Golden-Oktobersonntag in Grün

Nach längerer Pause – und immer noch ohne eine der möglichen Lösungen für meinen mit Bildern voll laufenden Blog umgesetzt zu haben – gibt es einen neuen Beitrag im JaTaBu ..

Als Thema bietet sich an diesem Wochenende der Einzug des goldenen Oktobers an. Es war so ziemlich mein Lieblingswetter mit viel Sonne, die aber längst nicht mehr so „sonnenbrandig“ ist wie noch im Spätsommer, und bei – für mich – äußerst angenehmen Temperaturen.

Die Farben in der Landschaft sind aber nach dem letzten feuchten Sommer immer noch mehr vom satten Grün als von buntem Herbstlaub geprägt:

Foto 1: Bachtal bei Blintrop, Stadt Neuenrade, Märkischer Kreis, nordwestliches Sauerland; 10. Oktober 2021

Auch viele noch oder wieder blühende Wildblumen erinnerten eher an den Sommer:

Foto 2: Kornblume am Rand eines Maisfeldes bei Affeln, Stadt Neuenrade, Märkischer Kreis, NRW; 10. Oktober 2021

Zahlreiche Kühe genossen Sonne und milde Temperaturen – und natürlich frisches Gras:

Foto 3: schwarzbunte Kühe am Ortsrand von Affeln im mitte-nordwestlichen Sauerland; 10. Oktober 2021

Altes Foto – neues Foto, alte Kamera, Raupe und Schmetterling

Nicht nur aus Zeit- und anderen „allgemeinen“ Gründen kam hier im JaTaBu einige Wochen nichts mehr ..

Zwei blog-bezogene weitere Punkte haben die aktuelle „Blog-Krise“ bei mir ausgelöst:

  • der Blog ist mit Bildern und Videos fast vollgelaufen
  • meine Hauptkamera (Systemkamera) habe ich nach knapp 7,5 Jahren vor knapp 5 Wochen verloren (im Sinne von weg)
Foto 1: Karton und Handbuch zu meiner verlorenen Kamera; habe nie ein Foto von der Kamera selbst gemacht … wie ich auch erst nach dem Verlust festgestellt habe …

Es sind aber wenigstens noch meine – noch älteren – Kompaktkameras da und alle noch funktionsfähig:

Foto 2: links meine älteste Digitalkamera (mit teil-geöffneter Schiebe- Objektivabdeckung; gewollt, also kein Defekt), rechts meine „mittelalte“Kompaktkamera, vorne Handbuch zu meiner neuesten Kompaktkamera, mit der ich dieses Bild aufgenommen habe

Bei beiden Problemen muss ich nun überlegen und entscheiden, was ich tue.

Mache ich einen Fortsetzungs-Blog auf oder verringere ich die Datenmenge meines aktuellen Blogs durch Löschen, Verkleinern und/oder Auslagern (in eine Cloud oder in meinen anderen Blog) von Bildern und Videos?

Kaufe ich mir so bald wie möglich eine neue Kamera – wenn ja welchen Typ (System, kompakt, Bridge, …) und welches Modell – oder versuche ich, erstmal so gut und lange wie möglich mit meinen „alten“ auszukommen?

Letzte Woche habe ich jedenfalls zum ersten Mal seit mehr als 6 Jahren wieder meine erste Digitalkamera S30 benutzt. Sie ist in diesem Jahr „18 geworden“ und läuft noch fast tadellos. Sie ist sehr handlich und (metallisch-)robust, die Bildqualität bei Sonnenlicht geht auch einigermaßen. Am meisten (Nostalgie-)Spaß an dem Gerät macht mir das Ein-, Aus- und Umschalten mit der von Hand zu bedienenden Schieberklappe vorm Objektiv 🙂

Aus diesem Anlass habe bringe ich ein altes und ein neues Foto mit dieser Kamera in diesen Beitrag.
Sie haben noch eine Gemeinsamkeit: es geht um Schmetterlinge, höchstwahrscheinlich beides Pfauenaugen.

Zuerst zeige ich eine Raupe aus 2004 auf dem Asphalt:

Foto 3: Raupe auf Asphalt, vermutlich Nacht-Pfauenauge; August 2004; Kamera: Canon Powershot S30

Das folgende, 17 Jahre jüngere Bild zeigt einen ausgewachsenen Schmetterling einer nah verwandten Art auf Blüten:

Foto 4: Tag-Pfauenauge auf Wasserdost; August 2021; Kamera: wie Foto 3

Gemischtes aus Flora und Fauna vom Julisonntagabend

Heute war hier im Nordsauerland ein – entgegen der meisten Wetterprognosen – wettergemäßigter und heiterer Sommersonntag. Es gab kein Unwetter und vor allem keinen Sturzregen wie noch vor 10 Tagen. Es fielen nur wenige Regentropfen.

Kurz vor dem einzigen kurzen Regenschauer am frühen Abend konnte ich im Garten einen C-Falter fotografieren, der aktuell gerne die Heckenkirschen aufsucht:

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Foto 1: C-Falter (vermutlich Weibchen) auf Blatt einer Heckenkirsche im Garten; 25. Juli 2021, früh abends

Nach dem Regenschauer radelte ich noch durch die  Felder und traf auf einen wenig scheuen Feldhasen:

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Foto 2: Feldhase am Feldwegrand in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 25.07.21, spät abends; Foto stark gezoomt

Viele typische Hochsommerblumen, v. a. Stauden, blühen derzeit, darunter auch die „Königin der Nacht“, die Nachtkerze, deren Blüten sich immer erst um den Sonnenuntergang herum öffnen:

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Foto 3: Gemeine Nachtkerze am Wegrand zwischen Menden-Halingen und Iserlohn-Sümmern; dahinter verblühte = fruchtende Ackerkratzdisteln; 25.07.2021, spät abends

Flugtiere im Juni – nicht im Flug

Bei Durchsicht der Fotos aus der zweiten Juniwoche als Auswahl für den nächsten aktuellen Blog-Beitrag fiel mir auf, dass viele Bilder von Vögeln und Insekten dabei waren – alle sitzend oder schwimmend …

Es geht los mit einer Goldwespe am Fenster, die mit ihren rot-grünen „Farbhälften“ leicht auffällt:

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Foto 1: Goldwespe am Fenster (mit Spiegelung rechts); 9. Juni 2021

Am letzten Wochenende traf ich beim Besuch des neuen heimischen Naherholungsgebiets Oesewiesen auf eine Höckerschwan-Familie und weitere Vögel:

Foto 3: Bachstelze an den Oeseteichen in Menden; 13.06.21
Foto 4: männliche Dorngrasmücke nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13.06.21; stark gezoomt und leider verwackelt ..

Den Abschluss für heute am Ende dieses Hitzewellen-Tages macht – wie schon den Anfang – wieder ein Insekt, diesmal ein Schmetterling:

Foto 5: Bläuling auf Spitzwegerich, nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13. Juni 2021

Jahresrückschau 2020-XXXIII: in den Winteranfang ohne Weiß

Der Dezember 2020 und damit der (meteorologische) Winter ’20/21 begann ohne Sonne und ohne Frost, aber mit umso mehr (Regen- und Nebel-)Nässe:

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Foto 1: Nebel über dem Garten am 6. Dezember (Nikolaus und 2. Advent) 2020

Der zweite Corona-Lockdown brachte mir meine ersten Arbeitszeiten im Homeoffice.
Dort bekam ich gelegentlich Besuch vor dem Fenster, den ich direkt vom Schreibtisch aus beobachten und fotografieren konnte:

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Foto 2: Eichhörnchen im Feldahorn im Garten am 8. Dezember 2020

In der ersten Dezember- und Adventhälfte gab es nur wenige Sonnentage. Das Sonnenlicht ist um diese Jahreszeit mild und sehr gelb mit schwächeren Licht-/Schattenkontrasten als im Sommer:

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Foto 3: am Unterlauf der Oese in Menden/Sauerland; 13. Dezember (3. Advent) 2020

Mai-Gartenvogel-Zählung 2021

Für die heute beendete diesjährige Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des NABU unterbreche ich einmal mehr meinen – immer noch – laufenden Rückblick auf das letzte Jahr.

Am heutigen Sonntagnachmittag beobachtete ich und zählte die hier im Garten aktiven oder über ihn geflogenen Vögel.

Wie so oft bei diesen „offiziellen“ Vogelzählungen tauchten längst nicht so viele Arten und Individuen auf, wie es die Wochen davor vermuten, erwarten und hoffen ließen. Ob es am kühlen (verspäteten) Eisheiligen-Wetter lag, an schlechteren Beobachtungsmöglichkeiten wegen der schon recht weit fortgeschrittenen Belaubung oder einfach nur der „Vorführ-Effekt“ dieser Aktionstage, kann ich nicht sagen.

Einigermaßen gut auf Fotos bekommen habe ich leider nur ganze zwei gefiederte Besucher:

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Foto 1: Kohlmeise in der Vogeltränke am 16. Mai 2021

 

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Foto 2: Mönchsgrasmücke, Weibchen; im Feldahorn am 16.05.21

Hier meine Zahlen (in der Reihenfolge der Sichtung des jeweils ersten Vogels einer Art):

Amsel: 2

Heckenbraunelle: 1

Kohlmeise: 2

Rotkehlchen: 1

Elster: 1

Ringeltaube: 1

Buchfink: 1

Mönchsgrasmücke: 2

Mauersegler: 3 (nur im Überflug)

Tags zuvor hatte ich – ohne systematische Beobachtung/Zählung – auch noch Blaumeisen, ein Paar Schwanzmeisen und sowohl Heckenbraunellen als auch Rotkehlchen jeweils als Paar gesehen.

Jahresrückschau 2020-XXII: blühend und grünend zwischen Mitt- und Hochsommer

Nach leider schon wieder etwas Verzögerung mache ich weiter mit meinem Rückblick ins vorige Jahr und gehe dort in die Mitte des ersten vollen Sommermonats. Es ist die Zeit der Sommerblüten und des Sommergrüns, zumal es nicht zu heiß und zu trocken war:

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Foto 1: kleine Margerite – zwischen Klee, Gras und Moos – auf dem Rasen im Garten am 12. Juli 2020

 

Auch Weges-, Wald- und Wiesenränder standen in vollem Grün und voller Blüten:

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Foto 2: Sommervegetation am Wegesrand mit u. a. Schafgarbe (weiß), Flockenblumen (lila) und Echtem Labkraut (gelb); beim Sunderner Ortsteil Amecke, westlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 12.07.20

 

Weil zum Glück keine Dürre wie in den beiden vorangegangenen Sommern eintrat, gab es eine vergleichsweise gute Obstausbeute:

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Foto 3: Apfelbaum im Garten nach Regenschauer am 14.07.2020

 

Auch die Teiche hatten genug Wasser für Algen und Enten:

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Foto 4: Stockenten-Familie im Algenteppich auf dem vorderen Oeseteich in Menden/Sauerland; 19. Juli 2020

Vogelvielfalt im Garten – Winter 2021

Gestern in der Wochenendausgabe unserer Lokalzeitung gab es einen interessanten und schönen Bericht über das Glück, das ein Garten oder eine sonstige Wohnumgebung mit vielen Vogelarten bereiten kann:

Aus diesem Anlass unterbreche ich – mal wieder – meinen laufenden Jahresrückblick 2020 mit einer kleinen Rückschau auf einen Teil der Vögel, die in diesem Jahr schon im Garten zu sehen waren:

Foto 1: ein Paar Gimpel (Dompfaffe) und ein Amsel-Weibchen am Futterplatz im Januar 2021

Foto 2: Ringeltaube am (anderen) Vogelfutterplatz, Ende Januar 2021

Foto 3: Kernbeißer im Feldahorn, Februar 2021

Foto 4: Haussperling (Spatz), Männchen, im Feldahorn; Februar 2021

Foto 5: Bergfink-Weibchen im Feldahorn im Februar 2021

Foto 6: Grünfink (Grünling) in der Gartenbuche, beim Fetten des regennassen Gefieders; Februar 2021

Foto 7: Goldammer im Feldahorn; Februar 2021

Foto 8: Amsel-Männchen im Feldahorn, Februar 2021

Foto 9: Stieglitz (Distelfink) im Feldahorn; Ende Februar 2021

Foto 10: Buchfink-Männchen im Feldahorn, Anfang März 2021

Foto 11: Elster im Feldahorn, beim „Pflücken“ von Zweigen für den Nestbau; Mitte März 2021

Jahresrückschau 2020-XIV: durch den Vollfrühling Mitte Mai

Ich will jetzt mal etwas flotter vorankommen mit dem Rückblick aufs letzte Jahr, deshalb folgt schon nach einem Tag der nächste Beitrag 🙂

Die Eisheiligen 2020 brachten nicht nur Abkühlung, sondern auch zeitweise viel Wind, was sich auch buchstäblich auf dem Rasen niederschlug:

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Foto 1: abgewehte Blüten (gelblich), Flügelfrüchte und ein Blatt vom Feldahorn auf dem Rasen neben Fadenklee (auch mit gelben Blüten); 11. Mai 2020

 

Keine Woche später war es schon erheblich milder und fast windstill. Überall war frisches Baum- und Wiesengrün zu sehen:

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Foto 2: am Ostrand des Balver Waldes beim Balver Ortsteil Garbeck, nördliches Sauerland; 17. Mai 2020

 

Die Vogelwelt im Garten war von den Sommergästen und Brutvögeln geprägt, schon viele Wochen nicht mehr von Wintergästen an den Vogelfutterplätzen:

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Foto 3: Klappergrasmücke im Garten; stark gezoomt durch die Fensterscheibe fotografiert; 19. Mai 2020

 

Viele Tage Mitte Mai fielen schon fast frühsommerlich aus mit viel Sonne und wenigen Wolken:

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Foto 4: Felder am Nordhang des Gaxbergs bei Menden/Sauerland; hinten das Ruhrtal mit dem Haarstrang dahinter; 21. Mai 2020

 

Im letzten Mai wucherte es nicht nur draußen in der Natur, sondern auch auf vielen Köpfen pandemiebedingt das Haar. Am Abend vor meinem ersten Friseurbesuch nach einem Vierteljahr (d. h. so lang wie eine Jahreszeit dauert ..)  machte ich daher ein Erinnerungsfoto von meiner längsten „Matte“ seit ca. 30 Jahren – und vom ebenfalls lockdowntypisch wenig rasierten Bart – ab:

Foto 5: „Spät-Lockdown-Lotterlook“ am letzten Abend vorm ersten Haareschneiden seit Mitte Februar; Spiegelfoto; 22. Mai 2020

Jahresrückschau 2020-XII: Vollfrühling von Mitte bis Ende April

Der April des letzten Jahres blieb hier im Nordsauerland auch in seiner zweiten Hälfte überwiegend trocken, sonnig und warm, aber noch feucht genug für die „Laubexplosion“ in den Wäldern:

Foto 1: junge Rotbuchen im westlichen Lüerwald bei Oesbern, Stadt Menden, Nordsauerland, NRW; 19. April 2020

Auf vielen Feldern fand die Blütenexplosion in Gelb statt:

Foto 2: Rapsfeld zwischen Hembrock und Gaxberg bei Menden/Sauerland am 20.04.20

In einigen Wäldern ergrünte das Laubdach und erblühte es massenhaft am Boden:

Foto 3: blühender Bärlauch im Buchenwald zwischen Menden-Asbeck und Arnsberg-Retringen; 27. April 2020

In den letzten Tagen des letztjährigen April machte sich die Sonne etwas rarer als zuvor. Vor den vereinzelten Regenschauern gingen dann auch einige Tiere in Deckung:

Foto 4: Schafe „in Deckung“ an einem Bauernhof beim Mendener Ortsteil Bösperde; 28.04.2020

Die beiden Blütenfarben aus diesem Artikel – Weiß und Gelb – vereint zeigt das letzte Bild vom vorletzten Tag des letzten Aprils:

Foto 5: am Waldrand der Großen Haar bei Menden/Sauerland; mit Besenginster (gelbe Blüten) und Weißdorn am 29.04.2020