2 x 2 Sommerwochenendtage im Vergleich

Ich setze mit einer „abgespeckten“ Variante meinen Tagesvergleich aus den letzten Beiträgen fort, ergänze ihn aber noch um ein weiteres Wochenende.

Der erste (kalendarische) Sommersamstag ’18 war ein einigermaßen sonniger und milder Tag zwischen arg unterkühlten und feuchten sonstigen Tagen:

Foto 1: Landschaft östlich von Hallenberg, am südöstlichsten Rand des Sauerlandes und ganz Nordrhein-Westfalens; 23. Juni 2018, abends

Einen Tag später gab es einen kühlen Tag fast ohne Sonne, immerhin war es bis zum späten Nachmittag trocken. Die Landschaft im südöstlichen Rothaargebirge war sattgrün:

Foto 2: Waldlandschaft südwestlich des Winterberger Ortsteils Züschen; südöstlicher Hochsauerlandkreis, Rothaargebirge; 24.06.2018

Nun springe ich genau 4 Wochen weiter in den aktuellen Hitze- und Dürre-Hochsommer, was also das  glatte Gegenteil der Witterung vom Sommeranfangwochenende ist …

Am vergangenen Samstag gab es  hier abends den ersten „echten“ Regen seit Wochen, der auf den teilweise vertrockneten Rasen fiel:

Foto 3: Regen im Garten am Abend des 28. Juli 2018

Auch die Regenfässer konnten zum Glück wieder gefüllt werden:

Tags drauf, Sonntag, war vom Regen und von der Abkühlung des Vorabends schon nicht mehr viel zu spüren, zumindest nicht im nordwestlichen Lennegebirge:

Foto 4: auf der Lennebrücke beim Iserlohner Ortsteil Stenglingsen, Blick auf das Lennegebirge zwischen Letmathe und Nachrodt; 29. Juli 2018, früh abends

Die für Ende Juli schon ungewöhnlich weit fortgeschrittene Laubverfärbung am Hang ist auch eine Folge der Trockenheit. Weitere Spuren dieser Witterung sieht man auf einem vergrößerten Ausschnitt aus dem vorigen Foto:

Foto 5: Ausschnitt aus Foto 4, mit schon stark entlaubtem und zugleich notfruchtendem Ahorn sowie vertrocknetem Gras zwischen den Pflastersteinen; 29.07.18

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende: Teil III – Wechselperspektiven

Am ersten (kalendarischen) Sommersamstag dieses Jahres radelte ich auch durch die Rennertehäuser Ederaue in Nordhessen und kam zu einer  hölzernen Aussichtsplattform:

Foto 1: Aussichtsplattform in der „Rennertehäuser Ederaue“, Region Burgwald/Ederbergland, Nordhessen; 23. Juni 2018

Dieser Ausblick über die von früheren Bewässerungsgräben durchzogene Landschaft gab es von der Plattform nach Osten (einschließlich des Standortes von Foto 1):

Foto 2: Blick von der Aussichtsplattform aus Foto 1; Gegenblick zu Foto 1 (jenes gemacht von den Steinen am Tümpel aus); 23.06.18

Erst das dritte Foto bringt die beiden ersten Bilder so richtig zusammen, sieht man doch sowohl den Außen- wie den Innenblick der Aussichtsplattform:

Foto 3: Ein- und Ausblick der Aussichtsplattform in der Rennertehäuser Ederaue, mit (sehr guten!) naturkundlichen Tafeln; 23.06.18

Am nächsten Tag (Sonntag) bei meinem Rundgang durch das hochsauerländische Dorf Züschen während dessen 775-Jahr-Feier ergab sich ein anderer interessanter Fotoperspektivwechsel.
Aus dem einen Blickwinkel und im Querformat zeigt sich das Wasserrad mit den nebenan stehenden alten Turbinenteilen:

Foto 4: Wasserrad im Dorfkern von Züschen bei Winterberg (Hochsauerland/NRW); 24. Juni 2018

Mit leicht geänderter Perspektive und im Hochformat ist auch die Kirche des Ortes (mehr) im Sichtfeld:

Foto 5: Wasserrad und Kirche von Züschen; 24.06.18

 

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende – Teil II

Weiter geht es mit meinem Vergleich der beiden Wochenendtage vom diesjährigen Sommeranfang …

Am Samstag überquerte ich spät vormittags bei heiterem Wetter mit dem Rad die Landesgrenze NRW/Hessen und blickte zurück Richtung Rothaargebirge, wo ich aufgebrochen war:

Foto 1: Blick ins Nuhnetal bei Somplar, Hessen, über die Landesgrenze hinweg Richtung Hallenberg und Rothaargebirge (NRW); 23. Juni 2018

In den blumenreichen Ackerrandstreifen und Wiesen leuchteten vor allem die Nelken hervor:

Foto 2: Nelken (vermutlich Kartäuser-N.?) aus Foto 1; 23.06.18

Blumenschmuck  und anderes Grün gab es auch – bei allerdings deutlich gedämpfteren Sommerwetter – am Sonntag bei der 775-Jahr-Feier des Dorfes Züschen:

Foto 3: Gartenbau(er)-Stand auf der 775-Jahr-Feier des Winterberger Ortsteils Züschen; 24. Juni 2018

Einige größere Pflanzen mussten erst noch zu ihrem Bestimmungsort gebracht/gerollt werden 😉 :

Foto 4: Transport einer Eiche auf der Züschener 775-Jahr-Feier am 24.06.18

 

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende – Teil I

Am letzten Wochenende des vergangenen Juni, dem ersten Sommerwochenende ’18, war ich auf Kurzausflug im Rothaargebirge und in Nordhessen – und es war ein ausgesprochen kühler bis kalter Start in die wärmste Jahreszeit …

Der Samstag brachte zumindest eine Andeutung von Sommer, wenn auch mit frischem Start meiner Radtour vom Winterberger Ortsteil Züschen Richtung Hallenberg. Das erste Foto machte ich von Kühen am Radwegrand:

Foto 1: Kühe am Rand des Radweges Winterberg – Hallenberg, nahe Züschen; 23. Juni 2018

Schon etwa eine halbe Stunde später kam erstmals die Sonne durch, als ich in der Altstadt von Hallenberg ankam:

Foto 2: in der Altstadt von Hallenberg am südöstlichsten Rand des Hochsauerlandkreises, NRW; 23.06.18

Am Sonntag dagegen kam im südöstlichen Rothaargebirge die Sonne überhaupt nicht hinter Hochnebel und Wolken hervor. Beim morgendlichen Spaziergang durch mein Unterkunftsdorf Züschen sah ich u. a. Rosen, die von der Kälte und Nässe der Vortage zwar gebeugt, aber kaum geknickt waren:

Foto 3: Kletterrosen an Fachwerkhaus im Ortskern von Züschen bei Winterberg; 24. Juni 2018

Außer Zierpflanzen gibt es auch noch einige Gemüsegärten in dem schönen Hochsauerlanddorf:

Foto 4: Gemüsegarten in Winterberg-Züschen; 24.06.18

Junibunt – zwischen Himmel und Erde

Der Juni ’18 war bislang hier im Sauerland sehr durchwachsen. Die Temperaturen reichten von (halbwegs) sommerlich bis beinahe winterlich am letzten Wochenende.

Frühsommerblumen sorgten aber von Anfang an für Farbenfreude:

Foto 1: wilde Glockenblumen am Wegesrand nahe Kloster Oelinghausen bei Herdringen (Stadt Arnsberg, westlicher Hochsauerlandkreis); 3. Juni 2018

Gleich daneben blühte fast mit Komplementärfarbe das Orangerote Habichtskraut:

Foto 2: Orangerotes Habichtskraut nahe Standort von Foto 1; 03.06.18

An den trüberen Tagen lieferte ab und zu ein Regenbogen auch Buntes am Himmel:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 21. Juni 2018 (Sommeranfang)

Am darauffolgenden Sonntag war es am anderen Sauerland-Ende, im Rothaargebirge , durchgängig trüb und gefühlt eiskalt. Die Bewohner des Dorfes Züschen ließen sich davon aber nicht ihr buntes 775-jähriges Ortsjubiläum verderben:

Foto 4: Teilansicht der 775-Jahr-Feier in Züschen, heute Ortsteil von Winterberg, südöstliches Rothaargebirge, östlicher Hochsauerlandkreis; 24. Juni 2018

Vom Jubiläum in Züschen soll es demnächst noch mehr hier im Blog geben …

Vollherbst – Vollfrühling: letzte Tourbilder im Vergleich

Heute schließe ich meinen „Doppelbericht“ über zwei Radtouren vom 19. Oktober ’17 und 27. Mai ’18 ab.

Im Herbst radelte ich durch das Naturschutzgebiet Hönnetal durch feuchtes Herbstgehölz zurück nach Norden, Richtung Menden:

Foto 1: Gehölz im N. S. G. „Hönnetal“ zwischen Balve-Binolen und Hemer-Brockhausen; Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Weniger feucht als üblich war es dagegen im Bachbett des Grüner Bachs am letzten Maisonntag ’18. Wegen längerer Trockenheit, aber vermutlich auch aufgrund von karstbedingten Versickerns fehlte Oberflächenwasser im Bach:

Foto 2: Grüner Bach in Iserlohn-Untergrüne am 27. Mai 2018, Märkischer Kreis, NRW

Es war das letzte Bild dieser Tour aus Ende Mai. Danach radelte ich vor einer von Westen heranziehenden Gewitterfront vorher, die mich  auch nicht mehr „einholte“.

Das letzte Foto dieses Beitrags ist das letzte Foto meiner letzten Radtour in meiner Urlaubswoche im Oktober und ist eine Abendhimmelimpression:

Foto 3: Abendhimmel mit Leitungsmasten und Straßenlaternen in Menden-Böingsen; 19. Oktober 2017

Natur- und Geschichtsdenkmale – Geschichten und Geschichte

Weiter geht es mit meinem Tourenvergleich aus Mitte Oktober des letzten Jahres und dem letzten Mai-Sonntag ’18.

Im Hönnetal stand ich vor der Kalk-Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ beim kleinen Balver Ortsteil Binolen:

Foto 1: Blick vom Hönnetalwanderweg  über die Hönne auf den südlichen Teil der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ bei Balve-Binolen, Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Gegenüber den Felsen gibt es einige Schautafeln, Hinweistafeln, einen „Guckkasten“ u. ä.:

Foto 2: Schautafeln, „Guckkasten“ u. a. am Hönnetal-Wanderweg gegenüber der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“; 19.10.17

Erwartungsgemäß gibt es eine überlieferte Sage zur Entstehungsgeschichte der Felsengruppe:

Foto 3: Abdruck der Sage zu den Felsen der sieben Jungfrauen auf der Schautafel rechts in Foto 2

Auf einer Tafel unter dem „Guckkasten“ ist die erdgeschichtliche (geologische) Entstehung der Felsengruppe dargestellt, welche der Wahrheit deutlich näher kommen dürfte 😉

Foto 4: Schautafel mit der geologischen Entstehungsgeschichte der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“

Beim Ausflug ins ebenfalls vom Massenkalk geprägte Grüner Tal bei Iserlohn am 27.05.18 besuchte ich das aus dem Jahr 1816 stammende Denkmal „Eisernes Kreuz“ in Obergrüne:

Foto 5: Denkmal „Eisernes Kreuz“ im Iserlohner Ortsteil Obergrüne; 27. Mai 2018

Diese und andere Gedenkstätten zum Abschütteln der – zumindest so empfundenen – napoleonischen Fremdherrschaft und Unterdrückung wirken heute, gut 200 Jahre später, ein wenig befremdlich.

Das – u. a. sehr preußische – Denken kommt auch in den Inschriften zum Ausdruck, die in Sprache und Aussage nicht auf Anhieb verständlich sind:
Wir rh(!)ühmen, dass du uns hilfst und im Namen unseres Gottes werfen wir Paniere auf

Foto 6: Rückseite des Denkmals „Eisernes Kreuz“ in Iserlohn-Obergrüne; 27.05.18

„Paniere“ musste ich selbst erst nachsehen. Es sind  (Kriegs-)Flaggen, Banner, Feldzeichen, Standarten o. ä. Diese „aufwerfen“ (aufheben) bedeutet im übertragenen Sinne in etwa „sich gegen jemanden (militärisch) erheben“.

Ein ganz anderes Bauwerk in Grüne ist mittlerweile und bis auf Weiteres auch zu einem (und zwar Industrie-)Denkmal geworden, die Iserlohner Brauerei, die nach einer wechselvollen mehr als 100-jährigen Geschichte seit einigen Jahren nicht mehr produziert:

Foto 7: Ausblick von Nordosten auf die (ehem.) Iserlohner Brauerei in Obergrüne; Foto stark gezoomt; 27.05.2018