Rückblick 2021-XXV: Sprung in die erste Juni-Dekade

Nun ist der diesjährige Mai auch schon fast wieder vorbei und ich bin mit meinem Rückblick ins vergangene Jahr immer noch nicht weiter gekommen als bis in den (letzten) Mai. Deshalb folgt jetzt ein Sprung zugleich zurück ins Jahr 2021 und nach vorn in den Monat Juni. Der begann letztes Jahr üppig grün, auch noch in der Abendsonne:

Foto 1: wieder zuwachsende Wald-Kahlschlagfläche (Naturjverjüngung) im Stadtforst Waldemei, Menden/Sauerland; 1. Juni 2021

Die „späten Frühblüher“ bestimmten blütenmäßig das Bild in Feld und Wald:

Foto 2: blühender Besenginster (gelb) und Sternmieren (weiß) an einem Wegesrand bei Menden/Sauerland; 02. Juni 2021

Nun springen wir 6 Tage weiter, als es auch auf dem Rasen im Garten vor allem gelb blühte:

Foto 3: Fadenklee (gelb) und einzelne Schafgarben (im Aufblühen) im Rasen am 08.06.2021

Zum Schluss des heutigen Beitrags machen wir einen weiteren Sprung – aus dem „Mikrokosmos“ des Rasens zum Abendhimmel mit einem interessanten Sonnenuntergang, der seine Spur in die Wolken geschrieben zu haben scheint:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Haarstrang westlich von Fröndenberg, gesehen vom Gaxberg bei Menden/Sauerland am 10. Juni 2021

Golden-Oktobersonntag in Grün-Gold

Zwei Wochen nach meinem letzten Beitrag hatten wir heute einen weiteren Sonntag mit „goldenem Oktober“-Wetter.

Dieses Mal war auch die Verfärbung des Laubs schon sichtlich weiter fortgeschritten als zu Anfang des Monats:

Foto 1: Wiese und Waldrand beim Mendener Ortsteil Lürbke, nördliches Sauerland, NRW; 24. Oktober 2021

Farbenfreude zeigte sich nicht nur „im Großen“, sondern auch im Detail, vor allem bei den Früchten:

Foto 2: Pfaffenhütchen-Sträucher mit Früchten; Waldrand nahe Kloster Oelinghausen, Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis; 24.10.21

Aber selbst heute war in der Landschaft noch die Farbe Grün vorherrschend:

Foto 3: Landschaft bei Kloster Oelinghausen, Stadt Arnsberg, Nordsauerland; 24.10.21

Jahrestageszeitenstimmungsbild 5: spätherbstliche Solo-Linde November 2003

In der Reihe meiner „klassischen“ Jahreszeitenbilder aus den Anfangsjahren meiner Digitalfotozeit geht es weiter mit einem Bild aus dem Spätherbst (Ende November) 2003.

Es zeigt eine einzeln stehende (solitäre) Linde in der Halinger Heide beim gleichnamigen Mendener Ortsteil. Das Laub am Baum ist schon spätherbst-typisch spärlich und fahl. Das damals windige Wetter ist sowohl in den Zweigen als auch am bewegten Wolkenhimmel erkennbar:

Foto: einzelne Linde in der Halinger Heide nahe Hof Schilk, bei Halingen, Stadt Menden, Nordsauerland, NRW; Ende November 2003

Unter den Licht- und „Wackel“-Bedingungen kam meine damalige – erste – Digitalkamera an ihre Grenzen, wie man dem dunklen und unscharfen Foto auch ansieht.

Dieselbe Linde stand übrigens auch in meinem Osterbeitrag 2014 im Mittelpunkt ..

Sommeranfang – Sommerende: Sonnengrünlandschaftsbilder

Nachdem wir schon am Anfang des ersten vollen Herbstmonats sind, mache ich noch einen – sehr – kleinen Rückblick auf den vergangenen Sommer.

Ich zeige Bilder jeweils von meinem ersten und von meinem letzten Fototag im (kalendarischen) Sommer 2020. Obwohl ein Vierteljahr dazwischen liegt, war es an beiden Tagen sommerlich sonnig und warm und die Landschaft war grün.

Das erste Foto stammt von einem Ausflug in und um Neuss Ende Juni, wobei es auch zum Weiher „Jröne Meerke“ (rheinisch, etwa: „Grünes Meerchen“) ging, einem ehemaligen Baggersee:

Foto 1: Weiher „Jröne Meerke“ bei Neuss, Niederrhein, NRW; 23. Juni 2020

Am letzten Sommersonntag dieses Jahres war ich im mittleren Sauerland bei Sundern unterwegs und machte im Ortsteil Hachen ein Aussichtsfoto über die Ortsmitte:

Foto 2: Ausblick von Westen auf Hachen im Röhrtal, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis; 20. September 2020

Gruß zum Besonder-Ostern 2020

Zu Ostern ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemiekrise vieles anders als sonst und als die meisten von uns es kennen.

Als ich heute meine Osterbilder aufnahm, klappte teilweise die Serviette unter dem Ostergebäck (Geschenk von Nachbarn) vom Wind hoch und warf auch symbolisch einen Schatten auf das Fest:

Foto 1: Ostergebäck auf Terrassentisch; Ostersonntag, 12.04.2020

Aber trotz der für viele sehr bedrückenden Einschränkungen an diesem Kirchen- und Familienfest mit sonst zahlreichen Besuchen und Frühlingsausflügen gab es Lichtblicke durch vielfältige andere Formen des Zusammenseins, Gesprächs und An-einander-Denkens:

Foto 2: Ostergebäck und -Deko, Ostersonntag 2020

Den Hasen (oder Kaninchen?) zeige ich auch noch mal mit besser zu ihm passender Speise 😉

Foto 3: „Hase“ auf dem Rasen mit blühender Feld-Hainsimse – auch „Hasenbrot“ genannt – vor sich; Ostersonntag 2020, Mittag

Als musikalische Untermalung gibt es diesmal kein Rock- oder Popstück, sondern etwas aus meinem zweiten Lieblingsbereich, dem Barock, nämlich die Bach-Kantate „Jesu bleibet meine Freude“:

Ich wünsche allen – so gut das in diesen Zeiten geht – frohe Ostern und alles Gute!

 

Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Ouvertüre

In einigen Stunden geht auch der astronomische (kalendarische) Sommer 2019 zuende, der heute noch mal einen fulminanten Spätsommer-Sonnen-Sonntag ablieferte.

Deshalb wird es Zeit, Berichte von Ausflügen dieses Sommers hier nachzuliefern.
Zum Start gibt es ohne viel Worte einen Prolog mit Bildern von sehr verschiedenen Touren.

a) langes Wochenende im östlichen Rothaargebirge (Hochsauerland) bei Winterberg-Züschen:

Foto 1: auf dem Bahntrassenradweg von Winterberg-Mitte zum Ortsteil Züschen (südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW); Anfang Juli 2019

b) Sonntagsnachmittagsspaziergang im oberen Biebertal bei Arnsberg:

Foto 2: im oberen Biebertal beim Arnsberger Ortsteil Ainkhausen (nordwestl. Hochsauerlandkreis, NRW); Mitte August 2019

c) Mehrtagestour Waldecker Land:

Foto 3: Affoldern mit dem Affolderner See, östlich des Edersees; hinten der Kellerwald (Waldecker Land, Nordessisches Bergland, Hessen); Anfang September 2019

d) Mehrtagestour Eifel/Ahrtal/Rhein:

Foto 4: Burg Are über Altenahr im mittleren Ahrtal (mitte-östliche Eifel, Rheinland-Pfalz); Mitte September 2019

Fahrrad-Sternfahrt.Ruhr 2019 nach/in Hagen:

Foto 5: Radler-Sammlung am Letnetti-Platz im Iserlohner Stadtteil Letmathe, Station der Zulaufroute Menden – Hemer – Iserlohn zur Sternfahrt in Hagen (nordwestliches Sauerland, NRW); 22. September 2019

Jahreszeitenrückblick 2018: zwischen Mitten und Enden II

Diesmal im Jahreszeitenrückblick auf das letzte Jahr beginne ich mit Bildern meines letzten Fototages des Winters 2017/2018. Es war sogar noch winterlich mit Schnee bis an die Hauswand:

Foto 1: Schnee zwischen Terrassenmauer und Hauswand am 17. März 2018

Danach war es  mit der Winterwitterung im letzten Jahr vorbei, sie kehrte auch im Dezember nicht mehr zurück …

Der Mai war dagegen „jahreszeitgerecht“ sehr frühlingshaft bis sommerlich, wenn auch schon recht trocken. Am ersten Maisonntag war die mai-typische Vielfalt von Gras- und Blattgrün in der Landschaft zu sehen:

Foto 2: am ehemaligen Klärschlammteich (eines Kalkwerks) bei Riemke, Stadt Hemer, Märkischer Kreis); 6. Mai 2018

Ende August wurde die langanhaltende Dürre durch einige Regenschauer ein wenig abgemildert:

Foto 3: spätnachmittäglicher Regenguss am 26. August 2018 in Menden/Sauerland

Anfang November war es zwar auch trüb und etwas feucht, dennoch waren die Spuren der beiden bestimmenden Wetterereignisse des letzten Jahres – Sturm im Januar und große Trockenheit –  immer noch vielfach sichtbar:

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 2. November 2018, nachmittags

Wind und Landschaft – November vs. Mai

Heute war hier im Nordsauerland ein kühler und (niesel-)regnerischer Samstag.
Ich blicke nun zum letzten Mal vergleichend zurück in die „Gegen-Jahreszeiten“ Anfang November 2016 <-> Anfang Mai 2017, als es weder nass noch – für die jeweilige Jahreszeit – (zu) kühl war.
In diesem Beitrag spielt der an den beiden Tagen lebhafte Wind eine größere Rolle.

Im November machte sich der Wind auf den Fotos natürlich vor allem durch das fliegende Herbstlaub bemerkbar, wie hier an der Ruhr bei Fröndenberg:

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Foto 1: herbstbunte Bäume mit fallendem (und schwimmendem) Laub am Ruhrufer bei Fröndenberg (NRW/Kreis Unna); 2. November 2016

Noch windiger war es auf meiner Radtour Anfang Mai zwischen Menden (Sauerland), Schwerte (Ruhr) und Iserlohn.
Das war besonders gut zu sehen an Windrädern mit ordentlichem Schwung, hier ein eher ungewöhnliches Modell mit waagerechtem Rotor an einem Hof beim Iserlohner Ortsteil Leckingsen:

Auch direkt am Boden pustete es noch gehörig, was die Frühlingsblumen an den Weg- und Ackerrändern in Bewegung setzte:

Fürs Fotografieren von Frühjahrsvegetation ist solch ein Wind allerdings hinderlich. Es gab zum Glück aber einige windruhige Phasen bzw. Ecken, sodass ich die Sternmieren, die im Vordergrund des zweiten Videos zu sehen sind, an anderer Stelle auch ohne Verwacklung aufs Bild bekam:

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Foto 2: Flecken mit Großer Sternmiere bei Iserlohn-Kalthof; 6. Mai 2017

 

 

 

Zwischendurch-Sonnentag Ende April ’17

Nun ist – das in diesem Jahr zudem späte – Pfingsten schon vorbei … und ich „hänge“ mit meinen Frühjahrsberichten noch bei Ende April fest 😉

Der letzte Tag (Sonntag) des April 2017 brachte nach einer kühl-feuchten Woche einen heiteren und milden Abschluss mit Sonne und angenehmen Temperaturen:

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Foto 1: Ausflug in die Frühlingslandschaft bei Menden/Sauerland, Ortsteil Niederoesbern; 30. April 2017

Am Wald im Hintergrund auf Foto 1 ist zu sehen, dass die (Laub-)Bäume nach dem unterkühlten April noch ziemlich weit zurück waren.

Im Wald war es deshalb an vielen Stellen noch licht, kahl oder erst ganz frisch und zaghaft belaubt:

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Foto 2: im Lüerwald bei Arnsberg-Holzen (NRW, Hochsauerlandkreis); 30.04.17

Anderswo war die Vegetation aber schon so dicht, dass ich nicht auf Anhieb erkannte, wer oder was mir da plötzlich in der Umgebung eines Bauernhofes entgegenblickte:

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Foto 3: Pfau bei Menden-Bremke; 30.4.17

Es war eine Pfauen-Henne, die sich dann doch noch voll zeigte bzw. vorsichtig und/oder neugierig herübersah:

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Foto 4: Pfauen-Henne bei Menden-Bremke; 30.4.17

 

Belgisch-Deutsche Spätsommer-Sonnenradtour 7/Ende: vom höchsten Punkt Belgiens zurück zum Vennbahnradweg

Von der Reihe über den verhaltenen Vollfrühling dieses Jahres kehre ich am heutigen ersten hochsommerlichen Tag ’17 zurück zum – ebenfalls hochsommerlichen – Spätsommer ’16. Es kommt der letzte Teil meines Berichts von der Radtour rings um die belgisch-deutsche Grenze.

Ich hatte viel später als geplant (wegen zu langen „Trödelns“ in Eupen) den Mittelpunkt des Hohen Venns (Hautes Fagnes) erreicht und stand nahe der höchsten Geländeerhebung ganz Belgiens, am  Botrange mit dem bekannten Turm „Signal de Botrange“:

am Signal Botrange

Foto 1: am Botrange im Hohen Venn (Ost-Belgien) mit dem Signal de Botrange (hinten); 9.09.16

Nach dieser letzten längeren Pause der Tour ging es zunächst viele Kilometer bergab und nach Osten, bis ich wieder auf den Vennbahnradweg stieß. Als ich dort am ehemaligen Bahnhof Sourbrodt ankam, war es schon dämmrig:

ehem. Stellwerk Sourbrodt

Foto 2: ehem. Stellwerk Sourbrodt, vom Vennbahnradweg aus; 9. September 2016

In Sourbrodt waren wie an vielen anderen Stellen des Vennbahnradwegs noch so einige alte Bahnanlagen zu sehen, mehr oder weniger verfallen. Es stehen u. a. noch ein paar Formsignale und alte Waggons dort:

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Foto 3: alte Gleise, Waggons und Formsignale am ehem. Bahnhof Sourbrodt (Ost-Belgien); 9.09.16

Zwischen  Gleisen und sonstigen Anlagen des ehemaligen Güterbahnhofs hindurch führte mich der Bahntrassenradweg nach Nordosten zurück Richtung deutsche Grenze. Mein letztes Foto von dieser ausgedehnten 2-Länder-Spätsommerradtour entstand am nördlichen Orts- und Bahnhofsausgang von Sourbrodt:

ehem. Güterbahnhof Sourbrodt

Foto 4: Vennbahnradweg am ehem. Güterbahnhof Sourbrodt; 9.09.2016

Meine Radtour war an dieser Stelle noch längst nicht zuende! Es ging noch über 30 km entlang des Ostrandes des Hohen Venns weiter. Ich kam erst im Stockdunkeln wieder in meinem Unterkunftsort Roetgen an.
Obwohl das Wetter (inkl. Temperatur tagsüber) dem von heute (Ende Mai) sehr ähnlich war, wird es eben Mitte September doch schon einige Stunden früher dunkel …

Übrigens war die Dunkelheit auf dieser Strecke kein Nachteil. Der Vennbahnradweg ist wie eine „Radautobahn“ geführt. Die Orientierung darauf macht nicht die geringsten Probleme, auch nicht in tiefer Nacht – es sei denn man hat keinerlei Licht am Rad oder sonst dabei …

Ich kann diesen Radweg nur in jeder Hinsicht empfehlen!
Weitere Artikel und Fotos davon will ich demnächst noch bringen …