Rückblick II/2017: kurze und längere Radel-Halte im August und Oktober, in Stadt und Landschaft

Das neue Jahr (2018) schreitet voran, schneller als mein Jahresrückblick auf 2017 😉
Aber nun geht es weiter mit der zweigleisigen Rückblende in den August und in den Oktober.

Meine Radtour am dritten Augustsonntag startete unter dicht bewölktem Himmel, der sich aber zum späteren Nachmittag hin immer mehr aufhellte:

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Foto 1: im Lennegebirge zwischen Neuenrade, Altena und Iserlohn, Märkisches Sauerland; 20. August 2017

Vom Berg ging es ziemlich steil hinab in die Stadt Altena, die voll und ganz durch ihre Tallage geprägt ist, u. a. mit engen Straßen:

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Foto 2: Altena (mittlerer Märkischer Kreis), Straße „Halsknopf“; 20.08.17

Außer reinen Fotohalten machte ich auch „echte“ Radelpausen, obwohl die mit dem E-Bike nicht mehr so nötig sind wie mit dem „Normalrad“:

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Foto 3: Pause am „Höhenflug-Wanderweg“ zwischen Altena und Iserlohn; 20.08.17

Ähnlich sah die Verteilung von kleinen und großen Halten und Pausen knapp 2 Monate später aus, als ich rings um Iserlohn mit dem Pedelec unterwegs war. Ich beginne dort, wo ich im letzten Beitrag aufhörte, auf der Bahnhofsbrücke über der Lenne in Letmathe, diesmal per nachgeliefertem „Kürzest-Video“:

Bei schönstem Goldener-Oktober-Wetter ging es südlich von Letmathe wieder hinauf in die Hügel des Lennegebirges, diesmal auf der Westseite. Hier der Blick zurück auf den großen Iserlohner Stadtteil:

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Foto 4: Blick von Südwesten auf Iserlohn-Letmathe; 14. Oktober 2017

Auf der Höhe gab es wieder flachere Strecke, zudem lange Schatten und allenthalben herbstliches Bunt:

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Foto 5: zwischen Iserlohn und Nachrodt-Wiblingwerde (nordwestlicher Märkischer Kreis); 14.10.17

Steinhänge und grüne Täler im Mittsommer

Ich setze meine Gegenüberstellung der beiden Radtouren aus Mitte Juli 2016 und 2017 fort …
Am 10.07.2016 war ich im Südosten des Hochsauerlandes unterwegs und besichtigte am frühen Abend den ehemaligen, im Jahr 1960 stillgelegten Gemeinde-Steinbruch des heutigen Hallenberger Ortsteils Hesborn, wo stark gefaltete Schichten von Kulm-Kalkkiesel gut sichtbar sind:

Foto 1: Steinbruch Hesborn mit Kulm-Kalkkiesel, südöstl. Hochsauerlandkreis, NRW; Mitte Juli 2016

Während vor der echten Kalksteinwand aus Foto 1 nur eine kleine künstliche Steinmauer steht, stand ich im Juli dieses Jahres im Ruhrtal vor einer deutlich höheren Mauer neben den Schienen der Ruhrtalbahn bei Witten:

Foto 2: Ruhrtalradweg und Ruhrtalbahn (Museumsbahn) bei Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, südöstliches Ruhrgebiet) mit Hangmauer; Mitte Juli 2017

Im Sommer 2016 radelte ich später abends über die Höhen des Rothaargebirges zwischen den Städten Hallenberg und Winterberg und hatte gute Ausblicke in die sommergrünen Täler:

Foto 3: Ausblick vom Hilmesberg bei Hallenberg-Hesborn nach Osten, Rothaargebirge, Hochsauerland; Mitte Juli 2016

Etwa eine halbe Stunde stand ich am Gegenhang des Ausblicks aus Foto 3 und sah von dort zurück zum Hilmesberg:

Foto 4: von Osten auf den Hilmesberg (rechts) und den Bollerberg zwischen Winterberg-Züschen und Hallenberg-Hesborn; Gegenblick zu Foto 3; Mitte Juli 2016

In diesem Juli fuhr ich weiter nach Osten, d. h. flussaufwärts, durch das Ruhrtal von Witten nach Wetter (Ruhr). Zur anderen Flussseite hatte ich mehrere Aussichten auf das westliche Ende des Ardeygebirges und auf die Bahnstrecke Hagen – Wetter – Witten – Bochum – Essen:

Foto 5: im Ruhrtal zwischen Witten und Wetter mit einem Zug der Bahnstrecke Hagen – Essen (etwa in der Bildmitte) und dem Ardeygebirge hinten; Mitte Juli 2017

Einige km ruhraufwärts schwenkt der Ruhrtalradweg wieder etwas näher an den Fluss und ich konnte außer in das hier ausgesprochen grüne Tal auch auf die Ruhr selbst blicken:

Foto 6: Ruhrtal westlich von Wetter (Ruhr) mit dem Haus Mallinckrodt (hinten rechts) und Kanu (halb-hinten-links); Mitte Juli 2017

Mittjuli am Sauerlandrand und am Ruhrgebietsrand

Aus meinem 3-fach-Rückblick bzw. -tourenbericht der letzten beiden Artikel wird ab jetzt „nur noch“ ein Doppel-Sommer-Rückblick 2016/2017.

Im Juli des letzten Jahres war ich unterwegs mit meinem damals neuesten Fahrrad  am südöstlichen Rand des Sauerlandes, nahe der Grenze zu Hessen, unterwegs und blickte über eine Wald-Wiesen-Felder-Landschaft:

Foto 1: auf dem Höhenweg zwischen Hallenberg (-Braunshausen) und Medebach (-Dreislar) im Südosten des Hochsauerlandkreises (NRW), Blick nach Südosten, Richtung Hessen; Mitte Juli 2016

Die Wiesen waren vielfach frisch gemäht:

Foto 2: vom Höhenweg aus Foto 1 Richtung zentrales Sauerland; Juli 2016

… und Sommer-Wiesenblumen säumten die Wege:

Foto 3: Sommerwildblumen am Höhenweg aus Foto 2, u. a. mit Johanniskraut (gelb) und Hauhechel (purpur); Mitte Juli 2016

 

Knapp ein Jahr später, also im Juli dieses Jahres, machte ich eine Radtour – mit meinem ältesten Fahrrad – am südöstlichen Rand des Ruhrgebiets und kam dabei u. a. durch eine Eschen-Allee im dörflichen Dortmunder Ortsteil Kleinholthausen-Großholthausen:

Foto 4: bei Dortmund-Kleinholthausen/Großholthausen, hinten Ausläufer des Ardeygebirges; Mitte Juli 2017

Ich durchquerte anschließend das Ardeygebirge und die Innenstadt von Witten und gelangte zum Ruhrtalradweg neben der Ruhrtalbahn:

Foto 5: auf dem Ruhrtalradweg bei Witten (Ennepe-Ruhr-Kreis, NRW), daneben Gleis der Ruhrtalbahn; Mitte Juli 2017

Der hier zu sehende Abschnitt der Ruhrtalbahn wird nur noch als Museumsbahn genutzt. Deshalb kann sich das (sommerliche) Grün rings um die Gleisanlagen entsprechend stark ausbreiten, zumal unmittelbar Wald angrenzt:

Foto 6: Gleisbett der Ruhrtalbahn mit angrenzendem Laubwald bei Witten (Ruhr); Mitte Juli 2017

2 mal Sommerrückblick und Oktobersommer heute

Eigentlich wollte (müsste) ich mit meinem Rückblick auf den diesjährigen Sommer weitermachen. Angesichts des heutigen – für mich auf einen Urlaubstag fallenden 🙂  -sommerlichen „goldenen“ Oktobertages habe ich mich für einen Dreiklang aus aktuellem Bericht von heute, Rückblick Sommer (Juli) ’17 und Juli ’16 entschieden.

Es war heute so sonnig und warm hier im Sauerland (und weit darüber hinaus) wie zuletzt im Hochsommer. Aber es ist natürlich dennoch Herbst, und zwar in seiner schönsten Form, nämlich als „goldener Oktober“:

Foto 1: herbstliche Bäume und Sträucher vor einer Felswand südlich von Bestwig (mitte-nördlicher Hochsauerlandkreis; NRW); 16. Oktober 2017

Auch die Aussicht auf die Wälder ist bunt –  dunkelgrün die immergrünen Fichtenbestände, leuchtend farbig die Laubbäume:

Foto 2: im Rothaargebirge südlich des Winterberger Ortsteils Siedlinghausen; südöstliches Hochsauerland; 16.10.17

Mitte Juli dieses Jahres war es verbreitet nicht so sonnig und warm wie in den letzten Tagen (Mitte Oktober). Auch unterwegs am Phoenixsee im Dortmunder Stadtteil Hörde radelte ich am Nachmittag des 13. Juli 2017 daher unter mehr Wolken als heute:

Foto 3: am Phoenixsee in Dortmund-Hörde; hinten links Hörde-Mitte, hinten rechts der Dortmunder Fernsehturm „Florian“; 13. Juli 2017

Natürlich war die Landschaft  (sommer-/laub-)grüner – damit aber auch weniger farbenfroh –  als jetzt im Vollherbst:

Foto 4: im mitte-unteren Ruhrtal zwischen Witten und Wetter (Ruhr), Ennepe-Ruhr-Kreis, südöstliches Ruhrgebiet; 13. Juli 2017

Die Fotos 3 und 4 sind Teil des aktuellen Sommerrückblicks, der gerade hier im Blog an der Reihe ist.
Nun springe ich aber von da noch ein Jahr zurück in den Juli 2016, als ich – wie heute – im Hochsauerland radelte. Damals war es heißer im Mittjuli als in diesem Jahr, allerdings auch schwüler und diesiger:

Foto 5: sommergrüne Böschung an Straßenkreuzung bei Hallenberg (südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW), mit aus Blumen gepflanztem „Ortseingangsschild“; 10. Juli 2016

Etwas später am Tag wurde es etwas sonniger über den grünen Wäldern des Rothaargebirges:

Foto 6: Waldweg im Rothaargebirge bei Winterberg-Züschen (südöstliches Hochsauerland); 10.07.2016

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – V

Es geht weiter und diesmal auch zu Ende mit meinem vergleichenden Bericht zweier Radtouren aus Spätsommer und Frühsommer.

Mitte September 2016 wurde es am späteren Nachmittag nach recht großer Hitze dann doch  spürbar kühler im Hohen Venn in Ost-Belgien. Über einen der vielen „Waldschneisenrasenwege“ ging es wieder zurück  in Richtung deutsche Grenze:

Foto 1: Hochmoor-/Waldweg bei Neu-Hattlich, Hohes Venn, Ost-Belgien; 10. September 2016

Ich kam schließlich aus der weitläufigen Hochebene des Venns heraus und hatte nach Osten eine völlig andere Landschaft vor mir, nämlich die nordwestliche Eifel in Höhe des oberen Rur-(nicht: Ruhr-!)tales bei Monschau:

Foto 2: von Mützenich auf das obere Rurtal bei Monschau (Nordwesteifel, NRW); 10.09.16

Von dort gelangte ich auf meinen „Zu- und Rückbringer“, den Vennbahnradweg, hier am Rastplatz beim ehemaligen Haltepunkt Reichenstein:

Foto 3: Vennbahnradweg-Knotenpunkt bei Monschau-Reichenstein (Rureifel, NRW); 10.09.16

Auf dem Weg in die Dämmerung und zu meiner Unterkunft hatte ich entlang der Strecke immer wieder schwarzbunte tierische Gesellschaft:

Foto 4: Rinder neben dem Vennbahnradweg bei Monschau (Rureifel, NRW); 10.09.16

 

Auf der Frühsommertour Mitte Juni 2017 im mittleren und nördlichen Sauerland hatte ich  am späteren Nachmittag den Neuenrader Stadtwald verlassen und erreichte die offene Höhenlandschaft zwischen Lennegebirge und Balver Wald:

Foto 5: zwischen Schwarzpaul und Heidersiepen bei Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW); 18. Juni 2017

Ich kam an mehreren Kornfeldern vorbei, die wenigstens teilweise blühende Ackerrandstreifen hatten, u. a. mit den „Klassikern“ Klatschmohn und Kornblume:

Foto 6: Ackerrandstreifen mit u. a. Klatschmohn und Kornblumen westlich des oberen Stephanopeler Tales bei Hemer (Nordsauerland); 18.06.17

Mit dem Blick auf den oberen Abschnitt des langgestreckten Stephanopeler Tales, durch das ein Großteil meiner Rückfahrt ging, beende ich diesen Tourenvergleich:

Foto 7: Blick von Westen auf das obere Stephanopeler Tal mit der Siedlung Heidermühle (Ortsteil von Hemer, Märkischer Kreis, Nordsauerland, NRW); 18.06.17

 

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – IV

Aus dem – zuletzt ja etwas gebremsten – Hochsommer geht es weiter mit meinem vergleichenden Bericht zweier Radtouren aus Spätsommer und Frühsommer.

Mitte September 2016 war ich wegen der um diese Jahreszeit außergewöhnlichen Hitze fast ganztägig im noch vergleichsweise kühlen Hohen Venn in Ost-Belgien unterwegs. Im schattigen Birkenwald am „Hahnestreck“ traf ich auf eines der Naturschutzgebiete im Venn-Naturpark:

Foto 1: Hohes Venn/Ost-Belgien, N. S.G im Hahnestreck; 10.09.2016

In den Naturschutzgebieten des Venns ist u. a. das Radeln verboten, sodass ich nur einen kurzen Abstecher zu Fuß über den Holzstegweg machte und mich dort im Birkenmischwald mit Moosgrund umschaute:

Foto 2: im Birkenmischwald des Hahnestreck im Hohen Venn/Ost-Belgien; 10.09.16

Es ging auf der Tour mit dem Wechsel zwischen (halb-)schattigem Wald und besonntem Hochmoor weiter:

Foto 3: Hochmoor mit Gebüschrand/Waldsaum und Wiesenschneisenweg im Hohen Venn/Ost-Belgien; 10.09.16

Auf meiner Frühsommertour Mitte Juni 2017 im mittleren und nördlichen Sauerland gab es trotz der Nähe zum (sonnen-)längsten Tag des Jahres keine großen Hitze- und Sonnenbrandprobleme, auch als ich auf den Aussichtsturm „Quitmansturm“ im Neuenrader Stadtwald kletterte:

Foto 4: Aufstieg zum Quitmannsturm im Neuenrader Stadtwald, mitte-nordwestliches Sauerland, Märkischer Kreis, NRW; 18. Juni 2017

Von der Aussichtsplattform hat man eine gute Rundumsicht, z. B. hinüber ins Lennetal:

Foto 5: Aussicht vom Quitmannsturm zur Iserlohner Hochfläche (hinten rechts) und ins mittlere Lennetal; 18.06.17

Noch besser und weiter ist der Ausblick auf die „zugehörige“ Stadt Neuenrade im oberen Hönnetal (an dessem anderen Ende meine Heimatstadt Menden liegt) und dahinter auf Lennetal und Teile des Lennegebirges:

Foto 6: Aussicht vom Quitmannsturm auf Neuenrade und zum mitte-oberen Lennetal, mittlerer Märkischer Kreis; 18.06.17

Tourenvergleich Spätsommer/Hohes Venn vs. Frühsommer/Sauerland – III

Nach dem „Kompost-Kürbis-Zwischenspiel“ geht es weiter mit meinem Tourenvergleich Spätsommer ’16 und Frühsommer ’17.

Im Hohen Venn am frühen Nachmittag war ich erstens in luftiger Höhe und zweitens im Wald, sodass die Hitze dieses Septembersamstags sehr gut zu ertragen war:

Foto 1: Mischwald im Konzener Venn mit Eiche im Vordergrund; Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.2016

Die Wege waren vielfach gemähte Wiesenschneisen:

Foto 2: Schneisenweg im Konzener Venn, Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.16

Immer wieder zwischendurch kam ich aber auch durch offenere Hochmoor-Landschaft:

Foto 3: Imgenbroicher Venn, Hohes Venn/Ost-Belgien; 10.09.2016

Nun wechsle ich aus dem letzten Spätsommer und aus dem Venn in den auch schon wieder vergangenen Frühsommer ’17 und ins heimische Sauerland, wo ich Mitte Juni auf dem „Höhenflug“-Wanderweg radelte. Um die Jahreszeit gibt es deutlich mehr blühende Pflanzen(arten) als im Spätsommer. Dazu gehören auch Sträucher und Klettergehölze wie hier wilde Rosen (vermutlich Hundsrosen) und Geißblatt:

Foto 4: Gebüsch aus wilden Rosen und Gew. Geißblatt (Heckenkirsche) an Waldweg im Neuenrader Stadtwald; mittleres Sauerland/Märkischer Kreis/NRW; 18.06.2017

Aber auch ein Wald-„Stockwerk“ tiefer, in der Staudenschicht, grünte und blühte es, hier vor allem der Rote Fingerhut, aber auch Greiskraut (Kreuzkraut), Rupprechts-Storchschnabel, Labkraut, Himbeeren und Wasserdost (vor der Blüte):

Foto 5: Staudenflur an Waldweg im Neuenrader Stadtwald mit u. a. Fingerhut; 18. Juni 2017

Weil der Wanderwegname „Höhenflug“  schon auch Programm ist, gibt es von dort immer wieder weite Ausblicke, u. a. ins obere Hönnetal und zum Lennetal:

Foto 6: Ausblick vom Wanderweg „Höhenflug“ in das obere Hönnetal mit Teilen von Neuenrade und weiter über das Lennetal; 18.06.17