[Sommerrückblick ’17] Juli-Ende an Boden und Himmel

Am  Tag des diesjährigen meteorologischen Winterbeginns gehe ich zurück in den Hochsommer, zu den letzten Julitagen.

Im Wald war es nach einigen Regentagen feucht und dicht grün:

Foto 1: Wassergraben an Waldwegrand im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland mit u. a. – von links nach rechts – Rohrkolben, Farn, Greiskraut und Wasserdost; 30. Juli 2017

 

Auf den Feldern war schon viel abgeerntet und überall lagen Strohballen:

Foto 2: Getreideacker nach der Ernte bei Menden-Hembrock; 30.07.17

Noch eindrucksvoller wirken die Getreidefelder mit dem abendlichen Wolkenhimmel über ihnen:

Foto 3: Abendhimmel über den Feldern beim Mendener Ortsteil Hembrock; 30. Juli 2017

Am nächsten Tag, also ganz am Ende des Juli, war der Abendhimmel etwas offener und heller:

Foto 4: (Früh-)Abendhimmel mit Feder- und Schleierwolken am 31. Juli 2017

[Sommerrückblick ’17] Ameisen- und Wolkenschwärme am letzten Juli-Samstag

Der diesjährige Juli endete durchwachsen und vor allem wenig hochsommerlich, aber auch nicht zu schlecht.

Am vierten (und letzten) Samstag des Juli 2017 waren offenbar die Bedingungen immerhin sommerlich genug, dass  nachmittags Jungköniginnen und geschlechtsreife Männchen von Ameisen  im Garten ausschwärmten:

Foto 1: Arbeiterinnen (gelb-rötlich) und geflügelte Exemplare von Ameisen im Garten am 29.07.17, nachmittags

Bei der Ameisenart bin ich nicht sicher (Gelbe Wiesenameise?) und weiß auch nicht, ob ich nur ausschwärmende Männchen oder auch Jungköniginnen („Prinzessinnen“) gesehen und aufs Foto bekommen habe …

Das „Gewusel“ dieses alljährlichen Großereignisses im Ameisenstaat kommt im Video noch etwas besser ‚rüber:

 

Nachtrag: Im nächsten Video sind ein missglückter und ein gelungener Abflug von Ameisen zu sehen:

 

Einige Stunden später blickte ich in „Gegenrichtung“, d. h. nach oben, wo „Schwärme“ von Wolken am Abendhimmel aufzogen:

Foto 2: Abendwolken über dem Ruhrtal bei Menden/Sauerland; 29. Juli 2017, abends

Sommererntelandschaft am dritten Julifreitagnachmittag

Eigentlich sollten die Bilder (plus Video) dieses Beitrags schon mit in den letzten hinein. Der wäre mir dann aber – nach meinen bisherigen Gewohnheiten – zu lang geraten. Deshalb folgen sie hier nun in einem kurzen Nachtrag zum dritten Freitag des diesjährigen Julis.

Auf meiner Feierabend-/Wochenendstart-Kurztour kam ich nach längerer Strecke durch Wald wieder in die Feldflur, wo schon die Getreideernte im Gange war, wie hier in der Nähe eines Wegekreuzes (Bildstocks) zwischen dem Mendener Ortsteil Barge und dem zu Wickede (Ruhr) gehörenden Ort Wimbern:

Foto Wegekreuz (Bildstock) bei Wickede-Wimbern (nördl. Sauerland, südwestlicher Kreis Soest, NRW) und Mähdrescher in Aktion (hinten Mitte); 21. Juli 2017, abends

Vielfach lagen frisch gerollte Strohballen auf den Feldern:

Foto 2: Äcker, Wiesen und Wald zwischen Menden – Barge und Wickede-Wimbern; 21.07.17

Die  mittsommerliche Sommerabendstimmung kommt auch im Radel-Video noch mal ganz gut zum Ausdruck, mit dem ich diesen Beitrag und den Rückblick auf den 21. Juli dieses Jahres abschließe:

Weil das Wetter am heutigen dritten Novembersonntagnachmittag doch noch mal eine kurze Sonnenphase bietet, radle ich jetzt auch noch einmal los. Heute wird es allerdings um die Uhrzeit, aus der die Fotos dieses Beitrags stammen, schon stockfinster (und deutlich kälter 😉   ) sein …

Gemischtes vom dritten Julifreitagnachmittag

In meiner Sommer-Rückschau auf 2017 geht es nun um den sonnigen (aber zum Glück nicht zu heißen) Nachmittag des 21. Juli.

Es geht los mit einer Blüte des auf (bzw. aus) dem Garten-Komposthaufen wuchernden Kürbis, über den ich im August schon ausführlich berichtet habe:

Foto 1: Blüte des Kompost-Kürbis mit Fruchtansatz; 21. Juli 2017

Als Kontrast folgt nun eine Waldpflanze mit der Konträrfarbe Blau, die aussieht wie eine Brennessel mit „echten/schönen“ Blüten, aber nichts damit zu tun hat, weil sie eine Glockenblume ist:

Foto 2: (Brenn-)Nesselblättrige Glockenblume im Wald „Ziegenbusch“ bei Menden/Sauerland, Ortsteil Oesbern; 21.07.17

Gesehen habe ich die Glockenblume auf einer Rad-Fuß-Kombi-Tour am späten Nachmittag/frühen Abend des 21. Juli. Sie führte mich unter tiefblauem Himmel an sattgrüner Sommervegetation vorbei:

Foto 3: auf dem Weg vom Mendener Stadtteil Lahrfeld hinauf zum Hof Rohaus beim Ortsteil Schwitten; 21.07.17

Die Sommerstauden an den Wegesrändern standen in vollem Saft und in (fast) voller Blüte:

Foto 4: Vogelwicken (v. a. Bildmitte), Wasserdost (links) und Weidenröschen (rechts) am Wegesrand nahe Standort von Foto 3; 21.07.17

Nun kommt ein weiterer Kontrast, nämlich ein schon frühabendlich beschatteter Waldwegrand mit blütenlosen (weil Sporen tragenden) Pflanzen:

Foto 5: Adlerfarn an einem Waldwegrand im Ziegenbusch bei Menden-Oesbern; 21.07.17, früh abends

Zum Abschluss gibt es noch ein kurzes Radel-Video von meiner Fahrt – noch mit motorlosem „Bio-Rad“ – im Bereich von Foto 3:

Zwischen Waldrand und Waldestiefe(n) im Mittjuli

Nach einer über 1-wöchigen Blogpause kehre ich zurück zu meiner Rückblende in den Sommer ‚ 17, der inzwischen auch kalendarisch (astronomisch) vorbei ist.

Mit diesem Wiedereinstieg „lande“ ich sogar wieder beim selben Nachmittag und bei derselben Waldradtour wie im letzten Artikel.
Nach längerer Fahrt (einschl. etwas Schieben des Rades) durch den mitte-südlichen Arnsberger Wald erreichte ich den Waldrand oberhalb des Arnsberger Ortsteils Uentrop:

Foto 1: am Rand des Arnsberger Waldes oberhalb des Ruhrtals bei Arnsberg-Uentrop (nordwestlicher Hochsauerlandkreis, NRW); 6. Juli 2017

Im Mittsommer ist das Nebeneinander von frisch gemähten Wiesen und hoch und dicht bewachsenen Weg-, Wald- und Wiesenrändern ein jahreszeittypischer Anblick.

Waldrand und  Ausblicke in die Landschaft begleiteten mich aber nur kurz, dann ging es wieder mitten hinein in eines der größten zusammenhängenden Wälder Nordrhein-Westfalens und ich kam u. a. entlang von kleinen Bachtälern (Siepen):

Foto 2: Siepen im Arnsberger Wald bei Arnsberg-Uentrop; 06.07.17

Zwischendurch kam ich auch auf Waldwege, auf denen sich die Sommervegetation von den Rändern und aus der Mitte ausgebreitet hatte:

Foto 3: Weg im Arnsberger Wald beim Arnsberger Ortsteil Uentrop; 06.07.17

Zum Schluss dieses Beitrags zeige ich wieder einen „mitgefilmten“ Radel-Abschnitt auf einem abschüssigen, aber nicht  zugewucherten Waldweg:

Junge, neue und alte Bäume am Plackweg

Ich mache weiter mit meinem Rückblick auf den Sommer ’17, der zurzeit gleichzeitig ein Radtourbericht aus Anfang Juli durch den Arnsberger Wald ist.

Dort hatte ich den Kammweg „Plackweg“ erreicht, der im Bereich der Arnsberger Ortsteile Oeventrop, Rumbeck und Uentrop ein Pfad ist mit immer mal wieder matschigen Stellen:

Foto 1: Pfad auf dem Plackweg oberhalb von Arnsberg-Rumbeck; 6. Juli 2017

Neben älteren Buchen und Fichten stehen dort im Unterwuchs auch ungewöhnlich viele – wohl selbst gesäte – Jungfichten:

Foto 2: Fichtenwald mit Jungfichten und einigen Buchen im Arnsberger Wald bei Arnsberg-Rumbeck; 6.07.17

Etwas weiter westlich stieß ich auf die Überreste eines historisch bedeutenden, vermutlich ca. 400 Jahre alten Grenzbaums, die sog. „Wetter-Buche“:

Foto 3: Reste der ehemaligen „Wetter-Buche“ im Arnsberger Wald; 6.07.17

Der alte Baum hatte die Grenze der Gemarkungen Rumbeck und Uentrop markiert und war im Januar 2007 Opfer des Orkans „Kyrill“ geworden. Heimatfreunde haben dafür inzwischen einen Ersatz ganz in der Nähe gepflanzt:

Foto 4: neue Wetterbuche im Arnsberger Wald bei Arnsberg-Rumbeck; 6.07.17

Zum Abschluss dieser Etappe zeige ich wieder ein Radel-Video, bei dem ich erstmals einen Kameraschwenk wagte, um einen Hang mit Jungwald zu zeigen, wo es aber auch noch stehen gelassene alte Bäume gibt:

Radelnd und zu Fuß, mit und ohne Sonne durch den Juli-Wald

Auf meinem Ausflug von Anfang Juli  2017 durch den Arnsberger Wald begleitete mich zunächst weiter sommerlich intensive Sonne, meist natürlich etwas gedämpft durch das Laubdach (oder auch „Nadeldach“):

Foto 1: auf Tour durch einen Jungbuchenwald im Arnsberger Wald nördlich von Arnsberg-Oeventrop (Hochsauerlandkreis, NRW); 6. Juli 2017

Etwas später zog erstens stärkere Bewölkung auf und ich stieß zweitens auf eine Folge des Regens von einigen Tagen zuvor, nämlich einen stark zerwühlten/gefurchten und matschigen Waldweg:

Foto 2: zerfurchter Waldweg am sog. Plackweg im Arnsberger Wald; 6.07.17

Da sich dieser Wegezustand einige hundert Meter in meiner ursprünglich geplanten Tourrichtung fortsetzte, entschied ich mich, mit dem Rad hier umzudrehen. Vorher machte ich aber wenigstens noch einen ca. 1 km Abstecher zu Fuß am Matsch vorbei und kam auf einen trockenen Pfad zwischen u. a. jungen und älteren (und toten) Fichten:

Foto 3: Trampelpfad am Plackweg im Arnsberger Wald (nördliches Hochsauerland); 6.07.17

Nach diesem kurzen „Fußmarsch-Intermezzo“ ging es per Rad weiter in die Gegenrichtung.

Dabei machte ich später noch einige Videos vom Fahrradlenker aus. Auf dem folgenden fuhr ich durch eine der vielen Kurven und entlang von dicht bewachsenen Wegrändern, hier vor allem mit den großen Blättern der Pestwurz: