Unterschiedlichste Wegeansichten im Herbst ’20

Nach mehreren Rückblicks-Beiträgen kommt nun wieder etwas Aktuelleres, wenn auch nicht tagesaktuell ..

Ausgesucht habe ich drei Blicke auf Wege oder von Wegen in der herbstlichen Landschaft dieses Jahres. Los geht es mit einem Fahrweg oberhalb einer Bahnstrecke, der mit seinen Bäumen und Sträuchern selbst ein bisschen (bahn-)tunnelartig wirkt:

Foto 1: Fahrweg bei Ostardey, oberhalb der Oberen Ruhrtalbahn, mit „Laub-Tunnelblick“ hinten; Stadt Fröndenberg, südlicher Kreis Unna, NRW; 4. Oktober 2020

Ganz anders als am oben gezeigten ersten Oktobersonntag sah es auf vielen Wegen am letzten Sonntag des in diesem Jahr wenig „goldenen“ Oktobers aus, nämlich nass und teils schlammig nach dem lange überfälligen Regen:

Foto 2: frische Regenpfützen auf Feldweg bei Ostsümmern, Stadt Menden, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25.10.2020

Letztlich hat aber auch dieser Regen die Trockenheit der Böden nicht nachhaltig mildern können. Es blieb im bisherigen Herbst weiterhin zu trocken und auch warm, so auch am beinahe schon „sehr-spät-sommerlichen“ zweiten Novemberwochenende:

Foto 3: Ausblick vom Feldweg am Gaxberg auf Menden/Sauerland, ganz hinten links der Haarstrang zwischen Fröndenberg und Wickede; 7. November 2020

5 Gedanken zu “Unterschiedlichste Wegeansichten im Herbst ’20

    • Hier ist es sehr unterschiedlich. Einige befestigte Wege lässt man – bewusst oder aus Nachlässigkeit – verfallen, andere werden verbreitert, „luxuriös“ neu asphaltiert und ausgebaut. Ganz neue unbefestigte (z. B. mit nur wassergebundener Decke) sind allerdings selten. Andere Feldwege u. ä. lässt man überwuchern oder werden untergepflügt. Die Wegeentwicklung ist hier also ziemlich uneinheitlich …

      Antworten
      • …. werden untergepflügt – die Variante gibt es häufiger und oft breitet ein Dorf den Mantel des Schweigens darüber, denn was der eine schon vollzogen hat, ist beim Nächsten schon geplant. Die Katasterämter würden staunen.

      • Stimmt alles genau. Auf älteren (Flur-)Karten entdeckt man oft erstaunlich viele Wege(parzellen), von denen heute nichts mehr zu sehen ist.

      • In ganz seltenen Fällen wird nach mehreren Jahrzehnten mal ein alter Weg wiederhergestellt, aber das habe ich hier herum erst einmal erlebt.

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