Jahreszeitenrückblick 2018: die Saison-Mitten I

Mein erstes Foto dieses Beitrags bildet nicht nur den „kleinen“ Wintereinbruch aus Anfang Februar ab, sondern auch noch einmal die Folgen des Sturms „Friederike“:

Foto 1: Frosttag im Mendener Stadtforst Waldemei an einer „frischen“ Windwurffläche mit Fichten; 07. Februar 2018

Mitte April war der spätere „Intensivsommer“ noch nicht absehbar.
Im Garten entwickelte sich die Pflanzenwelt  im üblichen Rahmen. So war die Rotbuche wieder am spätesten dran mit Abwurf des (Vorjahres-)Laubs:

Foto 2: Rotbuche im Garten mit „frischem“ Laubwurf; 15. April 2018

Der Mittsommer war überwiegend heiß und trocken. Regenschauer stellten immer nur  Episoden dar:

Foto 3:  Regenschauer über Menden/Sauerland am 28. Juli 2018 um 20:36 Uhr

Schon kurze Zeit nach Foto 3 rissen die Regenwolken auf und die Abendsonne kam wieder hervor:

Foto 4: Abendsonne über Menden/Sauerland, nach Regenschauer; 28. Juli 2018, 20:51 Uhr

Der „goldene“ Oktober zeigte dieses Jahr zwar viele Spuren der Sommerdürre, allerdings weniger deutlich in feuchten Waldtälern:

Foto 5: herbstliche Licht- und Farbenspiele an einem Waldteich (Feuerlöschteich) bei Meschede-Freienohl im Hochsauerland; 10. Oktober 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: zwischen Anfängen und Mitten

In meinem Jahreszeitenrückblick auf das noch laufende 2018 bewegen wir uns in diesem Beitrag von den Anfängen Richtung Mitte der jeweiligen Jahreszeiten.

Gegen Ende Januar waren Landschaft und Himmel  noch geprägt von den turbulenten Vortagen, in denen es erst gestürmt, dann geschneit und schließlich getaut und geregnet hatte:

Foto 1: „wolkenwilder“ Winterhimmel über Menden/Sauerland; 21. Januar 2018

Auch am Boden waren die Spuren der Vortagesereignisse überall sichtbar:

Foto 2: Nach-Sturm-und-Schnee-Regen-Stimmung beim Mendener Ortsteil Ostsümmern; 21.01.2018, nachmittags

Springen wir nun in den (engl.) spring / Frühling, als es Anfang April milder und trockener wurde, ohne allerdings schon erahnen zu lassen, wie intensiv und langanhaltend das in diesem Jahr noch werden würde:

Foto 3: noch kahler Laubwald unter blauem Frühjahrshimmel an der „Großen Haar“ bei Menden/Sauerland; 7. April 2018

Die Frühblüher gab es auch schon zahlreich:

Foto 4: Teppich aus Buschwindröschen an der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 07.04.18

 

Der Kaltstart des (kalendarischen) Sommeranfangs setzte sich nach einem etwas sonnigeren ersten Sommersamstag am ersten Sommersonntag fort. Es war kühl und trüb auf meiner Tour im Rothaargebirge:

Foto 5: Waldweidental nahe Züschen bei Winterberg im Hochsauerland; 24. Juni 2018

Den einheimischen Blütenpflanzen machte diese einzige Sommerwetterpause in diesem Jahr allerdings nicht so viel aus wie die vorangegangene und später folgende Hitze und Dürre:

Foto 6: wenig üppig wachsende Stauden an einem Waldwegrand bei Züschen: Johanniskraut, Roter Fingerhut, Schwarze Königskerze und Moschusmalve (v. l. n. r.); 24.06.18

Und nun weiter in den Herbst ….

Der Oktober ’18 startete recht durchschnittlich, nicht zu warm und nicht zu kalt. Am Tag der deutschen Einheit war es kühl und mäßig bewölkt:

Foto 7: in der Uelzen-Mühlhauser Heide bei Unna/Westfalen; 3. Oktober 2018

Verfärbung und Fall des Laubes schritten trotz der langen vorausgegangenen Dürre nur langsam voran. Das nachmittägliche Sonnenlicht war aber schon nicht mehr sommerlich, sondern frühherbstlich:

Foto 8: in der Uelzen-Mühlhausener Heide bei Unna/Westfalen; 3. Oktober 2018, später Nachmittag

Jahreszeitenrückblick 2018: etwas jahreszeitentypischer

In meinem Rückblick auf das – noch laufende – Jahr 2018 sind wir immer noch in den Anfängen der jeweiligen Jahreszeiten, aber es kommen erstmals typische (oder zumindest „klischee-entsprechende“) Phasen vor.

Zu Beginn des letzten Januar-Drittels, nach dem Sturm „Friederike“, gab es etwas Schnee, der aber tagsüber auch rasch wieder taute:

Foto 1: tauender Matsch-Schnee (hinten) und auf Regentonnendeckel tropfendes Tauwasser vom Schuppendach; 20. Januar 2018, früh nachmittags

Im Garten zeigten sich an den Futterplätzen auch einige zuletzt seltene Gäste:

Foto 2: Vogelfutterstelle im Garten mit Haubenmeise; 21.01.2018

Hier ist die Haubenmeise etwas vergrößert (weil eine Fensterscheibe dazwischen ist, aber dennoch leider nicht viel deutlicher):

Foto 3: Haubenmeise an Meisenkolben; vergrößerter Ausschnitt aus Foto 2; 21.01.18

Zum Frühjahrsbeginn waren die große Wärme und Dürre der folgenden Wochen und Monate noch nicht zu spüren. Stattdessen waren überall noch Spuren des Januar-Sturms zu finden:

Foto 4: frische Stapel aus Fichten-Sturmholz am Wälkesberg bei Menden/Sauerland – Halingen; 30. März 2018

Aber auch die ersten Frühblüher zeigten sich:

Foto 5: blühender Huflattich bei Menden/Sauerland; 30.03.2018

Nach dem völlig unterkühlten und nassen ersten Freitag des Sommers ’18 war der erste (kalendarische) Sommer-Samstag ein klein wenig sommerlicher mit etwas mehr Sonne und Wärme:

Foto 6: Landschaft an der Grenze Hessen/NRW zwischen Hallenberg (Hochsauerland; hinten) und Somplar (Nordhessen); 23. Juni 2018

Auf der Ackerbrachfläche (vorne in Foto 6) blühten zahlreiche Kräuter und Stauden, u. a. Labkraut und Nelken:

Foto 7: Nelken aus Foto 6, wahrscheinlich Heide-Nelken; 23.06.2018

Mein Bild aus dem diesjährigen Herbst-Anfang enthält Symptome der beiden außerordentlichen Wettervorkommnisse dieses Jahres: Sturm im Winter sowie Hitze und Dürre des Sommers …

Foto 8: Kahlschlagfläche (nach Windwurf aus Januar) und infolge Hitze/Dürre vom Borkenkäfer geschädigte Fichten im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 30. September 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: der Sturm

Mitte Januar dieses Jahres tobte das Orkantief Friederike über Mitteleuropa, besonders heftig hier in Nordrhein-Westfalen. In diesem Teil meines Rückblicks auf 2018 spielt dieser Sturm durchgängig eine Rolle.

Am 18. Januar trieb der Wind einen zur Entsorgung bereiten Weihnachtsbaum ’17 vor sich her und unsere Straße hoch:

Foto 1: Nadeln, Zweige und ein Ex-Weihnachtsbaum (rechts) am Tag des Sturmtiefs Friederike; 18.01.2018

Der Zweig (und die meisten Nadeln) vorne links im Foto 1 stammen von einer Zeder in der Nachbarschaft, aus der auch ein Ast herausgebrochen war:

9 Monate später wurde dieser Baum bei „Golden-Oktober“-Wetter gefällt:

Foto 2: gekappter Stamm der Zeder aus dem Video; eine halbe Stunde später war auch dieser Baumrest Geschichte …; 6. Oktober 2018

Aber kehren wir wieder zur richtigen Jahreszeitenreihenfolge zurück …

Zum Frühjahrsbeginn waren noch viele Spuren des Januarsturms zu sehen:

Foto 3: von einem umgestürzten Baum (Baumstumpf Mitte hinten) verbogenes Metallgeländer in Menden/Sauerland; 30. März 2018

Großflächiger waren die Folgen von „Friederike“ natürlich in den Wäldern, wie hier zum Sommeranfang:

Foto 4: Waldhang mit Windwurf-Spuren beim Winterberger Ortsteil Züschen, Hochsauerland/NRW; 23. Juni 2018

Auf Foto 4 ist außerdem in Gestalt trockener/brauner Fichtenkronen schon das andere (spätere) Witterungsproblem dieses Jahres für die Wälder zu erkennen: Hitze und Trockenheit und in deren Folge u. a. starker Borkenkäferbefall – noch deutlicher wurde es dann zum Herbstanfang:

Foto 4: Windwurffläche mit Farn; und Fichten mit vertrockneten Kronen; Menden/Sauerland, Stadtforst Limberg; 30. September 2018

Jahreszeitenrückblick 2018: die Anfänge

Nachdem mein Rückblick auf das letzte Jahr (2017) erst kurz vor Ende des I. Halbjahres dieses Jahres abgeschlossen war, will ich mit diesem Rückblick früher dran sein 😉 Es hat schließlich schon alle Jahreszeiten in 2018 gegeben, obwohl der Herbst noch läuft und der Winter 2018/19 noch fehlt … (Winter ist ja die einzige Jahreszeit, die es zweimal im Kalenderjahr gibt).

Der letzte Winter war sehr trüb und sonnenarm. Das ist einer der Gründe, warum ich erst am 14. Januar die ersten Fotos in 2018 machte, als es ausnahmsweise einen sonnigen Sonntag gab:

Foto 1: Fensterblick mit winterkahlem Feldahorn am 14. Januar 2018, mittags

Die Haselsträucher im Wald blühten schon:

Foto 2: blühende Haselsträucher im Wald Hessenkamp bei Menden/Sauerland; 14.01.18, nachmittags

Von meinen ersten Bildern des Jahres springe ich zum Frühlingsbeginn, wobei ich mich am kalendarischen (astronomischen) Frühjahrsanfang orientiere. Auch im März hatte ich insgesamt nur wenige Fototage … Das erste Frühlingsbild machte ich am 30. März:

Foto 3: in der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 30. März 2018

Erstes zartes Grün ist auf dem Bild zu sehen – und ein noch sehr nasser Acker … ein Anblick, der im weiteren Jahresverlauf immer seltener wurde!

Dennoch fiel ausgerechnet der (kalendarische) Sommeranfang völlig aus dem Wetterrahmen des Jahres 2018: es war außerordentlich nasskalt, als ich mit Handschuhen und Stirnband am frühen Abend des 22. Juni 2018 eine Radtour (langes Wochenende) in Winterberg startete:

Foto 4: Radweg Winterberg (Mitte) – Züschen – Hallenberg, kurz hinter dem Winterberger Ortsrand (Rothaargebirge, Hochsauerland); 22. Juni 2018, abends

Fast der gesamte restliche Sommer bis in den Frühherbst hinein war dann hochsommerlich, warm bis heiß und zu trocken.
Meine ersten Bilder dieses Herbstes hätten daher auch im August entstehen können:

Foto 5: Spätsommerlich-sonniger Frühherbst im Mendener Wald am Haunsberg; 30. September 2018

Tourenvergleich Geltinger Birk – Saarschleife – Lennegebirge

Heute ergänze ich meinen aktuell laufenden Kurzurlaubsvergleich aus September um eine Tagestour von heute.
Der Vergleich umfasst damit die Zeitspanne von Anfang September bis Mitte Oktober und an allen beschriebenen Tour-Tagen war es ausgesprochen sommerlich.

Im Naturschutzgebiet Geltinger Birk im Nordosten Schleswig-Holsteins gab es überall viel Wasser mit sehr viel Grün drumherum:

Foto 1: Wassergraben im Sumpfgelände des N.S.G. „Geltinger Birk“ , Halbinsel Angeln, Schleswig-Holstein; 06.09.2018

Eine Woche später auf dem Saar-Radweg ein ähnliches Bild: Gewässer (Fluss) mit viel Grün darüber (Steilhangwälder):

Foto 2: an der Saar im Bereich der Saarschleife zwischen Mettlach und Merzig im nördlichen Saarland; 12.09.2018

Einen Monat später bei schönstem Goldener-Oktober-Wetter war ich heute im Lennegebirge im südwestlichen Hochsauerland unterwegs. Wasser gab‘ dort oben keines, Grün aber genug:

Foto 3: Höhenweg bei Saal (Ortschaft) zwischen Hohenlenscheid und Hohenwibbecke im Lennegebirge, Stadt Sundern, Hochsauerlandkreis, NRW; 13.10.2018

Spätsommerlicher Tourenvergleich: Schwansen vs. Saartal

Bei meinem Tourenvergleich komme ich nun zum zweiten Ausflug (und Tag) des jeweiligen Kurzurlaubs …

In Schleswig-Holstein ging die Tour über die Halbinsel Schwansen, die zwischen den Ostseearmen Eckernförder Bucht im Süden und Schlei im Norden liegt.
Erste Rast war an einem Obsthof + Café bei Rieseby mit Blick über Beerenfelder auf die mittlere Schlei:

Foto 1: Beeren-„Plantage“ bei Rieseby mit der Schlei im Hintergrund; 05.09.2018

Auf meiner ersten (vollen) Tagesradtour im Saarland ging es zunächst unter strahlend blauem Spätsommerhimmel von Mettlach nach Norden = saarabwärts:

Foto 2: unterwegs auf dem Saar-Radweg bei Saarhölzbach; 11.09.2018

Trotz der noch einmal hochsommerlichen Temperaturen waren natürlich auf beiden Touren herbstliche Vorboten sichtbar, z. B. abgeerntete Äcker, wie hier an der Schlei:

Foto 3: an der Schlei zwischen Rieseby und Brodersby; 05.09.2018

Die Wälder zeigten zwar noch viel Grün, aber – zumal nach dem außerordentlich trockenen Sommer – auch schon  erste Laubverfärbungen:

Foto 4: an der Saar zwischen Saarhölzbach und Saarhausen; 11.09.2018