Mittmärzwetter im Vergleich

Wegen des aktuell bemerkenswert eisigen Wetters kurz vor Beginn des kalendarischen Frühlings unterbreche ich – wieder mal – meinen Jahresrückblick II/2017.

Heute am dritten Märzsamstag ’18 war es hier ausgesprochen kalt und überhaupt winterlich. Es war quasi ein „Rückfall“ in die Witterung aus Ende Februar/Anfang März ’18. Es herrschte  Dauerfrost mit leichtem Schneefall. Im Garten fanden sich wieder Vögel an der Futterstelle ein:

Foto 1: im Garten mit Schnee, schon verblühten Schneeglöckchen, schon blühendem Korkhasel sowie zwei Goldammern und einer Heckenbraunelle (rechts) am 17. März 2018

Am stärksten prägend für das Wetter war heute aber der böige und schneidend kalte Nordostwind:

Der Schnee war sehr fein, beinahe puderig, und fegte auch bis unter Dächer:

Foto 2: Pulver-Schnee im (halb-offenen) Garten-Schuppen, 17.03.18

Gut ein Jahr zuvor, am 16.03.2017, hatten wir einen fast schon frühsommerlichen Tag mit viel Sonne und Temperaturen bis +18°C! Heute kletterte das Thermometer nicht über -3°C …

Die Märzwitterung kann also sehr unterschiedlich ausfallen. Den letzten strengeren Wintermärz gab es vor 5 Jahren. Da war sogar zum Frühlingsbeginn alles tief verschneit:

Foto 3: „In der Molle“ in Menden/Sauerland am 21.03.2013, mittags

Es war aber nicht so kalt und der Schnee deshalb nass und pappig, sodass er von den Dächern später als Dachlawinen abging:

Foto 4: Dachlawinen auf der Terrasse am 21.03.2013, nachmittags

4 Gedanken zu “Mittmärzwetter im Vergleich

  1. Goldammern fehlen bei mir immer noch am Futterplatz, obwohl sich inzwischen wegen des winterlichen Rückfalls viele Vögel hier versammeln.
    Ab und zu rückt es mal ganz gut die allzu stereotypen Frühlingserwartungen grade, wenn man einfach mal in den Blogjahren zurückblättert.

    Antworten
    • Goldammern waren hier mit die häufigsten Futtergäste, wenn auch nicht so viele wie im letzten Winter.
      Ja, Rückblicke, auch die eigenen, lohnen sich immer, um sich nicht von aktuellen Eindrücken „beherrschen“ zu lassen.

      Antworten
      • Mein Eindruck ist, dass viele Menschen gerade dieses „sich beherrschen lassen“ vom Gefühl, etwas Ungewöhnliches zu erleben, irrational bevorzugen und ein besseres Wissen sogar vermeiden, um den sozial verwertbaren Genuss der Aufregung nicht zu zerstören.

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