Wechselspiele am und vom Anfang-Juni-Himmel

Mein Frühlings-Report 2017 geht  immer weiter seinem (sommerlichen) Ende entgegen …

Der Pfingstmontag war im Gegensatz zum ersten Feiertag überwiegend sonnig, trocken und warm mit meist viel Blau am Himmel über grüner Landschaft:

Foto 1: im Rüthersbachtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde; ganz hinten: Fröndenberg/Ruhr; Pfingstmontag 2017

Es waren nur wenige „harmlose“ Wolken unterwegs wie diese Federwolken (Cirrus-Wolken):

Foto 2: Federwolken über Menden/Sauerland; Pfingstmontag 2017

Einen Tag später war das Wetter schon wieder wechselhaft und am frühen Nachmittag deutete sich durch dunkle Wolken schon an, dass es nicht trocken bleiben würde:

Foto 3: von Nordwesten ankommende Wolkenfront über Menden/Sauerland; 6. Juni 2017

Der Regenschauer setzte dann auch kurze Zeit später ein – und die Vogeltränke im Garten füllte sich „von selbst“:

 

 

Nicht nur nass, sondern auch windig wurde es während des Schauers:

 

Zum Ende der Nach-Pfingst-Woche war es tagsüber trocken und heiter, abends war der Wechsel unserer beiden großen (besser: nahen) Himmelskörper besonders schön zu sehen, nämlich der Sonnenuntergang ….

Foto 4: Sonnenuntergang über dem nordöstlichen Ruhrgebiet und westlichen Hellweg; gesehen vom Haarstrang bei Wickede/Ruhr; 10.06.17

… und ca. 1 Stunde später der (fast Voll-)Mondaufgang:

Foto 5: Mondaufgang über Menden/Sauerland; 10.06.17

Vollfrühling in Wald und Feld, am Boden und am Himmel

Schon längst im Sommer angekommen setze ich meine Frühjahrsberichte 2017 fort. Der Mai war hier im Nordsauerland zu trocken. Nach dem stark unterkühlten April war das ein weiterer Grund für das vergleichsweise späte und verhaltene Pflanzenwachstum in diesem Jahr. Auch im Wald waren Bäume, Sträucher und Unterwuchs weiter zurück als sonst, aber grün wurde es dennoch irgendwann:

Foto 1: frühlingsgrüner Buchenwald mit Stechpalmen (Ilex) im Unterwuchs; im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland; 10. Mai 2017

Für lichtbedürftige Stauden und Kräuter des Waldes ist die Blütenphase in dieser Jahreszeit meist schon abgelaufen. Etwas spätere Blütezeiten können sich Blumen der Waldlichtungen leisten, wie z. B. viele einheimische Orchideen:

Foto 2: Stattliches (auch: Männliches) Knabenkraut (orchis mascula) auf einer Waldlichtung bei Menden, Ortsteil Oesbern; 18. Mai 2017

Der Mai ist der letzte volle Kalendermonat im Jahr mit längeren Tagen als Nächten, in dem sich die Tageslänge durchgängig ausdehnt. (Der Juni ist zwar unterm Strich der hellste Monat, ab der Sommersonnenwende zum Monatsende geht es aber schon wieder abwärts …).
Das beschert uns im Vollfrühling von Tag zu Tag längere und – bei entsprechendem Wetter – sonnigere Abende. So einen hatte ich bei einem spätabendlichen Ausflug auf den Haarstrang mit schönem Ausblick über verblühende Rapsfelder nach Süden auf den Nordrand des heimischen Sauerlandes:

Foto 3: Blick vom Haarstrang bei Fröndenberg über die Kirche des Ortsteils Dellwig aufs nördliche Sauerland zwischen Menden und Iserlohn; 20. Mai 2017

Der Haarstrang markiert im mittleren und westlichen Westfalen die Grenze zwischen den Großlandschaften Norddeutsches Tiefland (Westfälische Bucht) und dem Mittelgebirge (Rheinisches Schiefergebirge). Der Höhenzug selbst ist aber auch eine eigene (Kleinst-)Landschaft  mit  kleinräumiger Gliederung, wie hier zwischen Fröndenberg und Unna:

Foto 4: auf dem Haarstrang zwischen Fröndenberg-Dellwig und Unna-Billmerich; 20. Mai 2017

Ein wenig passend zum letzten Bild zeige ich nun noch einen farbenfrohen Mai-Abendrothimmel mit Hochspannungsleitungen davor, aufgenommen aus dem Nord-Sauerland mit Blick von zuhause nach Nordwesten (d. h. zum Haarstrang – der aber selbst nicht zu sehen ist – und zwar ziemlich genau in Richtung der Ecke von Foto 4):

Foto 5: Abendhimmel am 23. Mai 2017 über Menden/Sauerland

 

Wolken und Landschaft – mal November, mal Mai

Während der frisch begonnene Sommer 2017 sich gerade anschickt, für eine Weile auf Abkühlung und Regen umzuschalten, setze ich meine kleine Serie über den (Gegenjahreszeiten-)Vergleich Anfang November ’16 / Anfang Mai ’17 fort. Diesmal fange ich chronologisch korrekt mit dem Herbst an:

Foto 1: im Ruhrtal zwischen Fröndenberg (links) und Menden-Bösperde; 2. November 2017

Die Wiese im Vordergrund war noch sattgrün, die Bäume im Hintergrund waren schon herbstbunt. Das Himmels-/Wolkenbild aus Blau, Weiß und verschiedenen Graustufen könnte aber so oder ähnlich in jeder Jahreszeit auftreten.

Bei meiner Radtour am ersten Mai-Wochenende war  die Pflanzenwelt natürlich frühlingsgemäß auf dem Vormarsch und nicht auf herbstlichem Rückzug. Außerdem war der Himmel mit  helleren,“luftigeren“ Wolken bedeckt:

Foto 2: Ausblick ins Nord-Sauerland bei Iserlohn (nahe Ortsteil Refflingsen); 6. Mai 2017

Im weiteren Verlauf lösten sich die wenigen Wolken noch weiter auf und mehr Himmelblau kam über der maifrischen Landschaft zum Vorschein:

Foto 3: Blick über Iserlohn-Refflingsen nach Osten Richtung Menden (hinten rechts); 6. Mai 2017

Gebremster Frühling – auch noch Ende April

Der Knick, den der Frühling 2017 um Ostern „erlitt“, setzte sich auch in den Wochen danach fort. Es war kühl, teils sogar empfindlich kalt, und nie durchgängig heiter oder sonnig. Am Himmel gab es meist apriltypische „Wolkendramatik“:

Foto 1: Abendhimmel am 22. April 2017

Mit dem Grün im Wald ging es auch nicht mehr so schnell voran wie noch Ende März, dafür war das Waldgras aber sattgrün und fiel unter dem noch schwach entwickelten Laubdach besonders gut auf:

Foto 2: Perlgras-Bestand im Wald bei Menden-Oesbern; 23. April 2017

Viele Bäume hatten aber trotz der Kälte sogar die Blütenphase schon hinter sich und waren voller Früchte, z. B. diese Ulme (wahrscheinlich eine Berg-Ulme):

Foto 3: Ulmen-Zweige voller Früchte im Ruhrtal bei Ense (Kreis Soest, NRW); 24.04.17

Wechselwittrig vom Winter zum Frühling

Wie mir WordPress gerade anzeigte, habe ich heute vor 5 Jahren mit dem Bloggen angefangen 🙂 … so lange ist das doch schon her…!?
Dennoch mache ich keinen großen Rückblick, sondern blicke nur vergleichend in die letzten Wintertage ’16/’17 und den Frühlingsbeginn ’17.

Der Februar ging mit dichten und dunklen, aber spannenden Wolken über der noch im Winterschlaf steckenden Landschaft zuende:

Foto 1: Wolken über Menden/Sauerland, Ortsteile Hembrock und Platte Heide; Ende Februar 2017

12 Tage später war an fast gleicher Stelle der Himmel nur leicht von etwas Dunst getrübt:

Foto 2: Blick auf Menden/Sauerland mit den Ortsteilen Platte Heide (links) und Hembrock (rechts); 11. März 2017

Weitere 5 Tage später – und immer noch im astronomischen/kalendarischen Winter – hatten wir einen sonnigen und frühlingshaft milden Tag mit austreibenden Weidenblüten:

Foto 3: blühende Weidenbäume bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde, am Rande des Ruhrtals, hinten: Fröndenberg; 16. März 2017

Das letzte (kalendarische) Winter-Wochenende war dann trüb, nass und kühl:

Foto 4: im Ruhrtal bei Menden/Sauerland, Ortsteil Dahlhausen; 19. März 2017

Das erste „echte“ Frühlings-Wochenende 2017 entsprach so ziemlich der allgemeinen (Wunsch-)Vorstellung vom Frühjahr, wie hier in Wuppertal:

Foto 4: Park „Auf der Hardt“ und Botanischer Garten Wuppertal (Niederbergisches Land/NRW), mit dem Elisenturm hinten rechts; 25. März 2017

Wenigwinter vom kürzesten Tag 2016 bis Neujahr 2017

Vom astronomischen (kalendarischen) Winterbeginn 2016/2017, also ab der Wintersonnenwende, über Weihnachten bis Neujahr war es – wie schon so oft in dieser Jahreszeit wenig winterlich.

Am 21. Dezember 2016, dem kürzesten Tag im Jahreslauf, war es sogar frühlingshaft sonnig:

Saurenkamp/Hengstspring

Foto 1: Waldrand des Saurenkamp in Menden/Sauerland; 21.12.16, früh nachmittags

Im Sommer hat/hätte man an dieser Stelle wegen der Belaubung und der restlichen Vegetation kaum Durchbllick …

An Weihnachten selbst war es trüb und zeitweilig auch verregnet:

p1040807_v1

Foto 2: zweiter Weihnachtstag 2016, vormittags

In den Tagen „zwischen den Jahren“ kehrte die ruhige, sonnige, aber eben auch weiter schneelose Witterung der zweiten Adventhälfte ’16 zurück:

p1040822

Foto 3: neben dem Plattheidersiepen in Menden/Sauerland; 30.12.16, später Nachmittag

Um den Jahreswechsel herum trübte sich der Himmel zwar wieder etwas ein, aber es blieb trocken, (wetter-)ruhig und es war nur mäßig kalt:

p1040828_v1

Foto 4: Solitärbaum (Linde) inmitten winterlicher Äcker bei Menden-Halingen; Neujahr 2017, nachmittags

***Ich wünsche allen ein gutes Jahr 2017!!***

Zweierlei Abendhimmel über zweierlei Ru(h)rtälern

Frisch zurück von einer Tour zwischen dem Hohen Venn (in Ost-Belgien) und der nordwestlichen Eifel zeige ich zwei sehr unterschiedliche Bilder des Abendhimmels über zwei ebenfalls sehr unterschiedlichen Flusstälern, beide Bilder stammen aber aus derselben Jahreszeit und aus Nordrhein-Westfalen.

Das erste Foto habe ich vom grandiosen Vennbahnradweg beim Monschauer Ortsteil Kalterherberg im Rheinland aufgenommen. Es zeigt einen überwiegend zweifarbigen Wolkenhimmel (das „übliche“ Blau-Weiß) mit zudem vielen Kondensstreifen hoch über dem Tal des Flüsschens Rur (ohne ‚h‘!):

img_4243

Foto 1: Abendhimmel vom 10. 9. 2016 bei Monschau-Kalterherberg (Nord-Eifel), über dem Rurtal

Das zweite Bild stammt von meiner Rückfahrt durch die Nordsauerländer Heimat im Ruhrtal (mit ‚h‘!) zwischen Schwerte-Geisecke und Iserlohn-Hennen in Westfalen und zeigt einen farbenfroheren Himmel im Sonnenuntergang:

img_4260

Foto 2: Sonnenuntergang über der Ruhr bei Iserlohn-Hennen, Nord-Sauerland; 11.9.2016