Altes Foto – neues Foto, alte Kamera, Raupe und Schmetterling

Nicht nur aus Zeit- und anderen „allgemeinen“ Gründen kam hier im JaTaBu einige Wochen nichts mehr ..

Zwei blog-bezogene weitere Punkte haben die aktuelle „Blog-Krise“ bei mir ausgelöst:

  • der Blog ist mit Bildern und Videos fast vollgelaufen
  • meine Hauptkamera (Systemkamera) habe ich nach knapp 7,5 Jahren vor knapp 5 Wochen verloren (im Sinne von weg)
Foto 1: Karton und Handbuch zu meiner verlorenen Kamera; habe nie ein Foto von der Kamera selbst gemacht … wie ich auch erst nach dem Verlust festgestellt habe …

Es sind aber wenigstens noch meine – noch älteren – Kompaktkameras da und alle noch funktionsfähig:

Foto 2: links meine älteste Digitalkamera (mit teil-geöffneter Schiebe- Objektivabdeckung; gewollt, also kein Defekt), rechts meine „mittelalte“Kompaktkamera, vorne Handbuch zu meiner neuesten Kompaktkamera, mit der ich dieses Bild aufgenommen habe

Bei beiden Problemen muss ich nun überlegen und entscheiden, was ich tue.

Mache ich einen Fortsetzungs-Blog auf oder verringere ich die Datenmenge meines aktuellen Blogs durch Löschen, Verkleinern und/oder Auslagern (in eine Cloud oder in meinen anderen Blog) von Bildern und Videos?

Kaufe ich mir so bald wie möglich eine neue Kamera – wenn ja welchen Typ (System, kompakt, Bridge, …) und welches Modell – oder versuche ich, erstmal so gut und lange wie möglich mit meinen „alten“ auszukommen?

Letzte Woche habe ich jedenfalls zum ersten Mal seit mehr als 6 Jahren wieder meine erste Digitalkamera S30 benutzt. Sie ist in diesem Jahr „18 geworden“ und läuft noch fast tadellos. Sie ist sehr handlich und (metallisch-)robust, die Bildqualität bei Sonnenlicht geht auch einigermaßen. Am meisten (Nostalgie-)Spaß an dem Gerät macht mir das Ein-, Aus- und Umschalten mit der von Hand zu bedienenden Schieberklappe vorm Objektiv 🙂

Aus diesem Anlass habe bringe ich ein altes und ein neues Foto mit dieser Kamera in diesen Beitrag.
Sie haben noch eine Gemeinsamkeit: es geht um Schmetterlinge, höchstwahrscheinlich beides Pfauenaugen.

Zuerst zeige ich eine Raupe aus 2004 auf dem Asphalt:

Foto 3: Raupe auf Asphalt, vermutlich Nacht-Pfauenauge; August 2004; Kamera: Canon Powershot S30

Das folgende, 17 Jahre jüngere Bild zeigt einen ausgewachsenen Schmetterling einer nah verwandten Art auf Blüten:

Foto 4: Tag-Pfauenauge auf Wasserdost; August 2021; Kamera: wie Foto 3

Jahresrückschau 2020-I: Erst- und Letztfoto

Heute beginne ich mit meinem Rückblick auf das für uns alle außergewöhnlich verlaufene erste Jahr der 2020er … Beim Wetter und in der Natur allgemein war es allerdings im Vergleich zu den beiden Jahren davor nach meinem Empfinden wieder etwas „normaler“ ..

Es geht los mit einem meiner ersten und dem letzten Foto aus 2020.

Am Nachmittag des Neujahrtages ’20 machte ich meine erste Radtour des Jahres, die über eine „Standardroute“ lief, welche ich sehr oft fahre:

Foto 1: auf Radtour durch den Mendener Stadtforst Waldemei, „Hemerscher Weg“; am 01.01. (Neujahr) 2020, nachmittags

Im Nachhinein hat das Bild etwas Symbolisches für das Pandemiejahr 2020: wenig Licht (am linken mittleren Bildrand), viel Schatten, Weg abwärts ins Ungewisse .. Aber davon ahnte ich vor einem Jahr nichts und vor allem war das Bild in keiner Weise als Orakel oder auch nur als Sinnbild für eine Ahnung gedacht (stattdessen war es eigentlich ursprünglich für einen Beitrag im Pedelec-Forum vorgesehen).

Bei meinem letzten Foto des vergangenen Jahres wurde es dann doch symbolisch, nämlich mit dem Blick durch die „labyrinthischen“ Zweige des schon oft im Blog gezeigten Feldahorns im Garten mit dem leuchtenden Vollmond dahinter …

Foto 2: Feldahorn im Garten bei Vollmond am 29. Dezember 2020, am frühen Abend

Jahrestageszeitenstimmungsbild 6: vorweihnachtliche Eichenkronen 2003

In der Reihe meiner „klassischen“ Jahreszeitenbilder aus den Anfangsjahren meiner Digitalfotozeit gibt es – wie beim letzten Mal – wieder ein Baumbild, diesmal aber mit mehreren Bäumen. Es stammt aus Mitte Dezember, also Advent, 2003.

Das Foto zeigt den Blick gen wolkenlosen Vorweihnachtshimmel über den winterkahlen Baumkronen eines Eichenwaldes mit einem Sonnenlichtkranz in den Astspitzen:

Eichenkronen im Mendener Stadtforst Waldemei am 18. Dezember 2003

Sonnenrad und Mondschüssel

Ich habe im JaTaBu schon länger keinen Tageszeiten-Beitrag und keine Fotos aus meinem Ordner „Effekte“ mehr gebracht, deshalb gibt es heute mal wieder einen Artikel, der diese beiden Kriterien erfüllt …

An einem Balken des Holzschuppens im Garten hängt ein altes (Speichen-)Wagenrad, das abends – und nur dann – von der Innenseite, also durch den halboffenen Schuppen hindurch, besonnt wird:

Foto 1: besonntes Holz-Wagenrad im Schuppen;  15. Mai 2013, späterer Abend

Von noch später abends, aber aus einem früheren Jahr als Foto 1, stammt die folgende Aufnahme vom Vollmond über einem Dach und einer Sat-Schüssel (die aber wohl weder von dort empfangen noch nach dort senden dürfte 😉  :

Foto 2: Vollmond über Haus mit Sat-Schüssel; 1. August 2012, spät abends

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – II: von nass zu leicht weiß im mittleren Januar

Der Januar ’19 brachte nach dem trockenen Vorjahr zunächst viel Regen, was natürlich auch Spuren auf dem Gartenboden hinterließ:

Foto 1: Gartenboden nach Regen am 13. Januar 2019

Eine Woche später gab es den ersten Frost des letzten Jahres. Der Matsch auf den Waldböden war leicht gefroren und Fahrspurpfützen hatten eine dünne Eisschicht:

Foto 2: Waldweg in der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 20. Januar 2019

Der Hauch von Weiß hielt sich tagsüber aber auch nur dort, wo genug Schutz vor der Sonne herrschte, also z. B. nicht an der Sonnen-/Südseite von Böschungen:

Foto 3: auf dem Papenbuschhügel in Menden/Sauerland; 19. Januar 2019

Noch deutlicher war der scharfe Kontrast zwischen Weiß/Eis und Grün/Nass auf diesem Acker, dessen vorderer Bereich im Schatten eines Waldrandes liegt:

Foto 4: Acker mit Raureif im Schatten und Sonne/Grün weiter hinten; bei Menden-Werringsen; ganz hinten der Haarstrang mit Wickede/Ruhr; 20. Januar 2019

 

Ich komme weiterhin nur langsam voran mit meinem Jahresrückblick, sozusagen in Zeitlupe 😉
Deshalb ist der musikalische Beitrag diesmal das Stück „Slow motion“ (1979) von Saga, einer anderen Lieblingsband von mir , wie Rush auch aus Kanada und im Progessive Rock-/Pop-Genre unterwegs:

==> Saga – Slow motion

Aus der Deckung

Schon wieder war hier aus verschiedensten Gründen leider für einige Wochen Funkstille im Blog ..

Deshalb ist es Zeit, wieder aus der Deckung zu kommen:

Foto 1: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland am 1. Juni 2019

Auch diese Akeleien im Garten steckten ihre Blüten aus einer „Eiben-Deckung“:

Foto 2: Akeleien-Blüten zwischen Eiben-Zweigen im Garten; 01.06.19

2 Wochen später im Garten stieß ich beim Austragen des Komposts auf einen Nachtfalter in seiner „Tageslicht-Deckung“. Er flog mir – höchstwahrscheinlich von mir aufgescheucht – aus dem Sack mit dem tags zuvor zwischengelagerten Kompost entgegen. Ich setzte ihn auf die Unterseite eines Holzstücks:

Foto 3: Abendpfauenauge im Garten am 15. Juni 2019

Der Schmetterling zeigte seine Drohgebärde, indem er durch Zittern und Flattern Größe vorzutäuschen versuchte:

Auf der Hand im vollen Sommersonnenlicht fühlte sich der Falter sichtlich unwohl und hielt auch seine charakteristischen Merkmale verdeckt:

Foto 4: Abendpfauenauge (vermutlich Weibchen?) in der „Draufsicht“; 15.06.19

Erst nach Absetzen auf einem Blatt im Halbschatten sah man wenigstens teilweise den Pfauenaugenfleck von der Seite:

Foto 5: Abendpfauenauge an Haselnussblatt im Garten; 01.06.19

 

Kranichzug und ein Blog-Überblick

Nach über 4 Jahren habe ich nun  auch für das Jahrestageszeitenbuch (also deutlich später als für meinen Menden-Blog) eine etwas systematischere Übersicht angelegt, weil die Blog-„Bordmittel“ Kategorien und Schlagwörter das alleine nicht leisten können …

Den Inhalts-Überblick gibt es dauerhaft (und aktuell) als Blog-Seite, die über die Menüleiste zwischen dem Blog-Titel und der Artikel-Überschrift aufgerufen werden kann.

Der Überblick soll ein Wegweiser sein, aber kein vollständiges und perfektes Inhaltsverzeichnis. Es ist also ein bisschen so wie mit dieser nicht ganz (form-)vollendeten Formation von Kranichen auf dem Zug, die ich gestern fotografiert habe:

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Kraniche auf dem Zug ins Winterquartier; über Menden/Sauerland, am 30.10.16, früh nachmittags; zum Vergrößern anklicken!

I. Jahreszeiten allgemein – Ursachen und Entstehung

II. Blicke in die „Gegen-Jahreszeit“:

III. Rückblenden in Vorjahr(e)

Außer den besonderen Rückblicken in die Gegen-Jahreszeit gibt es auch die „klassischen“ Rückblenden um 1 Jahr bzw. x Jahre zurück:

IV. Jahresrückblicke

Einen „echten“ Jahresrückblick gibt es bisher nur für 2015:

V. Orte und Regionen

Eigentlich und hauptsächlich geht es im Jahrestageszeitenbuch (natürlich) um Zeit(en).
Wo aber Orte, Regionen, Gegenden, Städte usw. im Mittelpunkt oder Vordergrund stehen, sind die Beiträge dazu unter der Kategorie –> Ortsdinge zu finden.

Besonders häufig kommt darin das heimische –> Sauerland zum Zuge, aber auch genug andere Ecken sind dabei, z. B. das Allgäu oder Norwegen.

VI. Tiere und Pflanzen (Flora und Fauna), Felsen/Steine und Technik

VII. Blick nach unten und ganz oben

VIII. Fotovergleiche – Gegenüberstellungen, alt und neu u. a.

—> in Kategorie –> Fotovergleiche

IX. Touren und Ausflüge

Viele Bilder und Berichte sind auf Spaziergängen, Wanderungen, Tages- oder Urlaubstouren entstanden.
Sie alle sind unter der Kategorie –> Ausflüge zu finden.

Genauer und besser eingegrenzt sucht man aber unter Kategorien bzw. Schlagworten, z. B.:

X. Jahres- und Tageszeiten usw.

Selbstverständlich lässt sich das Jahrestageszeitenbuch auch gezielt nach einer bestimmten Jahres- oder Tageszeit o. ä. durchsuchen:

In vielen Beirägen kommen mehrere Jahreszeiten – oft im Vergleich – vor, manchmal auch alle vier:

Vergleichs-Tourberichtsstart Ost-Ruhrgebiet 2015 vs. Wendland 1989

Mit diesem Beitrag möchte ich einen (neuen) Versuch hier im Blog starten. Statt nur von einer einzigen Tour zu berichten, sollen jeweils zwei Touren gegenübergestellt werden, die zeitlich möglichst weit auseinander liegen sollten.

Es geht los mit meiner Sonntagsnachmittagsradtour, die auf die Iserlohn-Tour von Anfang Oktober des letzten Jahres folgte.
Dabei stand vor dem Radeln die Anreise per Bahn, ausgehend vom Bahnhof Fröndenberg, der vor 3 Monaten (und auch heute noch) eine große Baustelle war:

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Foto 1: Bahnhof Fröndenberg/Ruhr (Kreis Unna, NRW); 11. Oktober 2015

Das Rad musste ich über die provisorische Fußgängerbrücke „wuchten“; immerhin gibt es Lauf-/Spurrillen für Fahrräder (aber nicht für Kinderwagen, Rollstühle u. ä.).

Schon auf Foto 1 ist außerdem zu sehen, dass herrlichstes Goldener-Oktober-Wetter an jenem Sonntag herrschte.

Die Bahnanreise endete am Dortmunder Hauptbahnhof, hier mit dem Blick von den (höher gelegenen) Bahnsteigen auf den Bahnhofsvorplatz und hin zur Skyline der nördlichen City:

Dortmund, vom Hbf auf Bahnhofsvorplatz und Freistuhl

Foto 2: Dortmund, vom Hbf auf Bahnhofsvorplatz und Freistuhl; halb-mitte-links, mit Halbrund-Vorbau: Landesbibliothek;  11.10.15

Auch am Dortmunder Bahnhof wurde (und wird noch) baulich umgestaltet.
Zumindest einen Hinweis auf eine Baustelle gibt es auch auf dem nächsten Foto; sonst ist aber alles anders …

Das Bild ist nämlich  gut 26 Jahre älter und daher noch ein (digital abfotografiertes) analoges Papierfoto. Außerdem ist es entstanden im Wendland in Nordost-Niedersachsen, einem der am dünnsten besiedelten Gegenden Deutschlands, also quasi das Gegenteil zum großen Ballungsraum Ruhrgebiet. Zu sehen ist – und auch unübersehbar im Bild angekündigt 😉 – der (bzw. ein)  Ortseingang von Lübeln:

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Foto 3: Lübeln im Wendland; September 1989; abfotografiert vom ursprüngl. Papierfoto

Zu Lübeln und zu meiner Dortmund-Kreis_Unna-Tour demnächst mehr …