zwischen Krisen-Bangen und vorösterlichem Hoffen

Wieder muss/möchte ich meinen Rückblick aufs vergangene Jahr unterbrechen. Die gerade fast alles beherrschende Krise durch die Corona-Pandemie mit ihrem unwirklich wirkenden Kontrast zum sonnigen Vorfrühlingswetter bringt mich dazu.

Als ich Mitte Januar begann, aus Anlass des Todes von Neil Peart (Drummer und Texter der kanad. Rockband Rush) regelmäßig meine Beiträge musikalisch zu untermalen, hätte ich nie gedacht, dafür auch das Stück „Red Tide“ auszuwählen. Es passt aber in fast schon unheimlicher Weise zur aktuellen Situation, sowohl zur Pandemie als auch zum Klimawandel u. ä.:

„Nature has some new plague
To run in our streets […]

This is not a false alarm
This is not a test. […]

Stay out of the sun
It only burns my skin […]

The party is disrupted by an uninvited guest. […]

Now’s the time to make the time
While hope is still in sight
Let us not go gently
To the endless winter night.“

Video (Youtube) mit Text zu Rush „Red tide“

Das prophetisch anmutende Stück stammt vom 1989er Album „Presto“, dessen Cover ein wenig  auch zum bevorstehenden Ostern passt (obwohl es ums Kaninchen-Hervorzaubern geht):

Foto 1: meine CD(-Hülle) von Rush’s Album „Presto“ (1989)

Der Song bietet am Ende ja auch  Hoffnung und die Aufforderung (Flehen), sich um deren Wahrwerden zu kümmern – denn einfach so verschwindet diese Krise nicht. Wir müssen uns dafür alle an die allseits bekannten (Verhaltens-)Regeln, insbesondere körperlichen Abstand voneinander, halten!

So wie es von diesen Schwänen wenigstens schon die beiden rechts und ganz hinten vormachen, obwohl sie es  – im Gegensatz zu uns – nicht müssen:

Foto 2: Höckerschwäne in der Flur „Sassenland“ bei Menden/Sauerland-Schwitten; 22. März 2020

Dann gibt es auch Hoffnung und eine gute Chance auf ein baldiges Ende der Pandemie mit all ihren Gefahren und Beschränkungen .. und Aussicht auf einen unbeschwerten restlichen Frühling ..

Foto 3: Gänseblümchen („Marienröschen“) auf dem Rasen im Garten; 22.03.20

Bleibt gesund!

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VIII: Frühlingsdurchstarten Anfang April

So sonnig wie der letztjährige März endete begann auch der April ’19. Mit dem Rad ging es durch den Wald hinauf der Sonne entgegen:

Foto 1: am Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland; 1. April 2019

Immer mehr Blüten gab es überall, teilweise setzte auch schon Verblühen ein:

Foto 2: Mahonien im Garten am 07.04.2019

Auch die Blütenbesucher waren eifrig unterwegs:

Foto 3: Biene (?)[welche Art?] in/auf  der Mahonie aus Foto 2; 07.04.2019

Antrieb für das Frühlingserwachen waren nicht nur viel Sonne und milde Temperaturen, sondern auch genügend Feuchte in der Landschaft (was sich im weiteren Verlauf des Jahres ja noch stark ändern sollte ..):

Foto 4: Waldweg (stark beansprucht durchs Sturmholzaufräumen) in der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 07.04.2019

Weil dieser Artikel nur insgesamt 2 Tage behandelt und weil der ausgewählte Musiktitel gut zum Jahrestageszeitenbuch passt, folgt zum Ausklang die großartige Enya mit „Book of days“:

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – V: blauer Himmel, lila Blüten und trockenes Unterholz zum Februarausklang

Ich bin schon wieder arg in Verzug geraten mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr .. So kommt es, dass dieser Beitrag ziemlich genau vor einem Jahr „spielt“.

Ganz anders als in diesem Februar ging der letzte volle Wintermonat 2019 trocken, sonnig und windschwach zuende. Es zeigte sich oft tiefblauer Himmel:

Foto 1: alte Villa in Alt-Arnsberg unter tiefblauem Himmel; 24. Februar 2019; nordwestliches Hochsauerland

Aussichten waren ungetrübt von Nebel, Wolken oder Dunst:

Foto 2: Aussicht vom Ehmsen-Denkmal über die Ruhr auf Arnsberg; 24.02.2019

Die Frühjahrsblüher und ihre  Betrachter konnten sich vor einem Jahr ebenfalls an viel Sonne erfreuen:

Foto 3: Krokusse auf Rasen im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland; 27.2.2019

In den Wäldern war der Frühling noch nicht sehr weit gediehen. Der Waldboden war trocken, aber nicht mehr ausgetrocknet wie noch im vorangegangenen Sommer und Herbst (2018):

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 28.02.2019

Auch die musikalische Untermalung dieses Beitrags bezieht sich auf meine „Verspätung“ im Jahresrückblick – Saga mit „Don’t be late“ aus 1980:

https://www.youtube.com/watch?v=tYt7dWb2knc

 

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – III: etwas Schnee Ende Januar/Anfang Februar

Ganz zum Schluss brachte der Hauptwintermonat Januar im vergangenen Jahr doch noch Schnee, den ich dann auch schon nachts auf ein Foto bannte:

Foto 1: Schnee im Garten in der Nacht vom 30. auf den 31. Januar 2019

Soundtrack zu diesem Beitrag ist deshalb „The winter song“ der US-amerikanischen (Glam-)Rockband Angel aus 1978 (Links s. unten):

“ [….] There’s snow everywhere in sight
Falling on this winter night [….]

Am nächsten Morgen war die weiße Pracht dann im beginnenden Tageslicht zu erleben:

Foto 2: Schnee im Garten am Morgen des 31. Januar 2019

„[….] There’s a feeling in the air
Feel the spirit everywhere
Winter winds on Heaven and earth..“

Bei zunächst leichtem Tauwetter am 2. Februar fiel aber auch etwas Neuschnee:

Foto 3: Schneefall im Garten am 2. Februar 2019

Und nur im Schnee hinterlassen die Vögel an den Futterplätzen gut erkennbare Spuren:

Foto 4: Vogelspuren im Gartenschnee am 2. Februar 2019

Hier nun 2 Links zu Videos mit Angel’s Winter song:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – II: von nass zu leicht weiß im mittleren Januar

Der Januar ’19 brachte nach dem trockenen Vorjahr zunächst viel Regen, was natürlich auch Spuren auf dem Gartenboden hinterließ:

Foto 1: Gartenboden nach Regen am 13. Januar 2019

Eine Woche später gab es den ersten Frost des letzten Jahres. Der Matsch auf den Waldböden war leicht gefroren und Fahrspurpfützen hatten eine dünne Eisschicht:

Foto 2: Waldweg in der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 20. Januar 2019

Der Hauch von Weiß hielt sich tagsüber aber auch nur dort, wo genug Schutz vor der Sonne herrschte, also z. B. nicht an der Sonnen-/Südseite von Böschungen:

Foto 3: auf dem Papenbuschhügel in Menden/Sauerland; 19. Januar 2019

Noch deutlicher war der scharfe Kontrast zwischen Weiß/Eis und Grün/Nass auf diesem Acker, dessen vorderer Bereich im Schatten eines Waldrandes liegt:

Foto 4: Acker mit Raureif im Schatten und Sonne/Grün weiter hinten; bei Menden-Werringsen; ganz hinten der Haarstrang mit Wickede/Ruhr; 20. Januar 2019

 

Ich komme weiterhin nur langsam voran mit meinem Jahresrückblick, sozusagen in Zeitlupe 😉
Deshalb ist der musikalische Beitrag diesmal das Stück „Slow motion“ (1979) von Saga, einer anderen Lieblingsband von mir , wie Rush auch aus Kanada und im Progessive Rock-/Pop-Genre unterwegs:

==> Saga – Slow motion

Wintervögel und andere Besucher im Garten Anfang 2020

Erst spät kommt mein erster Beitrag des neuen Jahres und Jahrzehnts hier im JaTaBu ..

Weil am vergangenen Wochenende wieder die Zählung der Wintervögel durch den NABU stattfand und ich auch wieder mitgemacht habe, berichte ich von meiner „Zählstunde“ im Garten.
Zunächst kamen allerdings erst einmal andere –  nämlich ungefiederte und teilweise ungebetene – Gäste zu den Futterplätzen:

Foto 1: Eichhörnchen am Vogelfutterplatz 1 im Garten; 12. Januar 2020

Kurz darauf erschien Nachbars Katze und wartete wohl ebenfalls auf die Ankunft der Wintervögel :

Foto 2: Katze am Futterplatz 1 im Garten; durch Fensterscheibe fotografiert und gezoomt; 12.01.20

Klopfen ans Fenster vertrieb sie dann aber ..

Schließlich stellten sich doch noch mehrere Vögel im Garten ein, u. a. diese beiden Goldammern:

Foto 3: Goldammern am Futterplatz 2 im Garten; 12. Januar 2020; durch Fensterscheibe und gezoomt aufgenommen

Insgesamt sieht meine Zählung wie folgt aus:

  • Amsel: 6
  • Blaumeise: 3
  • Kohlmeise: 2
  • Goldammer: 2
  • Ringeltaube: 2
  • Elster: 2
  • Buchfink: 1
  • Heckenbraunelle: 1
  • Rotkehlchen: 1
  • Zaunkönig: 1

Es war damit im heimischen Garten ein an Arten und Individuenzahl ein mittelmäßiges Zähljahr im heimischen Garten.

Eichhörnchen zwischen Spätsommer und Frühwinter, zwischen Geäst und Boden

Heute zeige ich das Eichhörnchen aus dem heimischen Garten in zwei Jahreszeiten, in zwei Höhen und mal in Rück-, mal in Vorderansicht ..

Beide Male habe ich es sonntags um die Mittagszeit aus dem Haus heraus entdeckt und dann auch (nur) durchs Fenster fotografieren können – mit vorherigem „Spurt“ zur und dann mit der Kamera.

Im Spätsommer sammelte es fleißig Nüsse im Korkhasel und ich bekam es leider nur immer mit mir zugedrehtem Rücken aufs Bild:

Foto 1: Eichhörnchen im Korkhasel am 1. September 2019

Foto 2: kurz nach Foto 1, sonst ähnlich 😉

Letzten Sonntag sah ich es auf dem Rasen und – halbwegs – von vorne. Ich konnte nicht herausfinden, ob es – unterm Strich – mehr Futter sammelte oder verspeiste ..

Foto 3: Eichhörnchen im Garten am 8. Dezember 2019

.. und noch die Fortsetzung der Bilderstrecke ohne viel Worte:

Foto 4: …

Foto 5: fotografiert durchs Fenster; vergrößerter Bildausschnitt