Jahresrückblick II/2017 und etwas Nach-Ostern 2018

Während es am diesjährigen Nach-Ostern-Wochenende einen furiosen vorgezogenen Frühsommerstart gab, blicke ich zunächst zurück zum Herbstanfang des letzten Jahres. Die letzte Septemberwoche ’17 begann wechselhaft, an einem Abend gab es einen regelrechten Wolkenbruch:

Foto 1: abendlicher Regenschauer am 26. September 2017

Noch besser sieht man das im Video:

 

Ganz anders dagegen war das Wetter am gestrigen Samstag: sonnig und frühsommerlich warm …

Foto 2: Blick von der Großen Haar zur Kleinen Haar bei Menden/Sauerland; 7. April 2018, früh abends

In obiger Gegenlichtaufnahme kommt zwar die recht intensive Sonnenstrahlung zur Geltung, nicht aber der blaue Himmel. Aus dem Wald heraus und „mit der Sonne“ wird das schon deutlicher, zumal der Himmel noch längst nicht von einem geschlossenen Laubdach verdeckt ist:

Foto 3: im Wald auf der „Große Haar“ bei Menden/Sauerland; 07.04.2018

Vögel am Futterplatz und im „Eistrank“-Baum

Wegen der doch zurzeit sehr ausgeprägten Winterwitterung gibt es erneut zwischen meinen Rückblicken auf den letzten Spätsommer einen aktuellen Beitrag, diesmal wieder zu den Vogelbesuchen im Garten.

Neben den Ringeltauben als Stammgästen kam gestern auch mal ein Eichelhäher am Futterplatz vorbei:

Foto 1: Eichelhäher (links) und Ringeltaube am Futterplatz; 25. Februar 2018

Anders als viele der Kleinvogelarten am Futterplatz ignorierten sie sich und gerieten insbesondere nicht in Streit:

Foto 2: Eichelhäher und Ringeltaube, von hinter der Fensterscheibe und stark gezoomt fotografiert; 25.02.18

Bei den Blaumeisen im Feldahorn, über die ich schon mal berichtet hatte, konnte ich eine interessante „Wintertränke“ beobachten:

Foto 3: Blaumeise an Eiszapfen im Feldahorn; 25.02.18

Das an wenige Tage alten Schnittstellen ausgetretene Wasser war zu Eiszapfen geronnen und davon „tranken“ die Meisen:

Foto 4: vom Eiszapfen trinkende Blaumeise; 25.02.18

Denn in den trockenen (schneelosen) Frosttagen dieses Februars gab es für die Vögel auch nur wenige andere Möglichkeiten, an Wasser zu kommen …

Foto 6: Blaumeise im Feldahorn; 25.02.18

Am nächsten Morgen (heute) hatte sich die Wasserversorgung der Vögel wieder gebessert, da es geschneit hatte und sie Schnee picken/fressen konnten:

Foto 7: Feldahorn aus den Fotos 3 – 6 am Morgen danach; 26.02.18

Dreikönigssonnentag im Winterwald und am Eisbach

Der bisher hier im Nordsauerland schönste Tag dieses Winters war der Dreikönigstag, Freitag, der 6. Januar 2017.

Wir hatten Dauerfrost und viel Sonne und es gab nur wenig Wind. Im winterlichen Laubwald drangen die Sonnenstrahlen an vielen Stellen bis zum Boden, wo sie u. a. Reste der Vegetation aus dem letzten Sommer zum Leuchten brachten:

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Foto 1: sonnenbeleuchtete Gräser am Ufer des Abbabachs zwischen Menden/Sauerland und Iserlohn; 6. Januar 2017

Der Bach war an vielen Uferstellen, besonders im Dauerschatten, von Eis gesäumt:

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Foto 2: Eis am Abbabach, direkt an der Stadtgrenze Iserlohn – Menden (beide Märkischer Kreis/NRW); 6.01.17

Das Schatten- und Eisfoto täuscht etwas über den sonnigen Charakter dieses Tages hinweg. Den wiederum bewies aber jederzeit der Blick nach oben an den Baumkronen vorbei in den tiefblauen Himmel:

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Bild 3: über dem Abbabach am Dreikönigstag 2017

Tags zuvor hatte es nur ganz wenig Niederschlag gegeben in Form von Graupel, der hier auf Laubmoos zwischen Sonne und Schatten glitzerte:

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Foto 4: Laubmoos mit Graupel am Abbabach am 6. Januar 2017

Zum Schluss zeige ich noch ein Video vom ruhig fließenden Bach mit „Laubeisscholle“:

Februar-Winterwaldwanderung IV – Hochsitz-Ausblicke

In den letzten Tagen ist es hier im Nordsauerland zwar wieder etwas winterlicher (kühler mit sogar gelegentlich ein wenig Schnee) geworden, aber vor 10 Tagen war es dennoch eindeutig „winterschöner“. Und damit kehre ich zurück zu meiner Wanderung vom 16. Februar, auf der ich zum Lahrberg bei Menden/Sauerland hinaufging:

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Foto 1: Pfad am Westhang des Lahrbergs bei Menden/Sauerland; 16.02.16

Auf dem Lahrberggipfel angekommen erhöhte ich meinen Fotostandort nochmals, indem ich noch auf den dortigen Hochsitz kletterte:

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Foto 2: vom Hochsitz auf dem Lahrberg herab; 16.02.16

Viel besser wurde die Aussicht dort oben allerdings nicht, denn man „sieht den Wald vor lauter Bäumen“ kaum:

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Foto 3: vom Hochsitz aus Foto 2 nach Süden, in den Laubwald; 16.02.16

Schon abwechslungsreicher ist der Blick nach Norden, wo einige junge Rotfichten mit ihren besser als Schneefänger geeigneten Zweigen das Bild aufhübschen:

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Foto 4: vom Hochsitz auf dem Lahrberg nach Norden; 16.02.16

Oktober-Ende mit Grün und Bunt vor Grau und Blau

Ich muss (besser: möchte) meinen Tourenbericht von der Küste aus dem Spätsommer noch mal wieder unterbrechen mit Eindrücken vom Vollherbst im heimischen Sauerland. Nachdem es Anfang Oktober ein vorzeitiges Frühwinter-Zwischenspiel gegeben hatte, erlebten wir in dieser Woche die beiden typischen Herbstwetterlagen: (Hoch-)Nebel einerseits und strahlend blauen Himmel mit sonnigen und milden Tagen andererseits.

Das bunte Laub sorgt bei beiden Witterungslagen für Farbtupfer in Stadt und Landschaft:

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Foto 1: Blick aufs Gelände der Stadtwerke in Menden/Sauerland; 25.10.15

Bei einer Aussicht weiter in die Landschaft sieht man einen bunten Mix aus Grün und allen möglichen Nuancen von Gelb, Rot und Braun:

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Foto 2: Blick über Teile von Menden/Sauerland (westlich der Innenstadt); 25.10.15

Auf Foto 2 fallen  die noch sommerlich sattgrünen Blätter der jungen Erlen auf dem Hügel im Vordergrund auf.

Vor blauem Himmel und mit Unterstützung durch die ungebremste Mittagssonne wirkt die Oktober-Farbenpracht natürlich noch besser:

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Foto 3: beim Krankenhaus in Menden/Sauerland; 27.10.2015, mittags

 

Aber die „allerherbstlichste“ Stimmung herrscht zurzeit eindeutig in den Laubwäldern, wo der Übergang vom dichten grünen Laubdach zum fallenden Buntlaub gerade in vollem Gang ist und dabei mehr Sonne in den Wald gelangt als im Hochsommer:

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Foto 4: im herbstlichen Laubwald am Kapellenberg bei Menden/Sauerland; 27.10.15

Baum- und Himmelslandschaft im schneelosen Jahresbeginn 2015

Der Jahreswechsel zum 31.12./ 01.01.  hat jahreszeitlich keine Bedeutung – trotzdem wünsche ich allen ein frohes neues Jahr! 🙂
Wir waren und sind vor und nach diesem Wechseldatum im tiefsten Winter. Die Tage werden zwar seit 22.12. schon wieder länger, was aber bis Ende Januar kaum zu spüren ist.

Vom Schnee aus Ende Dezember 2014 ist Anfang 2015 hier im Nordsauerland schon nichts mehr übrig.
Wir haben daher eine grün-braune Landschaft mit fehlenden oder niedrigen Ackerpflanzen und kahlen Bäumen. Die Konturen der Bäume sind in dieser Jahreszeit eindeutig besser zu sehen als im Frühjahr, Sommer und Herbst:

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Eichen am Straßenrand, am Hof Stucken bei Menden/Sauerland; 04.01.2015

Auch wenn die Sonne Anfang Januar noch sehr flach scheint, gibt es doch eindrucksvolle Licht-Schatten-Kontraste, wie hier beim Blick von Süden aus Menden auf den Haarstrang:

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von Menden-Hembrock über Menden-Platte Heide auf den Haarstrang mit Fröndenberg-Hohenheide (hinten); 04.01.15

Auf dem vorigen Foto sehen wir sowohl eine Licht-Schatten-Grenze als auch den Höhenzug „Haarstrang“ als Landschaftsgrenze zwischen Mittelgebirge und Norddeutschem Tiefland. Bemerkenswert ist auch, dass auf dem Bild zwei Orte mit „Heide“ im Namen umfasst sind, eine platte Heide und eine hohe Heide ….

Tief stehende Sonne und Wolken lieferten am ersten Januar-Sonntag 2015 außerdem am Himmel spektakuläre Lichtspiele:

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Blick von Menden-Hembrock zum Gaxberg; 04.01.2015

 

 

 

 

Waldrand-Sommerabend

Am heutigen heißen und sonnigen Samstag hatten wir hier im Nord-Sauerland vor ca. 2 Stunden +34°C im Schatten, jetzt ist es nur 1° kühler.  Für mich mit meiner Wohlfühltemperatur zwischen -5°C (das meine ich ernst; mit richtiger Kleidung stimmt das natürlich nur 😉   ) und ca. +25°C ist das zu warm – und zu UV-lastig -, um den Nachmittag draußen zu verbringen.

Umso schöner und angenehmer war dagegen eine kleine Radtour durch Wald und Feld gestern Abend in der späten Dämmerung. Gegen den dämmerblauen Himmel zeichneten sich die Baumkronenumrisse gut ab:

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Baumkronen (u. a. Lärchen) unterm Abendhimmel; im Stadtforst Waldemei bei Menden/Sauerland; 18.07.14, ca. 22:00 Uhr

Beim Blick aus dem Wald hinunter auf die Stadt mischt sich das natürliche Dämmerlicht mit dem künstlichen Licht einzelner auf dem nächsten Foto zu erkennender Straßen- und Hausbeleuchtungsquellen:

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Blick vom Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland auf den Mendener Ortsteil Platte Heide und die Stadt Fröndenberg (hinten); 18.07.14, ca. 22.10 Uhr

Am stimmungsvollsten ist aber immer noch das reine Rot-Orange-Rosa des Sonnenuntergangs mit seinem Übergängen zum Abendhimmel-Blau:

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Die langen milden Abende finde ich das Beste am Sommer, weniger die pralle Mittagssonne und -hitze ….