Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – IX: Allewetter, Aufblühen und Ergrünen Mitte/Ende April

Der letztjährige April benahm sich recht typisch und hatte alle Sorten Wetter im Gepäck, u. a. Schneefall in der Monatsmitte (Video vom 13. April 2019):

Schon knapp 1 Woche später war es beinahe frühsommerlich-sonnig mit blauem Himmel:

Foto 1:  Bäume im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 19.04.2019

Die Obstbäume waren wegen der Witterung auch früh dran:

Foto 2: Apfelblüten im Garten; 22. April 2019

Am Abend des übernächsten Tages zogen dunkle Wolken und Wind auf:

Foto 3: Schauerwolken über Menden/Sauerland; 24.04.2019

Zum Monatsende wurde es wieder etwas sonniger und frühlingshafter, das letzte Bild dieses Beitrags zeigt aber mit einigen Abendwolken noch einmal die Wechsel- und Launenhaftigkeit dieses Monats:

Foto 4: Abend bei Sümmerheide, Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis; 28. April 2019

Ein wenig für die „Wetterbeweglichkeit“ des Aprils und für die Bewegung der Jahreszeiten und des Rückblicks hier im Blog steht das Rush-Stück „Time and motion“ vom 1996er Album „Test for echo“:

„Time and motion
Wind and sun and rain
Days connect like boxcars in a train […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VIII: Frühlingsdurchstarten Anfang April

So sonnig wie der letztjährige März endete begann auch der April ’19. Mit dem Rad ging es durch den Wald hinauf der Sonne entgegen:

Foto 1: am Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland; 1. April 2019

Immer mehr Blüten gab es überall, teilweise setzte auch schon Verblühen ein:

Foto 2: Mahonien im Garten am 07.04.2019

Auch die Blütenbesucher waren eifrig unterwegs:

Foto 3: Biene (?)[welche Art?] in/auf  der Mahonie aus Foto 2; 07.04.2019

Antrieb für das Frühlingserwachen waren nicht nur viel Sonne und milde Temperaturen, sondern auch genügend Feuchte in der Landschaft (was sich im weiteren Verlauf des Jahres ja noch stark ändern sollte ..):

Foto 4: Waldweg (stark beansprucht durchs Sturmholzaufräumen) in der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 07.04.2019

Weil dieser Artikel nur insgesamt 2 Tage behandelt und weil der ausgewählte Musiktitel gut zum Jahrestageszeitenbuch passt, folgt zum Ausklang die großartige Enya mit „Book of days“:

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VII: blau-weiß und grün-gelb durch den März

Mitte März letzten Jahres gab es oft einen Sonne-Wolken-Mix mit entsprechenden weiß-grau-blauen Himmelsansichten:

Foto 1: Wolken zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg/Ruhr (hinten) am 17. März 2019

Am Boden gesellten sich die Farben von immer mehr Frühblühern dazu:

Foto 2: blühende Kornelkirsche im Garten am 17.03.2019

Das Gelb und Grün (junge Zweige) der Kornelkirsche fand sich noch  intensiver an den Trauerweiden am Flussufer:

Foto 3: Trauerweiden an der Hönne in Menden/Sauerland; 24.03.2019

In einigen Hecken mischten sich grüne Blätter des Vorjahres mit „aktuellen“ frisch-grünen Blättern und weißen Blütenbüscheln, die vor blauem Himmel ähnlich aussehen wie die wenigen kleinen Wolken:

Foto 4: Hecke in Menden/Sauerland mit Brombeeren und Vogelkirschen; 30.03.2019

Die Musik kommt heute von der Band „Nektar“ aus deren 1975er-Album „Recycled“ mit dem Stück „Recycle“, was einmal zur Verwendung der Fotos aus dem letzten Jahr für diesen Rückblick passt und allgemein zur regelmäßigen Wiederkehr der Jahres- und Tageszeiten.

„[….] Reminding you to slow the wheel
Now, nearing the end of the day
Look, never a moment too soon, or late [….]Count the hours, the weeks, the days […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VI: Knospen, Blüten, Sonne, Regen und Glasblicke Anfang März

Wieder fällt mein Rückblick aufs vergangene Jahr in fast die gleiche Jahreszeit wie gerade beim Schreiben ..

Beim letztjährigen Start in den März zeigten sich erste Frühlingserscheinungen in der Pflanzenwelt, z. B. aufknospende  Sträucher:

Foto 1: Schwarzdorn-(Schlehen-)Zweig in Menden/Sauerland; 02. März 2019

Eine Woche später waren viele Frühjahrsblüher schon viel weiter:

Foto 2: Korkhasel im Garten in voller Blüte am 09.03.2019

Am 09.03.2019 gab es nach anfänglichem Sonnenschein später noch Regenschauer, sodass sich der Blick – erst recht durchs Fenster – auf den Hasel ziemlich anders darstellte:

Foto 3: Blick durchs regennasse Fenster in den Garten (mit Korkhasel), links Metallthermometer; 09.03.2019

Abends kam die Sonne pünktlich für eine farbenfrohe Dämmerung wieder hervor zu einem Foto aus der Haustür mit „halbem Glaskugelblick“:

Foto 4: Sonnenuntergang nach Regen-Ende am 09. März 2019, mit Lampenglas der Haustürleuchte links

Zum heutigen Artikel passt wegen der gezeigten unterschiedlichen Kamerablickwinkel das Rush-Stück „The camera eye“ (obwohl es darin hauptsächlich um  transatlantische Stadteindrücke New York – London geht) vom 1981er Album „Moving pictures“. Der doppeldeutige Albumtitel ist auf dem Cover gut dargestellt. Es enthält auch Anspielungen auf weitere Songs der Platte, z. B. vorne auf „Witch hunt“:

https://www.youtube.com/watch?v=fjrHJhMHyIM

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – V: blauer Himmel, lila Blüten und trockenes Unterholz zum Februarausklang

Ich bin schon wieder arg in Verzug geraten mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr .. So kommt es, dass dieser Beitrag ziemlich genau vor einem Jahr „spielt“.

Ganz anders als in diesem Februar ging der letzte volle Wintermonat 2019 trocken, sonnig und windschwach zuende. Es zeigte sich oft tiefblauer Himmel:

Foto 1: alte Villa in Alt-Arnsberg unter tiefblauem Himmel; 24. Februar 2019; nordwestliches Hochsauerland

Aussichten waren ungetrübt von Nebel, Wolken oder Dunst:

Foto 2: Aussicht vom Ehmsen-Denkmal über die Ruhr auf Arnsberg; 24.02.2019

Die Frühjahrsblüher und ihre  Betrachter konnten sich vor einem Jahr ebenfalls an viel Sonne erfreuen:

Foto 3: Krokusse auf Rasen im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland; 27.2.2019

In den Wäldern war der Frühling noch nicht sehr weit gediehen. Der Waldboden war trocken, aber nicht mehr ausgetrocknet wie noch im vorangegangenen Sommer und Herbst (2018):

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 28.02.2019

Auch die musikalische Untermalung dieses Beitrags bezieht sich auf meine „Verspätung“ im Jahresrückblick – Saga mit „Don’t be late“ aus 1980:

https://www.youtube.com/watch?v=tYt7dWb2knc

 

 

Feldahorn-Herbstverwandlung ’19

Auch in diesem Jahr muss ein Artikel zur allherbstlichen Verwandlung des Feldahorns vorm Fenster im Garten sein 😉

Ende September ’19 zeigten sich in seinem Laub zwar schon erste Verfärbungen, aber er hatte noch ganz überwiegend Grün an sich – trotz des vorangegangenen trockenen Sommers. Dessen Folgen wiederum zeigen sich deutlich am großen braunen Fleck im Rasen unterm Baum, der an jenem Sonntagnachmittag zum ersten Mal nach vielen Wochen wieder richtig Regen abbekam:

Foto 1: 29. September 2019, früher Nachmittag

Am zweiten Novembersonntag ist das Laub zwar schon deutlich bunter, aber hängt immer noch zum größten Teil am Baum:

Foto 2: 10. November 2019, mittags

In der vergangenen Woche dann schritten Verfärbung und Laubabwurf weiter voran, sodass sich gestern die hellgelbe „Leuchtphase“ des Feldahorns und Laub von ihm auf dem – schon seit einigen Wochen auch wieder lückenlos grünen – Rasen eingestellt hatten:

Foto 3: 16. November 2019, mittags

Spätnachmittags leuchteten die oberen Blätter dann vor dem (gestern noch) blauen (heute durchgängig grauen) Himmel in einem eher orangefarbenen Ton:

Foto 4: 16. November 2019, später Nachmittag; oben im Sonnenlicht, unten schon Schatten

Fichtenschwinden

Unter dem Klimawandel und seinen Folgen hat in den letzten Jahren unter anderem die Fichte (v. a. Rot-/Waldfichte) als – wenn auch nicht von Natur aus – häufigster Waldbaum in den mitteleuropäischen Mittelgebirgen arg gelitten.

Die Zeiten weiter und dunkler Fichtenforste z. B. im Sauerland sind wohl erstmal vorbei. Immer lichter werdende Kronen der Nadelbäume lassen selbst im Hochsommer viel Sonne durch:

Foto 1: Fichtenwald beim Iserlohner Ortsteil Sümmern, nordwestl. Sauerland; Ende Juni 2019

Von außen erkennt man vertrocknete oder vom Borkenkäfer heimgesuchte Fichten leicht an der rotbraunen Farbe:

Foto 2: Hangwälder im oberen Biebertal bei Arnsberg-Neheim (Nordsauerland) mit kranken bzw. abgestorbenen Fichten; Mitte August 2019

Die Förster reagieren zur Eindämmung der Borkenkäferplage oft mit großflächiger Abholzung:

Foto 3: weitgehend abgeholzter Fichtenbestand zwischen den Mendener Ortsteilen Lendringsen und Oesbern (Nordsauerland); Ende Juni 2019

Dementsprechend viele Stapel mit Fichtenstämmen finden sich an den Waldwegen:

Foto 4: Stapel mit überwiegend Fichtenstämmen am Neheimer Weg im Lüerwald beim Mendener Ortsteil Oesbern; Ende Juli 2019

Auch im Garten hat die letzte von einst ca. 7 Serbischen Fichten die Trockenheit nicht überstanden:

Foto 5: absterbende Serbische Fichte im Garten; Mitte Juli 2019

Im Nationalpark Kellerwald, wo der Wald sich seit 2011 ohne große menschliche Eingriffe entwickeln kann, sind ebenfalls schon viele Fichten abgestorben und es wachsen vor allem Laubbäume nach:

Foto 6: Naturverjüngung mit u. a. Rotbuche vor einem abgestorbenen Fichtenwald im Nationalpark Kellerwald nahe dem Edersee, Nordhessen; Anfang September 2019

Aus der Deckung

Schon wieder war hier aus verschiedensten Gründen leider für einige Wochen Funkstille im Blog ..

Deshalb ist es Zeit, wieder aus der Deckung zu kommen:

Foto 1: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland am 1. Juni 2019

Auch diese Akeleien im Garten steckten ihre Blüten aus einer „Eiben-Deckung“:

Foto 2: Akeleien-Blüten zwischen Eiben-Zweigen im Garten; 01.06.19

2 Wochen später im Garten stieß ich beim Austragen des Komposts auf einen Nachtfalter in seiner „Tageslicht-Deckung“. Er flog mir – höchstwahrscheinlich von mir aufgescheucht – aus dem Sack mit dem tags zuvor zwischengelagerten Kompost entgegen. Ich setzte ihn auf die Unterseite eines Holzstücks:

Foto 3: Abendpfauenauge im Garten am 15. Juni 2019

Der Schmetterling zeigte seine Drohgebärde, indem er durch Zittern und Flattern Größe vorzutäuschen versuchte:

Auf der Hand im vollen Sommersonnenlicht fühlte sich der Falter sichtlich unwohl und hielt auch seine charakteristischen Merkmale verdeckt:

Foto 4: Abendpfauenauge (vermutlich Weibchen?) in der „Draufsicht“; 15.06.19

Erst nach Absetzen auf einem Blatt im Halbschatten sah man wenigstens teilweise den Pfauenaugenfleck von der Seite:

Foto 5: Abendpfauenauge an Haselnussblatt im Garten; 01.06.19

 

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni; Teil II

Die Fortsetzung meiner vergleichenden Tourenberichte aus dem Spätfrühling/Frühsommer möchte ich noch vor Beginn des kalendarischen Sommers ’19 schaffen – also los …

Mitte Mai an einem Weg zwischen Waldrand und einer Pferdeweide traf ich auf einen farbenfrohen Frühlings-Wildkraut-Streifen:

Foto 1: Ehrenpreis (blau), Sternmiere (weiß) und Hahnenfuß (gelb); Wegesrand beim Mendener Ortsteil Dahlsen; 19. Mai 2019

Außerhalb des Waldes wurde dann die Minderheiten-Blütenfarbe Gelb aus Foto 1 zur großen Mehrheit:

Foto 2: blühendes Rapsfeld beim Mendener Ortsteil Dahlsen, nordöstlicher Märkischer Kreis, Nord-Sauerland; 19.05.19

Auch im Teil 2 über die zweite Abendtour, aus Anfang Juni ’19, beginne ich mit Blüten am Wegesrand:

Foto 3: Orangerotes Habichtskraut in frühem Blütenstadium und Wiesenkerbel (weiß), außerdem Kletten-Labkraut und Brennesseln (noch blütenlos) am Straßenrand auf dem Gaxberg bei Menden/Sauerland; 1. Juni 2019

Und der Bericht endet mit einem Tagesausklang, mit Sonnenuntergang über Gerstenfeldern:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden-Ostsümmern; 01.06.19 [ähnliches Bild wie im Menden-Blog …]

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni

Der Mai 2019 blieb bis fast zum Schluss vergleichsweise kühl und sonnenarm.

Der Juni scheint sich  – zumindest zum Start – davon deutlich absetzen zu wollen und legte an seinem ersten Tag eine Neuauflage des Frühsommers hin.

In diesem Beitrag zeige ich Bilder zweier Abendradtouren, eine aus Mitte Mai, die andere von heute (Anfang Juni), im Vergleich.

Am 12.05.19 machte ich das erste Foto vom Waldrand der „Großen Haar“ in Menden/Sauerland, welches die noch eher zurückhaltende – wilde wie agrarische – Vegetation und zahlreiche Schönwetterwolken zeigt:

Foto 1: Blick von der Großen Haar bei Menden/Sauerland auf Sellhausen und weiter ins Ruhrtal; 12.05.2019

Im Wald der Großen Haar gab es immer noch zahlreiche Spuren der Dürre und der Stürme aus dem Vorjahr bzw. deren forstwirtschaftliche Folgen zu sehen, wie hier ein gänzlich abgeholzter kleiner und junger Fichtenbestand:

Foto 2: abgeholzter Fichtenbestand in der Großen Haar, Menden/Sauerland; 12.05.19

Die meisten Laubholzbestände sind mit weniger Schäden und Fällaktionen davongekommen und entsprechend frühlingslaubgrün:

Foto 3: lichter Laubmischwald mit Perlgras am Boden; Große Haar bei Menden/Sauerland; 12.05.19

Nun folgt der Sprung in den Juni, als ich bei mehr Sonne und höheren Temperaturen zunächst durch einen Laubwald an der Stadtgrenze Menden / Iserlohn radelte:

Foto 4: junger Eichenmischwald, mit eingestreuten Vogelkirschen und Erlen; Stadtgrenze Menden / Iserlohn; nördlicher Märkischer Kreis, NRW, Sauerland; (ich stehe auf der Grenze, zu sehen ist Iserlohner Gebiet); 01. Juni 2019

Wieder heraus aus dem Wald entdeckte ich auf einem Acker ein Nilgans-Paar:

Foto 5: Nilgänse auf einem Acker am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 01.06.2019

Nur wenige hundert Meter weiter, am anderen Ende des Ackers, hoppelte mir ein Hase ins Bild – zwar deutlich nach Ostern, aber immerhin noch vor Pfingsten 😉

Foto 6: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 01. Juni 2019, spät abends

Die Vergrößerung zeigt ihn noch besser:

Foto 7: Foto 6 – inkl. bzw. nur Hase – vergrößert