Vollsonnen- und Halbwolkenhimmel im August

Anfang August, also zum Ende der Hundstage, lief der Hochsommer in diesem Jahr zur Höchstform auf. Oft war der Himmel wolkenlos und sonnenlichtgeflutet:

Foto 1: Radtourpause am Europa-(Wanderer-)Platz bei Menden-Oberoesbern; 5. August 2018, früher Abend

Ein wolkenloser Himmel bietet allerdings selten einen spannenden Anblick.
Das änderte sich mit dem Wetterumschwung zum Ende der letzten Woche. Ein Tief brachte nicht nur Abkühlung und wenigstens etwas Regen, sondern auch interessante Wolkenansichten („Wolkenglühen“) bei Sonnenuntergang:

Foto 2: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 9.08.2018

Nur ein wenig verschwenkt, Richtung Westen, und nur wenige Minuten später, überwog dunkel-blaugrau als Himmelsfarbe:

Foto 3: Abendhimmel am 9.08.18 über Menden/Sauerland; Richtung Westen

Etwa eine Viertelstunde später lockerten die Wolken stärker auf und es gab ein etwas aufgehellteres und farbenfroheres  Himmelsbild:

Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland, Blickrichtung Nordwest; 09. August 2018

Tagesvergleich vom kühlen Sommeranfangwochenende: Teil III – Wechselperspektiven

Am ersten (kalendarischen) Sommersamstag dieses Jahres radelte ich auch durch die Rennertehäuser Ederaue in Nordhessen und kam zu einer  hölzernen Aussichtsplattform:

Foto 1: Aussichtsplattform in der „Rennertehäuser Ederaue“, Region Burgwald/Ederbergland, Nordhessen; 23. Juni 2018

Dieser Ausblick über die von früheren Bewässerungsgräben durchzogene Landschaft gab es von der Plattform nach Osten (einschließlich des Standortes von Foto 1):

Foto 2: Blick von der Aussichtsplattform aus Foto 1; Gegenblick zu Foto 1 (jenes gemacht von den Steinen am Tümpel aus); 23.06.18

Erst das dritte Foto bringt die beiden ersten Bilder so richtig zusammen, sieht man doch sowohl den Außen- wie den Innenblick der Aussichtsplattform:

Foto 3: Ein- und Ausblick der Aussichtsplattform in der Rennertehäuser Ederaue, mit (sehr guten!) naturkundlichen Tafeln; 23.06.18

Am nächsten Tag (Sonntag) bei meinem Rundgang durch das hochsauerländische Dorf Züschen während dessen 775-Jahr-Feier ergab sich ein anderer interessanter Fotoperspektivwechsel.
Aus dem einen Blickwinkel und im Querformat zeigt sich das Wasserrad mit den nebenan stehenden alten Turbinenteilen:

Foto 4: Wasserrad im Dorfkern von Züschen bei Winterberg (Hochsauerland/NRW); 24. Juni 2018

Mit leicht geänderter Perspektive und im Hochformat ist auch die Kirche des Ortes (mehr) im Sichtfeld:

Foto 5: Wasserrad und Kirche von Züschen; 24.06.18

 

Jahresrückblick II/2017: Oktobersommerhochsauerlandradeln V – Sommerleichtigkeit über Herbstlandschaft

Während inzwischen schon mehrere „sommerliche Wellen“ durch den Frühling ’18 gerauscht sind, mache ich weiter mit dem „Sommer-Nachschlag“ im goldenen Oktober ’17.

Die Stimmung meines Radtour-Tages 18.10.2017 kommt in diesem Bild mit blauem Himmel, „luftig-leichten“ weißen Wolkenschleiern und noch grünen neben herbstbunten Bäumen besonders gut zum Ausdruck:

Foto 1: Wiese mit Bäumen und Sträuchern oberhalb des Ostufers des Hennesees bei Meschede, Hochsauerlandkreis, NRW; 18. Oktober 2018

Auch bei in die Ferne schweifenden Blicken bot sich dieses Himmels-, Landschafts- und Stimmungsbild:

Foto 2: Landschaft zwischen Meschede und Eslohe im Hochsauerland, mit Wanderwegezeichen des Sauerländer Gebirgsvereins; 18.10.17

Nicht weit entfernt konnte ich ein Foto ohne ausgeprägten Vordergrund aufnehmen:

Foto 3: Aussicht  nahe Eslohe-Reiste im Hochsauerland; 18.10.17, nachmittags

Das Radeln an jenem Tag machte in jeder Hinsicht Spaß: Traumwetter, Traumausblicke und dank des Pedelecs – anders als noch ein Vierteljahr zuvor – keinerlei kräftezehrende und schweißtreibende Bergaufetappen, sondern E-Motor-unterstützte Leichtigkeit an allen Steigungen:

Foto 4: Wegekreuz bei Eslohe, Hochsauerlandkreis; 18.10.17

 

Jahresrückblick II/2017: Oktobersommerhochsauerlandradeln I

Nicht nur vor einigen Wochen (Mitte April ’18) hatten wir sommerliche Witterung außerhalb des Sommers, sondern auch Mitte Oktober ’17. Nach meinem in vielerlei Hinsicht verkorksten Anfang-September-Urlaub ’17 nahm ich mir recht spontan frei und hatte dann wirklich einige (wetter-)schöne Tage.

Es ging montags mit einer E-Bike-Tour ins zentral-nördliche Hochsauerland los:

Foto 1: Waldweg beim Bestwiger Ortsteil Ostwig (Hochsauerlandkreis/NRW), 16. Oktober 2017

Es fühlte sich tagsüber alles sehr sommerlich an, die Vegetation war aber schon jahreszeitgemäß herbstlich, nämlich bunt und „ausgedünnt“, mehr Früchte als Blüten und keine „Vorherrschaft “ der Farbe Grün mehr:

Foto 2: Herbstwald bei Bestwig-Heringhausen, Hochsauerland; vorne fruchtender Wasserdost; 16.10.2017

Bei Ausblicken in die Landschaft gegen Mittag „flimmerte“ die Luft in fast hochsommerlicher Weise:

Foto 3: Blick ins Elpetal bei Bestwig im mitte-nordöstlichen Sauerland; 16.10.2017, mittags

Alles in allem war es ein traumhafter Goldener-Oktober-Tag mit spätsommerlichem „Anstrich“:

Foto 4: im oberen Elpetal zwischen Bestwig, Olsberg und Winterberg im Hochsauerland; 16.10.2017, früher Nachmittag

Rückblick II/2017: kurze und längere Radel-Halte im August und Oktober, in Stadt und Landschaft

Das neue Jahr (2018) schreitet voran, schneller als mein Jahresrückblick auf 2017 😉
Aber nun geht es weiter mit der zweigleisigen Rückblende in den August und in den Oktober.

Meine Radtour am dritten Augustsonntag startete unter dicht bewölktem Himmel, der sich aber zum späteren Nachmittag hin immer mehr aufhellte:

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Foto 1: im Lennegebirge zwischen Neuenrade, Altena und Iserlohn, Märkisches Sauerland; 20. August 2017

Vom Berg ging es ziemlich steil hinab in die Stadt Altena, die voll und ganz durch ihre Tallage geprägt ist, u. a. mit engen Straßen:

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Foto 2: Altena (mittlerer Märkischer Kreis), Straße „Halsknopf“; 20.08.17

Außer reinen Fotohalten machte ich auch „echte“ Radelpausen, obwohl die mit dem E-Bike nicht mehr so nötig sind wie mit dem „Normalrad“:

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Foto 3: Pause am „Höhenflug-Wanderweg“ zwischen Altena und Iserlohn; 20.08.17

Ähnlich sah die Verteilung von kleinen und großen Halten und Pausen knapp 2 Monate später aus, als ich rings um Iserlohn mit dem Pedelec unterwegs war. Ich beginne dort, wo ich im letzten Beitrag aufhörte, auf der Bahnhofsbrücke über der Lenne in Letmathe, diesmal per nachgeliefertem „Kürzest-Video“:

Bei schönstem Goldener-Oktober-Wetter ging es südlich von Letmathe wieder hinauf in die Hügel des Lennegebirges, diesmal auf der Westseite. Hier der Blick zurück auf den großen Iserlohner Stadtteil:

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Foto 4: Blick von Südwesten auf Iserlohn-Letmathe; 14. Oktober 2017

Auf der Höhe gab es wieder flachere Strecke, zudem lange Schatten und allenthalben herbstliches Bunt:

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Foto 5: zwischen Iserlohn und Nachrodt-Wiblingwerde (nordwestlicher Märkischer Kreis); 14.10.17

[Sommerrückblick ’17] Augustanfang mit Elektrorad(eln)

Anfang August dieses Jahres gab es für mich eine kleine persönliche Fahrrad- und eigentlich auch Mobilitäts-(R)evolution, als ich nämlich mein erstes E-Bike (richtiger: Pedelec) bekam. Ich berichtete davon hier ja schon kurz am –> 23.08.17.

Am 2. August – nach fast einem Vierteljahr Wartezeit – konnte ich es bei meinem Fahrradhändler nachmittags abholen.
Mittags machte ich noch eine „klassische“ Radtour mit meinem Normalrad (in der „Szene“ werden unmotorisierte Fahrräder auch oft „Biorad“ genannt; wusste ich vorher auch nicht …) und kam u. a. am hochsommerlich begrünten Ufer der Hönne in einem renaturierten Abschnitt beim Mendener Ortsteil Lendringsen vorbei:

Foto 1: renaturierter Abschnitt der Hönne bei Menden/Sauerland, Ortsteil Lendringsen; mit u. a. Wasserdost, Thymian und Beifuß in der Uferflora; 2. August 2017, mittags

Die meisten Fotos von Radtouren oder -exkursionen, die ich nach dem vorigen Bild  aufgenommen habe, entstanden auf oder am Rande von Fahrten mit dem neuen Gefährt.

Arbeits- und wetterbedingt und weil ich erstmal mit dem Pedelec selbst vertraut werden musste, gab es das erste Foto des neuen Rades „auf Tour“ erst 2 Tage später und spät abends:

Foto 2: neues Pedelec auf Waldweg im Mendener Stadtforst Waldemei; im Hintergrund Wegegraben mit u. a. Rohrkolben, Engelwurz und Greiskraut; 4. August 2017, abends

Foto 2 ist übrigens von der selben Stelle, die auch schon im vorigen Beitrag vorkam, „damals“ aber noch per Biorad angesteuert …

Ich habe mich für ein E-Bike mit Carbon-Rahmen entschieden, was es erheblich leichter macht als Pedelecs mit Metallrahmen; es ist so auch mit Motor und Akku kaum schwerer als meine motorlosen Normalfahrräder. Das war/ist mir äußerst wichtig, weil ich nicht auf diesen „Systemvorteil“ des Fahrrades (gegenüber Auto u. Motorrad) verzichten will, es von Hand bewegen zu können, also z. B. im Stand kehrtwenden/umdrehen und es schiebend oder tragend transportieren.

Die im heimischen Sauerland zu bewältigenden Steigungen sind mit dem Elektrorad kein Problem … ja schlicht kein Thema mehr. Früher habe ich immer sehr auf Höhenprofile (wenige oder gut verteilte Steigungen) geachtet. Sonst wären weite Radtouren  oft zu schweißtreibend und/oder zu lang(sam) geworden.

Schon meine erste Touren mit dem neuen Rad in Richtung des nahen Hochsauerlandes waren beinahe schon spielerisch leicht, obwohl ich selten mehr als die erste (von vier) Motorstärkestufe einsetzte:

Foto 3: beim Kloster Oelinghausen mit Blick ins obere Biebertal bei Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis; 5. August 2017

Zum Abschluss für heute gibt es noch mein erstes Pedelec-Radel-Video, gefilmt in der Umgebung des Fotos 3:

Entdeckungen an naturnäher gewordener Ruhr

Immer noch am Anfang meines Sommerrückblicks ’17 und darin immer noch nicht am Ende des Berichts über meine Nachmittagsradtour(en) vom 6. Juli 2017 bin ich mit diesem Beitrag 😉

Letzter längerer Aufenthalt der Tour war der Besuch am erst kürzlich renaturierten Abschnitt der Ruhr bei Wickede (Ruhr). Obwohl man dort im Rücken den Ort mitsamt Industrie hat, ist  am Flussufer ein Hauch von – wiedererlangter – Wildnis zu spüren:

Foto 1: renaturierter Abschnitt der Ruhr bei Wickede (südwestlicher Kreis Soest), vor dem Echthauser Wald; 6. Juli 2017, abends

Während ich dort eine Weile ruhig stand und beobachtete, entdeckte ich einen „metallic“-glänzenden Farbtupfer im Totholz-Geäst am Flussufer (die rote Markierung drumherum im Bild ist allerdings von mir….):

Foto 2: farbenfrohe Entdeckung im renaturierten Bereich der Ruhr bei Wickede; rot markiert; 6.07.17

Meine vorfreudige Erwartung bestätigte sich bei näherem Hinsehen vor Ort und wird auch durch einen vergrößerten Ausschnitt aus Foto 2 sichtbar:

Foto 3: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; Eisvogel an der Ruhr bei Wickede; 6.07.17, abends

Leider bekam ich wegen der zu großen Entfernung und meines zu schwachen Zooms an der mitgenommenen Kamera kein auch nur halbwegs scharfes Foto des Eisvogels zustande.

Ich konnte den schönen Vogel aber wenigstens in einem kurzen Video beim pfeilschnellen Flug übers Wasser einfangen. Man kann dabei gut nachvollziehen, warum der Eisvogel auch „fliegender Edelstein“ genannt wird: