Spätsommertourenvergleich Angeln vs. Saar-Lor-Lux: die Enden

Die beiden Radtouren meiner September-Kurzurlaube in Schleswig-Holstein einerseits und im Saarland (und Umgebung) andererseits verliefen sehr unterschiedlich.

Im Norden war es ein lockeres Radeln trotz der schlichten (und motorlosen) Leihräder. Es war sonnig, aber nicht zu heiß. Die ausgesuchte Strecke passte zeitlich bestens in den Tag, sogar mit reichlich Pausen. Es war gegen Ende der Tour an der Schlei deshalb noch richtig hell:

Foto 1: an der Schlei bei Karschau; Blick von der Angelner Seite nach Süden zur Halbinsel Schwansen, nordöstliches Schleswig-Holstein; 05.09.2018

Etwas später und wenige km weiter gab es einen Ausblick über die Schlei von Arnis (der kleinsten Stadt Deutschlands!) auf Kappeln:

Bild 2: Ausblick über die Schlei von Arnis auf Kappeln, mit modernen und traditionellen Segelbooten /-schiffen; 05.09.18

Ganz anders war es eine Woche später auf meiner großen Tagesradtour mit dem eigenen – sehr guten, aber auch unmotorisierten – Fahrrad. Es war zum einen sehr sonnig („UV-lastig“) und heiß und ich hatte mir eine etwas zu weite und steigungsreiche Strecke ausgesucht. Vor allem hatte ich mich nach 13 Monaten mit dem E-Bike im heimischen Sauerland an die Motor-Unterstützung und die dadurch mögliche Reichweitenerweiterung gewöhnt. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man sein Rad mit 4 – 5 km/h den Berg hoch schiebt oder per Pedelec mit 20 – 25 km/h hinauf“fliegt“. Jedenfalls habe ich es auf dieser Tour arg unterschätzt, wie viel länger ich ohne Motor brauchen würde und kam in arge Zeitnot, sodass ich leider auf viele Besichtigungen u. ä. verzichten musste. Das war schon bei meinem kurzen Abstecher nach Frankreich so, als ich auf die Festung in Sierck-les-Bains (dt.: Bad Sierck) nur von unten vom Mosel(le)-Radweg und nur über die Gleise der dortigen Bahnstrecke einen Blick werfen konnte:

Foto 3: Sierck-les-Bains an der Mosel (Moselle), mit der Moseltal-Bahnstrecke und der Festung hinten/oben rechts; nordöstliches Lothringen, Frankreich; 11.09.2018

Ähnlich wie mit dem Stammsitz der Herzöge von Lothringen erging es mir weiter moselabwärts und jenseits der nächsten Staatsgrenze im luxemburgischen Schengen („Schengener Abkommen“, „Schengen-Raum“), wo ich auch das dortige Europa-Museum nur noch von außen ansehen konnte:

Foto 4: Europa-Museum in Schengen, südöstliches Luxemb(o)urg; 11.09.2018

Die Zeit und das Tages-/Sonnenlicht liefen mir davon, sodass ich nur noch ein Foto auf deutscher Seite bei Oberperl machte:

Foto 5: Landschaft bei Oberperl (Ortsteil von Perl) im nordwestlichen Saarland, Blick in Richtung des Waldgebiets „Hanecker Büsch“; 11.09.2018, abends

Es folgte noch eine lange Rückfahrt, bei der ich erst im Stockdunkeln wieder an der Unterkunft in Mettlach ankam. Trotzdem war es eine meiner schönsten Touren seit langem, von der ich auch später hier im Blog noch einige Bilder zeigen möchte …

4 Gedanken zu “Spätsommertourenvergleich Angeln vs. Saar-Lor-Lux: die Enden

    • Stimmt, gut beobachtet! Ist mir selbst gar nicht so aufgefallen und war nicht das beabsichtigte (Haupt-)Thema. Passt aber bestens 🙂
      Viele Grüße und noch einen schönen Feiertag!

      Antwort
      • Kühles Schauerwetter hatten wir vorgestern und gestern. Heute fielen nur mittags wenige Tropfen. Nachmittags konnte ich eine Radtour bei Sonne und etwas Wind machen.

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