Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIV: sommertrocken und -bunt Ende Juni

Jetzt ist es doch wieder zu einer längeren Pause hier im Blog gekommen, aber es geht weiter mit dem Rückblick aufs vergangene Jahr ..

Aus der Zeit der längsten Tage im letzten Jahr beginne ich dennoch mit einem Bild vom späten Abend:

Foto 1: „Puschel“-Alleebäume (Linden) an einer Landstraße beim Mendener Ortsteil Ostsümmern; 29. Juni 2019, spät abends

Am letzten Junitag (sonntags) war es richtig heiß bei zunächst strahlender Sonne. Auffällig war der Kontrast zwischen dem – noch – satten Grün der Bäume und Sträucher einerseits und dem bräunlich vertrocknenden Gras:

Foto 2: Kläranlage Menden (im Ortsteil Bösperde), im Hintergrund Fröndenberg; 30.06.2019, mittags (s. kleine/senkrechte Baumschatten)

Später am Tag zogen rasch Wolken auf, es blieb aber trocken, also auch die Waldböden, die außerdem nach den vorangegangenen  Sturmschäden ohnehin vielfach baumlos waren:

Foto 3: Windwurf- und Kahlschlagfläche im Lahrwald bei Menden/Sauerland am Abend des 30.06.2019

Auf den kahl gewordenen Flächen gab es nun genug Licht für die Ausbreitung des Fingerhuts:

Foto 4: Blütenstand eines Roten Fingerhuts aus Foto 3;  30.06.2019

Der Musikbeitrag für diesen Beitrag (obwohl Löwenzahn = dandelion darin nicht vorkommt) ist einer meiner Lieblings-Sommersongs, nämlich „Dandelion Milk Summer“ (Löwenzahnmilchsommer) aus 1996 von der leider nie richtig erfolgreichen schottischen Band „The Secret Goldfish“. Das „hitzeflimmernde“ Video passt auch ..

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIII: in den Kalender-Sommer

Während der diesjährige Frühling sich schon fest und ziemlich frühsommerlich etabliert hat, komme ich im Rückblick auf das vergangene Jahr immerhin auch schon zum Übergang in den astronomischen (kalendarischen) Sommer.

Zum astronomischen Start dieser Jahreszeit passt ein Beitragsbeginn mit Blick gen Himmel:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 17. Juni 2019

Der nächste Blick, schon im Kalender-Sommer, geht zu Boden, wo sich schon die Trockenheit deutlich zeigte, und mit einem leider in den letzten Jahren seltener gewordenen Vogel der offenen Feldlandschaft:

Foto 2: junger Kiebitz in der Feldflur der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 21.06.2019

Auch in den sonnendurchfluteten Wäldern waren die Anzeichen der einsetzenden Dürre des letzten Sommers in Gestalt von ersten trocken gewordenen Zweigen  nicht übersehbar:

Foto 3: Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Waldemei am 23.06.2019

Dennoch hielten sich viele Halbschattenpflanzen in der Strauchschicht der Wälder gut und blühten:

Foto 4: Blütenstand einer Brombeere in der Waldemei bei Menden/Sauerland am 27.06.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XII: Bäume unter vielgestaltigen Himmeln zwischen Mai und Juni

Nach zwei aktuellen „Oster-Specials“ mache ich weiter mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Von Ende Mai 2019 habe ich kaum Fotos. Das letzte stammt vom 25.05.19 und zeigt den locker und leicht verwirbelt bewölkten Abendhimmel über dem Iserlohner Ortsteil Sümmern:

Foto 1: Abendhimmel über Sümmern (hinten links), Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25. Mai 2019

Anfang Juni war alles – schon und noch – voll ergrünt, in den Wäldern aber gab es immer noch viele Sturmfolgen zu sehen:

Foto 2: im Wald Saurenkamp bei Menden/Sauerland am 02. Juni 2019

Einige Tage später fielen abends ein paar Regentropfen und sie brachten dank Sonne auch einen Regenbogen hervor:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 8. Juni 2019

Ebenfalls einen farbenfrohen Himmel bringt mein letztes Bild für heute, nämlich wieder einen Sonnenuntergang über Bäumen:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Mendener Stadtforst Waldemei; 14. Juni 2019

Zu Himmelsfarben passt die großartige Bluesrock-Ballade „Silver, blue & gold“ der Band Bad Company von 1976 von und mit Sänger Paul Rodgers, der vorher schon bei „Free“ gesungen hatte und später die Ehre (und das Können) hatte,  für den verstorbenen Freddy Mercury mit „Queen“  zu singen ..

„Give me silver, blue and gold,
the colour of the sky I’m told,
my rainbow is overdue ..“

Badegäste in der Vogeltränke über Ostern

Gut besucht über die Ostertage war die Vogeltränke im Garten – und „dank“ Corona-Zuhausebleibens auch öfter und länger unter Beobachtung.

Außer den Dauergästen Amseln und Elstern sah ich auch einige zuletzt selten in der Tränke badende Vögel, z. B. das Rotkehlchen:

Foto 1: Rotkehlchen in Vogeltränke im Garten am 12.04. (Ostersonntag) 2020

Ein kurzes Video dazu gelang mir nur im Abgang bzw. Abflug:

Am zweiten Feiertag kam dann eine – wohl noch nicht lange aus dem Winterquartier zurückgekehrte – Mönchsgrasmücke:

Foto 3: männliche Mönchsgrasmücke an der Vogeltränke am 13.04. (Ostermontag) 2020; durch die Fensterscheibe und stark gezoomt fotografiert

Zunächst sah es so aus, als würde/wollte sie nur trinken, es wurde aber doch noch ein Bad draus:

Foto 4: Mönchsgrasmücke aus Foto 3, jetzt *in* der Tränke

Gruß zum Besonder-Ostern 2020

Zu Ostern ist in diesem Jahr wegen der Corona-Pandemiekrise vieles anders als sonst und als die meisten von uns es kennen.

Als ich heute meine Osterbilder aufnahm, klappte teilweise die Serviette unter dem Ostergebäck (Geschenk von Nachbarn) vom Wind hoch und warf auch symbolisch einen Schatten auf das Fest:

Foto 1: Ostergebäck auf Terrassentisch; Ostersonntag, 12.04.2020

Aber trotz der für viele sehr bedrückenden Einschränkungen an diesem Kirchen- und Familienfest mit sonst zahlreichen Besuchen und Frühlingsausflügen gab es Lichtblicke durch vielfältige andere Formen des Zusammenseins, Gesprächs und An-einander-Denkens:

Foto 2: Ostergebäck und -Deko, Ostersonntag 2020

Den Hasen (oder Kaninchen?) zeige ich auch noch mal mit besser zu ihm passender Speise 😉

Foto 3: „Hase“ auf dem Rasen mit blühender Feld-Hainsimse – auch „Hasenbrot“ genannt – vor sich; Ostersonntag 2020, Mittag

Als musikalische Untermalung gibt es diesmal kein Rock- oder Popstück, sondern etwas aus meinem zweiten Lieblingsbereich, dem Barock, nämlich die Bach-Kantate „Jesu bleibet meine Freude“:

Ich wünsche allen – so gut das in diesen Zeiten geht – frohe Ostern und alles Gute!

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XI: Blütensprünge Mitte Mai

Es ist lange her, dass ich zwei Blogbeiträge so kurz hintereinander geschafft habe 😉

Aber es soll mit meinem Rückblick auf das (coronafreie) letzte Jahr auch möglichst vorangehen, so wie es im letzten Mai mit den Vollfrühlingsblühern so richtig losging:

Foto 1: Gamander-Ehrenpreis (blau) und Sternmiere (weiß) an einem Waldrand bei Menden/Sauerland am 12. Mai 2019

Nicht nur in der „freien“ Natur, sondern auch auf den bestellen Feldern startete die Blütenpracht durch:

Foto 2: blühender Raps beim Mendener Ortsteil Dahlsen; 12.05.2019

Auch im Garten tat sich viel; u. a. waren die Blüten (und auch die Blätter) des Kleinen Immergrüns im letzten Jahr auffällig groß:

Foto 3: Kleines Immergrün mit lila Blüten im Garten; 15.05.2019

Mitte Mai war im vergangenen Jahr die große Trockenheit noch nicht da, sodass die Pflanzenwelt noch recht üppig war.

Auch mit Trockenheit gut zurecht gekommen wäre aber der Besenginster mit seinen gelben Blüten:

Foto 4: blühender Besenginster im Mendener Stadtforst Waldemei; 19.05.2019

Als musikalische Untermalung finde ich „Don’t stop believin'“ von der kalifornischen Band Journey vom 1981er Album „Escape“ (für mich eines der besten Alben der Rockgeschichte überhaupt!) passend, weil es wie der Frühling Optimismus ausdrückt, den wir ja auch für die Covid-Krise gebrauchen können (und ich für den weiteren Fortschritt des Jahresrückblicks ..):

 

Zu diesem Stück gibt es auch sehr gute Analysen von Musikexperten:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – X: Wolkensonnenuntergänge und Graupel Anfang Mai

Nach wieder mal längerer Unterbrechung (nicht nur, aber auch wegen Corona) soll es nun weitergehen mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr.

Mein erstes Foto aus dem letzten Mai stammt vom Abend des Maifeiertags und zeigt den ziemlich bedeckten Himmel bei untergehender Sonne, die noch einigermaßen durch den Dunst scheinen konnte:

Foto 1: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am Abend des 1. Mai 2019

In den Folgetagen wurde es deutlich kühler und feuchter. Es gab schließlich auch Graupelschauer, z. B. am Abend des 4. Mai ’19:

Wolken und gelegentliche weitere Schauer bestimmten das gesamte erste Drittel des Wonnemonats im letzten Jahr, auch hier wieder gezeigt im „Mantel“ eines Sonnenuntergangs:

Foto 2 (3): Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 08.05.2019

zwischen Krisen-Bangen und vorösterlichem Hoffen

Wieder muss/möchte ich meinen Rückblick aufs vergangene Jahr unterbrechen. Die gerade fast alles beherrschende Krise durch die Corona-Pandemie mit ihrem unwirklich wirkenden Kontrast zum sonnigen Vorfrühlingswetter bringt mich dazu.

Als ich Mitte Januar begann, aus Anlass des Todes von Neil Peart (Drummer und Texter der kanad. Rockband Rush) regelmäßig meine Beiträge musikalisch zu untermalen, hätte ich nie gedacht, dafür auch das Stück „Red Tide“ auszuwählen. Es passt aber in fast schon unheimlicher Weise zur aktuellen Situation, sowohl zur Pandemie als auch zum Klimawandel u. ä.:

„Nature has some new plague
To run in our streets […]

This is not a false alarm
This is not a test. […]

Stay out of the sun
It only burns my skin […]

The party is disrupted by an uninvited guest. […]

Now’s the time to make the time
While hope is still in sight
Let us not go gently
To the endless winter night.“

Video (Youtube) mit Text zu Rush „Red tide“

Das prophetisch anmutende Stück stammt vom 1989er Album „Presto“, dessen Cover ein wenig  auch zum bevorstehenden Ostern passt (obwohl es ums Kaninchen-Hervorzaubern geht):

Foto 1: meine CD(-Hülle) von Rush’s Album „Presto“ (1989)

Der Song bietet am Ende ja auch  Hoffnung und die Aufforderung (Flehen), sich um deren Wahrwerden zu kümmern – denn einfach so verschwindet diese Krise nicht. Wir müssen uns dafür alle an die allseits bekannten (Verhaltens-)Regeln, insbesondere körperlichen Abstand voneinander, halten!

So wie es von diesen Schwänen wenigstens schon die beiden rechts und ganz hinten vormachen, obwohl sie es  – im Gegensatz zu uns – nicht müssen:

Foto 2: Höckerschwäne in der Flur „Sassenland“ bei Menden/Sauerland-Schwitten; 22. März 2020

Dann gibt es auch Hoffnung und eine gute Chance auf ein baldiges Ende der Pandemie mit all ihren Gefahren und Beschränkungen .. und Aussicht auf einen unbeschwerten restlichen Frühling ..

Foto 3: Gänseblümchen („Marienröschen“) auf dem Rasen im Garten; 22.03.20

Bleibt gesund!

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – IX: Allewetter, Aufblühen und Ergrünen Mitte/Ende April

Der letztjährige April benahm sich recht typisch und hatte alle Sorten Wetter im Gepäck, u. a. Schneefall in der Monatsmitte (Video vom 13. April 2019):

Schon knapp 1 Woche später war es beinahe frühsommerlich-sonnig mit blauem Himmel:

Foto 1:  Bäume im Lahrwald bei Menden/Sauerland; 19.04.2019

Die Obstbäume waren wegen der Witterung auch früh dran:

Foto 2: Apfelblüten im Garten; 22. April 2019

Am Abend des übernächsten Tages zogen dunkle Wolken und Wind auf:

Foto 3: Schauerwolken über Menden/Sauerland; 24.04.2019

Zum Monatsende wurde es wieder etwas sonniger und frühlingshafter, das letzte Bild dieses Beitrags zeigt aber mit einigen Abendwolken noch einmal die Wechsel- und Launenhaftigkeit dieses Monats:

Foto 4: Abend bei Sümmerheide, Stadt Iserlohn, Märkischer Kreis; 28. April 2019

Ein wenig für die „Wetterbeweglichkeit“ des Aprils und für die Bewegung der Jahreszeiten und des Rückblicks hier im Blog steht das Rush-Stück „Time and motion“ vom 1996er Album „Test for echo“:

„Time and motion
Wind and sun and rain
Days connect like boxcars in a train […]“

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – VIII: Frühlingsdurchstarten Anfang April

So sonnig wie der letztjährige März endete begann auch der April ’19. Mit dem Rad ging es durch den Wald hinauf der Sonne entgegen:

Foto 1: am Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland; 1. April 2019

Immer mehr Blüten gab es überall, teilweise setzte auch schon Verblühen ein:

Foto 2: Mahonien im Garten am 07.04.2019

Auch die Blütenbesucher waren eifrig unterwegs:

Foto 3: Biene (?)[welche Art?] in/auf  der Mahonie aus Foto 2; 07.04.2019

Antrieb für das Frühlingserwachen waren nicht nur viel Sonne und milde Temperaturen, sondern auch genügend Feuchte in der Landschaft (was sich im weiteren Verlauf des Jahres ja noch stark ändern sollte ..):

Foto 4: Waldweg (stark beansprucht durchs Sturmholzaufräumen) in der Großen Haar bei Menden/Sauerland; 07.04.2019

Weil dieser Artikel nur insgesamt 2 Tage behandelt und weil der ausgewählte Musiktitel gut zum Jahrestageszeitenbuch passt, folgt zum Ausklang die großartige Enya mit „Book of days“: