Drei sehr verschiedene Vogelmahlzeiten im Garten

Insgesamt habe ich im Winter 2018/2019 leider weniger Fotos von Vögeln am Futterplatz – oder auch anderswo – im Garten machen können als in den meisten Vorjahren.

Jetzt, zum Ende des (kalendarischen) Winters, zeige ich einige dieser Aufnahmen mit sehr unterschiedlichen Vogelarten mit außerdem stark verschiedenem Nahrungsspektrum und -verhalten:

Los geht es mit einem Amsel-Hahn, der sich an einem Apfel-Rest gütlich tut:

Foto 1: Amsel-Männchen mit Apfel am Futterplatz im Garten; Anfang Februar 2019; durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Recht häufig zu Gast am Futterplatz waren auch Ringeltauben, die immer sehr gründlich und geduldig alle Sämereien aufpicken:

Foto 2: Ringeltauben am Futterplatz (und Tränke) im Garten; Anfang März 2019; durch Fensterscheibe aufgenommen

Gar nichts am Hut mit vegetarischer Kost hat dagegen der Sperber, der sich – ganz in der Nähe des Futterplatzes aus den vorigen Bildern – seine Lieblingsspeise ‚Kleinvogel‘ geschnappt hatte:

Foto 3: Sperber (vermutlich Weibchen ..?) im Garten, mit schon arg gerupftem und angenagtem Kleinvogel als Beute; Mitte März 2019, durch Fensterscheibe und gezoomt fotografiert

Weil ich den Greif zu spät entdeckt habe (kurz vor seinem Abflug), weiß ich nicht, was/wen er wo und wie auf seiner Jagd geschlagen hatte. Auch Federn des Pech-/Beutetiers habe ich nirgends (mehr)  gefunden …

 

Restrückblick Herbst ’18 und aktueller Voraus-Frühling

Diesmal verbinde ich meinen nicht vollständig abgeschlossenen Jahres(zeiten)rückblick aufs letzte Jahr mit ganz Aktuellem.

Aus 2018 fehlte in meiner Rückblende die Zeit zwischen Ende November und Mitte Dezember.

Deshalb liefere ich ich hier ein Foto von Mitte-Ende November mit dem Blick in einen sonnig-herbstlichen Park nach:

Foto 1: im Park des Vincenz-Krankenhauses in Menden/Sauerland; 23.11.2018, mittags

Nicht nur der letzte November war ungewöhnlich sonnig und warm, sondern auch der diesjährige Februar.
In den letzten Tagen kletterten die Temperaturen gerade hier am Nordrand der Mittelgebirge tagsüber durch einen leichten Föhneffekt besonders hoch.
Die Aussicht in die Landschaft allerdings zeigt zwar eis- und schneefreie Felder, Wiesen und Wälder. Ansonsten aber ist auf den ersten Blick noch kein „echter“ Frühling zu entdecken. Auch die Schatten sind wegen der noch nicht sehr hoch „kletternden“ Sonne nachmittags lang:

Foto 2: Aussicht von Westen auf Menden/Sauerland am 17. Februar 2019, nachmittags

Schon Mitte letzter Woche zogen schon die ersten Kraniche aus ihren Winterquartieren gen Nordosten, so auch gestern und heute wieder:

Foto 3: ziehende Kraniche über Menden/Sauerland, unter Kondensstreifen; 17.02.19, nachmittags

 

Jahreszeitenrückblick 2018: Richtung Saison- bzw. Jahresende/n I

Während gerade erstmals in der Saison 2018/2019 „echter“ Winter hier im Nordsauerland eingekehrt ist, startet mein Rückblick ins letzte Jahr im späten Frühjahr ’18,  am Pfingstsonntag. Es war schon seit vielen Wochen frühsommerlich und überall tierischer Nachwuchs unterwegs:

Foto 1: Stockente mit Küken auf einem Teich im Mendener Stadtforst Waldemei, nordwestliches Sauerland; 20. Mai (Pfingstsonntag) 2018

Weiter geht es  mit einem Sprung in den Spätsommer, also Richtung Sommer-Ende, und auch mit einem Bild vom Tages-Ende:

Foto 2: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am Abend des 2. September 2018

Bunt war es dann auch Anfang November ’18, als u. a. die Blätter des Feldahorns im Garten hellgelb und löchrig geworden waren und nur noch „Restgrün“ übrig war:

Foto 3: Blätter des Feldahorns im Garten am 4. November 2018

Mit dem letzten Foto dieses Beitrags sind wir zwar am Winter-Anfang, aber kurz vor (Kalender-)Jahres-Ende, als die vom vergangenen „Supersommer“ begünstigte Fruchtbildung auch im Garten immer noch sichtbar war:

Foto 4: Stechpalme (Ilex) mit wenig Blättern und vielen Beeren, mit Amsel-Männchen; dazwischen (rechts) Zweige mit Liguster(beeren); 18. Dezember 2018

 

Jahreszeitenrückblick 2018: zwischen Mitten und Enden

In diesem Beitrag meiner Rückblende ins letzte Jahr bin ich in einigen Jahreszeiten noch in deren Mitte, in anderen schon nahe dem Ende.

Im Winter geht es zwar mit  dessen letzten Monat weiter, aber es war winterlicher als in den Monaten zuvor. Anfang März ’18  lag Schnee und es kamen mehr Vögel zu den Futterplätzen als vorher:

Foto 1: Goldammer (rechts) und Zeisig (Erlenzeisig) im Garten am 3. März 2018; durch Fensterscheibe und gezoomt

Am ersten Maiwochenende gab’s  frühsommerlichen Vollfrühling mit vielen Blüten und wolkenlosem Himmel:

Foto 2: Hecke mit blühendem Weißdorn bei Menden-Ostsümmern, nordwestliches Sauerland; 4. Mai 2018

Im mittleren August – zwischen Hoch- und Spätsommer – bestimmte die Dürre das Landschaftsbild:

Foto 3: trockene Wiesen und Weiden bei Menden-Oesbern am 19. August 2018

Ende Oktober herrschte Vollherbst mit fortschreitender Laubverfärbung auch im Garten:

Foto 4: bunt werdendes Laub in den Gärten, vorne Feldahorn, hinten Kirschbaum; 27. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: die Saisonmitten IV

Frohes neues Jahr!

Mit besten Wünschen an alle für das neue Jahr (2019) setze ich meinen Rückblick auf das alte Jahr (2018) fort.

Gegen Ende Februar gab es die zweite frostige Phase im letzten Winter. Es war die Zeit mit den meisten Gartenvögeln hier in 2018. Vor allem waren viele Blaumeisen zu Besuch:

Foto 1: Blaumeise im Feldahorn im Garten, auf Zweig mit Eistropfen; 26. Februar 2018 (fotografiert aus Fenster, gezoomt)

Zwei Monate später war der Nachbarbaum des oben gezeigten Feldahorns in voller (Apfel-)Blüte:

Foto 2: Apfel(baum)blüten im Garten; 22. April 2018

Mein Sommerfoto dieses Beitrags stammt von Anfang August, als Hitze und Dürre die Landschaft fest im Griff hatten und viele Bäche völlig trocken gefallen waren:

Foto 3: trocken gefallener Haßbach bei Voßwinkel, nahe dem Arnsberger Stadtteil Neheim, nordwestliches Hochsauerland; 05. August 2018

Mitte Oktober war es zwar nicht mehr heiß und die Trockenheit war – zwischendurch – etwas gelindert, aber dennoch wirkte alles wie ein Nachspiel des „Dauersommers“.

Foto 4: Landschaft bei Landhausen, Stadt Hemer, nordwestlicher Märkischer Kreis, NRW; 12. Oktober 2018

 

Jahreszeitenrückblick 2018: die Saisonmitten III

Im heutigen Beitrag meines Rückblicks auf das – sich seinem Ende zuneigende – Jahr 2018 stehen weder weite Landschaften noch Himmelsansichten im Mittelpunkt, sondern (einzelne) Tiere und Pflanzen in ihrer jeweiligen jahreszeitlichen (Boden-)Umgebung.

Es geht los mit einem farbenfrohen Besucher am Vogelfutterplatz in der einzigen echten Dauerfrostphase des Jahres, ein Gimpel (Dompfaff) Mitte Februar:

Foto 1: männlicher Gimpel (Dompfaff) am Vogelfutterplatz im Garten; 10. Februar 2018 (aufgenommen durch Fensterscheibe, stark gezoomt)

Gut zwei Monate später war schon im Frühling der „Dauer-Sommer“ mit einem frühsommerlichen April angebrochen und ich traf auf Wasservögel in der Ruhraue bei Fröndenberg:

Foto 2: Kanadagänse und Stockenten (u. a. vorne rechts) im Naturschutzgebiet „Kiebitzwiese“ bei Fröndenberg/Ruhr, Kreis Unna, NRW; 19. April 2018

Zwischen Mitt- und Hochsommer hatte sich die Dürre ausgebreitet und grüne Wiesen und Rasenflächen wie auf den ersten beiden Fotos gab es  kaum noch zu sehen. Dadurch konnten sich dort trockenheitsverträglichere Arten durchsetzen, wo sie sich sonst nicht oder nur schlecht behaupten können:

Foto 3: Flockenblume(n) im heimischen Rasen zwischen vertrockneten Gräsern und Moos; 30. Juli 2018

Im immer noch trockenen, warmen und sonnigen „goldenen“ Oktober waren – wie eigentlich in jedem Jahr – die herbstbunten Laubbäume die bevorzugten Kandidaten für Auge und Linse:

Foto 4: junger Berg-Ahorn in einem Bachtal bei Sundern, Ortsteil Endorferhütte, Hochsauerlandkreis, NRW; 13. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: etwas jahreszeitentypischer

In meinem Rückblick auf das – noch laufende – Jahr 2018 sind wir immer noch in den Anfängen der jeweiligen Jahreszeiten, aber es kommen erstmals typische (oder zumindest „klischee-entsprechende“) Phasen vor.

Zu Beginn des letzten Januar-Drittels, nach dem Sturm „Friederike“, gab es etwas Schnee, der aber tagsüber auch rasch wieder taute:

Foto 1: tauender Matsch-Schnee (hinten) und auf Regentonnendeckel tropfendes Tauwasser vom Schuppendach; 20. Januar 2018, früh nachmittags

Im Garten zeigten sich an den Futterplätzen auch einige zuletzt seltene Gäste:

Foto 2: Vogelfutterstelle im Garten mit Haubenmeise; 21.01.2018

Hier ist die Haubenmeise etwas vergrößert (weil eine Fensterscheibe dazwischen ist, aber dennoch leider nicht viel deutlicher):

Foto 3: Haubenmeise an Meisenkolben; vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; 21.01.18

Zum Frühjahrsbeginn waren die große Wärme und Dürre der folgenden Wochen und Monate noch nicht zu spüren. Stattdessen waren überall noch Spuren des Januar-Sturms zu finden:

Foto 4: frische Stapel aus Fichten-Sturmholz am Wälkesberg bei Menden/Sauerland – Halingen; 30. März 2018

Aber auch die ersten Frühblüher zeigten sich:

Foto 5: blühender Huflattich bei Menden/Sauerland; 30.03.2018

Nach dem völlig unterkühlten und nassen ersten Freitag des Sommers ’18 war der erste (kalendarische) Sommer-Samstag ein klein wenig sommerlicher mit etwas mehr Sonne und Wärme:

Foto 6: Landschaft an der Grenze Hessen/NRW zwischen Hallenberg (Hochsauerland; hinten) und Somplar (Nordhessen); 23. Juni 2018

Auf der Ackerbrachfläche (vorne in Foto 6) blühten zahlreiche Kräuter und Stauden, u. a. Labkraut und Nelken:

Foto 7: Nelken aus Foto 6, wahrscheinlich Heide-Nelken; 23.06.2018

Mein Bild aus dem diesjährigen Herbst-Anfang enthält Symptome der beiden außerordentlichen Wettervorkommnisse dieses Jahres: Sturm im Winter sowie Hitze und Dürre des Sommers …

Foto 8: Kahlschlagfläche (nach Windwurf aus Januar) und infolge Hitze/Dürre vom Borkenkäfer geschädigte Fichten im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 30. September 2018