Früher Frühling im Garten

Ungewöhnlich warm und sonnig begann der April 2017.  Das bedeutet natürlich nicht den „Durchmarsch“ in den Frühsommer, wie spätestens die aktuellen Wetterprognosen für die Ostertage mit dem angekündigten april-typischen Wettersturz sehr deutlich machen …

Aber blicken wir zurück zum Monatsanfang.
In voller Blüte standen im Garten u. a. die Mahonien:

Foto 1: blühende Mahonien im Garten, unter einer Schlehe (Schwarzdorn); 2. April 2017

Die Stachelbeeren blühten ebenfalls schon und lockten Insekten an, hier eine mir unbekannte Bienen- (oder Hummel?)Art:

Foto 2: Stachelbeere, mit Biene (oder Hummel) in Bildmitte; 2. April 2017

Im Schatten und schon einige Tage vor dem Fototermin waren die Leberblümchen in (etwas blass-)blau aufgeblüht:

Foto 3: Leberblümchen im Garten; davor Akeleien; 2. April 2017

Die Akeleien von Foto 3 haben noch etwas Zeit; ihre intensiv blauen Blüten erscheinen erst in ein paar Wochen ….

Leberblümchen und Akeleien sind übrigens nahe Verwandte, beide gehören  zu den Hahnenfußgewächsen.

altes Foto – neues Foto: Bergpfad – Moorpfad, Frühsommer – Hochsommer

In der Serie mit Fotos aus meiner Digitalfoto-Frühzeit einerseits und recht jungen Fotos andererseits zeige ich diesmal ein Bild aus meinem ersten Urlaub mit Digi-Kamera und eines aus dem letzten. Beide „spielen“ außerdem in unterschiedlichen Landschaften und in verschiedenen Sommerphasen.
Gemeinsam ist ihnen, dass sie auf Wander-/Trampelpfaden entstanden sind.

Los geht es mit einem Bergwanderpfad in den Allgäuer Alpen im Juni 2003:

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Foto 1: Bergwanderpfad nahe dem Nebelhorn bei Oberstdorf im Allgäu; Juni 2003

Das „frische“ Foto stammt von einem Ausflug ins Hohe Venn (Hautes Fagnes) aus dem vergangenen September (2016). Statt hartem Hochgebirgs-Fels-Untergrund gibt es dort weichen Hochmoor-Boden und natürlich kein Bergpanorama:

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Foto 2: im Hochmoor des Hohen Venn bei Raeren in Ost-Belgien; Mitte September 2016

Im Spätsommer des letzten Jahres war es übrigens wesentlich sonniger und heißer als im Frühsommer 2003 …

 

Schnee-und-Eis-Sonnen-Winterlandschaften Ende Januar 2017

Während in dieser Woche der Winter schwächelt, zeigte er sich noch vor einer Woche (Ende Januar 2017)  in fast ganz Mitteleuropa von seiner frostigen, aber auch sonnig-trockenen Seite, so auch hier über Balve im Hönnetal im nördlichen Sauerland:

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Foto 1: vom Ostrand des Balver Waldes auf Balve mit dem oberen Hönnetal und dem Lennegebirge (hinten rechts); nördliches Sauerland; Ende Januar 2017

Wie blau der Himmel war, sieht man – wie immer – so richtig nur mit Blickrichtung von der Sonne weg:

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Foto 2: Alleen-Feldweg südwestlich von Balve (Märkischer Kreis/NRW); Ende Januar 2017

Auch das Flüsschen Hönne im felsigen Abschnitt seines Tals war teilweise vereist. Eis und das über dem steinigen Grund sprudelnde Wasser sorgten für einen ungewöhnlich „weißen Gesamteindruck“ der Hönne:

vereiste Hönne unterhalb der Sieben Jungfrauen

Foto 3: teils vereiste Hönne unterhalb der Felsgruppe „Sieben Jungfrauen“ und neben der B 515 bei Binolen zwischen Balve und Menden (Nordsauerland); Ende Januar 2017

Lüneburger Heide – Allgäuer Alpen: Blick hinauf, Blick hinab

Eigentlich wollte ich diesmal wieder einen Artikel mit Vergleich zwischen einem meiner ganz alten Digitalfotos und einem aktuellen Bild bringen. Dabei stieß ich wieder auf die Bilder des Oberallgäu-Urlaubs aus Juni 2003. Die brachten mich dann aber auf einen Vergleich zwischen (Hoch-)Gebirge und (hügeligem) Flachland sowie zwischen Frühsommer und Spätsommer.

Denn den Allgäu-Bildern voran stelle ich Fotos aus der Lüneburger Heide von Ende August 2006:

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Foto 1: Blick vom Wilseder Berg in der Lüneburger Heide, 31. August 2006

Obwohl die Lüneburger Heide zum Norddeutschen Tiefland gehört, ist es hier alles andere als platt, denn in den Eiszeiten wurde ein bewegtes hügelig-welliges Relief geschaffen.
An den Hagebutten im Vordergrund und den intensiv purpurfarbenen Blüten des Heidekrauts erkennt man, dass das Bild in der schönsten Jahreszeit der Heide entstanden ist, dem Spätsommer.

Das zweite Foto zeigt den Blick von „unten“ hinauf zum Wilseder Berg:

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Foto 2: Lüneburger Heide, Blick zum Wilseder Berg; 31. August 2006

Nun wechseln wir ins Jahr 2003, in den Frühsommer und ins Hochgebirge. Es geht in die Allgäuer Alpen bei Oberstdorf:

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Foto 3: in den Allgäuer Alpen, südwestlich von Oberstdorf; Juni 2003

Der Unterschied zum – wenn auch hügeligen – Tiefland ist natürlich nicht übersehbar. Höhenunterschiede von über 1000 m und Felsen bestimmen hier das Bild.
Der Blick aus dem Tal nach oben erreicht hier den Himmel wesentlich höher/später als in der Heide:

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Foto 4: Gegenblick (bergauf) zu Foto 3, Allgäuer Alpen bei Oberstdorf; Juni 2003

Tourenvergleich Niederrhein – Hochsauerland, Nr. 12: hier neben Rheinboot – dort vor Ortseingang mit Schiefertafel

Am frühen Nachmittag gab es bei meinen in dieser Serie verglichenen Touren nicht nur unterschiedliches Wetter, sondern auch sehr verschiedene örtliche Umgebungen.

Anfang November 15 radelte ich am Rheinufer südlich von Neuss flussaufwärts und wurde von einem schnellen Boot überholt:

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Foto 1: Boot auf dem Rhein, flussaufwärts; zwischen Neuss und Dormagen; 2. November 2015

Zur beinahe gleichen Zeit und Phase meiner Wanderung in und um Züschen bei Winterberg im Hochsauerland war ich aus dem Wald heraus und im Dorf wieder angekommen. Ich stand schließlich vor der Begrüßungs-Schiefertafel des Fremdenverkehrsorts:

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Foto 2: Ortseingangstafel aus Holz und Schiefer im Winterberger Ortsteil Züschen; 8. Juli 2016

Die Tafel in Züschen gibt ausgezeichnet die beiden „Hauptmaterialien“ des Sauerlandes wieder: der Schiefer im Untergrund (Rheinisches Schiefergebirge) und das Holz aus den weiten Wäldern.

Ganz nett und passend für das Jahrestageszeitenbuch ist natürlich auch der Text unter der Schiefertafel 😉

Februar-Winterwaldwanderung – der Einstieg

Während ich im letzten Artikel nur einige ungeordnete Eindrücke und Bilder meiner Waldwanderung vom 16. Februar 2016 zeigte, gehe ich nun systematischer und chronologisch vor.

Auf dem Weg zum „Zielwald“ kam ich an einem anderen Waldrand vorbei, der tiefer liegt und noch dazu am Südhang, sodass vergleichsweise wenig Schnee da war:

Stiftstr. unter Kleine Haar

Foto 1: Stiftstr. unter dem Südrand der Kleinen Haar in Menden/Sauerland; 16.02.16

Zum Zeitpunkt von Foto 1 gab es noch letzte Wolken (s. auf dem Bild rechts unten), ansonsten aber schon strahlend blauen Himmel, wie er auch größtenteils für den Rest des Tages blieb.

Die eigentliche Wanderung startete mit einem verschneiten Waldweg, der bei milderem Wetter zu matschig gewesen wäre, durch den Frost aber sehr gut zu begehen war:

hinter Forsthaus Lahr

Foto 2: im Lahrwald hinter Forsthaus Lahr bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Mein Weg führte mich hangaufwärts mit Blick zu dem kleinen Felsrücken, auf den ich hinauf wollte:

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Foto 3: Laubwald hinter Forsthaus Lahr bei Menden/Sauerland; hinten Felsrücken aus Mendener Konglomerat; 16.02.16

Oben angekommen ging es auf einem Pfad parallel zum Hügelkamm weiter. Dort  gab es auch wieder mehr Sonne:

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Foto 4: Pfad zwischen Forsthaus Lahr, Siedlung Lahrfeld und Lahrberg bei Menden/Sauerland; 16.02.16

 

 

 

2 x Oktoberwald 2015 – 1 x Felsen(meer)wald 1990

Ich zeige diesmal Waldbilder von 3 verschiedenen Terminen. Die ersten beiden davon liegen räumlich und zeitlich sehr dicht beieinander. Es geht los mit zwei Szenen von meinem Waldspaziergang aus Mitte Oktober 2015, der schon hier in zwei anderen Artikeln vorkam:

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Foto 1: Farne und Stechpalmen (Ilex) im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland, NRW); 12. Oktober 2015

An diesem sehr sonnigen Herbsttag wurde auch unter dem noch ziemlich dichten und grünen Eichenlaubdach das Unterholz an lichten Stellen hell beleuchtet. Das sieht man besonders an den glänzenden Blättern der Stechpalmen, hier noch zusätzlich mit (altweibersommerlichen) Spinnenweben:

Foto 2: Stechpalme mit Spinnenweben und gefallenen Laubblättern im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Zwei Wochen später, am letzten Oktobertag, war ich noch einmal ganz in der Nähe und konnte Fotos von der inzwischen schon deutlich fortgeschritteneren Laubverfärbung machen:

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Foto 3: im Mendener Stadtwald Waldemei mit leuchtendem Buchenlaub zwischen/unter Fichten; 31.10.15

Auf dem nächsten Bild zeige ich die strahlend erleuchtete junge Rotbuche aus Foto 3 mitten zwischen „düsteren“ Fichten im Einzelportrait:

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Foto 4: junge Rotbuche aus Foto 3; 31.10.15; zum Vergrößern bitte anklicken!

Das letzte Bild ist wieder eines aus meiner Analog-/Papierfoto-Zeit. Es zeigt einen ganz besonderen Rotbuchenwald, denjenigen im geologisch bedeutsamen Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW):

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Foto 5: Rotbuchenwald im Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland); Hochsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Weil ich auch jüngere Fotos vom Felsenmeer habe, die irgendwann hier im JaTaBu vorkommen sollen, schreibe ich diesmal noch nicht mehr dazu.
Wer aber jetzt schon mehr darüber wissen möchte, kann schon mal im –> Wikipedia-Artikel dazu „vorarbeiten“.