[Sommerrückblick ’17] Quellwolken und Regenblätter am dritten Juli-Wochenende

Am dritten Juli-Wochenende, das freitags so sonnig und trocken startete (s. letzten Beitrag), hielt das schöne Sommerwetter nicht durch …

Schon Samstagnachmittag bildeten sich Quellwolken, die den Himmel ja zunächst immer viel interessanter machen als reines Blau:

Foto 1: Himmel über Menden/Sauerland mit Blick auf den Haarstrang bei Fröndenberg/Ruhr am Nachmittag des 22. Juli 2017

Am Abend türmten sich auch schon echte Wolkenberge auf mit einigen Schleierwolken und Kondensstreifen im Hintergrund (bzw. darüber). Von der Abendsonne angestrahlt sehen solche Wolken immer besonders eindrucksvoll aus:

Woken“berge“ am Abendhimmel über dem Mendener Ortsteil Ostsümmern; 22.07.17

In der folgenden Nacht begann es dann zu regnen, was sich den gesamten Sonntag fortsetzte:

Die Blätter und Flügelfrüchte des Feldahorns im Garten sehen aber nass eh besser aus  als trocken und staubig 😉

Foto 3: Blätter und Früchte an Feldahornzweigen im Regen des 23. Juli 2017

Zum Vergleich zeige ich den Ahorn 4  Monate später, d. h. vollherbstlich auf einem Foto von vor wenigen Tagen:

Foto 4: Feldahorn aus dem Video und aus Foto 3; Mitte November 2017

 

Mittjuli-Abende – mal ruhig, mal windig

Ich mache weiter mit meinem Rückblick auf den diesjährigen Sommer, während sich am bevorstehenden zweiten November-Wochenende schon ein Hauch von Winter abzeichnet …

Kurz nach Monatsmitte brachte der Juli ’17 sehr wetterverschiedene Abende.
So war es am 18.07. bei ruhigem und sonnigen Wetter noch lange hell mit Abendrot und Abendhimmelblau, was ich hier auf einem Radel-Video auf dem Gaxberg im heimatlichen Menden (Sauerland) festgehalten habe:

Einige km weiter bei Menden-Hembrock konnte ich dem Sonnenuntergang entgegen radeln:

Am nächsten Tag war der Himmel stark bedeckt  und „dramatisch wolken-bewegt“:

Wolkiger Abendhimmel am 19. Juli 2017 über Menden (Sauerland)

Dazu war es zeitweise sehr windig bis stürmisch:

2 mal Sommerrückblick und Oktobersommer heute

Eigentlich wollte (müsste) ich mit meinem Rückblick auf den diesjährigen Sommer weitermachen. Angesichts des heutigen – für mich auf einen Urlaubstag fallenden 🙂  -sommerlichen „goldenen“ Oktobertages habe ich mich für einen Dreiklang aus aktuellem Bericht von heute, Rückblick Sommer (Juli) ’17 und Juli ’16 entschieden.

Es war heute so sonnig und warm hier im Sauerland (und weit darüber hinaus) wie zuletzt im Hochsommer. Aber es ist natürlich dennoch Herbst, und zwar in seiner schönsten Form, nämlich als „goldener Oktober“:

Foto 1: herbstliche Bäume und Sträucher vor einer Felswand südlich von Bestwig (mitte-nördlicher Hochsauerlandkreis; NRW); 16. Oktober 2017

Auch die Aussicht auf die Wälder ist bunt –  dunkelgrün die immergrünen Fichtenbestände, leuchtend farbig die Laubbäume:

Foto 2: im Rothaargebirge südlich des Winterberger Ortsteils Siedlinghausen; südöstliches Hochsauerland; 16.10.17

Mitte Juli dieses Jahres war es verbreitet nicht so sonnig und warm wie in den letzten Tagen (Mitte Oktober). Auch unterwegs am Phoenixsee im Dortmunder Stadtteil Hörde radelte ich am Nachmittag des 13. Juli 2017 daher unter mehr Wolken als heute:

Foto 3: am Phoenixsee in Dortmund-Hörde; hinten links Hörde-Mitte, hinten rechts der Dortmunder Fernsehturm „Florian“; 13. Juli 2017

Natürlich war die Landschaft  (sommer-/laub-)grüner – damit aber auch weniger farbenfroh –  als jetzt im Vollherbst:

Foto 4: im mitte-unteren Ruhrtal zwischen Witten und Wetter (Ruhr), Ennepe-Ruhr-Kreis, südöstliches Ruhrgebiet; 13. Juli 2017

Die Fotos 3 und 4 sind Teil des aktuellen Sommerrückblicks, der gerade hier im Blog an der Reihe ist.
Nun springe ich aber von da noch ein Jahr zurück in den Juli 2016, als ich – wie heute – im Hochsauerland radelte. Damals war es heißer im Mittjuli als in diesem Jahr, allerdings auch schwüler und diesiger:

Foto 5: sommergrüne Böschung an Straßenkreuzung bei Hallenberg (südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW), mit aus Blumen gepflanztem „Ortseingangsschild“; 10. Juli 2016

Etwas später am Tag wurde es etwas sonniger über den grünen Wäldern des Rothaargebirges:

Foto 6: Waldweg im Rothaargebirge bei Winterberg-Züschen (südöstliches Hochsauerland); 10.07.2016

Orts- und Wetterwechsel auf Juli-Nachmittagstour

Meine Radtour am 6. Juli 2017 begann bei viel Sonne, die dann aber hinter Wolken verschwand, während es zunächst noch weiter durch den sommergrünen Arnsberger Wald ging, hier noch mal gezeigt im Radel-Video:

Als es schließlich immer mehr nach Regen aussah, brach ich die Tour vorerst ab und verließ den Wald, um zum Bahnhof Arnsberg zu fahren:

Foto 1: auf dem Radweg neben der alten B7 zwischen Arnsberg-Uentrop und Arnsberg-Mitte; 6.07.17, später Nachmittag

Ich fuhr dann per Bahn von Arnsberg bis Fröndenberg, wo es bei meiner Ankunft regnete. Ich stellte mich eine Weile unter und entschied mich nach Ende des Schauers, nicht nach Hause zu radeln, sondern  doch noch mal zu einer neuen Tour aufzubrechen, die mich entlang der Ruhr nach Osten. Meinen ersten Stop dieser zweiten Tagestour machte ich am Rande des Fröndenberger Naturschutzgebietes „Kiebitzwiese“:

Foto 2: N.S.G. „Kiebitzwiese“ an der Ruhr bei Fröndenberg (südlicher Kreis Unna, NRW); 6.07.17, früh abends

Der Himmel wurde wieder blauer und so fuhr ich auch noch weiter ruhraufwärts:

Foto 3: im Ruhrtal beim Fröndenberger Ortsteil Warmen; 6.07.17, früh abends

 

Wechselspiele am und vom Anfang-Juni-Himmel

Mein Frühlings-Report 2017 geht  immer weiter seinem (sommerlichen) Ende entgegen …

Der Pfingstmontag war im Gegensatz zum ersten Feiertag überwiegend sonnig, trocken und warm mit meist viel Blau am Himmel über grüner Landschaft:

Foto 1: im Rüthersbachtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde; ganz hinten: Fröndenberg/Ruhr; Pfingstmontag 2017

Es waren nur wenige „harmlose“ Wolken unterwegs wie diese Federwolken (Cirrus-Wolken):

Foto 2: Federwolken über Menden/Sauerland; Pfingstmontag 2017

Einen Tag später war das Wetter schon wieder wechselhaft und am frühen Nachmittag deutete sich durch dunkle Wolken schon an, dass es nicht trocken bleiben würde:

Foto 3: von Nordwesten ankommende Wolkenfront über Menden/Sauerland; 6. Juni 2017

Der Regenschauer setzte dann auch kurze Zeit später ein – und die Vogeltränke im Garten füllte sich „von selbst“:

 

 

Nicht nur nass, sondern auch windig wurde es während des Schauers:

 

Zum Ende der Nach-Pfingst-Woche war es tagsüber trocken und heiter, abends war der Wechsel unserer beiden großen (besser: nahen) Himmelskörper besonders schön zu sehen, nämlich der Sonnenuntergang ….

Foto 4: Sonnenuntergang über dem nordöstlichen Ruhrgebiet und westlichen Hellweg; gesehen vom Haarstrang bei Wickede/Ruhr; 10.06.17

… und ca. 1 Stunde später der (fast Voll-)Mondaufgang:

Foto 5: Mondaufgang über Menden/Sauerland; 10.06.17

Mit Sonne, Regen und falscher Hornisse von Ende Mai bis Pfingsten

In diesem Beitrag geht es mit meinem Frühlingsreport 2017 vom Mai in den Juni, d. h. bis in den meteorologischen Sommer hinein. Ich halte mich aber hier im Blog grundsätzlich an die astronomischen/kalendarischen Jahreszeiten, weil sie natürlicher sind als die mehr statistisch motivierte andere Abgrenzung. Der Begriff „Spät-Frühling“, den wir eigentlich von Ende Mai bis zur Sommersonnenwende haben, ist im Vergleich zu Spätherbst, Spätwinter und vor allem Spätsommer kaum gebräuchlich. Das liegt wohl zum einen am Wort- bzw. Silben-Gegensatz Spät- ./. Früh-, zum anderen aber vermutlich auch daran, dass man gerade den Sommer als Lieblingsjahreszeit gerne in beide „Richtungen“ ausdehnt. Also ist Anfang Juni für die meisten Leute Frühsommer statt Spätfrühling; ich lasse diese Zeit aber trotzdem in meinen Frühlingsberichten laufen 😉

Der letzte Mai-Samstag ’17 war hier im Nord-Sauerland Abschluss einer sehr trockenen Witterungsphase. Er war sonnig und auch der Abendhimmel blieb wolkenlos:

Foto 1: Abendhimmel über dem Gaxberg bei Menden/Sauerland; 27. Mai 2017

Tags drauf am Sonntag war es dann regnerisch:

Diese Witterung hielt bis Pfingsten an und es regnete auch am ersten Feiertag (Pfingstsonntag, 04.06.2017) öfter:

Der Pfingstmontag begann zumindest sonnig und warm. Direkt nach dem Aufstehen sah ich an der Hauswand neben dem Fenster ein sich sonnendes Insekt, das ich im ersten Augenblick für eine Hornisse hielt:

Foto 2: Hornissen-Schwebfliege an Hauswand (Fensterlaibung) am 5. Juni 2017

Ihr Aussehen hatte damit auch bei mir – zunächst – seine Funktion erfüllt. Die Hornissen-Schwebfliege „will“ nämlich  zwecks Abschreckung für die große Wespenart gehalten werden (Stichwort: Mimikry). Aber nicht nur Körperbau und -haltung, auch ihre Bewegungen ließen schnell erkennen, dass es sich doch „nur“ um eine Fliege handelte:

Belgisch-Deutsche Spätsommer-Sonnenradtour 4: Altstadt Eupen unter blauem Himmel

Ich unterbreche die aktuelle Reihe über das Auf und Ab des Frühjahrs 2017 und mache mit der Serie über meine Radtour im Spätsommer ’16 zwischen Deutschland und Belgien weiter.

Nach längerer Fahrt durch eine abwechslungsreiche Heckenlandschaft erreichte ich nach Mittag die ostbelgische Stadt Eupen, wo ich Station am Marktplatz unter strahlend blauem Himmel machte:

Eupen, Marktplatz

Foto 1: Eupen, Ost-Belgien; Marktplatz; 9.09.2016

Eupen ist die größte Stadt im (überwiegend) deutschsprachigen östlichsten Teil Walloniens. Die Mittagspause war nicht nur fürs Durstlöschen ein stärkendes Essen, sondern auch zum Sonnen- und Hitzeschutz an diesem hochsommerlichen Spätsommertag dringend nötig. Nach dieser Pause ging es weiter durch die Eupener Altstadt, u. a. zur „Klötzerbahn“ mit der Evang. Kirche (Friedenskirche):

Häuser an der Klötzerbahn und Evang. Kirche (Friedenskirche) Eupen,

Foto 2: Eupen; Häuser an der Klötzerbahn und Evang. Kirche (Friedenskirche); 9.09.16

In der Bildmitte von Foto 2 sehen wir ein architektonisch auffällig zweigeteiltes Haus.

Wenige hundert Meter davon entfernt fotografierte ich ein deutlich einheitlicher – aber auch kunstvoller – gestaltetes Haus, das vor/unter blauem Himmel und in der intensiven früh-nachmittäglichen Sonnenbestrahlung dem Betrachter besonders „entgegen leuchtete“:

Eupen, Gospertstr.

Foto 3: Eupen, Eckhaus an der Gospertstr.; 9.09.2016