkeit“ eh nur kurz bzw. wenig Regenschutz bot, ging ich schließlich hinauf, um ein Regenfoto zu machen:

Foto 3: auf der Fischbauchträgerbrücke von Plettenberg-Böddinghausen (südwestl. Märkischer Kreis), unten der Lennetalradweg (mit meinem Rad vor dem Pfeiler); 03.09.17

Die ehemalige Nebenbahn-Brücke wurde für die Öffentlichkeit mit einer Treppe und einer Aussichtsplattform zugänglich gemacht. Originalteile und moderne „Zuschauer-Bauteile“ sieht man auf dem Nahfoto besser, ebenso wie die Regentropfen:

Foto 4: auf der Brücke von Foto 3; vorne u. oben die moderne „Publikumstreppe und -plattform“, die auf dem alten Brückenboden aufsetzt; 03.09.17

Nach einer halben Stunde hörte der Regenschauer auf und ich bekam auf meinem Weg entlang des Flusses sogar noch Abendsonne ab (und auf ein Bild):

Foto 5: Flusswehr an der Lenne zwischen Plettenberg und Werdohl (mittleres Lennetal, Märkisches Sauerland); 03.09.17

Auf dem Foto sieht es oben rechts fast so aus, als käme das Licht von einem leuchtenden Strommast 😉

Ab dieser Stelle begann erst die Rückfahrt mit noch ein paar Regentropfen und starker Abkühlung. Zuhause – ziemlich am anderen Ende des Märkischen Kreises – kam ich erst im Düsteren an;  auch daran war der nahe Herbst deutlich spürbar …

Jahresrückblick II/2017: Schattenweg – Sonnenweg, Rinder – Schafe

Nun ist auch der zweite Monat des neuen Jahres schon zur Hälfte um … und in meinem Rückblick ’17 bin ich noch nicht mit dem August „durch“. Deshalb geht es nach dem aktuellen Winter(vogel)-Intermezzo jetzt mit dem Späthochsommer ’17 weiter.

Nach einigen Wochen „purer E-Bike-Euphorie“ war ich am letzten Sonntag des August auch mal wieder etwas länger zu Fuß unterwegs. Bei Hirschberg im Arnsberger Wald ging es zunächst eine schattige Allee hinunter:

Foto 1: Allee beim Warsteiner Ortsteil Hirschberg (südlicher Kreis Soest, nördliches Sauerland); 27. August 2017

Kurz darauf führte die Wanderung in die Feldflur über einen sonnengefluteten Wirtschaftsweg:

Foto 2: Wirtschaftsweg bei Hirschberg im Arnsberger Wald; 27.08.17

Vom Weg aus Foto 2 sah und fotografierte ich Rinder ….

Foto 3: Rinder-Quartett bei Hirschberg; 27.08.17

… und kurz vor Rückkehr in den Ort traf ich auf Schafe einer mir unbekannten Rasse:

Foto 4: Schaf-Trio vor Hirschberg; 27.08.17

Am Vogelfutterplatz: rot – grün – gelb – blau

Passend zu Karneval kommt die Fortsetzung meiner Berichte vom Vogelfutterplatz in bunt daher, aber auch in deutlich kleiner als mit den „dicken“ Ringeltauben …

Zwei Vertreter aus der Familie der Finken gaben sich die Ehre, der rote Dompfaff und der Grün-ling:

Foto 1: Dompfaff (Gimpel) und Grünling (Grünfink; ziemlich rechts, halb-hinten) am Vogelfutterplatz; gezoomt, und von hinter der Fensterscheibe; Mitte Februar 2018

Auf Schnee wären die Grünlinge besser aufgefallen … Hier gesellte sich im Hintergrund noch eine Goldammer hinzu:

Foto 2: drei Grünlinge auf dem Rasen, eine Goldammer unter den Bäumen (hinterm mittleren Grünling); Mitte Februar 2018

Das Dompfaff- (oder Gimpel-)Männchen hingegen fällt in jeder Umgebung auf:

Foto 3: männl. Dompfaff (Gimpel) am Futterplatz; gezoomtes Foto von hinter der Fensterscheibe; Mitte Februar 2018

An allen meinen Beobachtungstagen waren auch reichlich Meisen zur (Futter-)Stelle. Viel interessanter fand ich sie allerdings auf natürlicher Nahrungssuche im Feldahorn vor einem anderen Fenster. Die Blaumeisen suchten alle Zweige emsig ab:

Zum Schluss hier noch eine einzelne Blaumeise … was genau sie an oder unter der Rinde suchten und fanden, weiß ich nicht: