Mittsommerblütenrausch

Nach Beginn des kalendarischen/astronomischen Sommers wachsen und blühen die Sträucher und Blumen des Mittsommers wieder in Landschaft, Gärten und Städten.

Besonders üppig gedeihen gerade die Brombeeren, wobei nicht nur die weißen Blüten, sondern auch die kräftigen neuen Triebe (Schößlinge) ins Auge fallen:

Foto 1: Brombeeren am Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland; 20. Juni 2022, Abenddämmerung; Bild daher unscharf

In den Innenstädten sorgt der Mensch für sommerliche Blütenpracht:

Foto 2: Geranien in der Innenstadt von Fröndenberg/Ruhr, 21.06.2022

Purpurrot bestimmt in dieser Jahreszeit die in den letzten Jahren zahlreicher und größer gewordenen Lichtungen und Kahlschläge im Sauerland:

Foto 3: Roter Fingerhut auf einem Kahlschlag (ehemaliger Fichtenwald) zwischen Mellen (Stadt Balve) und Langscheid (Stadt Sundern), mitte-nordwestliches Sauerland, NRW; 22.06.22

Aber das Rot des Fingerhuts bestimmt die Blütenvielfalt an lichten Waldstellen nicht allein, sondern es kommt auch Gelb in den Variationen hellgelb und grünlichgelb dort vor:

Foto 4: Frauenmantel (links) und Gilbweiderich (rechts) an einem Waldwegerand bei Amecke, nahe dem Sorpesee, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 22. Juni 2022

Rückblick 2021-XXVIII: Abendregen und Abendrot Anfang/Mitte Juli

Der Juli des vergangenen Jahres bot einen eher unterkühlten Sommer mit viel Regen:

Video: Regenschauer am frühen Sonntagabend, 4. Juli 2021

Dennoch gab es auch genügend Abende mit farbenfrohen Sonnenuntergängen, mal mit mehr Blau …

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland (und Fröndenberg hinten); 05.07.21

… mal mit mehr Rot und Gelb:

Foto 2: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 06.07.21

Manchmal gab es Abendrot und Abendregen auch kombiniert:

Foto 3: Regenschauer im Sonnenuntergang am 09.07.21

Dann folgten wieder einige trockene Abende (was sich einige Tage danach wieder auf verheerende Weise ändern sollte …):

Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 12. Juli 2021

Rückblick 2021-XXVII: die lichtreichsten Tage Ende Juni / Anfang Juli

Bei der Rückschau ins vergangene Jahr komme ich jetzt zu den längsten Tagen am ersten Monatswechsel des Sommers. Es ist nicht nur die Zeit mit den meisten Lichtstunden pro Tag, sondern auch mit besonders dichter und artenreicher Vegetation:

Foto 1: Kornblumen, Kamillen, Margeriten u. a. am Rand eines Gerstenfeldes am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 28. Juni 2021

Obwohl die Blütezeit der Frühblüher im Wald längst vorbei war, grünte und blühte es natürlich auch an lichten Stellen im Wald:

Foto 2: Roter Fingerhut, Land-Reitgras (ganz links), Traubenkirsche u. a. im Stadtforst Waldemei; 29.06.21

Diese Jahreszeit bietet außerdem als einzige das spätabendliche Himmelsschauspiel der leuchtenden Nachtwolken:

Foto 3: leuchtende Nachtwolken am Himmel über Menden/Sauerland (und hinten Fröndenberg); 2. Juli 2021, ca. 23:10 Uhr

Allen wünsche ich noch frohe Pfingsten!

Rückblick 2021-XXVI: pflanzlich durch die Juni-Mitte

Nun soll es mal etwas schneller vorangehen mit meinem Jahresrückblick 2021 ..

Die Übergangswochen vom Frühling zum (Früh-)Sommer boten auch im vergangenen Jahr wieder große Üppigkeit in der Pflanzenwelt, nicht nur bei den Blütenpflanzen:

Foto 1: Erlenwald mit Wurmfarn im Stadtforst Haunsberg in Menden/Sauerland; 12. Juni 2021

Genau 1 Woche später machte ich dann auch Blütenfotos:

Foto 2: blühendes Wald-Geißblatt, windend in/an Salweide; im Mendener Stadtforst Waldemei; 19. Juni 2021

In den Feldrainen blühte es natürlich ebenfalls, u. a. Vogel-Wicken, auch eine Winde-Pflanze (.. und mit einem meiner botanischen Lieblingsnamen: Vicia cracca):

Foto 3: Vogel-Wicke vor Mäusegerste; Feld beim Mendener Stadtteil Platte Heide; 20. Juni 2021

Rückblick 2021-XXV: Sprung in die erste Juni-Dekade

Nun ist der diesjährige Mai auch schon fast wieder vorbei und ich bin mit meinem Rückblick ins vergangene Jahr immer noch nicht weiter gekommen als bis in den (letzten) Mai. Deshalb folgt jetzt ein Sprung zugleich zurück ins Jahr 2021 und nach vorn in den Monat Juni. Der begann letztes Jahr üppig grün, auch noch in der Abendsonne:

Foto 1: wieder zuwachsende Wald-Kahlschlagfläche (Naturjverjüngung) im Stadtforst Waldemei, Menden/Sauerland; 1. Juni 2021

Die „späten Frühblüher“ bestimmten blütenmäßig das Bild in Feld und Wald:

Foto 2: blühender Besenginster (gelb) und Sternmieren (weiß) an einem Wegesrand bei Menden/Sauerland; 02. Juni 2021

Nun springen wir 6 Tage weiter, als es auch auf dem Rasen im Garten vor allem gelb blühte:

Foto 3: Fadenklee (gelb) und einzelne Schafgarben (im Aufblühen) im Rasen am 08.06.2021

Zum Schluss des heutigen Beitrags machen wir einen weiteren Sprung – aus dem „Mikrokosmos“ des Rasens zum Abendhimmel mit einem interessanten Sonnenuntergang, der seine Spur in die Wolken geschrieben zu haben scheint:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Haarstrang westlich von Fröndenberg, gesehen vom Gaxberg bei Menden/Sauerland am 10. Juni 2021

Nah- und Weitblick einer wechselhaften Maiwoche

In dieser Woche hat das Wetter hier im nördlichen Sauerland für Kapriolen gesorgt. Am Anfang der Woche ging hier ein Sturzregen nieder, wie ich ihn noch nie erlebt habe. Menden war dabei eines der am stärksten betroffenen Orte überhaupt. Die Hochwasserkatastrophe aus dem Juli ’21 wiederholte sich aber zum Glück nicht. Am Donnerstagnachmittag gab es wieder Gewitter und Regen nachmittags, allerdings schwächer als am Montag. Für den Freitag wurde das heftigste Unwetter dieser Woche angekündigt, jedoch fiel in Menden nur wenig Regen bei bloß mäßig starkem Wind, während keine 50 bzw. 100 km weiter nordöstlich Tornados Schneisen der Verwüstung in Lippstadt und Paderborn rissen …

Nach dem Regen vom Montag (von dem ich keine Bilder machen konnte) war die Mauer zwischen Garten und Kellergarage bedeckt mit bis zu 1m hoch gespritzten Sandkörnern, Pflanzenteilen usw. Eine Weinbergschnecke nutzte die allumfassende Feuchtigkeit zu einem ausgiebigen Streifzug:

Foto 1: Weinbergschnecke an Grünsandsteinmauer nach dem Starkregen am frühen Abend des 16. Mai 2022

Am Ende der Woche, am heutigen Sonntag, fiel das Wetter gänzlich anders aus. Es war ruhig, tagsüber beinahe windstill, heiter bis locker bewölkt und angenehm mild. Die Landschaft war nach dem überreichlichen Niederschlag der Tage zuvor üppig ergrünt:

Foto 2: Ausblick vom Schieberg auf Balve, im Hönnetal, nordwestliches Sauerland, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 22.05.22

Rückblick 2021-XXIV: Allewetter Ende Mai

Der Mai des vergangenen Jahres blieb bis in seine letzten Tage hinein wechselhaft. Es gab dunkle und teils dramatisch anmutende Wolken über sattgrünen Getreidedefeldern:

Foto 1: am Abend des 24. Mai 2021 am Gaxberg bei Menden/Sauerland

Später in derselben Woche gab es auch noch viel Nass von oben:

Foto 2: Regenfass am späten Nachmittag des 27.05.21; mit abgeregneten Blüten und Blättern des Feldahorns im Garten

In der folgenden Woche, am letzten Abend des „Wonnemonats“, zeigte er dann doch noch seine Schönwetterseite mit wolkenlosem Himmel:

Foto 3: Abendhimmel mit Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am späten Abend des 31. Mai 2021

Rückblick 2021-XXIII: volles Grün Mitte-Ende Mai

Der Mai – zumindest der Abschnitt nach den „Eisheiligen“ – beschert uns das frischeste und satteste Grün im Jahresverlauf. Das galt im letzten Jahr mit viel Regen ganz besonders.

Foto 1: viel frisches Gras- und Strauchgrün, u. a. Hartriegel, neben „immergrünem“ Metallzaun; Bolzplatz in Menden-Bösperde; 20. Mai 2021

Der vergangene Mai war wenig frühsommerlich, aber womöglich gerade deshalb besonders förderlich für sattes heimisches Grün überall in der Landschaft – oft unter ständig wechselnd starker Bewölkung:

Foto 2: am Ostholzbach beim Fröndenberger Ortsteil Ardey, Kreis Unna, NRW; mit Greifvogel knapp über der Wiese!; 23. 05.2021

Rückblick 2021-XXII: Aprilwettertag Mitte Mai

Die überwiegend feucht-kühle Witterung der ersten Mai-Hälfte des vergangenen Jahres setzte sich zunächst auch in der zweiten Monatshälfte fort. Das Wetter am 18. Mai ’21 erinnerte eher an den April. Gegen Mittag graupelte es:

Foto 1: Graupelschauer im Garten am Mittag des 18. Mai 2021

Später nachmittags und abends kamen aber Sonne und Tiere wieder hervor:

Foto 2: Schwanzmeise im blühenden Feldahorn im Garten am Abend des 18.05.21

Rückblick 2021-XXI: durchwachsene erste Mai-Hälfte

Nach dem überwiegend schönen und warmen Wetter Ende April letzten Jahres folgte abermals eine durchwachsene, eher kühle und feuchte Phase Anfang Mai. Es gab sogar viel Wind und Schneeregen:

Video 1: Schneeregen und Wind am 4. Mai 2021 [Laden des Videos aus der Cloud kann etwas dauern]

Selten war der Himmel wolkenlos, was aber auch oft genug gut aussehen kann:

Foto 1: Abendhimmel nahe Menden/Sauerland, Ortsteil Ostsümmern; 9. Mai 2021

Der Pflanzenwelt bekam die ausreichende (Boden-)Feuchte jedenfalls gut, und zwar sowohl den Bäumen und Sträuchern …

Foto 2: Rot- und Hainbuchen in der Gartenhecke am 11.05.2021

… als auch den Blumen, Kräutern und Stauden im Garten:

Foto 3: Vergissmeinnicht (blau), Waldmeister (weiß), Maiglöckchen (hinten), Pfingstrosen (vor dem Blühen), verblühende Tulpen (rot) u. a. im Garten am 16.05.21