Rückblick 2021-VI: richtig Winter ab dem ersten Februarsonntag

War schon der Januar ’21 im Vergleich zu den Vorjahren überdurchschnittlich winterlich einschließlich Schnee, brach der Winter aber erst am ersten Februarwochenende so richtig herein:

Foto 1: Blick aus dem Fenster in den frisch verschneiten Garten am späten Vormittag des 7. Februar 2021

Bei einem Schneespaziergang am selben Tag schneite es weiter und das Weiß sammelte sich nicht nur am Boden:

Foto 2: Schnee auf Schwarzerlen-Zapfen am Plattheidersiepen in Menden/Sauerland; 07.02.21

Der Schneeflocken fielen nicht nur direkt vom Himmel zur Erde, sondern auch über Umwege durch u. a. Regenrohre:

Foto 3: Pulverschnee aus dem Regen(!)-Fallrohr am Gartenschuppen am 07.02.21

Dieser Schneesonntag kam auch schon in mehreren Blog-Beiträgen vor, u. a. in Februarschneesonntagvormittagsgarten.

und in meinem erst Ende letzten Jahres gestarteten Tourenvergleich zwischen Schneespaziergang und Spätsommerradtour, den ich auch noch fortsetzen möchte ..

Rückblick 2021-V: schneeloser Februaranfang

Die ersten Februartage des vergangenen Jahres waren geprägt von mäßig kalten Temperaturen, wenig Sonne und von fehlendem (Schnee-)Weiß.

Bei meiner „Erledigungsfahrt“ nach Bochum am 3. Februar war es grau mit immer wieder Regen:

Foto 1: Bochum, Blick vom Vorplatz der Peter-und-Paul-Kirche auf den „Platz am Kuhhirten“; 3. Februar 2021

Einen Tag später ließ sich zumindest auch mal die Sonne blicken – aber keine einzige Schneeflocke:

Foto 2: Sonnenspiegelung in Pfütze auf Wiese beim Mendener Ortsteil Hembrock; 04.02.21

Sogar der Himmel war an diesem – für mich – Urlaubstag zwischenzeitlich mal blau-weiß:

Foto 3: Himmel über dem Abbabachtal beim Mendener Ortsteil Ostümmern; 04.02.21

Sonne, Mond und dann viel Nebel

In der vergangenen Woche gab es hier im Nordsauerland einen steten Wechsel zwischen sonnigen und vernebelten Tagen. Am gestrigen Samstag trat beides auf. Nach einem wolkigen Start kam nachmittags die Sonne hervor, der Himmel war zumindest teilweise blau – und auch der Mond war schon aufgegangen:

Foto 1: Ausblick auf Menden von Westen über Ortsteil Hembrock und Stadtteil Platte Heide (links), oben rechts der Mond; 15. Januar 2022

Auf Bild 1 sieht man hinten aber auch schon dichten Nebel über der Hönneniederung und dem Ruhrtal.

Nur wenige Minuten später und einige hundert Meter weiter stand ich hinter einer Hügelkuppe plötzlich vor dem heranrückenden Nebel:

Foto 2: heraufziehender Nebel über dem Abbabachtal bei Menden-Ostsümmern; mit aus dem Nebel ragender Hochspannungsmastspitze Mitte-halbrechts; 15.01.22

An dieser Stelle sah ich gestern auch zum letzten Mal die Sonne an diesem Tag:

Foto 3: Sonne hinter Nebel zwischen Gaxberg und Hembrock bei Menden-Sauerland; 15.01.22

Bald waren alle und alles von Nebelschwaden umwabert:

Foto 4: die Feldflur zwischen Platte Heide und Ostsümmern im dichten Nebel; mit Hochspannungsleitung; 15.01.22

Weil nun auch der Sonnenuntergang einsetzte, verschwand das restliche Tageslicht ganz schnell endgültig:

Foto 5: Nebel in der Abenddämmerung beim Mendener Stadtteil Platte Heide am 15.01.22

Rückblick 2021-IV: noch mal Januar-Weiß-und-Eis zum Monatsende

Auch an den beiden letzten Wochenenden im vergangenen Januar wurde es noch einmal frostig, mal mit Schnee, mal mit (nur) Reif im Gepäck.

Am vorletzten Januar-Sonntag ’21 eröffnete sich beim Blick aus dem Fenster ein verschneiter Garten:

Foto 1: Blick aus dem Fenster in den verschneiten Garten am Morgen des 24. Januar 2021

Darüber hatte ich „damals“ auch den „zeitgenössischen“ Blog-Beitrag Verschiedenartigste Ansichten eines Garten-Wintersonntags gemacht.

Der nachfolgende Sonntag war wieder ähnlich kalt, aber ohne Schnee. Stattdessen gab es Eis in allen möglichen Formen, z. B. als Raureif und gefrorene Tropfen eines Gebirgsbachs:

Foto 2: Mündung des Ruthmecke-Bachs in die Hönne bei Volkringhausen, Stadt Balve, nördlicher Märkischer Kreis; rechts gefrorene Wassertropfen und eisüberzogene Pflanzen; 31. Januar 2021

Wintervogelzählen – Bildernachreichung

Bei meinem vorigen Beitrag mit der Ergebnisschnellmeldung „meiner“ Stunde der Wintervögel fehlten die Fotos. Ein paar davon reiche ich nun nach. Das trübe Wetter mit dürftigem Licht, das Aufnehmen durch die Fensterscheibe – und nicht zuletzt meine mangelnde Fitness an dem Tag – ließen leider nur schlechte bis mäßige Bilder entstehen .

Zu den „Spitzenreitern“ unter den Besuchern zählten die Meisen, wie diese Kohlmeise:

Foto 1: Kohlmeise im Garten an Futter in Kokos-Halbschale; 09. Januar 2022

Das (einzige) Rotkehlchen versuchte sich zwar auch ab und zu am aufgehängten Futter, suchte und pickte aber meist auf dem Boden:

Foto 2: Rotkehlchen auf Rasen am Futterplatz; stark gezoomt durch stark verzerrende Fensterscheibe aufgenommen; 09.01.22

Die Buchfinken waren ausschließlich am Boden zu finden, um etwas für sich zu finden:

Foto 3: Buchfink-Männchen am Futterplatz II (Vorgarten); 09. Januar 2022

Der große Verwandte der Buchfinken mit dem mächtigen Schnabel war am Zähltag nur kurz und unfotografiert im Garten. Einen Tag später blieb er länger und ließ sich ablichten:

Foto 4: Kernbeißer im Feldahorn im Garten; stark gezoomt durch die Fensterscheibe; 10. Januar 2022

Häufigste Besucher an der Futterplätzen waren in der diesjährigen Zählstunde – anders als an den Vortagen und danach – nicht Kohl- oder Blaumeisen, sondern die Amseln. Eine nahm sich Zeit für ein Bad in der Tränke, was eher an Frühling und Sommer erinnerte:

Video: Amsel-Weibchen in Vogeltränke im Garten am 09.01.2022; – das Laden aus der Cloud kann einige sec dauern!

Stunde der Wintervögel 2022

Dieses Jahr war die NABU-Akion „Stunde der Wintervögel“ für mich nicht optimal. Es waren – wie so oft – nicht nur weniger gefiederte Besucher da als an vielen Tagen zuvor in diesem Winter, sondern wegen meiner Booster-Impfung gestern und deren Nachwirkungen heute war ich auch erst am Nachmittag fit genug für die Zählung.

Hier schon mal meine bloßen Zahlen vom Sonntag, 09. Januar 2022, zwischen 14:15 und 15:15 Uhr, zum Vergleich in () sind die Ergebnisse von 2021, in [] von 2020:

Amsel: 5 (3) [6]
Blaumeise: 4 (3) [3]
Kohlmeise: 4 (2) [2]
Goldammer: 2 (7) [2]
Grünling (Grünfink): 0 (1) [0]
Ringeltaube: 1 (2) [2]
Elster: 1 (1) [2]
Buchfink: 4 (2) [1]
Kernbeißer: 1 (0) [0]
Heckenbraunelle: 0 (2) [1]
Rotkehlchen: 1 (1) [1]einzig zahlenmäßig beständige Art aller drei Jahre ...
Sperber: 0 (1) [0]
Wintergoldhähnchen: 0 (1) [0]

Rückblick 2021-III: Weihnachtszeitauslauf im Schnee

Weiter geht es mit meinem Rückblick ins vergangene Jahr mit der ersten etwas längeren Schneephase des Winters ’20/21.

Foto 1: frischer Schnee im Vorgarten unter Leuchte am 16. Januar 2021, spät abends

Es gab aber nicht nur das ganzjährige Licht der Leuchte im Vorgarten, sondern auch noch die Außen-Weihnachtsbeleuchtung, die endlich mal wieder – wenn auch erst nach den Festtagen – im Schnee glänzen konnte:

Foto 2: Schnee im Garten, mit eigens spät „zugeschalteten“ Weihnachts-Lichterketten; kurz vor Mitternacht 16./17. Januar 2021

Der „Indoor“-Weihnachtsbaum hatte jedoch schon ausgedient und konnte draußen Teil der Kulisse für den Schneefall im Tageslicht sein:

Video: ausrangierter Weihnachtsbaum im Garten bei Schneefall am 17. Januar 2021

Rückblick 2021-II: Winterwolken, etwas Schnee und etwas Sonne Anfang Januar

Die erste Januar-Hälfte des letzten Jahres war durchwachsen mit etwas von allem, was im Hochwinter so vorkommen kann, u. a. der typische Winterwolkenhimmel über schneeloser Landschaft:

Foto 1: Blick auf den Gaxberg westlich von Menden/Sauerland; 2. Januar 2021

Einige Tage später gab es dann tagsüber etwas Schnee, der liegen blieb:

Foto 2: Schnee im Garten am 04.01.2021, vormittags

Auch die Sonne ließ sich im vergangenen Januar immer mal wieder blicken, meist aber vor dunklem Wolkenhintergrund:

Foto 3: Sonne „im“ Feldahorn, hinter dem noch weihnachtlich geschmückten Fenster; 13. Januar 2021

Rückblick 2021-I: feuchtkühltrüber Neujahrstag ’21

***Ich wünsche allen ein gesundes, gutes und möglichst oft auch frohes neues Jahr!***

Zwei Tage früher im Jahr als letztes Mal starte ich meine Rückschau auf das vergangene Jahr.

Anders als an Neujahr ’20 war die Pandemie schon und noch da und prägte ganz 2021 doch sehr. Der Klimawandel zeigte sich hier im vergangenen Jahr weniger von der trocken-heißen, sondern oft von der regennassen Seite. Feucht und kühl fiel auch der Neujahrstag vor 12 Monaten aus:

Foto 1: am Gut Neuenhof auf dem Haarstrang bei Fröndenberg/Ruhr, Kreis Unna, NRW; Neujahr 2021, nachmittags