Jahresrückschau 2020-XXX: kaum goldene Oktobermitte

Selten gab es ein Jahr mit weniger „goldenem Oktober“ als in 2020. Bilder mit buntem Herbstlaub unter strahlender Sonne habe ich erst vom Monatsende und aus dem November ..

Der Feldahorn im Garten war zur Monatsmitte noch ziemlich grün:

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Foto 1: Feldahorn im Garten am 17. Oktober 2020

Genau eine Woche später bot sich ein Bild mit schon sehr weit fortgeschrittener Herbstfärbung am Ahorn:

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Foto 2: Feldahorn im Garten am 24.10.20

Auch in den Wäldern waren noch grüne und schon gelbe Blätter vertreten:

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Foto 3: Laubwald, mit überwiegend Schwarzerlen, am Wälkesberg beim Mendener Ortsteil Halingen; 25.10.20

Jahresrückschau 2020-XXIX: in den Oktober-Frühherbst

Der Oktober des letzten Jahres begann kühl und sonnenarm. Weil es zuvor nicht zu trocken war, hatte sich die Vegetation noch recht lange gehalten. Herbstfärbung steckte noch in den Anfängen:

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Foto 1: Wegeböschung mit Brombeere, Greiskraut (gelb), und Wilde Möhre (rechts) auf den Papenbuschhügel in Menden/Sauerland; 3. Oktober 2020

 

Die Sonne kam meist nur kurz zwischen den Wolken hindurch – und schien dann u. a. auf Felder mit blühendem Acker-Senf:

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Foto 2: Feld mit Acker-Senf zwischen Ardey und Frömern, Stadt Fröndenberg, Kreis Unna, NRW; 4. Oktober 2020

 

Die Äcker waren kahl, die Wiesen, Wegeränder und Bäume waren bis zur Monatsmitte noch vielfach grün, einzelne Bäume hatten aber auch schon viele Blätter abgeworfen (im Bild ganz rechts):

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Foto 3: Feldgehölz bei Ostsümmern, Stadt Menden/Sauerland, NRW; 13. Oktober 2020


			

Jahresrückschau 2020-XXVIII: durch den September-Spätsommer

Der September des letzten Jahres bot einen echten Spätsommer mit einem guten Mix aus Wärme und Kühle, Sonne, Wolken und Regen.

Die dennoch  weiter sichtbaren Folgen von Dürre hatten ihren Ursprung eher in den Vorjahren und im trockenen Frühjahr:

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Foto 1: abgestorbener, teils gefällter Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Rothenberg; im Vordergrund am Wegesrand u. a. Drüsiges Springkraut, Reitgras und Honiggras; Menden/Sauerland, NRW; 6. September 2020

Zur Monatsmitte setzte allmählich in und an den Wäldern vom Boden bis in die Baumkronen die Herbstverfärbung ein:

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Foto 2: junger, teils naturverjüngter, Wald im Mendener Stadtforst Waldemei; vorne eine Staudenflur mit Ampfer, Wasserdost u. a.; 18.09.2020

An den echten Vollsonne-Tagen des letzten Spätsommers gab es stimmungsvolle Spätnachmittagssonne über der Landschaft, beim Fotografieren in der richtigen Richtung inklusive langen eigenen Schattens:

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Foto 3: Blick über die Landschaft zwischen Oelinghausen, Herdringen und Holzen; Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 20. September 2020

Mai-Gartenvogel-Zählung 2021

Für die heute beendete diesjährige Vogelzählaktion „Stunde der Gartenvögel“ des NABU unterbreche ich einmal mehr meinen – immer noch – laufenden Rückblick auf das letzte Jahr.

Am heutigen Sonntagnachmittag beobachtete ich und zählte die hier im Garten aktiven oder über ihn geflogenen Vögel.

Wie so oft bei diesen „offiziellen“ Vogelzählungen tauchten längst nicht so viele Arten und Individuen auf, wie es die Wochen davor vermuten, erwarten und hoffen ließen. Ob es am kühlen (verspäteten) Eisheiligen-Wetter lag, an schlechteren Beobachtungsmöglichkeiten wegen der schon recht weit fortgeschrittenen Belaubung oder einfach nur der „Vorführ-Effekt“ dieser Aktionstage, kann ich nicht sagen.

Einigermaßen gut auf Fotos bekommen habe ich leider nur ganze zwei gefiederte Besucher:

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Foto 1: Kohlmeise in der Vogeltränke am 16. Mai 2021

 

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Foto 2: Mönchsgrasmücke, Weibchen; im Feldahorn am 16.05.21

Hier meine Zahlen (in der Reihenfolge der Sichtung des jeweils ersten Vogels einer Art):

Amsel: 2

Heckenbraunelle: 1

Kohlmeise: 2

Rotkehlchen: 1

Elster: 1

Ringeltaube: 1

Buchfink: 1

Mönchsgrasmücke: 2

Mauersegler: 3 (nur im Überflug)

Tags zuvor hatte ich – ohne systematische Beobachtung/Zählung – auch noch Blaumeisen, ein Paar Schwanzmeisen und sowohl Heckenbraunellen als auch Rotkehlchen jeweils als Paar gesehen.

Jahresrückschau 2020-XXVII: in den Spätsommer Ende August / Anfang September

In den zweiten Teil meines letztjährigen Jahresurlaubs fiel der Monatswechsel August/September, der spätestens auch den Übergang in den Spätsommer markiert.

Es blieb leicht durchwachsen und nur mäßig warm. Die Spätsommerstauden im Wald gediehen dank der nicht so großen Trockenheit recht üppig:

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Foto 1: Holzstapel am Waldwegrand, dazwischen wachsen Kletten, Drüsiges Springkraut, Wasserdost und Goldrute; Lüerwald zwischen Menden/Sauerland und Arnsberg, Ortsteil Voßwinkel; 29. August 2020

 

Typische Spätsommervegetation gab es natürlich auch außerhalb des Waldes, z. B. an Wiesen und Weiden:

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Foto 2: Schafweide an der Edelburg bei Hemer, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 30.08.20, abends

 

Nicht alle Wildblumen blühten noch, viele trugen schon länger ihre Fruchtstände, während die meisten Bäume noch in vollem Blattgrün standen:

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Foto 3: Blick auf den Gaskugelbehälter im Wuppertaler Stadtteil Vohwinkel, Niederbergisches Land, Rheinland, NRW; 1. September 2020

 

Der Gesamteindruck der ersten Septembertage war – “ jahreszeitengerecht“ – doch sommerlich, auch auf meinem letzten Tagesausflug, nämlich ins Münsterland:

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Foto 4: Pferdeweide am Rande eines Laubwaldes bei Telgte, östliches Münsterland, nördliches Westfalen, NRW; 02.09.2020

 

Jahresrückschau 2020-XXVI: Sonne-Regen-Wind-Wechsel Mitte-Ende August

Am vorletzten Wochenende des letztjährigen Augusts begann mein erster Jahresurlaub ohne mehrtägiges Verreisen seit vielen Jahren – coronabedingt.

Die Witterung dieser eigentlich noch zum (Ende des) Hochsommer(s ) gehörenden Jahreszeit war deutlich kühler und feuchter als in vielen der Vorjahre. Die Vegetation war jedoch recht üppig – anders als in 2018 und 2019:

Auf den Tagesausflügen in die Umgebung während der folgenden Tagen gab es sehr wechselhaftes Wetter, zum Glück auch immer wieder mit größeren Wolkenlücken:

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Foto 2: Landschaft zwischen Breckerfeld (Ennepe-Ruhr-Kreis) und Hagen/Westfalen, nordwestliches Sauerland, NRW; 24.08.2020

An immer mehr Stellen waren die Folgen der letzten trockenen Sommer im Wald zu sehen:

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Foto 3: gerodeter Fichtenbestand vor Buchenwald, dazwischen eine umgebogene Birke; am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 25.08.20

Nach einem Sturm- und Regentag ohne Ausflug sah ich auf einer kombinierten Bahn-Rad-Tour im östlichen Rothaargebirge, im hessischen „Zipfel“ des Hochsauerlandes, die Folgen des windigen Vortages:

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Foto 4: Windbruch eines Weidenbaums bei Willingen/Upland im östlichen Rothaargebirge, Kreis Waldeck-Frankenberg, Hessen; 27.08.2020

Tags drauf gab’s dann wieder viele Regenschauer:

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Foto 5: Regenschauer über Menden/Sauerland am 28. August 2020

Jahresrückschau 2020-XXV: wasserdampfende Augustmitte

Die Mitte des vergangenen zweiten Hochsommermonats, also August 2020, wurde es etwas kühler, wolkiger und feuchter. Es wurde dadurch diesig über der Landschaft:

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Foto 1: Feldflur beim Mendener Ortsteil Hembrock am 15. August 2020, abends

Die abgeernteten Felder deuteten zunehmend den Übergang vom Hoch- zum Spätsommer an.

Die hohe Luftfeuchte bei immer noch sommerlichen Temperaturen brachte viel „Dampf“ in den Wolkenhimmel:

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Foto 2: Wolkenhimmel über Menden/Sauerland am 16.08.20

 

Nun ist Wasserdampf aber eigentlich ein unsichtbares Gas und tatsächlich bestehen (sichtbare) Wolken aus schwebenden Wassertröpfchen. Diese wiederum erzeugen gerade am Abendhimmel immer wieder farbenfrohe Anblicke:

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Foto 3: Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 20. August 2020

Jahresrückschau 2020-XXIV: Hochsommer light Anfang August

Im Rückblick auf das vergangene Jahr kommen wir nun in den zweiten Hochsommermonat August. Dessen Beginn fiel allerdings nicht so sonnig, heiß und trocken aus wie in vielen der Vorjahre:

Foto 1: wellenförmige Wolken über Menden/Sauerland am Abend des 3. August 2020

Aber es gab dennoch auch Tage mit blauem Hochsommerhimmel, hier über fast reifen Äpfeln am Baum:

Foto 2: Apfelbaum im Garten am 08.08.2020

Der 8. August war hier im Nordsauerland mit einer Höchsttemperatur von 34 °C der heißeste Tag des letzten Jahres.

Abgeerntete „Stoppel“-Felder zeigten etwas später  schon, dass es ganz allmählich Richtung Herbst ging:

Foto 3: Felder zwischen Hembrock (links) und Gaxberg bei Menden/Sauerland am 12.08.2020, in der Abenddämmerung

Aprilkaltwoche 2021-III: die Schneesrestplätze

Während es in der Nacht zu heute (2. auf 3. Mai ’21) hier im Nordsauerland erneut Frost gegeben hat – und für morgen ein Sturmtag angekündigt ist – blicke ich zurück auf das Ende der bemerkenswerten April-Kältewelle dieses Jahres.

Am Donnerstag nach Ostern habe ich vor allem mal beobachtet, wo im Garten sich am längsten der Schnee bzw. Graupel hielt. Es war erwartungsgemäß die schattigste Ecke:

Foto 1: Schnee-/Graupelreste im Garten (mit dem schon knospenden Apfelbaum) am 08. April 2021 gegen 10:00 Uhr

Die „Schnee-Ecke“ ist weder die höchste Stelle des Gartens noch liegt sie auf der leicht nach Norden geneigten Hangseite. Deshalb kann es nur am von morgens bis spät nachmittags geringen Sonneneinfall liegen, dass hier die Eiskristalle zuletzt schmolzen:

Foto 2: letzter Fleck mit Schnee-/Graupelresten auf dem Rasen, in einer kleinen Bodenvertiefung (aus dem rechten Bereich von Foto 1); 08.04.21, früher Nachmittag

Aber der allerletzte April-Schnee im Garten hielt sich nicht auf dem Boden, sondern auf dem Komposthaufen. Offensichtlich gab es darin (noch) keine oder wenig Wärmeentwicklung durch  die „arbeitenden Zersetzer“ – und außerdem wohl noch weniger Sonnenstrahlen als am Boden:

Foto 3: der allerletzte Schnee/Graupel im Garten, auf dem Komposthaufen; 08.04.21, späterer Nachmittag

Jahresrückschau 2020-XXIII: Wolkenansichten Ende Juli

Wie schon für den Juni ’20 kommt nun ein weiterer Rückblicksbeitrag auf das vergangene Jahr mit „Wolkengucken“.

Ende Juli 2021 gab es mehr Wolken als blauen Himmel, was die Sonnenuntergänge farbenfroh machte:

Foto 1: Abendhimmel mit Sonnenuntergang über Menden/Sauerland am 22. Juli 2020

Tagsüber brodelten  am Himmel  oft „zersauste“ Quellwolken auf:

Foto 2: Quellwolken über Menden/Sauerland am 26.07.21, mittags

Einen Tag später sah ich zum letzten Mal im letzten Jahr Mauersegler, die kurz danach schon in ihr Winterquartier zogen [hier im Kurzvideo]:

Auch ohne fliegende Mauersegler war an jenem Abend viel los mit einem bewegten Wolkenhimmel:

Foto 3: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 27. Juli 2021