Jahresrückblick II/2017: Sonne – Regen – Sonne zum Spätsommerstart

Mit meiner Rückschau aufs/ins vergangene Jahr erreiche ich nun den September ’17 und damit den Spätsommer. Der fiel allerdings eher frühherbstlich aus, ganz im Gegensatz zum sonnigen und heißen Septemberanfang ’16 ..

Am ersten Septembersonntag ’17 machte ich eine weitere E-Bike-/Pedelec-Nachmittagstour ins höhere Sauerland. Es ging bei heiterem Wetter los, was sich auch eine Weile hielt, wie hier beim Neuenrader Ortsteil Affeln:

Foto 1: Blick vom Ortsrand Affeln (Stadt Neuenrade, Lennegebirge, Märkischer Kreis, NRW) nach Nordwesten; 3. September 2017

Die Wolken verdichteten sich danach aber stetig und so war die Sonne schon verdeckt, als ich auf den Höhenweg beim Neuenrader Ortsteil Birnbaum kam:

Foto 2: Höhenweg zwischen Affeln und Birnbaum (Neuenrade, Märkisches Sauerland); 03.09.2017

Auch einen Trupp Kiebitze beim Abflug vom Acker konnte ich deshalb nur ohne Sonnenlicht filmen:

Vom Lennegebirge radelte (rollte) ich  hinunter ins Lennetal nach Plettenberg. Dort begann es zu regnen, als ich an der Fischbauchträgerbrücke im Ortsteil Böddinghausen ankam. Weil die stillgelegte Bahnbrücke wegen ihrer „Löchrigkeit“ eh nur kurz bzw. wenig Regenschutz bot, ging ich schließlich hinauf, um ein Regenfoto zu machen:

Foto 3: auf der Fischbauchträgerbrücke von Plettenberg-Böddinghausen (südwestl. Märkischer Kreis), unten der Lennetalradweg (mit meinem Rad vor dem Pfeiler); 03.09.17

Die ehemalige Nebenbahn-Brücke wurde für die Öffentlichkeit mit einer Treppe und einer Aussichtsplattform zugänglich gemacht. Originalteile und moderne „Zuschauer-Bauteile“ sieht man auf dem Nahfoto besser, ebenso wie die Regentropfen:

Foto 4: auf der Brücke von Foto 3; vorne u. oben die moderne „Publikumstreppe und -plattform“, die auf dem alten Brückenboden aufsetzt; 03.09.17

Nach einer halben Stunde hörte der Regenschauer auf und ich bekam auf meinem Weg entlang des Flusses sogar noch Abendsonne ab (und auf ein Bild):

Foto 5: Flusswehr an der Lenne zwischen Plettenberg und Werdohl (mittleres Lennetal, Märkisches Sauerland); 03.09.17

Auf dem Foto sieht es oben rechts fast so aus, als käme das Licht von einem leuchtenden Strommast 😉

Ab dieser Stelle begann erst die Rückfahrt mit noch ein paar Regentropfen und starker Abkühlung. Zuhause – ziemlich am anderen Ende des Märkischen Kreises – kam ich erst im Düsteren an;  auch daran war der nahe Herbst deutlich spürbar …

Sommerrückblick ’17 und kurze Winterstippvisite

Weil ich den inzwischen auch kalendarisch begonnenen Winter nicht ganz übergehen möchte, ist dieser Beitrag keine reine Fortsetzung meines Rückblicks auf den diesjährigen Sommer. Dennoch geht es los mit dem August ’17, als ich Fotos im Garten machte, z. B. vom Rasen mit den ersten Pilzen dieser Saison. Diese becherförmige Art kann ich aber leider nicht bestimmen:

Foto 1: „angeknabberter“ Pilz im Garten zwischen Weißklee, Moos … und etwas Rest-Gras 😉   13. August 2017

Zur gleichen Zeit hatte der Kompost-Kürbis (vgl.  Beitrag vom 13.08.17) seine größte Ausdehnung:

Foto 2: Kürbis aus dem Komposthaufen, neben und unter Apfelbaum; am 13.08.17

Der Kürbis wucherte dabei fast nur aus einer einzigen Masche des Kompostgitters und verzweigte sich erst (aber auch direkt) dahinter:

Foto 3: Austritt des Kürbis-Sprosses aus dem Komposthaufen; unten/vorne ein Gitter als Abstützung; 13.08.17

Nun folgt der Sprung um beinahe ein Dritteljahr zum ersten länger liegengebliebenen Schnee dieses Winters und zur Kompost-/Apfelbaum-Ecke des Gartens, diesmal ohne Kürbis … und in Weiß:

Foto 4: Gartenecke aus Fotos 2 und 3 im Schnee; 10. Dezember 2017

[Sommerrückblick ’17] Ameisen- und Wolkenschwärme am letzten Juli-Samstag

Der diesjährige Juli endete durchwachsen und vor allem wenig hochsommerlich, aber auch nicht zu schlecht.

Am vierten (und letzten) Samstag des Juli 2017 waren offenbar die Bedingungen immerhin sommerlich genug, dass  nachmittags Jungköniginnen und geschlechtsreife Männchen von Ameisen  im Garten ausschwärmten:

Foto 1: Arbeiterinnen (gelb-rötlich) und geflügelte Exemplare von Ameisen im Garten am 29.07.17, nachmittags

Bei der Ameisenart bin ich nicht sicher (Gelbe Wiesenameise?) und weiß auch nicht, ob ich nur ausschwärmende Männchen oder auch Jungköniginnen („Prinzessinnen“) gesehen und aufs Foto bekommen habe …

Das „Gewusel“ dieses alljährlichen Großereignisses im Ameisenstaat kommt im Video noch etwas besser ‚rüber:

 

Nachtrag: Im nächsten Video sind ein missglückter und ein gelungener Abflug von Ameisen zu sehen:

 

Einige Stunden später blickte ich in „Gegenrichtung“, d. h. nach oben, wo „Schwärme“ von Wolken am Abendhimmel aufzogen:

Foto 2: Abendwolken über dem Ruhrtal bei Menden/Sauerland; 29. Juli 2017, abends

Junge, neue und alte Bäume am Plackweg

Ich mache weiter mit meinem Rückblick auf den Sommer ’17, der zurzeit gleichzeitig ein Radtourbericht aus Anfang Juli durch den Arnsberger Wald ist.

Dort hatte ich den Kammweg „Plackweg“ erreicht, der im Bereich der Arnsberger Ortsteile Oeventrop, Rumbeck und Uentrop ein Pfad ist mit immer mal wieder matschigen Stellen:

Foto 1: Pfad auf dem Plackweg oberhalb von Arnsberg-Rumbeck; 6. Juli 2017

Neben älteren Buchen und Fichten stehen dort im Unterwuchs auch ungewöhnlich viele – wohl selbst gesäte – Jungfichten:

Foto 2: Fichtenwald mit Jungfichten und einigen Buchen im Arnsberger Wald bei Arnsberg-Rumbeck; 6.07.17

Etwas weiter westlich stieß ich auf die Überreste eines historisch bedeutenden, vermutlich ca. 400 Jahre alten Grenzbaums, die sog. „Wetter-Buche“:

Foto 3: Reste der ehemaligen „Wetter-Buche“ im Arnsberger Wald; 6.07.17

Der alte Baum hatte die Grenze der Gemarkungen Rumbeck und Uentrop markiert und war im Januar 2007 Opfer des Orkans „Kyrill“ geworden. Heimatfreunde haben dafür inzwischen einen Ersatz ganz in der Nähe gepflanzt:

Foto 4: neue Wetterbuche im Arnsberger Wald bei Arnsberg-Rumbeck; 6.07.17

Zum Abschluss dieser Etappe zeige ich wieder ein Radel-Video, bei dem ich erstmals einen Kameraschwenk wagte, um einen Hang mit Jungwald zu zeigen, wo es aber auch noch stehen gelassene alte Bäume gibt:

Kompost-(Her-)Auswüchse 2017

Schon in früheren Beiträgen zeigte ich verschiedene Pflanzen, die auf bzw. besser aus unseren Garten-Komposthaufen (heraus-)wuchsen, z. B. Akeleien.

Akeleien gab es auch in diesem Jahr wieder, ebenso wie einen herabhängenden Gilbweiderich:

Foto 1: Komposthaufen am 2. Juli 2017 mit verblühter Akelei (rechts), Gilbweiderich (Mitte) und …

Ganz neu und unerwartet ist in diesem Sommer auch eine Kürbispflanze dabei, die wohl  Kürbiskern-Abfällen entstammt. Sie ist aus der mittleren Kompostschicht durch das engmaschige Gitter herausgewachsen. Seitdem ist die Pflanze gut gediehen und hat sich „rasant“ ausgebreitet:

Foto 2: Kürbis aus Kompost; 6. August 2017

Leider sieht es so aus, dass der Kürbis den größten Teil seiner Wuchskraft in Stängel und Blätter einbringt und nicht in Blüten und Früchte, denn Blüten mit Fruchtansatz gibt es nur wenige:

Foto 3: wie Foto 2, aber kleinerer Ausschnitt

Aber mindestens einen Kürbis wird es wohl trotzdem zu ernten geben 🙂
Er ist auf Foto 3 – etwas versteckt – rechts auf dem Boden zu erkennen …

Licht-Schatten-Wechsel in Wald und Flussbett

In meinem Frühlings-Rückblick 2017 komme ich nun ins letzte Mai-Viertel.

Am Himmelfahrtstag gab es viel Sonne ohne zu große Hitze. Wegen des Regenmangels hier in Südwestfalen waren die Flusspegel niedrig, z. B. an der Hönne in Menden/Sauerland:

P1050363

Foto 1: Hönne bei Menden – Bösperde; Christi Himmelfahrt 2017; Lichteffekte durch Kameraprogramm verstärkt

Wegen des niedrigen Wasserstandes über steinigem Grund ließ die Sonne die Wasseroberfläche im Gegenlicht glitzern.
Von der anderen Brückenseite, d. h. mit dem Sonnenlicht, konnte man bis auf den Flussgrund blicken, wo die (seichten) Wellen auch als Licht-Schatten-Wechselspiele erkennbar waren:

P1050357

Foto 2:  Schatten (einschl. meiner 😉  ) und Licht auf Wasser und Flussgrund der Hönne am 25. Mai 2017; herangezoomt

Auf dem Foto habe ich übrigens nicht etwa die Arme weit ausgebreitet, sondern in Höhe meiner „Schattenschulter“ liegt auch der Schatten des Brückengeländers 😉

Hier ist das Ganze auch noch mal im bewegten und „vertonten“ Bild (Video) zu sehen:

Einige Tage später konnte ich auch im Wald ähnlich interessante Licht-Schatten-Wechselspiele beobachten, z. B. diese „Leuchtspur“ aus bzw. auf besonnten Ahorn- und Buchenkeimlingen auf dem Waldboden:

P1050404

Foto 3 (4): „Leuchtspur“ auf Baumkeimlingen in der Waldemei an der Stadtgrenze Menden/Sauerland und Hemer (nördl. Sauerland, Märkischer Kreis, NRW); 27. Mai 2017

Noch intensiver leuchteten diese trockenen Fichtenzweige im Gegenlicht (was genau diesen Lichtsaum um die Zweige erzeugt, ist mir allerdings nicht ganz klar …):

P1050405

Foto 4 (5): „leuchtende“ Zweige an junger Fichte bei Menden/Sauerland; 27.05.17

Belgisch-Deutsche Spätsommer-Sonnenradtour 5: von Eupen zum Holz-Lindwurm und ins Venn

Ich wechsle wieder von meinem Frühlingsreport 2017 zum Radtourbericht aus Spätsommer 2016.

Nach längerem Aufenthalt in der ostbelgischen Stadt Eupen musste und wollte ich irgendwann weiter durch das  hochsommerliche Spätsommerwetter radeln. Mein letztes Foto aus der Stadt war der Blick hinauf zum Schorberg:

Eupen, unterhalb des Schorberg

Foto 1: Eupen (Ost-Belgien), unterhalb des Schorbergs; 9. September 2016

Ich bog in die auf Foto 1 nach links unten abzweigende Straße ein. Ich musste dann erstmal „Strecke machen“, um meine etwas zu lang geratene Hitze-, Ess- und Stadtbummelpause wieder ‚rauszuholen. Deshalb habe ich auch über viele Kilometer und  ca. 1 Stunde lang keinen Halt und keine Fotos gemacht.

Das nächste Bild nahm ich dann erst wieder mitten im Westhertogenwald westlich von Eupen auf. Dort fiel mir nämlich neben dem Waldweg eine Drachen-Skulptur im Arboretum Mefferscheid ins Auge:

Westhertogenwald, Mefferscheid Arboretum

Westhertogenwald bei Eupen, Drachenpfad im Mefferscheid Arboretum; mit Drachenskulptur; 9.09.16

Ewas über den Lindwurm aus unzähligen Holzscheiben habe ich in diesem Artikel (PDF) gefunden.

Nach diesem kurzen Fußabstecher ging es per Rad weiter durch viel Wald hinauf ins Hohe Venn (Hautes Fagnes), wo eine offene(re) Hochmoorlandschaft begann:

Hohes Venn, Fagne de la Pouleur; vor Mont Rigi

Foto 3: Hohes Venn, Fagne de la Poleur; vor Mont Rigi; 9.09.16

In weiten Bereichen ist das Venn durch unterschiedlich beschaffene Wege erschlossen, wie hier am Naturlehrpfad Sentier de la Poleur:

img_4190

Foto 4: auf dem Naturlehrpfad Sentier de la Poleur im Hohen Venn (Ost-Belgien); 9.09.16

Ich entschied mich übrigens für den Grasweg. Dort geht es demnächst weiter …