Jahresrückschau 2020-XXV: wasserdampfende Augustmitte

Die Mitte des vergangenen zweiten Hochsommermonats, also August 2020, wurde es etwas kühler, wolkiger und feuchter. Es wurde dadurch diesig über der Landschaft:

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Foto 1: Feldflur beim Mendener Ortsteil Hembrock am 15. August 2020, abends

Die abgeernteten Felder deuteten zunehmend den Übergang vom Hoch- zum Spätsommer an.

Die hohe Luftfeuchte bei immer noch sommerlichen Temperaturen brachte viel „Dampf“ in den Wolkenhimmel:

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Foto 2: Wolkenhimmel über Menden/Sauerland am 16.08.20

 

Nun ist Wasserdampf aber eigentlich ein unsichtbares Gas und tatsächlich bestehen (sichtbare) Wolken aus schwebenden Wassertröpfchen. Diese wiederum erzeugen gerade am Abendhimmel immer wieder farbenfrohe Anblicke:

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Foto 3: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 20. August 2020

Jahresrückschau 2020-XXIV: Hochsommer light Anfang August

Im Rückblick auf das vergangene Jahr kommen wir nun in den zweiten Hochsommermonat August. Dessen Beginn fiel allerdings nicht so sonnig, heiß und trocken aus wie in vielen der Vorjahre:

Foto 1: wellenförmige Wolken über Menden/Sauerland am Abend des 3. August 2020

Aber es gab dennoch auch Tage mit blauem Hochsommerhimmel, hier über fast reifen Äpfeln am Baum:

Foto 2: Apfelbaum im Garten am 08.08.2020

Der 8. August war hier im Nordsauerland mit einer Höchsttemperatur von 34 °C der heißeste Tag des letzten Jahres.

Abgeerntete „Stoppel“-Felder zeigten etwas später  schon, dass es ganz allmählich Richtung Herbst ging:

Foto 3: Felder zwischen Hembrock (links) und Gaxberg bei Menden/Sauerland am 12.08.2020, in der Abenddämmerung

Aprilkaltwoche 2021-III: die Schneesrestplätze

Während es in der Nacht zu heute (2. auf 3. Mai ’21) hier im Nordsauerland erneut Frost gegeben hat – und für morgen ein Sturmtag angekündigt ist – blicke ich zurück auf das Ende der bemerkenswerten April-Kältewelle dieses Jahres.

Am Donnerstag nach Ostern habe ich vor allem mal beobachtet, wo im Garten sich am längsten der Schnee bzw. Graupel hielt. Es war erwartungsgemäß die schattigste Ecke:

Foto 1: Schnee-/Graupelreste im Garten (mit dem schon knospenden Apfelbaum) am 08. April 2021 gegen 10:00 Uhr

Die „Schnee-Ecke“ ist weder die höchste Stelle des Gartens noch liegt sie auf der leicht nach Norden geneigten Hangseite. Deshalb kann es nur am von morgens bis spät nachmittags geringen Sonneneinfall liegen, dass hier die Eiskristalle zuletzt schmolzen:

Foto 2: letzter Fleck mit Schnee-/Graupelresten auf dem Rasen, in einer kleinen Bodenvertiefung (aus dem rechten Bereich von Foto 1); 08.04.21, früher Nachmittag

Aber der allerletzte April-Schnee im Garten hielt sich nicht auf dem Boden, sondern auf dem Komposthaufen. Offensichtlich gab es darin (noch) keine oder wenig Wärmeentwicklung durch  die „arbeitenden Zersetzer“ – und außerdem wohl noch weniger Sonnenstrahlen als am Boden:

Foto 3: der allerletzte Schnee/Graupel im Garten, auf dem Komposthaufen; 08.04.21, späterer Nachmittag