Weihnachtsnachleuchten und Winterkurzepisode

Nach – wieder einmal – grüner Weihnacht und einem zumindest im Flachland wenig winterlichen Jahresstart ’21 gab es in der Nacht vom letzten Samstag auf Sonntag doch einen Hauch von weißer Pracht, für die sich die kurzfristige Reaktivierung der Weihnachtsbeleuchtung im Garten noch einmal lohnte:

Foto 1: Schnee im Garten um Mitternacht 16./17. Januar 2021

Am nächsten Morgen (sonntags) bot sich hier im niedrigen Teil des Nordsauerlandes nach langer Zeit mal wieder ein Schneewinteranblick:

Foto 2: Blick aus dem Dachfenster in den verschneiten Garten; linker Teilbereich ist auch in Foto 1 zu sehen; Sonntag, 17.01.21, früher Vormittag

Auf Foto 2 ist u. a. der ausgemusterte Weihnachtsbaum ’20 zu sehen, hier nun auch mit dem später noch mal einsetzenden neuen Schneefall:

Foto 3: ausgedienter Weihnachtsbaum 2020 im Garten am Sonntag, 17. Januar 2021, vormittags

Zum Abschluss zeige ich noch ein kurzes Video mit Schneefall aus der gleichen Perspektive wie das nächtliche Foto 1:

 

Schon am frühen Nachmittag ging der Schnee leider in Regen über und heftiges Tauwetter leitete das Ende dieses schönen, aber nur sehr kurzlebigen Winter-Zwischenspiels ein ..

Jahresrückschau 2020-III: sonniges Januar-Ende und Ende einer Rock-Legende

Im gesamten Januar des letzten Jahres habe ich kaum Fotos gemacht und wenn doch, dann war es meist bei trübem Wetter. Das wurde erst am letzten Sonntag des Januars ’20 ganz anders, als es blauen Himmel und viel Sonne gab, ….

Foto 1: blauer Himmel über – teils ehemaligem – Kiefernwald bei Kalthof, Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 26. Januar 2020

….obwohl auch die Spuren der vorangegangenen feuchten Witterung überall noch sichtbar waren:

Foto 2: Acker mit Regenpfützen beim Iserlohner Ortsteil Drüpplingsen, nordwestliches Sauerland, NRW; 26.01.20

Eine Stimmungstrübung kam vor einem Jahr bei mir auf, als ich vom Tod des Schlagzeugers und Texters Neal Peart der kanadischen Rockgruppe Rush erfuhr. Mit meinem damaligen Beitrag dazu folgte eine ganze Reihe Artikel, vor allem aus meinem Rückblick auf 2019, mit Musikbeiträgen, darunter viele mit Songs von Rush.

Heute lasse ich meinen Artikel enden mit einem meiner Lieblingsstücke von Rush und überhaupt, nämlich „Mystic rhythms“ vom 1985er Album „Power windows“, das für mich auch deshalb eine besondere Bedeutung hat, weil es mich durch meine Bundeswehr(zwangs)zeit in der Lüneburger Heide „getragen“ hat …

Beide Begabungen von Neil P., Trommeln und Texten, kommen darin sehr gut ‚rüber:

a) offizielles Video:

b) gut gemachtes Amateur-Video mit Text und passender „Bebilderung“ des Songs:

Wintervogelzählung 2021

Selten folgt ein (aktueller) Beitrag hier im JaTaBu direkt einem Rückblicksartikel zum gleichen Thema. Nach Rückschau auf die „Stunde der Wintervögel“ im letzten Jahr berichte ich von meiner heutigen Zählung für das Projekt des NABU.

Fing dieses Wochenende noch sehr winterlich an, war ausgerechnet an meinem Zähltag (Sonntag) hier im Garten ab dem späten Vormittag nichts mehr vom Schnee übrig. Deswegen sind alle Fotos wieder in grüner Kulisse entstanden, also wie im Vorjahr.

Ein großer Unterschied zu 2020 war allerdings, dass diesmal keine ungefiederten Besucher auf der Bildfläche erschienen, weder das Eichhörnchen noch eine Katze.

Es kamen einige Blaumeisen,

eine Kohlmeise, die aber kaum an das Vogelfutter ging, sondern sich in/an den Eiben-Zweigen bediente:

vergleichsweise wenige Amseln:

Foto 3: Amsel-Männchen im Korkhasel; 10. Januar 2021

ein Grünling,

Als nicht am Streufutter (sondern an dessen „Konsumenten“) interessierter Vogel überflog der Sperber den Garten. Aufs Bild bekam ich ihn auf Nachbars Dachfirst:

Bei den Kleinstvögeln ersetzte in diesem Jahr das Wintergoldhähnchen den Zaunkönig. Aufs Bild habe ich den überaus flinken seltenen Gast leider zwischen den Zweigen des Feldahorns nicht bekommen ..

Stattdessen konnte ich unter dem Ahorn Ringeltauben und Goldammer zusammen ablichten:

Foto 5: zwei Ringeltauben und eine Goldammer (halb-oben, halb-links) am „Futterplatz III“ im Garten am 10.01.21, mittags

Zum Schluss wieder meine Zählergebnisse mit den Vergleichszahlen aus dem Vorjahr in Klammern:

  • Amsel: 3 (6)
  • Blaumeise: 3 (3)
  • Kohlmeise: 2 (2)
  • Goldammer: 7 (!) (2)
  • Grünling (Grünfink): 1 (0)
  • Ringeltaube: 2 (2)
  • Elster: 1 (2)
  • Buchfink: 2 (1)
  • Heckenbraunelle: 2 (1)
  • Rotkehlchen: 1 (1)
  • Sperber: 1 (0)
  • Wintergoldhähnchen: 1 (0)
  • Zaunkönig: 0 (1)

Jahresrückschau 2020-II: Nicht-Nur-Vogelzählung und trübes Nichtwinterwetter Mitte Januar

Nach dem rahmengebenden Auftakt mit Bildern ganz vom Anfang und ganz vom Ende des letzten Jahres kommt nun der erste „richtige“ Rückblicksbeitrag für 2020.

Am zweiten Wochenende des Jahres stand wieder die Vogelzählung „Stunde der Wintervögel“ des NABU an, wie auch jetzt an diesem Wochenende für 2021.

Zunächst fanden sich ungefiederte, teils ungebetene und vor allem nicht (zu) zählende Gäste am Vogelfutter- und -zählplatz ein:

Foto 1: Eichhörnchen im Garten am 12. Januar 2020

Irgendwann kamen dann aber auch diejenigen, um die es ging:

Foto 2: Goldammern im Garten am 12.01.2020

Mehr dazu in meinem „Originalbeitrag“ vom 13.01.20.

Eine Woche später gab es immer noch kein kaltes Winterwetter, noch weniger Sonne und viel Regen, sodass auch die Tauben nicht viel mit dem Sonntag anzufangen wussten (nicht mal mehr für den NABU gezählt werden konnten sie dann noch ..):

Foto 3: 5 Ringeltauben im (Nachbar-)Garten bei Regen; 19. Januar 2020

Jahresrückschau 2020-I: Erst- und Letztfoto

Heute beginne ich mit meinem Rückblick auf das für uns alle außergewöhnlich verlaufene erste Jahr der 2020er … Beim Wetter und in der Natur allgemein war es allerdings im Vergleich zu den beiden Jahren davor nach meinem Empfinden wieder etwas „normaler“ ..

Es geht los mit einem meiner ersten und dem letzten Foto aus 2020.

Am Nachmittag des Neujahrtages ’20 machte ich meine erste Radtour des Jahres, die über eine „Standardroute“ lief, welche ich sehr oft fahre:

Foto 1: auf Radtour durch den Mendener Stadtforst Waldemei, „Hemerscher Weg“; am 01.01. (Neujahr) 2020, nachmittags

Im Nachhinein hat das Bild etwas Symbolisches für das Pandemiejahr 2020: wenig Licht (am linken mittleren Bildrand), viel Schatten, Weg abwärts ins Ungewisse .. Aber davon ahnte ich vor einem Jahr nichts und vor allem war das Bild in keiner Weise als Orakel oder auch nur als Sinnbild für eine Ahnung gedacht (stattdessen war es eigentlich ursprünglich für einen Beitrag im Pedelec-Forum vorgesehen).

Bei meinem letzten Foto des vergangenen Jahres wurde es dann doch symbolisch, nämlich mit dem Blick durch die „labyrinthischen“ Zweige des schon oft im Blog gezeigten Feldahorns im Garten mit dem leuchtenden Vollmond dahinter …

Foto 2: Feldahorn im Garten bei Vollmond am 29. Dezember 2020, am frühen Abend

Etwasbunterviertadventssonntag 2020

Der vierte Advent dieses Jahres hatte von allem etwas: etwas Grau, etwas Farbe, wenig Regen, etwas Sonne .. ungewöhnlich hoch für die Jahreszeit waren die Temperaturen.

Der Wolkenhimmel war mittelmäßig farbig mit Grau – Weiß – Blau über dem kahlen Wald:

Foto 1: im Stadtwald Waldemei von Menden/Sauerland, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 20. Dezember (4. Advent) 2020

Bunt und an Weihnachten erinnernd im Wald waren vor allem die in diesem Jahr reich Beeren tragenden Stechpalmen (auch Hülsen oder Christdorn oder botanisch/lateinisch Ilex genannt):

Foto 2: Stechpalmen (mit einigen „aufgefangenen“) Buchenblättern) am Rand des Hemerschen Weges im Mendener Stadtforst Waldemei; 4. Advent 2020

Kurz vor einem der frühesten Sonnenuntergänge im Jahreslauf leuchtete der Abendhimmel noch einmal hinter einem „verdrillten Zweigenlabyrinth“ im Garten auf:

Foto 3: Abendhimmel über/hinter Zweigen einer Kork(enzieher)hasel in Menden/Sauerland; 20.12.20

Leuchtendvordunkeldrittadventssonntag 2020

Während die beiden ersten Adventssonntage in diesem Jahr untereinander sehr gegensätzlich waren, war der dritte Advent beim Wetterablauf gemischt bzw. durchwachsen. Morgens war Grau die beherrschende Farbe und es gab Nieselregen.

Nachmittags blieb es trocken und die Sonne kam heraus – und es gab sogar zeitweise spektakulär leuchtendes Wintergelblicht vor gelegentlich dunklem Hintergrund:

Foto 1: an den Oeseteichen in Menden/Sauerland, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 13. Dezember (3. Advent) 2020

Abends fand ich den Kontrast leuchtend – dunkel  kurz nach Sonnenuntergang mit Adventslichtern in der Nachbarschaft:

Foto 2:späte Abenddämmerung über und Adventsbeleuchtung in Menden/Sauerland; 3. Advent 2020

Nebelnieselzweitadventssonntagnachmittag 2020

Der zweite Advent (zugleich Nikolaustag) dieses Jahres steht wettermäßig in sehr starkem Kontrast zu seinem „einkerzigen Vorgänger“.

Vor einer Woche war es fast uneingeschränkt sonnig bei leichtem Frost.
Heute dagegen kam hier im Nordsauerland kein einziger Sonnenstrahl durch die dichte Wolken- und Nebeldecke:

Foto 1: Blick durch Gartentor mit Spinnennetz rechts, Menden/Sauerland, NRW; 6. Dezember (2. Advent) 2020, früher Nachmittag

Adventsschmuck draußen stand tagsüber ebenfalls ganz im Trüben und Nassen:

Foto 2: Adventsschmuck (allerdings nur eine Kerze am zweiten Advent 😉  )am Hausaufgang, 06.12.2020, früh nachmittags

Erst abends und nur künstlich-elektrisch leuchtete es dann hier …

Foto 3: fast gleiche Ansicht wie Foto 2, aber am frühen Abend

Garten-Feldahorn heute und vor einem Jahr

Schon länger habe ich hier im JaTaBu keinen „einfachen“ Vergleich zwischen jetzt/heute und 1 Jahr vorher mehr gebracht.

Heute war ein ungewöhnlich milder 2. November, dem katholischen Gedenktag Allerseelen (und mein Geburtstag).
Es war aber – trotzdem – schon herbstlicher als vor einem Jahr, zumindest in der Pflanzenwelt.

Der Feldahorn im Garten war vor 12 Monaten noch ziemlich voll und grün belaubt:

Foto 1: Feldahorn im Garten am 2. November (Allerseelen) 2019, mittags

In diesem Jahr waren Verfärbung und Fall des Laubs schon deutlich weiter:

Foto 2: Feldahorn aus Foto 1 am 02.11.2020, vormittags