Jahreszeitenrückblick 2018: noch mal Sturmspuren

Das ganze Jahr über waren und sind die Spuren des Sturmtiefs „Friederike“ hier im Nordsauerland und anderswo zu sehen.

Anfang Februar, 3 Wochen nach dem Sturm, waren z. B. abgebrochene Äste auch unmittelbar an Straßen und Wegen noch zahlreich:

Foto 1: abgebrochener Ast einer (allerdings auch nicht mehr vitalen) Buche bei Sümmern, Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 04. Februar 2018

Bis weit ins Frühjahr waren die Wälder noch voller gestürzter, gekippter und umgeknickter Baumstämme. Während oben beim Winterfoto noch etwas Schnee dabei war, gab es Anfang April schon viel sprießendes Grün in der Wald-Krautschicht:

Foto 2: umgestürzte bzw. umgeknickte Fichten im Wald der „Großen Haar“ bei Menden/Sauerland; 7. April 2018

Selbst im Mittsommer waren einige Waldwege noch nicht geräumt:

Foto 3: von Windwurf-Fichtenstämmen versperrter Waldweg im Mendener Stadtforst Waldemei; 15. Juli 2018, abends

Knapp 3 Monate später auf einer Radtour im oberen Ruhrtal traf ich nicht mehr auf durch Sturmholz blockierte Wege. Bei der gezeigten Aussicht waren dagegen ehemalige Windwurfflächen in der Ferne zu sehen, die vom 11 Jahre älteren Sturm „Kyrill“ stammten:

Foto 4: Ausblick von Süden über das Ruhrtal auf Freienohl, Ortsteil von Meschede, Hochsauerlandkreis, hinten der Arnsberger Wald; 10. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: 4 Jahreszeitenböden

Nach einer hektischen Vor-Adventswoche ganz ohne Blogaktivitäten geht es weiter mit meiner aktuellen Rückschau auf die Vor-Adventszeit dieses Jahres.

Weil es in der Chronologie meines Jahres(zeiten)rückblicks gerade gut passt, gibt es diesmal nur Bodenansichten.

Anfang Februar hatten wir im Nordsauerland einen Hauch von Winter mit etwas Schnee und mit ersten Schneeglockenblüten:

Foto 1: Schneeglöckchen im Garten (in Menden/Sauerland); 4. Februar 2018

Anfang April blühten die Frühjahrsblüher in den noch unbelaubten Wäldern:

Foto 2: Gelbes Windröschen zwischen Vorjahreslaub im Wald der „Großen Haar“ bei Menden/Sauerland; 7. April 2018

Ende Juni, an einem weiteren Tag des einzigen „Sommerdurchhängers“ in diesem Jahr, stieß ich im Rothaargebirge auf diesen „Fichten-Kindergarten“ an einer Waldböschung:

Foto 3: Jungfichten (und Laubmoos) an einer Waldwegböschung bei Winterberg, Rothaargebirge/Hochsauerland; 25. Juni 2018

Anfang Oktober waren viele Waldböden und -wege mit den in diesem Jahr besonders zahlreichen Früchten übersät, wie hier Eicheln:

Foto 4: Eicheln und Eichenlaub an einem Waldwegrand beim Mendener Ortsteil Ostsümmern; 6. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: zwischen Anfängen und Mitten

In meinem Jahreszeitenrückblick auf das noch laufende 2018 bewegen wir uns in diesem Beitrag von den Anfängen Richtung Mitte der jeweiligen Jahreszeiten.

Gegen Ende Januar waren Landschaft und Himmel  noch geprägt von den turbulenten Vortagen, in denen es erst gestürmt, dann geschneit und schließlich getaut und geregnet hatte:

Foto 1: „wolkenwilder“ Winterhimmel über Menden/Sauerland; 21. Januar 2018

Auch am Boden waren die Spuren der Vortagesereignisse überall sichtbar:

Foto 2: Nach-Sturm-und-Schnee-Regen-Stimmung beim Mendener Ortsteil Ostsümmern; 21.01.2018, nachmittags

Springen wir nun in den (engl.) spring / Frühling, als es Anfang April milder und trockener wurde, ohne allerdings schon erahnen zu lassen, wie intensiv und langanhaltend das in diesem Jahr noch werden würde:

Foto 3: noch kahler Laubwald unter blauem Frühjahrshimmel an der „Großen Haar“ bei Menden/Sauerland; 7. April 2018

Die Frühblüher gab es auch schon zahlreich:

Foto 4: Teppich aus Buschwindröschen an der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 07.04.18

 

Der Kaltstart des (kalendarischen) Sommeranfangs setzte sich nach einem etwas sonnigeren ersten Sommersamstag am ersten Sommersonntag fort. Es war kühl und trüb auf meiner Tour im Rothaargebirge:

Foto 5: Waldweidental nahe Züschen bei Winterberg im Hochsauerland; 24. Juni 2018

Den einheimischen Blütenpflanzen machte diese einzige Sommerwetterpause in diesem Jahr allerdings nicht so viel aus wie die vorangegangene und später folgende Hitze und Dürre:

Foto 6: wenig üppig wachsende Stauden an einem Waldwegrand bei Züschen: Johanniskraut, Roter Fingerhut, Schwarze Königskerze und Moschusmalve (v. l. n. r.); 24.06.18

Und nun weiter in den Herbst ….

Der Oktober ’18 startete recht durchschnittlich, nicht zu warm und nicht zu kalt. Am Tag der deutschen Einheit war es kühl und mäßig bewölkt:

Foto 7: in der Uelzen-Mühlhauser Heide bei Unna/Westfalen; 3. Oktober 2018

Verfärbung und Fall des Laubes schritten trotz der langen vorausgegangenen Dürre nur langsam voran. Das nachmittägliche Sonnenlicht war aber schon nicht mehr sommerlich, sondern frühherbstlich:

Foto 8: in der Uelzen-Mühlhausener Heide bei Unna/Westfalen; 3. Oktober 2018, später Nachmittag

Jahreszeitenrückblick 2018: der Sturm

Mitte Januar dieses Jahres tobte das Orkantief Friederike über Mitteleuropa, besonders heftig hier in Nordrhein-Westfalen. In diesem Teil meines Rückblicks auf 2018 spielt dieser Sturm durchgängig eine Rolle.

Am 18. Januar trieb der Wind einen zur Entsorgung bereiten Weihnachtsbaum ’17 vor sich her und unsere Straße hoch:

Foto 1: Nadeln, Zweige und ein Ex-Weihnachtsbaum (rechts) am Tag des Sturmtiefs Friederike; 18.01.2018

Der Zweig (und die meisten Nadeln) vorne links im Foto 1 stammen von einer Zeder in der Nachbarschaft, aus der auch ein Ast herausgebrochen war:

9 Monate später wurde dieser Baum bei „Golden-Oktober“-Wetter gefällt:

Foto 2: gekappter Stamm der Zeder aus dem Video; eine halbe Stunde später war auch dieser Baumrest Geschichte …; 6. Oktober 2018

Aber kehren wir wieder zur richtigen Jahreszeitenreihenfolge zurück …

Zum Frühjahrsbeginn waren noch viele Spuren des Januarsturms zu sehen:

Foto 3: von einem umgestürzten Baum (Baumstumpf Mitte hinten) verbogenes Metallgeländer in Menden/Sauerland; 30. März 2018

Großflächiger waren die Folgen von „Friederike“ natürlich in den Wäldern, wie hier zum Sommeranfang:

Foto 4: Waldhang mit Windwurf-Spuren beim Winterberger Ortsteil Züschen, Hochsauerland/NRW; 23. Juni 2018

Auf Foto 4 ist außerdem in Gestalt trockener/brauner Fichtenkronen schon das andere (spätere) Witterungsproblem dieses Jahres für die Wälder zu erkennen: Hitze und Trockenheit und in deren Folge u. a. starker Borkenkäferbefall – noch deutlicher wurde es dann zum Herbstanfang:

Foto 4: Windwurffläche mit Farn; und Fichten mit vertrockneten Kronen; Menden/Sauerland, Stadtforst Limberg; 30. September 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: die Anfänge

Nachdem mein Rückblick auf das letzte Jahr (2017) erst kurz vor Ende des I. Halbjahres dieses Jahres abgeschlossen war, will ich mit diesem Rückblick früher dran sein 😉 Es hat schließlich schon alle Jahreszeiten in 2018 gegeben, obwohl der Herbst noch läuft und der Winter 2018/19 noch fehlt … (Winter ist ja die einzige Jahreszeit, die es zweimal im Kalenderjahr gibt).

Der letzte Winter war sehr trüb und sonnenarm. Das ist einer der Gründe, warum ich erst am 14. Januar die ersten Fotos in 2018 machte, als es ausnahmsweise einen sonnigen Sonntag gab:

Foto 1: Fensterblick mit winterkahlem Feldahorn am 14. Januar 2018, mittags

Die Haselsträucher im Wald blühten schon:

Foto 2: blühende Haselsträucher im Wald Hessenkamp bei Menden/Sauerland; 14.01.18, nachmittags

Von meinen ersten Bildern des Jahres springe ich zum Frühlingsbeginn, wobei ich mich am kalendarischen (astronomischen) Frühjahrsanfang orientiere. Auch im März hatte ich insgesamt nur wenige Fototage … Das erste Frühlingsbild machte ich am 30. März:

Foto 3: in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 30. März 2018

Erstes zartes Grün ist auf dem Bild zu sehen – und ein noch sehr nasser Acker … ein Anblick, der im weiteren Jahresverlauf immer seltener wurde!

Dennoch fiel ausgerechnet der (kalendarische) Sommeranfang völlig aus dem Wetterrahmen des Jahres 2018: es war außerordentlich nasskalt, als ich mit Handschuhen und Stirnband am frühen Abend des 22. Juni 2018 eine Radtour (langes Wochenende) in Winterberg startete:

Foto 4: Radweg Winterberg (Mitte) – Züschen – Hallenberg, kurz hinter dem Winterberger Ortsrand (Rothaargebirge, Hochsauerland); 22. Juni 2018, abends

Fast der gesamte restliche Sommer bis in den Frühherbst hinein war dann hochsommerlich, warm bis heiß und zu trocken.
Meine ersten Bilder dieses Herbstes hätten daher auch im August entstehen können:

Foto 5: Spätsommerlich-sonniger Frühherbst im Mendener Wald am Haunsberg; 30. September 2018

Tourenvergleich Geltinger Birk vs. Saarschleife – 2 x kleines und großes Wasser

Dieser Beitrag meines Tourenvergleichs aus dem vergangenen Spätsommer beschäftigt sich wieder mit Wasser(flächen).

Aus dem wasserreichen Naturschutzgebiet Geltinger Birk im Norden Schleswig-Holsteins gibt es zunächst den Blick in den Übergangsbereich Meer – Brackwasser:

Foto 1: Brackwasserröhricht im Nordwesten des N.S.G. „Geltinger Birk“, hinten links die Flensburger Förde, hinten rechts die Ostsee; nordöstliche Halbinsel Angeln, Nordost-Schleswig-Holstein; 6. September 2018

Eine Woche später im nördlichen Saarland gab es nicht solche großen und unterschiedlichen Gewässer. Hauptbegleiterin am Radweg war natürlich die Saar:

Foto 2: mitten in der Saarschleife, Saar-Radweg südlich von Mettlach, nördliches Saarland; 12.09.2018

In der Geltinger Birk kamen wir immer weiter Richtung Strand zur offenen Ostsee voran:

Foto 3: Ostseestrand im Norden des N.S.G. Geltinger Birk in Schleswig- Holstein; 06.09.2018

Umgekehrt bei den Gewässergrößen war es dann  Mitte September, als ich vom Fluss aus durch ein Mittelgebirgsbachtal hinauf zum Aussichtspunkt Cloef ging:

Foto 4: im Steinbachtal bei Mettlach am westlichen Saar-Steilhang; 12.09.2018

Spätsommerlicher Tourenvergleich: Schwansen vs. Saartal

Bei meinem Tourenvergleich komme ich nun zum zweiten Ausflug (und Tag) des jeweiligen Kurzurlaubs …

In Schleswig-Holstein ging die Tour über die Halbinsel Schwansen, die zwischen den Ostseearmen Eckernförder Bucht im Süden und Schlei im Norden liegt.
Erste Rast war an einem Obsthof + Café bei Rieseby mit Blick über Beerenfelder auf die mittlere Schlei:

Foto 1: Beeren-„Plantage“ bei Rieseby mit der Schlei im Hintergrund; 05.09.2018

Auf meiner ersten (vollen) Tagesradtour im Saarland ging es zunächst unter strahlend blauem Spätsommerhimmel von Mettlach nach Norden = saarabwärts:

Foto 2: unterwegs auf dem Saar-Radweg bei Saarhölzbach; 11.09.2018

Trotz der noch einmal hochsommerlichen Temperaturen waren natürlich auf beiden Touren herbstliche Vorboten sichtbar, z. B. abgeerntete Äcker, wie hier an der Schlei:

Foto 3: an der Schlei zwischen Rieseby und Brodersby; 05.09.2018

Die Wälder zeigten zwar noch viel Grün, aber – zumal nach dem außerordentlich trockenen Sommer – auch schon  erste Laubverfärbungen:

Foto 4: an der Saar zwischen Saarhölzbach und Saarhausen; 11.09.2018