2 Hausansichten in Westfalen: mal Klinker im Flachland, mal Fachwerk im Mittelgebirge

Nach einem Beitrag mit zwei Landschaftsaussichten gibt es nun wieder Nahblicke, diesmal auf je ein Einzelhaus.
Beide Wohnhäuser haben u. a. gemeinsam, dass sie in Westfalen stehen, dass ich sie unter strahlend blauem Himmel und/aber mit „abgeschnittener“ Hausspitze fotografiert habe.

Das erste Haus befindet sich am Rand der Altstadt von Telgte im östlichen Münsterland mit einer dort typischen roten Klinkerfassade:

Foto 1: Wohnhaus in Telgte; östliches Münsterland, Kreis Warendorf, (Nord-)Westfalen, NRW; Anfang September 2020

Das andere habe ich heute in Südwestfalen, im Sauerland, aufgenommen, ein ebenfalls typisches schwarz-weißes Fachwerk- und Schiefer-Haus:

Foto 2: Wohnhaus in Hachen, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, (Süd-)Westfalen, NRW; Mitte September 2020

Stadt-Landschaft-Aussichten im frühherbstlichen Spätsommer

Nach den Nahsichten im „Mikrokosmos“ Garten aus dem letzten Beitrag gibt es nun wieder Fernblicke in der weiteren Landschaft.
In der letzten Augustwoche machte ich einige Ausflüge per E-Bike in der näheren Umgebung und kam bei kühlem und wolkigem Wetter auch zu einigen Aussichtspunkten.

Aus dem Hagener Stadtwald hatte ich einen Ausblick, der die doppelte Grenzlage dieser Region gut veranschaulicht, nämlich zwischen dem Industrierevier Ruhrgebiet und dem deutlich dünner besiedelten Sauerland einerseits sowie zwischen Bergland und Flachland andererseits:

Foto 1: Ausblick aus dem Hagener Stadtwald (nahe Kaiser-Friedrich-Turm) nach Nordost über v. a. den Hagener Stadtteil  Boele, weiter ins Ruhrtal und dahinter aufs Ardeygebirge, u. dort von links nach rechts: Kaiser-Wilhelm-Denkmal Dortmund (1), Burgruine Hohensyburg (2) und Fernmeldeturm Schwerte (3); ganz hinten Flachland der Westfäl. Bucht mit einzelnen Bergbauhalden, Kraftwerken u. ä.; nordwestl. Sauerland/südöstl. Ruhrgebiet, NRW; 24.08.2020

Einen Tag später habe ich von der Stadtgrenze Hemer/Iserlohn in die Gegenrichtung geblickt, also zum Sauerland und ins Bergland:

Foto 2: Aussicht vom Berg Imelo in den Seilerbergen zwischen Hemer und Iserlohn auf Teile von Iserlohn mit der St. Aloysius-Kirche und den Iserlohner Stadtwald mit dem Danzturm ( auf dem Waldgipfel, oberhalb der Kirchtürme); nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25.08.2020

4 x Ausflugszweitbilder 2019/2020

Es geht weiter mit meinem chronologischen Touren-/Ausflugsvergleich ..

Aus den 4 ausgewählten Kurzurlauben zeige ich diesmal jeweils das zweite oder ein etwas später aufgenommenes Foto.

Die letzte Aufnahme vom Anreisetag meiner Tour per Pedelec ins nordhessische Waldecker Land entstand auf einem der gegendtypischen Rasenwege:

Foto 1: auf einem Rasen-Weg nordöstlich von Waldeck, Nordhessen; 3. September 2019

Eine Woche später mit dem Bio-Bike (also ohne Motor) machte ich eines der letzten Fotos des Anreisetages auf dem Ahrtalradweg bei Hönningen:

Foto 2: auf dem Ahrtalradweg zwischen Hönningen und Brück, Gemeinde Ahrbrück, Rheinland-Pfalz; 10.09.2019

Anfang Dezember ’19 beim verlängerten Wochenende ohne Fahrrad in Bonn-Bad Godesberg machte ich am Tag nach der Anreise eines der ersten Fotos nach dem Erstfoto vom „leicht eingewinterten“ Außengelände der Nibelungenhalle auf dem Drachenfels:

Foto 3: Außengelände – mit Raureif im Gras – der Nibelungenhalle auf dem Drachenfels bei Königswinter, Siebengebirge, Rheinland, NRW; 1. Dezember/1. Advent 2019

An meinem ersten vollen Besuchstag in Neuss machte ich unter strahlend blauem Himmel einen Rundgang durch die Innen- und Altstadt:

Foto 4: Kirche („Dom“) St. Quirinus in Neuss, vom Freihof aus; Niederrhein, Rheinland, NRW; Ende Juni 2020

4 x Ausflugserstbilder 2019/2020

Es ist mal wieder ein chronologischer Touren-/Ausflugsvergleich an der Reihe ..

Aus 4 ausgewählten Kurzurlauben zeige ich jeweils das erste Foto bzw. eines der ersten Bilder.

Die erste Aufnahme auf meiner Tour per E-Bike ins nordhessische Waldecker Land entstand während der Anreise in der fachwerkreichen Altstadt von Korbach:

Foto 1: kurze Rast am Gefallenendenkmal in der Altstadt von Korbach (Waldecker Land, Nordhessen); Anfang September 2019

Eine Woche später mit dem Bio-Bike (d. h. ohne Motor) machte ich eines der ersten Fotos nach Anreise mit der Bahn am Anfang des Ahrtalradweges:

Foto 2: kurze Rast am Ahrtalradweg unterhalb von Blankenheim (Nordeifel, NRW); Mitte September 2019

Anfang Dezember ’19 beim verlängerten Wochenende ohne Fahrrad in Bonn-Bad Godesberg gab es am Tag nach der Anreise das Erstbild auf dem Weg hinauf zum Drachenfels:

Foto 3: am mittleren Streckenabschnitt der Drachenfelsbahn, Blick Richtung Königswinter und über den Rhein nach Bad Godesberg, Rheinland bei Bonn, NRW; 1. Dezember / 1. Advent 2019

Als einzigen Ausflug aus diesem Jahr (2020) für diesen Beitrag habe ich Besuchstage in Neuss ausgewählt. Das zweite Foto stammt von meinem Stadtrundgang am Tag nach der Anreise:

Foto 4: am Hamtorplatz in Neuss, Niederrhein, Rheinland, NRW; Ende Juni 2020

Das Stopschild zeigt auch das Ende dieses Artikels an 😉

Rastplätze am Ederseebahnradweg – normal vs. originell

Während draußen zu mitternächtlicher Stunde gerade ein „gemäßigtes“ Gewitter durchzieht und endlich etwas Regen bringt, werfe ich einen weiteren Rückblick ins vergangene Jahr, diesmal allerdings im Rahmen der Rubrik „Wander- und Radel-Rast“.

Auf meiner Anreise von Korbach nach Waldeck in Nordhessen kam ich auf dem Bahntrassenradweg „Ederseebahnradweg“ zunächst an einigen „klassischen“ Rastplätzen vorbei, mal in der Feldflur …

Foto 1: Radelrast am Ederseebahnradweg bei Korbach in Nordhessen; Anfang September 2019

… dann am Waldrand:

Foto 2: Radelrast am Ederseebahnradweg bei Waldeck in Nordhessen; Anfang September 2019

Am nächsten Tag – und ohne das volle Reisegepäck – traf ich auf einen etwas ausgefalleneren Rastplatz, der auf dem künstlichen Hügel eines Wasserbehälters angelegt ist:

Foto 3: Rastplatz auf/über Wasserbehälter bei Waldeck (Nordhessen); Anfang September 2019

Natürlich sieht man von dort auch weiter als von den „bodenständigen“ Rastorten:

Foto 4: Blick vom Rastplatz auf/über Wasserbehälter bei Waldeck (Nordhessen); Anfang September 2019

altes und neues Foto – Ausblicke in sommerliche Berglandschaft

Nach dem „Pflichtprogramm“ des Jahresrückblicks habe ich wieder Zeit für andere Reihen innerhalb des JaTaBu, z. B. das Gegenüberstellen von Fotos aus meiner Digitalkamera-Frühzeit und ganz aktuellen Aufnahmen.

Wie schon einige Male zuvor stammt das Alt-Foto aus meinem Allgäu-Urlaub im Juni 2003 und zeigt einen Ausblick vom Berg Grünten:

Foto 1: Blick vom Berg Grünten (unterhalb des Gipfels), bei Burgberg, Landkreis Oberallgäu, Bayern; 30. Juni 2003

Aus fast der gleichen Jahreszeit und ähnlicher Witterung kommt das aktuelle Gegenfoto, das  aber gut 17 Jahre jünger ist und in ca. 1000 m geringerer Höhe entstanden ist als Foto 1. Es zeigt den Blick in die Mittel- (statt Hoch-)Gebirgs-Landschaft des Sauerlandes bei Sundern:

Foto 2: Blick von Westen auf Allendorf, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 12. Juli 2020

Anders als beim Allgäu-Foto habe ich hier den Vordergrund abgeschnitten, da er mir zu flach und gleichförmig erschien, was bei Aussichten und Bildern im Hochgebirge ja nicht so oft ein Problem ist, weil es dort höher und steiler ist.

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXIV: laubmindernd durch den Spätherbst

Nun geht es im Rückblick aufs vergangene Jahr recht schnell durch den Spätherbst mit Bildern, welche vor allem Verfärbung und Fall des letzten Laubs zeigen.

Mitte November waren die meisten Bäume noch gut belaubt, teilweise sogar noch grün:

Foto 1: Waldrand am Wälkesberg beim Mendener Ortsteil Halingen; 17.November 2019

Schon eine Woche später hatten sich die meisten Laubdächer in den Wäldern stark gelichtet:

Foto 2: Laubwald beim Arnsberger Ortsteil Herdringen; 24.11.2019

Eine weitere Woche danach, schon im Dezember und im Advent, waren kaum noch Blätter an den Bäumen. Das noch hängende Laub jedoch fiel dadurch besonders auf:

Foto 3: Blick vom Drachenfels über den Rhein auf Bonn; vorne: Königswinter, hinten links: Bad Godesberg, hinten rechts: ehem. Regierungsviertel mit u. a. dem „Langen Eugen“; 01.12.2019

Großvögel auf und über den sommerlichen Ruhrwiesen

Obwohl es kurz vor Ende des ersten Halbjahres 2020 eigentlich Zeit für die Fortsetzung meines Jahresrückblicks auf 2019 wäre, „streue“ ich einen aktuellen Beitrag ein ..

Auf der Sonntagsradtour entlang der Ruhr zwischen Arnsberg und Menden hatte ich eine spannende Begegnung mit einigen Großvögeln. Unter anderem saß ein Weißstorch zwischen Graureihern:

Foto 1a: Weißstorch (sitzend) zwischen zwei Graureihern in den Ruhrwiesen zwischen Voßwinkel (Stadt Arnsberg), Haus Füchten (Gemeinde Ense) und Echthausen (Gemeinde Wickede); Ende Juni 2020

Foto 1b: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 1a

Nur kurze Zeit später gesellte sich aus der Luft ein Rotmilan dazu, der einem der Graureiher offenbar seine frisch gefangene Beute abspenstig machen wollte:

Foto 2: Rotmilan (unten) auf der Jagd hinter einem Graureiher mit (unbekannter) Beute im Schnabel; Ende Juni 2020

Soweit ich es noch beobachten konnte, schaffte es der Reiher, mit seinem Fang zu entkommen …

Foto 3: die beiden gefiederten Jäger aus Foto 2: Rotmilan unten/links und Graureiher oben/rechts; stark gezoomt und vergrößerter Bildausschnitt

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXII: Herbstwerden im Wald

Wie schon im letzten Artikel der Jahresrückschau aufs vergangene Jahr bieten sich aus diesmal wieder ein einzelner Tag und Ort an, obwohl das gegen meine bisherigen Gepflogenheiten bei Rückblicken ist – aber es passt eben ..

Am letzten Oktober-Wochenende 2019 war ich im Wald unterwegs, wo es an vielen Stellen auf den ersten Blick beinahe noch (spät)sommerlich anmutete:

Foto 1: im Wald „Haunsberg/Sundern“ bei Menden/Sauerland mit vielfach noch grün belaubten Bäumen (und eh immergrünen Kiefern); 26. Oktober 2019

Näher am und auf dem Boden waren die herbstlichen Spuren Laubverfärbung und -fall jedoch schon deutlich zu sehen:

Foto 2: junger Laubwald bei Hemer (Märkischer Kreis), Ortsteil Becke; 26.10.19

Noch offensichtlicher wurde es an Hängen mit dichtem Farn-Bewuchs. Dort gab es außerdem erneut absterbende Fichten, wie so oft und verbreitet in den letzten 2 Jahren:

Foto 3: Waldhang mit verwelkendem Farn, herbstlichen Laubbäumen und abgestorbenen Fichten beim Hemeraner Ortsteil Becke; 26.10.19

Zur musikalischen Untermalung habe ich für diesen Wald-Beitrag 2 x „Songs from the wood“ vom gleichnamigen 1977er Album der britischen (Folk- und Querflöten-)Rockband Jethro Tull „mitgebracht“:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XX: Sommerauslauf

Kurz vor Beginn des astronomischen/kalendarischen Sommers 2020 komme ich im Rückblick aufs vergangene Jahr auf dessen letzte (kalendarische) Sommertage.

Für diese Kühe gab es vor spätsommerlicher Landschaftskulisse noch einmal frisches Heu außerhalb des Stalls:

Foto 1: Kühe bei Sümmern (Stadt Iserlohn) vor/unter dem Gaxberg (hinten; Stadt Menden, Märkischer Kreis, NRW); 14. September 2019

Tags drauf auf Radtour durchs mittlere Sauerland („Altes Testament“) gab es schon am frühen Abend lange Schatten über gestutzten Wiesen, Weiden und Feldern:

Foto 2: Blick von Altenhellefeld in Richtung der Täler von Wenne und Ruhr (mitte-nördlicher Hochsauerlandkreis, NRW); 15.09.19

Knapp eine weitere Woche später konnte ich an einem Waldrand noch einmal die Gesichter des zu Ende gegangenen Sommers betrachten mit trockenen Böden (auf abgeernteten Äckern) und vitale grüne  neben absterbenden (braungenadelten) Fichten:

Foto 3: Acker- und Waldrand am Gaxberg in Menden/Sauerland; 21.09.2019