Gebremster Frühling – auch noch Ende April

Der Knick, den der Frühling 2017 um Ostern „erlitt“, setzte sich auch in den Wochen danach fort. Es war kühl, teils sogar empfindlich kalt, und nie durchgängig heiter oder sonnig. Am Himmel gab es meist apriltypische „Wolkendramatik“:

Foto 1: Abendhimmel am 22. April 2017

Mit dem Grün im Wald ging es auch nicht mehr so schnell voran wie noch Ende März, dafür war das Waldgras aber sattgrün und fiel unter dem noch schwach entwickelten Laubdach besonders gut auf:

Foto 2: Perlgras-Bestand im Wald bei Menden-Oesbern; 23. April 2017

Viele Bäume hatten aber trotz der Kälte sogar die Blütenphase schon hinter sich und waren voller Früchte, z. B. diese Ulme (wahrscheinlich eine Berg-Ulme):

Foto 3: Ulmen-Zweige voller Früchte im Ruhrtal bei Ense (Kreis Soest, NRW); 24.04.17

Wechselwittrig vom Winter zum Frühling

Wie mir WordPress gerade anzeigte, habe ich heute vor 5 Jahren mit dem Bloggen angefangen 🙂 … so lange ist das doch schon her…!?
Dennoch mache ich keinen großen Rückblick, sondern blicke nur vergleichend in die letzten Wintertage ’16/’17 und den Frühlingsbeginn ’17.

Der Februar ging mit dichten und dunklen, aber spannenden Wolken über der noch im Winterschlaf steckenden Landschaft zuende:

Foto 1: Wolken über Menden/Sauerland, Ortsteile Hembrock und Platte Heide; Ende Februar 2017

12 Tage später war an fast gleicher Stelle der Himmel nur leicht von etwas Dunst getrübt:

Foto 2: Blick auf Menden/Sauerland mit den Ortsteilen Platte Heide (links) und Hembrock (rechts); 11. März 2017

Weitere 5 Tage später – und immer noch im astronomischen/kalendarischen Winter – hatten wir einen sonnigen und frühlingshaft milden Tag mit austreibenden Weidenblüten:

Foto 3: blühende Weidenbäume bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde, am Rande des Ruhrtals, hinten: Fröndenberg; 16. März 2017

Das letzte (kalendarische) Winter-Wochenende war dann trüb, nass und kühl:

Foto 4: im Ruhrtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Dahlhausen; 19. März 2017

Das erste „echte“ Frühlings-Wochenende 2017 entsprach so ziemlich der allgemeinen (Wunsch-)Vorstellung vom Frühjahr, wie hier in Wuppertal:

Foto 4: Park „Auf der Hardt“ und Botanischer Garten Wuppertal (Niederbergisches Land/NRW), mit dem Elisenturm hinten rechts; 25. März 2017

Wenigwinter vom kürzesten Tag 2016 bis Neujahr 2017

Vom astronomischen (kalendarischen) Winterbeginn 2016/2017, also ab der Wintersonnenwende, über Weihnachten bis Neujahr war es – wie schon so oft in dieser Jahreszeit wenig winterlich.

Am 21. Dezember 2016, dem kürzesten Tag im Jahreslauf, war es sogar frühlingshaft sonnig:

Saurenkamp/Hengstspring

Foto 1: Waldrand des Saurenkamp in Menden/Sauerland; 21.12.16, früh nachmittags

Im Sommer hat/hätte man an dieser Stelle wegen der Belaubung und der restlichen Vegetation kaum Durchbllick …

An Weihnachten selbst war es trüb und zeitweilig auch verregnet:

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Foto 2: zweiter Weihnachtstag 2016, vormittags

In den Tagen „zwischen den Jahren“ kehrte die ruhige, sonnige, aber eben auch weiter schneelose Witterung der zweiten Adventhälfte ’16 zurück:

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Foto 3: neben dem Plattheidersiepen in Menden/Sauerland; 30.12.16, später Nachmittag

Um den Jahreswechsel herum trübte sich der Himmel zwar wieder etwas ein, aber es blieb trocken, (wetter-)ruhig und es war nur mäßig kalt:

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Foto 4: Solitärbaum (Linde) inmitten winterlicher Äcker bei Menden-Halingen; Neujahr 2017, nachmittags

***Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2017!!***

Zweierlei Abendhimmel über zweierlei Ru(h)rtälern

Frisch zurück von einer Tour zwischen dem Hohen Venn (in Ost-Belgien) und der nordwestlichen Eifel zeige ich zwei sehr unterschiedliche Bilder des Abendhimmels über zwei ebenfalls sehr unterschiedlichen Flusstälern, beide Bilder stammen aber aus derselben Jahreszeit und aus Nordrhein-Westfalen.

Das erste Foto habe ich vom grandiosen Vennbahnradweg beim Monschauer Ortsteil Kalterherberg im Rheinland aufgenommen. Es zeigt einen überwiegend zweifarbigen Wolkenhimmel (das „übliche“ Blau-Weiß) mit zudem vielen Kondensstreifen hoch über dem Tal des Flüsschens Rur (ohne ‚h‘!):

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Foto 1: Abendhimmel vom 10. 9. 2016 bei Monschau-Kalterherberg (Nord-Eifel), über dem Rurtal

Das zweite Bild stammt von meiner Rückfahrt durch die Nordsauerländer Heimat im Ruhrtal (mit ‚h‘!) zwischen Schwerte-Geisecke und Iserlohn-Hennen in Westfalen und zeigt einen farbenfroheren Himmel im Sonnenuntergang:

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Foto 2: Sonnenuntergang über der Ruhr bei Iserlohn-Hennen, Nord-Sauerland; 11.9.2016

Alte und neue Fotos – Wolken und Regen

Heute gibt es nach langer Zeit einen neuen Beitrag in meiner JaTaBu-Reihe mit einem Vergleich „alter“ und neuer Fotos. Nicht nur wegen der aktuellen Witterung habe ich das Thema Wolken und Regen ausgesucht.
Ich war dabei erstaunt, dass ich dazu gar keine (auffindbaren) Fotos aus meiner Digitalbild-Anfangszeit habe … Meine Digitalkamera-Phase begann im Juni 2003, das erste (reine) Wolkenfoto stammt aber erst aus Mai 2009:

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Foto 1: Wolkenhimmel über Menden/Sauerland, 17. Mai 2009, nachmittags

Mein neuestes Wolkenfoto ist aus der letzten Woche, d. h. kurz nach dem astronomischen Sommeranfang, vom Abend des bisher (temperatur-)heißesten Tages 2016:

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Foto 2: Abendhimmel mit abziehenden (Beinahe-)Gewitterwolken zwischen Menden/Sauerland und Fröndenberg/Ruhr (hinten); 23. Juni 2016, gegen 21:30 Uhr

Noch jünger als Foto 1 ist mein „ältestes“ Regen(tropfen)foto, nämlich aus Juli 2010:

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Foto 3: Regen auf Asphalt am 23. Juli 2010, abends

Mein jüngstes Regenbild ist kein Foto, sondern ein Mini-Video vom verregneten letzten Wochenende, 25. Juni 2016:

Viertourenvierzeiten 6: 3 x Landschaft, 1 x Stadt

Es geht weiter mit meinem jahreszeiten- und ortsvergleichenden Tourenquartett.

Wir beginnen wieder im sonnigen und milden Novemberanfang 2015, als ich nach Mittag von Neuss  nach Süden aufs Land radelte und u. a. durch diese typisch niederrheinische Wiesen-/Kleingehölzlandschaft kam:

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Foto 1: südlich von Neuss (südlicher Niederrhein/NRW); 2. November 2015

Ganz anders natürlich fällt das Bild von Mitte Januar im hochsauerländischen Lennegebirge aus, wo ich vom Aussichtsturm auf dem Schomberg beim kleinen Wintersportort Sundern-Wildwiese ins verschneite Lennetal blickte, über dem ein wilder Mix aus Wolken, Nebel und kleinen Stücken blauen Himmels lag:

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Foto 2: Blick vom Schomberg bei Wildewiese (Ortsteil von Sundern/Sauerland) nach Südwesten ins Lennetal; 17. Januar 2016

Es folgen zwei weitere Ausblicke von Türmen.
Der erste ging im launischen Ende-April-Wetter vom Fernsehturm Dortmund (Florianturm) nach Westen, d. h. Richtung Ruhrgebietszentrum, auf einige der Dortmunder Großveranstaltungsorte:

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Foto 3: vom Dortmunder Florianturm nach Westen; 28. April 2016

Westentlich ungetrübtere Sicht bei deutlich frühlingshafterem Wetter hatte ich dann Anfang Mai vom Möhnesee-Aussichtsturm Richtung Norden, d. h. über den Nordrand des Arnsberger Waldes auf die Möhnetalsperre und den Südhang des Haarstrangs, hier mit Blick auf Körbecke, den Hauptort der Gemeinde Möhnesee:

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Foto 4: vom Möhneseeturm auf den mittleren Möhnesee, mit Körbecke am Südhang des Haarstrangs; 2. Mai 2016

Vom spätsommerlichen November bis frühsommerlichen Maianfang

Weil ich mit meinen Touren- und allgemeinen Jahreszeitrückblicken seit Herbst 2015 mächtig in Rückstand geraten bin, habe ich mich entschlossen, diesmal – und vielleicht noch öfter – nicht eine oder zwei Touren oder Tage in einem Beitrag zu behandeln, sondern mehrere.

Es geht los mit dem letzten Novemberanfang, als ich am Niederrhein in Neuss war und es (beinahe) spätsommerlich sonnig und mild war. Ich kam auch an einem damals wegen Bauarbeiten in der Umgebung trockengefallenen künstlichen (aufgestauten) „Sumpfwald“ vorbei:

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Foto 1: trockengefallener „Sumpfwald“ bei Neuss; 1. November (Allerheiligen) 2015

Die fahlen Farben der Totholzes hinten und das herbstbunte Laub vorne haben für den November viel Symbolkraft …

Aus dem ungewöhnlich schönen Novemberanfang 2015 machen wir nun einen Sprung in den Hochwinter und aus den Niederungen des Niederrheins auf die Höhen des Hochsauerlandes bei Sundern-Wildewiese:

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Foto 2: von Sundern-Wildewiese (Hochsauerlandkreis) auf das Lennetal; 17. Januar 2016

Auch nicht weniger wolkig und nur unwesentlich milder war es in diesem Jahr in der letzten Aprilwoche, als ich das Gelände des ehemaligen Phoenix-Stahlwerks im Dortmunder Stadtteil Hörde besichtigte:

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Foto 3: Teile der ehem. Hochofenanlagen der Phoenix-Stahlhütte in Dortmund-Hörde, mit dem Aufgangsturm zum „Skywalk“ auf den Rohrleitungen; 28. April 2016

Schon deutlich frühsommerlich wurde es dann zu Anfang des Wonnemonats Mai, als ich meine allfrühjährliche Radtour Soest – Haarstrang – Möhnesee – Arnsberger Wald – Mittelruhr  machte, hier beim Start(nach Bahnanfahrt) in Soest:

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Foto 4: ehem. Stadtbefestigung mit dem Kattenturm in Soest (Westfalen); 2. Mai 2016