[Sommerrückblick ’17] Schafweide und Starenleitungen am ersten Augustsonntag

Am ersten Sonntagnachmittag des August dieses Jahres machte ich die erste „echte“ Radtour mit meinem neuen Pedelec (s. vorigen Artikel).
Sie führte mich u. a. oberhalb des Klosters Oelinghausen bei Arnsberg (nordwestliches Hochsauerland) an einer Weide mit einer kleinen Schafherde vorbei:

Foto 1: Weide mit Schafherde bei Kloster Oelinghausen zwischen den Arnsberger Ortsteilen Holzen und Herdringen, nordwestlicher Hochsauerlandkreis; 6. August 2017

Obwohl es mitten im Hochsommer war und es um diese Jahreszeit („Hundstage“) auch schon mal Hitzerekorde geben kann, hatte ich erstmals in diesem Sommer den Eindruck von sich anbahnender Herbstlichkeit. Das lag einmal an den gedämpften Temperaturen, aber auch an ersten leichten Laubverfärbungen und an einigen sich in Schwärmen sammelnden Vögeln wie diesen Staren:

Foto 2: Stare auf Telefonleitung bei Menden/Sauerland, Ortsteil Werringsen; 06.08.17

Die Brutzeit (nicht nur) der Stare war vorbei und die geselligen Vögel bildeten Schwärme. Bevorzugte Ansitze für sie sind Telefon- und Strommasten und -leitungen. Hier zeige ich zum Abschluss einen Staren“trupp“ beim Anflug im Video :

[Sommerrückblick ’17] Ameisen- und Wolkenschwärme am letzten Juli-Samstag

Der diesjährige Juli endete durchwachsen und vor allem wenig hochsommerlich, aber auch nicht zu schlecht.

Am vierten (und letzten) Samstag des Juli 2017 waren offenbar die Bedingungen immerhin sommerlich genug, dass  nachmittags Jungköniginnen und geschlechtsreife Männchen von Ameisen  im Garten ausschwärmten:

Foto 1: Arbeiterinnen (gelb-rötlich) und geflügelte Exemplare von Ameisen im Garten am 29.07.17, nachmittags

Bei der Ameisenart bin ich nicht sicher (Gelbe Wiesenameise?) und weiß auch nicht, ob ich nur ausschwärmende Männchen oder auch Jungköniginnen („Prinzessinnen“) gesehen und aufs Foto bekommen habe …

Das „Gewusel“ dieses alljährlichen Großereignisses im Ameisenstaat kommt im Video noch etwas besser ‚rüber:

 

Nachtrag: Im nächsten Video sind ein missglückter und ein gelungener Abflug von Ameisen zu sehen:

 

Einige Stunden später blickte ich in „Gegenrichtung“, d. h. nach oben, wo „Schwärme“ von Wolken am Abendhimmel aufzogen:

Foto 2: Abendwolken über dem Ruhrtal bei Menden/Sauerland; 29. Juli 2017, abends

Brombeerwelten und andere Sommerflora auf dem Hügel

In diesem Beitrag meines Sommerrückblicks ’17 geht es um das dichte Sommergrün mitten im Juli. Die Bilder stammen alle von einem einzigen Hügel am Nachmittag des 15.07.17:

Foto 1: Weg hinauf zum Papenbusch-Hügel in Menden (Sauerland); 15. Juli 2017

Auf dem überwiegend noch mit Pionierpflanzen bestandenem Hügel wachsen vor allem viele Brombeersträucher:

Foto 2: Fruchtstände (mit unterschiedlich reifen Beeren) und Blätter einer Brombeere auf dem Papenbusch-Hügel in Menden (Sauerland); 15.07.17

Um die teils außerordentlich langen Brombeer-Triebe (Ruten) zu zeigen, passt am besten ein Video:

Auch Kräuter und Stauden gehören natürlich zur reichen Sommervegetation:

Foto 3: Blick durch einen „Wald“ aus Stauden und Kräutern, u. a. Weißer Steinklee , Wilde Möhre (links) und Stumpfblättriger Ampfer (rechts); Ort und Zeit wie Fotos 1-2

Im Sommer haben die meisten Blüten natürlich auch zahlreiche Besucher aus der Insektenwelt:

Foto 4: Schwebfliege auf Blüte von Einjährigem Feinstrahl (Berufkraut)

Eine („echte“) Biene, die auf dem Weißen Steinklee Nektar sammelte, konnte ich ein paar Sekunden auf Video bannen:

Entdeckungen an naturnäher gewordener Ruhr

Immer noch am Anfang meines Sommerrückblicks ’17 und darin immer noch nicht am Ende des Berichts über meine Nachmittagsradtour(en) vom 6. Juli 2017 bin ich mit diesem Beitrag 😉

Letzter längerer Aufenthalt der Tour war der Besuch am erst kürzlich renaturierten Abschnitt der Ruhr bei Wickede (Ruhr). Obwohl man dort im Rücken den Ort mitsamt Industrie hat, ist  am Flussufer ein Hauch von – wiedererlangter – Wildnis zu spüren:

Foto 1: renaturierter Abschnitt der Ruhr bei Wickede (südwestlicher Kreis Soest), vor dem Echthauser Wald; 6. Juli 2017, abends

Während ich dort eine Weile ruhig stand und beobachtete, entdeckte ich einen „metallic“-glänzenden Farbtupfer im Totholz-Geäst am Flussufer (die rote Markierung drumherum im Bild ist allerdings von mir….):

Foto 2: farbenfrohe Entdeckung im renaturierten Bereich der Ruhr bei Wickede; rot markiert; 6.07.17

Meine vorfreudige Erwartung bestätigte sich bei näherem Hinsehen vor Ort und wird auch durch einen vergrößerten Ausschnitt aus Foto 2 sichtbar:

Foto 3: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; Eisvogel an der Ruhr bei Wickede; 6.07.17, abends

Leider bekam ich wegen der zu großen Entfernung und meines zu schwachen Zooms an der mitgenommenen Kamera kein auch nur halbwegs scharfes Foto des Eisvogels zustande.

Ich konnte den schönen Vogel aber wenigstens in einem kurzen Video beim pfeilschnellen Flug übers Wasser einfangen. Man kann dabei gut nachvollziehen, warum der Eisvogel auch „fliegender Edelstein“ genannt wird:

 

Jungspechte und Rasenblüten im Mittsommer

Als ich Ende Juni eines Nachmittags nach Hause kam, sah ich durchs Fenster auf dem benachbarten Hallendach vier – vermutlich junge – Grünspechte. Bis ich die Kamera zur Hand und aufnahmefähig hatte, waren leider nur noch zwei davon auf dem Dach:

Foto 1: Grünspechte auf Hallendach am 28. Juni 2017

Bis dahin hatte ich Grünspechte fast immer nur einzeln gesehen …
Diese Spechte sahen vom Gefieder her zwar  eher wie Altvögel aus, sie wirkten aber noch ein wenig orientierungslos und unbeholfen. Dennoch kann ich nicht sicher sagen, ob es Jungvögel waren….
Hier noch einer der Spechte im Einzelporträt:

Foto 2: einer der Grünspechte von Foto 1; durch Fensterscheibe und stark gezoomt aufgenommen

Auch blühte es um die Monatswende Juni/Juli auf dem Rasen sehr intensiv. Daran war vor allem der Weißklee beteiligt:

Foto 3: Weißklee im Rasen; 2. Juli 2017

An einigen Flecken im Garten gesellte sich auch Thymian dazu, der eh nicht sehr groß/hoch wird, im Rasen aber als „Bonsai-Version“ vertreten war:

Foto 3: blühender Thymian neben Weißklee im Rasen; 2.7.2017

Rückblick zum Sommeranfang mit leuchtenden Grasähren und sehr verschiedenen Wirbeltieren

Nachdem der Hochsommer 2017 in den letzten Tagen mit einem einschneidenden Wetter-/Temperatursturz zu Ende gegangen ist, beginne ich einen „lockeren“ Rückblick auf diesen Sommer (der astronomisch/kalendarisch aber noch weitergeht …).

Ende Juni sind die Tage sehr lang und Touren in die Natur sind bis spät abends möglich. So entdeckte ich am 21. Juni (als längstem Tag des Jahres) nach 21:00 Uhr im hiesigen Stadtwald diese Erdkröte:

Foto 1: Erdkröte am Rand eines Waldwegs im Mendener Stadtforst Waldemei; 21.06.17, spät abends

Einige Tage später drehte ich eine kurze Abendradrunde zwischen Feldern und Wiesen. Die tief stehende Sonne brachte die Blüten- bzw. Fruchtstände des Glatthafers zum Leuchten:

Foto 2: Wegrand beim Mendener Ortsteil Dahlhausen, mit „leuchtenden“ Glatthafer-Blütenständen; 26.06.17, abends

Auf der gleichen Radtour traf ich auf  Rinder beim „Abendbrot“ in der untergehenden Sonne. Sie gehören wie die Kröte von Foto 1 zwar zu den Wirbeltieren, sind ansonsten aber doch sehr anders  😉

Foto 3: Rinder beim Iserlohner Ortsteil Sümmerheide (NRW/Nord-Sauerland); 26.06.17, abends

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – V

Es geht weiter und diesmal auch zu Ende mit meinem vergleichenden Bericht zweier Radtouren aus Spätsommer und Frühsommer.

Mitte September 2016 wurde es am späteren Nachmittag nach recht großer Hitze dann doch  spürbar kühler im Hohen Venn in Ost-Belgien. Über einen der vielen „Waldschneisenrasenwege“ ging es wieder zurück  in Richtung deutsche Grenze:

Foto 1: Hochmoor-/Waldweg bei Neu-Hattlich, Hohes Venn, Ost-Belgien; 10. September 2016

Ich kam schließlich aus der weitläufigen Hochebene des Venns heraus und hatte nach Osten eine völlig andere Landschaft vor mir, nämlich die nordwestliche Eifel in Höhe des oberen Rur-(nicht: Ruhr-!)tales bei Monschau:

Foto 2: von Mützenich auf das obere Rurtal bei Monschau (Nordwesteifel, NRW); 10.09.16

Von dort gelangte ich auf meinen „Zu- und Rückbringer“, den Vennbahnradweg, hier am Rastplatz beim ehemaligen Haltepunkt Reichenstein:

Foto 3: Vennbahnradweg-Knotenpunkt bei Monschau-Reichenstein (Rureifel, NRW); 10.09.16

Auf dem Weg in die Dämmerung und zu meiner Unterkunft hatte ich entlang der Strecke immer wieder schwarzbunte tierische Gesellschaft:

Foto 4: Rinder neben dem Vennbahnradweg bei Monschau (Rureifel, NRW); 10.09.16

 

Auf der Frühsommertour Mitte Juni 2017 im mittleren und nördlichen Sauerland hatte ich  am späteren Nachmittag den Neuenrader Stadtwald verlassen und erreichte die offene Höhenlandschaft zwischen Lennegebirge und Balver Wald:

Foto 5: zwischen Schwarzpaul und Heidersiepen bei Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW); 18. Juni 2017

Ich kam an mehreren Kornfeldern vorbei, die wenigstens teilweise blühende Ackerrandstreifen hatten, u. a. mit den „Klassikern“ Klatschmohn und Kornblume:

Foto 6: Ackerrandstreifen mit u. a. Klatschmohn und Kornblumen westlich des oberen Stephanopeler Tales bei Hemer (Nordsauerland); 18.06.17

Mit dem Blick auf den oberen Abschnitt des langgestreckten Stephanopeler Tales, durch das ein Großteil meiner Rückfahrt ging, beende ich diesen Tourenvergleich:

Foto 7: Blick von Westen auf das obere Stephanopeler Tal mit der Siedlung Heidermühle (Ortsteil von Hemer, Märkischer Kreis, Nordsauerland, NRW); 18.06.17