Jahresrückschau 2020-V: Sturmsonntage und Vorfrühlingssonne Mitte Februar

Anders als hier gerade aktuell (Nacht Sa/So, 16./17.01.21) blieben im Februar 2020 Schnee und Kälte weitgehend aus. Stattdessen war es oft mild und gab es ungewöhnlich viele Sturmtage, darunter drei Sonntage hintereinander.

Dabei „pustete“ es auch im Garten schon ganz ordentlich (z. B. am 9. Februar 2020):

Zwischendurch gab es aber auch immer wieder einige vorfrühlingshafte Sonnentage im Garten …

Foto 1: Schneeglöckchen im Garten, mit Goldammer davor; 16.02.20, vormittags (nachmittags gab’s Sturm und Regen)

… und in/über der Landschaft:

Foto 2: Blick über die Felder zwischen Hembrock und Platte Heide, Stadt Menden, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 15. Februar 2020

Am Abend des 16. Februar ’20 sah man auch dem Himmel den gerade beendeten Durchzug eines Sturmtiefs an:

Foto 3: Himmel über Menden/Sauerland am frühen Abend des 16.02.2020

Jahresrückschau 2020-III: sonniges Januar-Ende und Ende einer Rock-Legende

Im gesamten Januar des letzten Jahres habe ich kaum Fotos gemacht und wenn doch, dann war es meist bei trübem Wetter. Das wurde erst am letzten Sonntag des Januars ’20 ganz anders, als es blauen Himmel und viel Sonne gab, ….

Foto 1: blauer Himmel über – teils ehemaligem – Kiefernwald bei Kalthof, Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 26. Januar 2020

….obwohl auch die Spuren der vorangegangenen feuchten Witterung überall noch sichtbar waren:

Foto 2: Acker mit Regenpfützen beim Iserlohner Ortsteil Drüpplingsen, nordwestliches Sauerland, NRW; 26.01.20

Eine Stimmungstrübung kam vor einem Jahr bei mir auf, als ich vom Tod des Schlagzeugers und Texters Neal Peart der kanadischen Rockgruppe Rush erfuhr. Mit meinem damaligen Beitrag dazu folgte eine ganze Reihe Artikel, vor allem aus meinem Rückblick auf 2019, mit Musikbeiträgen, darunter viele mit Songs von Rush.

Heute lasse ich meinen Artikel enden mit einem meiner Lieblingsstücke von Rush und überhaupt, nämlich „Mystic rhythms“ vom 1985er Album „Power windows“, das für mich auch deshalb eine besondere Bedeutung hat, weil es mich durch meine Bundeswehr(zwangs)zeit in der Lüneburger Heide „getragen“ hat …

Beide Begabungen von Neil P., Trommeln und Texten, kommen darin sehr gut ‚rüber:

a) offizielles Video:

b) gut gemachtes Amateur-Video mit Text und passender „Bebilderung“ des Songs:

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil IV

Im vierten Teil meiner vergleichenden Chronik zweier beinahe 20 Jahre auseinander liegenden Wanderungen gibt es verschiedene – schon fast gegensätzliche – Bachansichten.

Auf dem ersten Bild ist wieder die alpine Landschaft im Oberallgäu bei Oberstdorf mit diesmal weit aufwärts gerichteten Blick auf den Oberlauf eines Bergbachs einschließlich Wasserfall zu sehen:

Foto 1: Allgäuer Alpen bei Oberstdorf, Bayerisch-Schwaben; Ende Juni 2003

Von der – viel kürzeren – Wanderung im Spätsommer dieses Jahres im mitte-nördlichen Sauerland bei Sundern zeige ich den Blick von einer Brücke hinab auf den Mittellauf des Flüsschens Röhr:

Foto 2: die Röhr in Hachen bei Sundern/Sauerland, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil III

Im dritten Teil meiner vergleichenden Chronik zweier 17 Jahre auseinander liegenden Wanderungen gibt es unterschiedliche Bergansichten.

Das erste Foto zeigt wieder die alpine Landschaft im Oberallgäu bei Oberstdorf mit zugleich tiefem (hinab) und beengtem (Bergwände gegenüber) Ausblick:

Foto 1: Allgäuer Alpen über dem Oy(bach)tal bei Oberstdorf, Bayerisch-Schwaben; Ende Juni 2003

Bei weitem nicht alpin, aber immerhin bergig – und sehr farnreich – war die Tour im Spätsommer dieses Jahres im mitte-nördlichen Sauerland bei Sundern:

Foto 2: Südwesthang des Müssenbergs nördlich von Hachen, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Unterschiedlichste Wegeansichten im Herbst ’20

Nach mehreren Rückblicks-Beiträgen kommt nun wieder etwas Aktuelleres, wenn auch nicht tagesaktuell ..

Ausgesucht habe ich drei Blicke auf Wege oder von Wegen in der herbstlichen Landschaft dieses Jahres. Los geht es mit einem Fahrweg oberhalb einer Bahnstrecke, der mit seinen Bäumen und Sträuchern selbst ein bisschen (bahn-)tunnelartig wirkt:

Foto 1: Fahrweg bei Ostardey, oberhalb der Oberen Ruhrtalbahn, mit „Laub-Tunnelblick“ hinten; Stadt Fröndenberg, südlicher Kreis Unna, NRW; 4. Oktober 2020

Ganz anders als am oben gezeigten ersten Oktobersonntag sah es auf vielen Wegen am letzten Sonntag des in diesem Jahr wenig „goldenen“ Oktobers aus, nämlich nass und teils schlammig nach dem lange überfälligen Regen:

Foto 2: frische Regenpfützen auf Feldweg bei Ostsümmern, Stadt Menden, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25.10.2020

Letztlich hat aber auch dieser Regen die Trockenheit der Böden nicht nachhaltig mildern können. Es blieb im bisherigen Herbst weiterhin zu trocken und auch warm, so auch am beinahe schon „sehr-spät-sommerlichen“ zweiten Novemberwochenende:

Foto 3: Ausblick vom Feldweg am Gaxberg auf Menden/Sauerland, ganz hinten links der Haarstrang zwischen Fröndenberg und Wickede; 7. November 2020

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil II

Weiter geht es mit meinem vergleichenden Tourenbericht der 17 Jahre alten Wanderung im Allgäu und der erst einige Wochen alten Wanderung im Sauerland.

Die Fotos aus dem Allgäu sind übrigens nicht „erste Wahl“, weil ich die besten schon in vielen früheren Beiträgen gezeigt hatte.

Beim Abstieg vom Zeigersattel am Südhang des Nebelhorns öffnete sich zunehmend der Blick ins Oy(bach)tal:

Foto 1 : Ausblick von unterhalb des Zeigersattels ins Oy(bach)tal bei Oberstdorf, Allgäuer Alpen, Bayern; Ende Juni 2003

Die – deutlich kürzere –  Wanderung am dritten Septembersonntag dieses Jahres führte zunächst bergan, sodass auch die Ausblicke meist hangaufwärts gingen:

Foto 2: Weidehang mit Hecken und Gehölzen westlich von Hachen, Stadt Sundern, westlicher Hochsauerlandkreis; 20. September 2020

 

Altwanderung Allgäu – Neuwanderung Sauerland – Teil I

Mit diesem Beitrag startet eine neue Kleinserie, die einen Mix aus den beiden „altbekannten“ Serien ‚altes Foto – neues Foto‘ und ‚chronologischer Tourenvergleich‘ darstellt.
Ich stelle Bilder aus meiner ersten längeren Wanderung mit Digitalkamera und von meiner bislang neuesten mehrstündigen Wanderung gegenüber.

Es geht los mit der Bergwanderung rund um das Nebelhorn in den Allgäuer Alpen aus meinem Urlaub im Juni 2003, wovon ja schon mehrere Fotos und Artikel hier im Blog vorkamen.
Die damalige Wanderung begann nach Bergfahrt per Seilbahn an der Bergstation am Hang des Nebelhorns, zum Bergnamen passend im Nebel 😉

Foto 1:  Edmund-Probst-Haus unterhalb des Nebelhorns, Allgäuer Alpen, Bayern; Ende Juni 2003

Die mehr als 17 Jahre später angetretene Wanderung im mittleren Sauerland begann ohne Seilbahn, erreichte aber nach kurzer Zeit auch ein Bauwerk:

Foto 2: Gefallenen-Mahnmal neben der Burgruine Hachen (nicht im Bild) mit Blick ins Röhrtal und auf den Ort Hachen; Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Die Bergwanderung im Allgäu ging zunächst bergab und auch der Nebel lichtete sich immer mehr, sodass Aussichten frei wurden:

Foto 3: Ausblick vom Zeigersattel südlich des Nebelhorns auf den Seealpsee oberhalb von Oberstdorf, Allgäuer Alpen, Bayer. Schwaben; Ende Juni 2003

Weder alpine Bergeshöhen noch Nebel gab es am vorletzten Septembersonntag dieses Jahres im Sauerland, und die Aussicht ging in ein besiedeltes Tal:

Foto 4: Aussicht vom Mahnmal aus Foto 2 ins Röhrtal auf den Sunderner Ortsteil Hachen, mitte-nördliches Sauerland; 20.09.2020

2 Hausansichten in Westfalen: mal Klinker im Flachland, mal Fachwerk im Mittelgebirge

Nach einem Beitrag mit zwei Landschaftsaussichten gibt es nun wieder Nahblicke, diesmal auf je ein Einzelhaus.
Beide Wohnhäuser haben u. a. gemeinsam, dass sie in Westfalen stehen, dass ich sie unter strahlend blauem Himmel und/aber mit „abgeschnittener“ Hausspitze fotografiert habe.

Das erste Haus befindet sich am Rand der Altstadt von Telgte im östlichen Münsterland mit einer dort typischen roten Klinkerfassade:

Foto 1: Wohnhaus in Telgte; östliches Münsterland, Kreis Warendorf, (Nord-)Westfalen, NRW; Anfang September 2020

Das andere habe ich heute in Südwestfalen, im Sauerland, aufgenommen, ein ebenfalls typisches schwarz-weißes Fachwerk- und Schiefer-Haus:

Foto 2: Wohnhaus in Hachen, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, (Süd-)Westfalen, NRW; Mitte September 2020

Stadt-Landschaft-Aussichten im frühherbstlichen Spätsommer

Nach den Nahsichten im „Mikrokosmos“ Garten aus dem letzten Beitrag gibt es nun wieder Fernblicke in der weiteren Landschaft.
In der letzten Augustwoche machte ich einige Ausflüge per E-Bike in der näheren Umgebung und kam bei kühlem und wolkigem Wetter auch zu einigen Aussichtspunkten.

Aus dem Hagener Stadtwald hatte ich einen Ausblick, der die doppelte Grenzlage dieser Region gut veranschaulicht, nämlich zwischen dem Industrierevier Ruhrgebiet und dem deutlich dünner besiedelten Sauerland einerseits sowie zwischen Bergland und Flachland andererseits:

Foto 1: Ausblick aus dem Hagener Stadtwald (nahe Kaiser-Friedrich-Turm) nach Nordost über v. a. den Hagener Stadtteil  Boele, weiter ins Ruhrtal und dahinter aufs Ardeygebirge, u. dort von links nach rechts: Kaiser-Wilhelm-Denkmal Dortmund (1), Burgruine Hohensyburg (2) und Fernmeldeturm Schwerte (3); ganz hinten Flachland der Westfäl. Bucht mit einzelnen Bergbauhalden, Kraftwerken u. ä.; nordwestl. Sauerland/südöstl. Ruhrgebiet, NRW; 24.08.2020

Einen Tag später habe ich von der Stadtgrenze Hemer/Iserlohn in die Gegenrichtung geblickt, also zum Sauerland und ins Bergland:

Foto 2: Aussicht vom Berg Imelo in den Seilerbergen zwischen Hemer und Iserlohn auf Teile von Iserlohn mit der St. Aloysius-Kirche und den Iserlohner Stadtwald mit dem Danzturm ( auf dem Waldgipfel, oberhalb der Kirchtürme); nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25.08.2020

altes und neues Foto – Ausblicke in sommerliche Berglandschaft

Nach dem „Pflichtprogramm“ des Jahresrückblicks habe ich wieder Zeit für andere Reihen innerhalb des JaTaBu, z. B. das Gegenüberstellen von Fotos aus meiner Digitalkamera-Frühzeit und ganz aktuellen Aufnahmen.

Wie schon einige Male zuvor stammt das Alt-Foto aus meinem Allgäu-Urlaub im Juni 2003 und zeigt einen Ausblick vom Berg Grünten:

Foto 1: Blick vom Berg Grünten (unterhalb des Gipfels), bei Burgberg, Landkreis Oberallgäu, Bayern; 30. Juni 2003

Aus fast der gleichen Jahreszeit und ähnlicher Witterung kommt das aktuelle Gegenfoto, das  aber gut 17 Jahre jünger ist und in ca. 1000 m geringerer Höhe entstanden ist als Foto 1. Es zeigt den Blick in die Mittel- (statt Hoch-)Gebirgs-Landschaft des Sauerlandes bei Sundern:

Foto 2: Blick von Westen auf Allendorf, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 12. Juli 2020

Anders als beim Allgäu-Foto habe ich hier den Vordergrund abgeschnitten, da er mir zu flach und gleichförmig erschien, was bei Aussichten und Bildern im Hochgebirge ja nicht so oft ein Problem ist, weil es dort höher und steiler ist.