Zwischendurch-Sonnentag Ende April ’17

Nun ist – das in diesem Jahr zudem späte – Pfingsten schon vorbei … und ich „hänge“ mit meinen Frühjahrsberichten noch bei Ende April fest 😉

Der letzte Tag (Sonntag) des April 2017 brachte nach einer kühl-feuchten Woche einen heiteren und milden Abschluss mit Sonne und angenehmen Temperaturen:

P1050272_v1

Foto 1: Ausflug in die Frühlingslandschaft bei Menden/Sauerland, Ortsteil Niederoesbern; 30. April 2017

Am Wald im Hintergrund auf Foto 1 ist zu sehen, dass die (Laub-)Bäume nach dem unterkühlten April noch ziemlich weit zurück waren.

Im Wald war es deshalb an vielen Stellen noch licht, kahl oder erst ganz frisch und zaghaft belaubt:

P1050285

Foto 2: im Lüerwald bei Arnsberg-Holzen (NRW, Hochsauerlandkreis); 30.04.17

Anderswo war die Vegetation aber schon so dicht, dass ich nicht auf Anhieb erkannte, wer oder was mir da plötzlich in der Umgebung eines Bauernhofes entgegenblickte:

P1050292

Foto 3: Pfau bei Menden-Bremke; 30.4.17

Es war eine Pfauen-Henne, die sich dann doch noch voll zeigte bzw. vorsichtig und/oder neugierig herübersah:

P1050296

Foto 4: Pfauen-Henne bei Menden-Bremke; 30.4.17

 

Belgisch-Deutsche Spätsommer-Sonnenradtour 7/Ende: vom höchsten Punkt Belgiens zurück zum Vennbahnradweg

Von der Reihe über den verhaltenen Vollfrühling dieses Jahres kehre ich am heutigen ersten hochsommerlichen Tag ’17 zurück zum – ebenfalls hochsommerlichen – Spätsommer ’16. Es kommt der letzte Teil meines Berichts von der Radtour rings um die belgisch-deutsche Grenze.

Ich hatte viel später als geplant (wegen zu langen „Trödelns“ in Eupen) den Mittelpunkt des Hohen Venns (Hautes Fagnes) erreicht und stand nahe der höchsten Geländeerhebung ganz Belgiens, am  Botrange mit dem bekannten Turm „Signal de Botrange“:

am Signal Botrange

Foto 1: am Botrange im Hohen Venn (Ost-Belgien) mit dem Signal de Botrange (hinten); 9.09.16

Nach dieser letzten längeren Pause der Tour ging es zunächst viele Kilometer bergab und nach Osten, bis ich wieder auf den Vennbahnradweg stieß. Als ich dort am ehemaligen Bahnhof Sourbrodt ankam, war es schon dämmrig:

ehem. Stellwerk Sourbrodt

Foto 2: ehem. Stellwerk Sourbrodt, vom Vennbahnradweg aus; 9. September 2016

In Sourbrodt waren wie an vielen anderen Stellen des Vennbahnradwegs noch so einige alte Bahnanlagen zu sehen, mehr oder weniger verfallen. Es stehen u. a. noch ein paar Formsignale und alte Waggons dort:

IMG_4197

Foto 3: alte Gleise, Waggons und Formsignale am ehem. Bahnhof Sourbrodt (Ost-Belgien); 9.09.16

Zwischen  Gleisen und sonstigen Anlagen des ehemaligen Güterbahnhofs hindurch führte mich der Bahntrassenradweg nach Nordosten zurück Richtung deutsche Grenze. Mein letztes Foto von dieser ausgedehnten 2-Länder-Spätsommerradtour entstand am nördlichen Orts- und Bahnhofsausgang von Sourbrodt:

ehem. Güterbahnhof Sourbrodt

Foto 4: Vennbahnradweg am ehem. Güterbahnhof Sourbrodt; 9.09.2016

Meine Radtour war an dieser Stelle noch längst nicht zuende! Es ging noch über 30 km entlang des Ostrandes des Hohen Venns weiter. Ich kam erst im Stockdunkeln wieder in meinem Unterkunftsort Roetgen an.
Obwohl das Wetter (inkl. Temperatur tagsüber) dem von heute (Ende Mai) sehr ähnlich war, wird es eben Mitte September doch schon einige Stunden früher dunkel …

Übrigens war die Dunkelheit auf dieser Strecke kein Nachteil. Der Vennbahnradweg ist wie eine „Radautobahn“ geführt. Die Orientierung darauf macht nicht die geringsten Probleme, auch nicht in tiefer Nacht – es sei denn man hat keinerlei Licht am Rad oder sonst dabei …

Ich kann diesen Radweg nur in jeder Hinsicht empfehlen!
Weitere Artikel und Fotos davon will ich demnächst noch bringen …

 

 

Belgisch-Deutsche Spätsommer-Sonnenradtour 4: Altstadt Eupen unter blauem Himmel

Ich unterbreche die aktuelle Reihe über das Auf und Ab des Frühjahrs 2017 und mache mit der Serie über meine Radtour im Spätsommer ’16 zwischen Deutschland und Belgien weiter.

Nach längerer Fahrt durch eine abwechslungsreiche Heckenlandschaft erreichte ich nach Mittag die ostbelgische Stadt Eupen, wo ich Station am Marktplatz unter strahlend blauem Himmel machte:

Eupen, Marktplatz

Foto 1: Eupen, Ost-Belgien; Marktplatz; 9.09.2016

Eupen ist die größte Stadt im (überwiegend) deutschsprachigen östlichsten Teil Walloniens. Die Mittagspause war nicht nur fürs Durstlöschen ein stärkendes Essen, sondern auch zum Sonnen- und Hitzeschutz an diesem hochsommerlichen Spätsommertag dringend nötig. Nach dieser Pause ging es weiter durch die Eupener Altstadt, u. a. zur „Klötzerbahn“ mit der Evang. Kirche (Friedenskirche):

Häuser an der Klötzerbahn und Evang. Kirche (Friedenskirche) Eupen,

Foto 2: Eupen; Häuser an der Klötzerbahn und Evang. Kirche (Friedenskirche); 9.09.16

In der Bildmitte von Foto 2 sehen wir ein architektonisch auffällig zweigeteiltes Haus.

Wenige hundert Meter davon entfernt fotografierte ich ein deutlich einheitlicher – aber auch kunstvoller – gestaltetes Haus, das vor/unter blauem Himmel und in der intensiven früh-nachmittäglichen Sonnenbestrahlung dem Betrachter besonders „entgegen leuchtete“:

Eupen, Gospertstr.

Foto 3: Eupen, Eckhaus an der Gospertstr.; 9.09.2016

 

 

Schnee-und-Eis-Sonnen-Winterlandschaften Ende Januar 2017

Während in dieser Woche der Winter schwächelt, zeigte er sich noch vor einer Woche (Ende Januar 2017)  in fast ganz Mitteleuropa von seiner frostigen, aber auch sonnig-trockenen Seite, so auch hier über Balve im Hönnetal im nördlichen Sauerland:

p1040934_v1

Foto 1: vom Ostrand des Balver Waldes auf Balve mit dem oberen Hönnetal und dem Lennegebirge (hinten rechts); nördliches Sauerland; Ende Januar 2017

Wie blau der Himmel war, sieht man – wie immer – so richtig nur mit Blickrichtung von der Sonne weg:

p1040943

Foto 2: Alleen-Feldweg südwestlich von Balve (Märkischer Kreis/NRW); Ende Januar 2017

Auch das Flüsschen Hönne im felsigen Abschnitt seines Tals war teilweise vereist. Eis und das über dem steinigen Grund sprudelnde Wasser sorgten für einen ungewöhnlich „weißen Gesamteindruck“ der Hönne:

vereiste Hönne unterhalb der Sieben Jungfrauen

Foto 3: teils vereiste Hönne unterhalb der Felsgruppe „Sieben Jungfrauen“ und neben der B 515 bei Binolen zwischen Balve und Menden (Nordsauerland); Ende Januar 2017

Tourenvergleich Niederrhein – Hochsauerland, Nr. 10: am Rhein entlang vs. zwischen Waldbergen

In meinem chronologischen Tourenvergleich geht es weiter mit der Zeit nach der Mittagspause.

Bei der Niederrhein-Tour wurde es jetzt erst zur echten Radtour: ich verließ die Neusser Innenstadt Richtung Süden (rheinaufwärts) und gelangte auf den Rhein(tal)radweg und auch ans Flussufer selbst:

img_3596

Foto 1: am Rheinufer (linksrheinisch) in Neuss-Grimlinghausen, Richtung flussaufwärts; 2. November 2015

Im zeitlich vergleichbaren Stadium meiner Wanderung rings um den Winterberger Ortsteil Züschen im Hochsauerland Anfang Juli 2016 hatte ich den Hackelberg weitgehend umrundet und blickte auf Wälder, Wiesen, Äcker, Berge und Täler westlich und nördlich von Züschen:

img_3927

Foto 2: vom Nordwesthang des Hackelbergs nach Nordwesten; ganz hinten Kamm des Rothaargebirges bei Winterberg; Anfang Juli 2016

Tourvergleich Niederrhein – Hochsauerland, Teil 1

Nach einem reinen Sauerland-Beitrag zuletzt nehme ich nun wieder den Vergleich zwischen Niederrhein/Neuss- und Sauerland/Winterberg-Tour auf. Diesmal gehe ich aber chronologisch vor, d. h. nach Tourablauf.

Anfang November letzten Jahres ging es bei strahlend blauem Himmel und milden Temperaturen mitten in der Stadt los, hier auf dem Neumarkt in Neuss:

IMG_3571

Foto 1: auf dem Neumarkt in Neuss am Niederrhein (NRW); 2. November 2015, vormittags

Eine ganz andere Kulisse hatte ich bei meinem Tourstart Anfang Juli ’16 in Winterberg-Züschen: bedeckter Himmel  und Blick vom Berg zurück aufs Dorf:

vom Hackelberg auf Züschen

Foto 2: vom Hackelberg auf Züschen (bei Winterberg, Hochsauerland); 8. Juli 2016, vormittags

Winterende mit Nebel und 1/4-Sonne – und auch danach erstmal nur wenig Frühling

Am letzten Freitag (20.03.15) kurz vor Mitternacht ging der astronomische Winter 2014/2015 zuende. Denn nicht ein ganzer Tag ist eigentlich der Frühlingsanfang, sondern ein mehr oder weniger „himmelsgeometrischer“ Zeitpunkt.

Ebenfalls astronomisch und geometrisch war die teilweise (partielle) Sonnenfinsternis am Morgen des 20.03.15, die also auch noch in den Winter fiel und hier im Nord-Sauerland durch Hochnebel „gedimmt“ war:

IMG_3212

Foto 1: Sonnenfinsternis im Hochnebel und über winterkahlen Bäumen bei Menden/Sauerland; 20.03.15

Etwas besser zeigt das gezoomte Foto 2 die Mondkugel vor dem Sonnenball:

IMG_3218

Foto 2: wie Foto 2, aber stärker gezoomter Ausschnitt mit Sonne und dem Mond davor; 20.03.15

Der erste volle Frühlingstag (Samstag) fiel dann fast in ganz Mitteleuropa grau-verhangen und (leicht) verregnet aus.
Der erste Frühjahrssonntag 2015 bot zwar mehr Sonne, war aber sehr kalt und (ost-)windig. Auch in den kahlen Gehölzen war noch nicht viel vom Frühlingserwachen zu spüren:

P1010907

Foto 3: junger Laubwald am Galbusch in Menden/Sauerland; 22.03.15

Näher am Boden zeigte immerhin ein Strauch schon mal leuchtend-gelbe Blüten, nämlich diese Kornelkirsche:

P1010882

Foto 4: blühende Kornelkirsche bei Menden/Sauerland; 22.03.15