Jahresrückschau 2020-XXI: Wolkenhimmel im späten Mittsommer

Mit diesem Artikel meines Jahresrückblicks auf 2020 schaffe ich es nun immerhin schon in  die zweite Hälfte des vergangenen Jahres ..

Los geht es allerdings noch im ersten Halbjahr ’20, als mit dessen Ende die erste sonnig-trocken-heiße Phase des letzten Sommers endete. Am letzten Samstagabend des Juni zogen bereits Wolken auf, die für viel Farbe am Himmel sorgten:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 27. Juni 2020

Am nächsten Morgen (Sonntag) war es dann regnerisch mit den zugehörigen dichten und dynamischen Sommerregenwolken:

Foto 2: Blick aus dem Dachfenster in den Garten und auf die Regenwolken; Menden/Sauerland, 28.06.20

Am darauffolgenden Sonntag wurde der Abendhimmel dank der Wolken auch nie langweilig:

Foto 3: Abendhimmel über Menden/Sauerland (vorne) und Fröndenberg/Ruhr (am Horizont) am 5. Juli 2020, später Abend

Noch etwas später am selben Abend waren sogar leuchtende Nachtwolken zu sehen, welche es nur um diese Jahreszeit gibt:

Foto 4: ähnlicher Bildausschnitt wie in Foto 3, ca. 30 min später, mit leuchtenden Nachtwolken (weiß); 05.07.20

Aprilwetterostermontag

Wie schon im vorigen Beitrag angekündigt, bekommt der sehr aprilhaft abgelaufene zweite Osterfeiertag 2021 einen eigenen Artikel hier im Blog.

In völliger Abkehr von der Witterung in der Vor-Oster-/Karwoche war es am Ostermontag kalt, windig und aprilmäßig wechselhaft zwischen blauem Himmel mit Sonne und Schnee-/Graupelschauern.

Ab dem frühen Nachmittag blieb der gefallene Graupel schon etwas länger liegen:

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Foto 1: frisch gefallene Graupelkörner im Garten am Ostermontag, 5. April 2021

Am Himmel war stetige Veränderung im Gange zwischen Wolken aller Größen und Farben:

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Foto 2: Wolkenhimmel über Menden/Sauerland am 05.04. (Ostermontag) 2021

Auch Sonnenschein gab es – im Gegensatz zum ersten Feiertag – recht oft:

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Foto 3: verwilderte Stiefmütterchen (Veilchen) im Garten im spätnachmittäglichen Sonnenschein am Ostermontag, 05.04.21

Am frühen Abend gab es dann heftige Schneeschauer mit ebensolchen Windböen (hier im Kurzvideo):

Es wurde danach regelrecht spätwinterlich:

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Foto 4: Schneeschauer im Garten am Ostermontag, 5. April 2021

Das veränderte auch die Szenerie und die Temperaturen am Boden:

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Foto 5: Schnee auf Stiefmütterchen aus Foto 3; am frühen Ostermontagabend (05.04.) 2021

Kar-Ostern 2021

Die hohen (Doppel-)Feiertage sind für mich ja immer Anlass, einen laufenden Jahresrückblick o. ä. zu unterbrechen, so auch dieses Mal wieder zu Ostern. Dass es abermals unter Lockdownbedingungen sein würde, hätte ich zu Ostern 2020 allerdings noch nicht gedacht ..

Das erste Foto entstand am Karfreitag und symbolisiert ihn auch ein wenig:

Foto 1: Bildstock an einem Bauernhof im Mendener Ortsteil Barge; nordöstlichste Ecke des Märkischen Kreises, NRW; Karfreitag, 2. April 2021

Am (Kar-/Oster-)Samstag machte ich nur ein Foto, als ich von draußen einen Vogel singen hörte und aus dem Fenster den Sänger im Feldahorn entdeckte:

Foto 2: (Blut-)Hänfling, Männchen, im Feldahorn; Ostersamstag, 3. April 2021

Am Ostersonntag war das Wetter recht langweilig und grau: kaum Sonne, kein Niederschlag, wenig Wind, kühl, aber (noch) nicht unangenehm kalt. Bunt war daher vor allem die Osterdeko:

Foto 3: Osterdeko unter grauem Mittagshimmel auf der Terrasse am Ostersonntag, 4.4.2021

Die Natur steuerte am Himmel zwar wenig Farbe bei, dafür aber am Boden durch Frühjahrsblüher:

Foto 4: blühende Schlehen (weiß) und Mahonien (darunter, gelb) im Garten am Ostersonntag ’21

Erst am späten Nachmittag drangen einige Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke vom Himmel zur Erde und erinnerten auch symbolisch an Ostern:

Foto 5: Himmel über dem Gaxberg bei Menden/Sauerland, Ostersonntagnachmittag, 04.04.2021

Zum Abend kam noch etwas mehr Sonne durch und ließ das Forsythiengelb zumindest ein wenig leuchten:

Foto 6: Forsythie (Goldglöckchen) und – davor – Mahonien im Garten am Ostersonntagabend, 4. April 2021

In der Nacht wurde es sogar zunächst sternenklar.

Der zweite Osterfeiertag fiel dann gänzlich anders aus, nämlich „aprilgerecht“ äußerst abwechslungsreich … Aber das wird ein anderer Beitrag …

***Allen noch frohe Ostern und einen schönen Ausklang des Ostermontags!***

Jahresrückschau 2020-XVIII: gedämpfter Spätfrühsommer Mitte Juni

Während aktuell einige Tage mit rekordverdächtig frühsommerlicher Witterung Ende März ’21 hinter uns liegen, fielen die letzten Tage des späten Frühsommers im vergangenen Jahr am Himmel und temperaturmäßig eher gedämpft aus:

Foto 1: wolkiger Abendhimmel über Menden/Sauerland am Samstag, 13. Juni 2020

Der Sonntag des letzten Wochenendes im kalendarischen Frühling 2020 brachte noch mehr Wolken und gelegentlichen Regen mit sich. Die feuchtkühle Witterung konnte aber dennoch nicht die Spuren der Hitzedürren der Vorjahre übersehen lassen oder vergessen machen:

Foto 2: Blick über frisch abgeholzten Fichtenwald und weitere abgestorbene Fichten beim Ortsteil Becke der Stadt Hemer, Märkischer Kreis, NRW, Nordsauerland; 14. Juni 2020

Zur gleichen Zeit war die Corona-Pandemie – vermeintlich – im Rückgang begriffen. Die  – damals noch überwiegend aus „normalen“ Textilien bestehenden – Masken waren zwar alltäglich geworden, aber nicht mehr so oft genutzt (und vorgeschrieben) wie noch im Mai … oder wie erneut seit dem letzten Herbst ..

Foto 3: Stoffmasken (Mund-Nasen-Schutz Corona) zum Trocknen im Keller (wegen Regens nicht draußen); 14.06.20

 

Jahresrückschau 2020-XVII: gemixter Junibeginn

Der frühsommerlich-sonnige Start in den Juni des vergangenen Jahres setzte sich nach dem ersten Tag (Pfingstmontag) in den darauf folgenden Tagen (Wochen) nicht fort. Es war oft stark bewölkt und windig:

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Foto 1: Kornblumen am Feldrand im Wind; Halinger Heide bei Menden/Sauerland am 06. Juni 2020

 

Ab und zu kam an jenem Samstag dennoch die Sonne raus – dann gab es intensive Licht- und Farbkontraste über der Landschaft:

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Foto 2: Blick von Nordwest auf die Waldemei mit dem Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland; 6. Juni 2020

 

Eine Feiertagsradtour 5 Tage  später (Fronleichnam) blieb auch ganz ohne Sonne(nbrand), zeigte mir aber eine lokale Aktion zum Schutz der Bienen:

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Foto 3: Feld beim Iserlohner Ortsteil Rheinen, mit Transparent für eine örtliche Bienen-/Insektenschutzinitiative; Nord-Sauerland, NRW; 11. Juni 2020

Jahresrückschau 2020-XVI: sonnige Pfingsten

Das letztjährige Pfingstfest lag genau am Übergang vom Mai in den Juni und damit vom meteorologischen Frühling zum Sommer. In meiner Heimatstadt Menden fiel pandemiebedingt erstmals seit dem II. Weltkrieg die große Pfingstkirmes aus (s. den Beitrag in meinem anderen Blog).

Das und das heitere Wetter ließen dann viel Gelegenheit für Ausflüge in die Natur:

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Foto 1: auf Radtour bei Menden-Bösperde mit Blick auf Fröndenberg/Ruhr; 31. Mai (Pfingstsonntag) 2020

Der zweite Feiertag war bis zum Nachmittag noch sonniger. Es war aber nicht zu trocken, die Wälder waren sattgrün und die Bäche führten noch genügend Wasser:

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Foto 2: am Bieberbach zwischen Menden-Lürbke und Arnsberg-Holzen, Nord-Sauerland/NRW; 01. Juni (Pfingstmontag) 2020

Abseits der Bäche und feuchten Senken  waren aber vielfach die Folgen der heißen und trockenen Sommer der Vorjahre zu sehen:

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Foto 3: Lichtung eines abgestorbenen bzw. gerodeten Fichtenwaldes, mit jungen Rotbuchen am Wegesrand und jungem Farn; im Lüerwald zwischen Menden-Oesbern und Arnsberg-Holzen, Grenze Märkischer Kreis/Hochsauerlandkreis; 01.06.20

Am Abend endeten die Pfingstfeiertage ’20 mit aufziehenden Wolken und  rot-blauem Farbenspiel:

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Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland am Pfingstmontag, 01.06.2020

Jahresrückschau 2020-XV: durchwachsenes viertes Mai-Wochenend

Das vierte (d. h. vorletzte) Wochenende im letzten Mai (2020) erwies sich als kühl und leicht wechselhaft, was schon das Wolkenbild  mit Grau, Weiß, Blau und Schwarz widerspiegelte:

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Foto 1: Wolkenhimmel über Menden/Sauerland am Abend des 23. Mai 2020

 

Die Pflanzenwelt entwickelte sich trotzdem – oder deswegen – weiterhin gut, ob in der Landschaft oder im Garten:

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Foto 2: Clematis, Stiefmütterchen, Hainbuche u. a. im Garten am 24.05.20, früher Nachmittag

Später an jenem Sonntag gab es noch Regen, der auch vom Dach eine Fracht aus frühlingstypischen Pflanzenteilen spülte:

Video 1: Regentonne im Garten am 24.05.2020, abends

Jahresrückschau 2020-XIV: durch den Vollfrühling Mitte Mai

Ich will jetzt mal etwas flotter vorankommen mit dem Rückblick aufs letzte Jahr, deshalb folgt schon nach einem Tag der nächste Beitrag 🙂

Die Eisheiligen 2020 brachten nicht nur Abkühlung, sondern auch zeitweise viel Wind, was sich auch buchstäblich auf dem Rasen niederschlug:

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Foto 1: abgewehte Blüten (gelblich), Flügelfrüchte und ein Blatt vom Feldahorn auf dem Rasen neben Fadenklee (auch mit gelben Blüten); 11. Mai 2020

 

Keine Woche später war es schon erheblich milder und fast windstill. Überall war frisches Baum- und Wiesengrün zu sehen:

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Foto 2: am Ostrand des Balver Waldes beim Balver Ortsteil Garbeck, nördliches Sauerland; 17. Mai 2020

 

Die Vogelwelt im Garten war von den Sommergästen und Brutvögeln geprägt, schon viele Wochen nicht mehr von Wintergästen an den Vogelfutterplätzen:

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Foto 3: Klappergrasmücke im Garten; stark gezoomt durch die Fensterscheibe fotografiert; 19. Mai 2020

 

Viele Tage Mitte Mai fielen schon fast frühsommerlich aus mit viel Sonne und wenigen Wolken:

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Foto 4: Felder am Nordhang des Gaxbergs bei Menden/Sauerland; hinten das Ruhrtal mit dem Haarstrang dahinter; 21. Mai 2020

 

Im letzten Mai wucherte es nicht nur draußen in der Natur, sondern auch auf vielen Köpfen pandemiebedingt das Haar. Am Abend vor meinem ersten Friseurbesuch nach einem Vierteljahr (d. h. so lang wie eine Jahreszeit dauert ..)  machte ich daher ein Erinnerungsfoto von meiner längsten „Matte“ seit ca. 30 Jahren – und vom ebenfalls lockdowntypisch wenig rasierten Bart – ab:

Foto 5: „Spät-Lockdown-Lotterlook“ am letzten Abend vorm ersten Haareschneiden seit Mitte Februar; Spiegelfoto; 22. Mai 2020

Jahresrückschau 2020-XIII: wechselhaft in den Mai

Der letzte Mai begann – wie in vielen anderen Jahren auch – feucht und kühl, was die Pflanzenwelt aber eher beflügelte als hemmte:

Foto 1: blühender Weißdorn und fruchtender Ahorn (oben links) in einem Feldgehölz beim Mendener Ortsteil Hembrock am Maifeiertag 2020

Tags darauf gab es einen ersten Eindruck der „Eisheiligen“ mit Graupelschauern:

Graupelschauer in Menden/Sauerland am 2. Mai 2020

Im Gegensatz zum Feiertag am Freitag fiel der erste Maisonntag dann etwas freundlicher („wonnemonatiger“) aus:

Foto 2: Auf dem Küchenberg bei Fröndenberg/Ruhr mit Blick auf Menden/Sauerland (hinten rechts); 3. Mai 2020

Jahresrückschau 2020-VIII: zaghafter Frühlingseinzug in der Höhe Mitte März

Aktuell, vor Mitternacht zum Monatswechsel Januar/Februar 2021, haben wir hier im Nordsauerland gefährlichen Eisregen. So glatt wie vorhin habe ich Haustreppe und Straße schon lange nicht mehr erlebt ..

Keinerlei Probleme mit Eis gab es Mitte März ’20, worum es in diesem 8. Kapitel meines Rückblicks auf das letzte Jahr geht.

Etwas später als im heimischen Garten (s. Rückschau 2020-VII) kam der Frühling wenige km entfernt, aber ca. 150m höher an. Wiesen und Äcker ergrünten sichtlich, die Laubbäume noch nicht:

Foto 1: Blick vom Nordhang des Ebbergs auf den Mendener Ortsteil Asbeck, mit abgeholztem Fichtenwald im Vordergrund; 15. März 2020

An den jüngeren Bäumen hielt sich vielfach noch das Vorjahres(herbst)laub:

Foto 2: Eiche vor Fichtenwald auf dem Ebberg bei Menden-Asbeck; 15.01.2020

Kahle Zweige bestimmten noch die Szenerie, sowohl die „Originale“ als auch deren Schatten:

Foto 3: alte Solitär-Eiche, am Stamm umringt von Stechpalmen, vor Buchenwald; südlich von Asbeck, Stadt Menden, nördlicher Märkischer Kreis; 15.03.2020

Alle obigen Fotos stammen übrigens vom ersten Sonntag des ersten Corona-Lockdowns ..
Zwei Tage später dachte ich mir beim Anblick des Abendrothimmels, ob das bedrohliche oder hoffnungsvolle Farben seien .. Der Frühling jedenfalls hatte sich Mitte März 2020 durchgesetzt ..

Foto 4: Abendhimmel bei Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 17. März 2020