Jahresrückblick II/2017: vom grauen zum goldenen Oktober

Der letztjährige Oktober begann nass, sonnenarm und kühl. Es war (aber oder drum) noch weitgehend sattgrün:

Foto 1: Kuhweide zwischen Kolonie Lahr und Lahrberg bei Menden/Sauerland; 8. Oktober 2017, nachmittags

Einige Kühe standen auch in der Matsche, was ich in einem älteren Beitrag schon mal zeigte:

Foto 2: Kühe mit nassen Füßen bei Menden-Werringsen; 8.10.2017

… was ihnen jedoch nicht den Appetit verdarb:

An jenem Sonntagabend gab der Himmel aber schon mal einen leuchtenden Hinweis, welche Farbe den Oktober auch bestimmen kann:

Foto 3: Abrendrot/-gold über Menden/Sauerland; 8.10.2017

Denn am Wochenende darauf kam er, der goldene Oktober 🙂

Foto 4: Weiden-/Wiesen-/Gehölz-Landschaft bei Nachrodt-Wiblingwerde, nordwestlicher Märkischer Kreis, Nordsauerland, NRW; 14. Oktober 2017, Nachmittag

Jahresrückblick II/2017: unter weitem und frühherbstlichem Flachlandhimmel

Am Ende meines weitgehend verregneten und unterkühlten Urlaubs im letzten September gelang doch noch mal eine Radtour mit Sonne und ganz im Trockenen. Es war zugleich meine erste Pedelec-Fahrt ins und durchs Flachland. Den E-Motor brauchte ich fast nur zur (zweimaligen) Überquerung des Haarstrangs, der das Sauerland von der Westfälischen Tieflandsbucht trennt.

Auf dem Bahntrassenradweg im Landstrich Hellweg nahe Werl ging es durch flaches Land flott voran:

 

 

Im Gegensatz zum Mittelgebirge wirkt der Himmel über Flachland viel weiter und offener:

Foto 1: Himmel zwischen Hellweg und Haarstrang bei Werl (Kreis Soest, NRW); 16. September 2017

Auch der Blick in den Himmel ohne viel Erde war an diesem Frühherbstsamstagfrühabend oft ansehnlich bis spektakulär:

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Foto 2: Abendhimmel über dem Haarstrang zwischen Wickede (Ruhr) und Fröndenberg; 16.09.2017

 

 

Jahresrückblick II/2017: Nachsommer-Nachregen-Nachmittage

Aus dem aktuellen Spät-/“Nach“Winter geht es zurück zu meinem Rückblick in den Spätsommer/Frühherbst 2017. In meiner zweiten Septemberurlaubswoche gab es kühle Tage, die regnerisch begannen und zum Abend trocken und sonniger wurden. Am 12.09.2017 verzogen sich auf meiner Radtour am späteren Nachmittag letzte Regenwolken:

Foto 1: Auf den Ruhrterrassen zwischen Iserlohn und Schwerte (Nordsauerland, NRW); 12. September 2017

Es klarte immer weiter auf, sodass ich schließlich vom westlichen Haarstrang einen sonnigen Blick über das Ruhrtal hatte:

Foto 2:Aussicht vom Haarstrang oberhalb von Schwerte-Wandhofen über das Ruhrtal auf das nördliche Sauerland bei Iserlohn; 12.09.17

Die Abendsonne brachte schließlich sogar Bäume und Alleen zum Leuchten:

Foto 3: Allee bei Schwerte-Holzen auf dem westlichen Haarstrang; 12.09.2017

Der folgende Tag lief vergleichbar ab, allerdings war er vor allem von starkem Wind bestimmt:

 

Es war meine erste Radtour mit dem E-Bike, bei der ich die Motorunterstützung mehr gegen den Wind als für Steigungen brauchte (und schätzte).

Wie schon tags zuvor wurde es in der zweiten Tageshälfte trocken und sonniger und so sah es in den Wäldern sommerlich aus (obwohl es sich früh-herbstlich anfühlte):

Foto 4: im Echthausener Wald bei Wickede/Ruhr (nördl. Sauerland, südwestl. Kreis Soest); 13.09.2017

Gegen Abend zogen zwar wieder mehr Wolken auf, der Kontrast mit dem dunkleren Himmel ließ die besonnte Landschaft aber noch heller strahlen:

Foto 5: Aussicht auf Wickede/Ruhr mit dem Ortsteil Wimbern (vorne) und Wickede-Mitte am Haarsrtrang (hinten); 13.09.17, abends

Jahresrückblick II/2017: Wind-Sonne-Stausee Mitte September ’17

Meine zweite September-Urlaubswoche ’17 begann – wie schon eine Woche zuvor – mit einem regenfreien Tag, allerdings erheblich kühler und windiger. Sonne und Wolken wechselten sich ab während meiner Radtour über den Haarstrang und zum Möhnesee. Hier in Oberense am zentralen Dorfplatz war’s sonnig:

Foto 1: Dorfplatz mit Fachwerkgebäuden und „externem“ Glockenturm in Oberense (Gemeinde Ense, Kreis Soest) auf dem Haarstrang; 11. September 2017

Am Möhnesee (Möhnetalsperre) angekommen musste ich schon warten, bis Wolkenlücken das Licht freigaben:

Foto 2: an der Möhnetalsperre, Schiffsanleger, neben der Staumauer (nördliches Sauerland, südlicher Kreis Soest, Gemeinde Möhnesee); 11.09.17

Nur bei genauem Hinsehen erkennt man auf Foto 2, wie windig es war. Das wird erst per Video deutlich – der Wellengang rührte nämlich nicht von einem der Ausflugsschiffe:

Zum Schluss dieses Beitrags zeige ich den Gegenblick zu Foto 2, nämlich vom gegenüberliegenden waldseitigen Ufer Richtung Norden zum Haarstrang, wo auch der Wolken-Sonne-Mix dieses Tages gut ‚rüberkommt:

Foto 3: Gegenblick zu Foto 2; vom Rand des Arnsberger Waldes nach Norden zum Haarstrang mit Delecke (Ortsteil der Gemeinde Möhnesee); 11.09.17

Jahresrückblick II/2017: Milan-Flüge am Septemberhimmel

Einen Nachtrag zu meinem gestrigen Artikel mit dem Rückblick auf den 10. September 2017 habe ich heute. Während ich im Stephanopeler Tal bei Hemer im nördlichen Sauerland unterwegs war, zeigte sich vorübergehend mal blauer Himmel … und ein Rotmilan zog über mir seine Kreise:

Foto 1: Rotmilan über dem Stephanopeler Tal bei Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis); 10. September 2017

Der Rotmilan, auch Gabelweihe genannt (aber ornithologisch nicht zur Gattung der Weihen gehörend), ist ein echter Mitteleuropa-Vogel; hier hat er seinen Verbreitungsschwerpunkt. Er liebt außerdem halboffene und strukturreiche Landschaften, wie es sie in diesem Teil des Sauerlandes gibt.

Plötzlich tauchten immer mehr Milane über mir auf:

 

Möglicherweise waren es Jungvögel aus diesem Jahr (d. h. 2017) …?

 

Der Rotmilan ist auch Symboltier des sauerländischen Premium-Wanderwegs „Höhenflug“, der nur wenige Kilometer entfernt von meinem Fotostandort verläuft.

Auch unter den kreisenden Milanen traf ich auf Tiere, allerdings mit deutlich weniger Freiheit:

Foto 2: auf einer Pferdekoppel im Stephanopeler Tal (unter dem Himmel von Foto 1); 10.09.2017

Jahresrückblick II/2017: Sommergrün und herbstfrisch am Septemberzweitsonntag

Nach drei sonnen- und fotoarmen September- und Urlaubstagen setze ich mit meinem Rückblick ins letzte Jahr beim zweiten Sonntag im September ’17 wieder ein …
Es war wechselhaft und kühl im nördlichen Sauerland:

Foto 1: Blick vom Quittmannsturm auf Neuenrade im oberen Hönnetal (Märkischer Kreis/Sauerland/NRW); 10. September 2017

Wälder und restliche Landschaft waren  immer noch spätsommergrün, aber schon mit mehr Früchten als Blüten:

Foto 2: Wald(rand)weg zwischen Kohlberg (Stadt Neuenrade) und Stephanopeler Tal ( Stadt Hemer) im Märkischen Sauerland; mit u. a. den roten Beeren eines Schneeball-Strauchs (Bildmitte); 10.09.17

Spuren und Überbleibsel der Regenfälle der Vortage waren noch überall zu finden, nämlich sattes Grün und Wegepfützen:

Foto 3: Feld-/Wirtschaftsweg im oberen Stephanopeler Tal bei Hemer (nördl. Märkischer Kreis); 10.09.17

Nur gelegentlich kam auch mal die Sonne durch und ließ die Landschaft doch noch sommerlicher aussehen:

Foto 4: Waldwiesenbachtal nahe dem Stephanopeler Tal bei Hemer; 04.09.2017

Jahresrückblick II/2017: Spätsommerspätnachmittag und -abend auf Sauerlandtour

Obwohl ich mit der Radtour am einzigen Sommertag meines Septemberurlaubs im letzten Jahr noch eine ganze Menge Artikel hier im Blog füllen könnte, schließe ich diese Berichterstattung heute ab. Die vielen verbleibenden Fotos werde ich aber sicher noch für andere/spätere (thematische) Beiträge verwenden …

Meine Pedelec-Tour führte mich nachmittags weiter durch spätsommerliche Stimmung mit sonnigem Wetter und immer noch sommerlicher Vegetation:

Foto 1: Wirtschaftsweg in einem Wald-/Wiesental bei Westernbödefeld (Stadt Schmallenberg, Hochsauerlandkreis, NRW); 4. September 2017

Es ging abwechselnd und abwechslungsreich durch Wald, Wiesentäler und schmucke Orte wie hier Wenholthausen im Wennetal, wo auch die Vorgärten und Häuser mit Spätsommerblumen geschmückt waren:

Foto 2: Wenholthausen im Wennetal (Gemeinde Eslohe, Hochsauerlandkreis); 04.09.17

Nach Abendessen in Wenholthausen ging es – zum Glück mit E-Motor-Tretunterstützung – wieder einen Berg hinauf, sodass ich auf den Ort und sein Tal zurückblicken konnte:

Foto 3: Blick von Westen auf das mittlere Wennetal mit einem Teil von Wenholthausen; 04.09.17

An meinem langen Schatten auf dem vorigen Bild sieht man schon, dass es mittlerweile Abend geworden war. Deshalb legte ich nicht mehr den ganzen Weg bis nach Hause (E-)radelnd zurück, sondern fuhr bis zum nächsten Bahnhof (Freienohl) und dann per Zug zurück. Das letzte Foto des Tages, der Tour und dieses Beitrags ist deswegen auch symbolisch: Ich rollte nach einem wundervollen und ausgedehnten Tagesausflug der Bahn-Heimfahrt entgegen bergab, während mir nebenan auf der Weide Kühe auf ihrem Weg zurück zum Hof entgegen kamen:

Foto 4: Weide in einem Trogtal bei Visbeck (Stadt Meschede, Hochsauerlandkreis); 04.09.17