Vergleichende Tourenberichte Sommer 2019 – Teil 4

Kurz vor Beginn des Advents mache ich nun weiter mit meinen Tourenberichten aus dem Sommer 2019.

a) Tagestour im südöstlichen Rothaargebirge zwischen Winterberg und Hallenberg:

Foto 1: Blick aus dem Wald bei Winterberg-Züschen auf Hallenberg-Liesen; (südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW; Anfang Juli 2019)

b) Sonntagsnachmittagstour im heimischen Nord-Sauerland zwischen Menden und Arnsberg:

Foto 2: Blick von Dreisborn über das obere Biebertal auf Oelinghauserheide (nördliches Sauerland, beim Arnsberger Stadtteil Neheim-Hüsten; Mitte August 2019)

c) Kurzurlaub im Waldecker Land mit dem Nationalpark Kellerwald-Edersee:

Foto 3: an einem der südlichen Zugänge/Zufahrten zum Nationalpark Kellerwald-Edersee mit den mittleren Bergen des Kellerwalds (Nordhessen, Waldecker Land; Anfang September 2019)

d) 2-Tagestour auf dem Ahrtal-Radweg:

Foto 4: auf dem Ahrtahlradweg nahe Altenahr, mit Blüh-/Insektenwiese rechts (mitte-westliche Eifel, Rheinland-Pfalz; Mitte September 2019)

Pausen- und Gegenblicke um die Sorpe

In diesem Beitrag mixe ich mehrere Grundideen und Kategorien des Jahrestageszeitenbuchs. Er ist u. a. Tourenbericht, passt in die Reihen über Wander- und Radelrast  und über Tageszeiten.

Am zweiten Oktober-Samstag war es – wie so oft im letzten Jahr – sonnig und warm. Per Pedelec radelte ich zu den Höhen des Lennegebirges in den Wintersportort Wildewiese. Von einer Holz-Liegebank genoss ich die Aussicht auf das Dorf:

Foto 1: Blick auf Wildewiese bei Sundern im Hochsauerland von einer Holz-Liegebank; 13. Oktober 2018, nachmittags

Es folgt der Gegenblick vom Fahrrad hinauf zu meinem Pausenplatz:

Foto 2: Gegenblick zu Foto 1 mit der Liegebank oberhalb von Wildewiese; 13.10.18, nachmittags

Nun kehre ich – aber nur hier für den Beitrag, „in echt“ ging nach Foto 2 die Radtour weiter bzw. zurück nach Hause – zurück auf die Pausenbank mit einem stärker gezoomten Bild von Wildewiese:

Foto 3: ähnlich Foto 1, aber stärker gezoomt; zwischen Aussichtspunkt und Ortschaft befindet sich die Sorpequelle; 13.10.18, nachmittags

Das Flüsschen Sorpe entspringt dort oben bei Wildewiese. Sie speist einige km weiter unten die nach ihr benannte Talsperre, die ich auf meiner Rückfahrt im Abendlicht erreichte:

Foto 4: am Sorpesee (Stausee/Talsperre) bei Sundern/Sauerland; Blick vom Ostufer nach Westen; 13.10.2018, abends

Spätsommertourenvergleich Angeln vs. Saar-Lor-Lux: die Enden

Die beiden Radtouren meiner September-Kurzurlaube in Schleswig-Holstein einerseits und im Saarland (und Umgebung) andererseits verliefen sehr unterschiedlich.

Im Norden war es ein lockeres Radeln trotz der schlichten (und motorlosen) Leihräder. Es war sonnig, aber nicht zu heiß. Die ausgesuchte Strecke passte zeitlich bestens in den Tag, sogar mit reichlich Pausen. Es war gegen Ende der Tour an der Schlei deshalb noch richtig hell:

Foto 1: an der Schlei bei Karschau; Blick von der Angelner Seite nach Süden zur Halbinsel Schwansen, nordöstliches Schleswig-Holstein; 05.09.2018

Etwas später und wenige km weiter gab es einen Ausblick über die Schlei von Arnis (der kleinsten Stadt Deutschlands!) auf Kappeln:

Bild 2: Ausblick über die Schlei von Arnis auf Kappeln, mit modernen und traditionellen Segelbooten /-schiffen; 05.09.18

Ganz anders war es eine Woche später auf meiner großen Tagesradtour mit dem eigenen – sehr guten, aber auch unmotorisierten – Fahrrad. Es war zum einen sehr sonnig („UV-lastig“) und heiß und ich hatte mir eine etwas zu weite und steigungsreiche Strecke ausgesucht. Vor allem hatte ich mich nach 13 Monaten mit dem E-Bike im heimischen Sauerland an die Motor-Unterstützung und die dadurch mögliche Reichweitenerweiterung gewöhnt. Es ist ein riesiger Unterschied, ob man sein Rad mit 4 – 5 km/h den Berg hoch schiebt oder per Pedelec mit 20 – 25 km/h hinauf“fliegt“. Jedenfalls habe ich es auf dieser Tour arg unterschätzt, wie viel länger ich ohne Motor brauchen würde und kam in arge Zeitnot, sodass ich leider auf viele Besichtigungen u. ä. verzichten musste. Das war schon bei meinem kurzen Abstecher nach Frankreich so, als ich auf die Festung in Sierck-les-Bains (dt.: Bad Sierck) nur von unten vom Mosel(le)-Radweg und nur über die Gleise der dortigen Bahnstrecke einen Blick werfen konnte:

Foto 3: Sierck-les-Bains an der Mosel (Moselle), mit der Moseltal-Bahnstrecke und der Festung hinten/oben rechts; nordöstliches Lothringen, Frankreich; 11.09.2018

Ähnlich wie mit dem Stammsitz der Herzöge von Lothringen erging es mir weiter moselabwärts und jenseits der nächsten Staatsgrenze im luxemburgischen Schengen („Schengener Abkommen“, „Schengen-Raum“), wo ich auch das dortige Europa-Museum nur noch von außen ansehen konnte:

Foto 4: Europa-Museum in Schengen, südöstliches Luxemb(o)urg; 11.09.2018

Die Zeit und das Tages-/Sonnenlicht liefen mir davon, sodass ich nur noch ein Foto auf deutscher Seite bei Oberperl machte:

Foto 5: Landschaft bei Oberperl (Ortsteil von Perl) im nordwestlichen Saarland, Blick in Richtung des Waldgebiets „Hanecker Büsch“; 11.09.2018, abends

Es folgte noch eine lange Rückfahrt, bei der ich erst im Stockdunkeln wieder an der Unterkunft in Mettlach ankam. Trotzdem war es eine meiner schönsten Touren seit langem, von der ich auch später hier im Blog noch einige Bilder zeigen möchte …

Spätsommer-Touren-und-Grenzblickvergleich

In diesem Beitrag meines Tourenvergleichs aus diesem Spätsommer zwischen dem nordöstlichen Schleswig-Holstein und dem Saarland/Saar-Lor-Lux-Region unterbreche ich den bisherigen tageweisen Vergleich.
Im norddeutschen Teil springe ich einen Tag weiter und bis an die nördlichste Festlandsspitze Deutschlands (also nicht zu verwechseln mit dem „echten“ nördlichsten Punkt auf Sylt!) zur Halbinsel Holnis bei Glücksburg an der Flensburger Förde:

Foto 1: Strand der Halbinsel Holnis bei Glücksburg mit Blick über die Flensburger Förde auf die dänische Seite bei Sonderborg (hinten links); 06.09.2018

Auf meiner großen (und anstrengenden) Radtour vom Saartal über die Grenze nach Frankreich (Lothringen) eine Woche später hatte ich den umgekehrten Blick, also von „außen“ Richtung Deutschland, bereichert durch ein Schloss auf Bergspitze:

Foto 2: Blick von Manderen (nordöstliches Lothringen, Frankreich) auf das Chateau de Malbrouck; 11.09.2018

Nur ca. 1 km hinter dem Chateau verläuft die deutsch-französische Grenze.

Durch den breiten Ostseearm der Flensburger Förde gibt es bei Holnis dagegen eher eine „blaue“ als eine grüne Grenze 😉 , aber durch die dortige Steilküste auch nicht langweiliger als das lothringische Hügelland:

Foto 3: Kliff an der Steilküste der Halbinsel Holnis mit Blick über die Flensburger Förde nach Dänemark (Nord-Schleswig); 06.09.2018

Etwas außerhalb der Ortschaft Manderen bot sich mir in der Woche darauf ein noch schönerer Blick auf die Burg und die sehr abwechslungsreiche und aufgelockerte Landschaft davor/darunter:

Foto 4: Blick aus dem Tal des Ruisseau d‘ Apach (Apacher Bach) auf das Chateau de Malbrouck; 11.09.2018

Spätsommerlicher Tourenvergleich II: Angeln vs. Saarland

Heute war nicht nur kalendarischer (astronomischer) Herbstanfang, sondern auch seit langem der erste Tag mit Dauerregen von früh morgens bis abends und Temperaturen um nur noch +10 °C (maximal +12 °C).
Anfang des Monats, also zur Zeit meines Tourenvergleichs, war es noch heiß und trocken.

In Schleswig-Holstein wechselte ich auf die andere (nördliche) Seite der Schlei, d. h auf die Halbinsel Angeln.
Erste Rast dort war an einem kleinen Bootsanleger bei Ulsnis:

Foto 1: Bootsanleger in Ulsnisstrand bei Ulsnis in Angeln; Blick vom Angelner Ufer der Schlei hinüber nach Schwansen (hinten rechts); 05.09.2018

 

Auf meiner Tagesradtour im Saarland machte mir der Blick vom Radweg im Tal den Hang hoch klar, dass es es im weiteren Verlauf ziemlich bergauf gehen würde, denn in diese Richtung – nach Westen – wollte ich fahren …:

Foto 2: Westhang des Saartals bei Taben (Rheinland-Pfalz, Grenze Saarland); Blick vom Saar-Radweg; 11.09.2018

Im nur leicht hügeligen Angeln eine Woche zuvor war das Radeln mit einfachem und unmotorisiertem Leihrad anstrengungslos und idyllisch:

Foto 3: Hecken-Allee bei LIndauhof an der mittleren Schlei; 11.09.2018

Ins Saarland hatte ich mein eigenes Rad mitgenommen, allerdings nicht das Pedelec. Im Tal war das unmotorisierte Radeln auch kein Problem. Bei den Bergauf-Strecken machte sich der fehlende E-Motor dagegen stark bemerkbar, sodass ich weite Abschnitte schieben musste, bevor ich von Rodt aufs Saartal zurückblicken konnte:

Foto 4: Aussicht von Rodt (Gemeinde Taben-Rodt) zum Saartal; 11.09.2018

Spätsommerlicher Tourenvergleich: Schwansen vs. Saartal

Bei meinem Tourenvergleich komme ich nun zum zweiten Ausflug (und Tag) des jeweiligen Kurzurlaubs …

In Schleswig-Holstein ging die Tour über die Halbinsel Schwansen, die zwischen den Ostseearmen Eckernförder Bucht im Süden und Schlei im Norden liegt.
Erste Rast war an einem Obsthof + Café bei Rieseby mit Blick über Beerenfelder auf die mittlere Schlei:

Foto 1: Beeren-„Plantage“ bei Rieseby mit der Schlei im Hintergrund; 05.09.2018

Auf meiner ersten (vollen) Tagesradtour im Saarland ging es zunächst unter strahlend blauem Spätsommerhimmel von Mettlach nach Norden = saarabwärts:

Foto 2: unterwegs auf dem Saar-Radweg bei Saarhölzbach; 11.09.2018

Trotz der noch einmal hochsommerlichen Temperaturen waren natürlich auf beiden Touren herbstliche Vorboten sichtbar, z. B. abgeerntete Äcker, wie hier an der Schlei:

Foto 3: an der Schlei zwischen Rieseby und Brodersby; 05.09.2018

Die Wälder zeigten zwar noch viel Grün, aber – zumal nach dem außerordentlich trockenen Sommer – auch schon  erste Laubverfärbungen:

Foto 4: an der Saar zwischen Saarhölzbach und Saarhausen; 11.09.2018

Vollsonnen- und Halbwolkenhimmel im August

Anfang August, also zum Ende der Hundstage, lief der Hochsommer in diesem Jahr zur Höchstform auf. Oft war der Himmel wolkenlos und sonnenlichtgeflutet:

Foto 1: Radtourpause am Europa-(Wanderer-)Platz bei Menden-Oberoesbern; 5. August 2018, früher Abend

Ein wolkenloser Himmel bietet allerdings selten einen spannenden Anblick.
Das änderte sich mit dem Wetterumschwung zum Ende der letzten Woche. Ein Tief brachte nicht nur Abkühlung und wenigstens etwas Regen, sondern auch interessante Wolkenansichten („Wolkenglühen“) bei Sonnenuntergang:

Foto 2: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 9.08.2018

Nur ein wenig verschwenkt, Richtung Westen, und nur wenige Minuten später, überwog dunkel-blaugrau als Himmelsfarbe:

Foto 3: Abendhimmel am 9.08.18 über Menden/Sauerland; Richtung Westen

Etwa eine Viertelstunde später lockerten die Wolken stärker auf und es gab ein etwas aufgehellteres und farbenfroheres  Himmelsbild:

Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 09. August 2018