Jahresrückblick II/2017: Oktobersommerhochsauerlandradeln VI – Herbstendeandeutungen mit Sommerendestimmung

In einer Woche fängt schon der Juni als erster Sommermonat dieses Jahres an…
Ich jedoch blicke noch einmal zurück in die letzte Phase des vorigen Jahres mit sommerlicher Witterung und Stimmung, nämlich Mitte Oktober ’17.

Auf meiner E-Bike-Tour im mitte-nördlichen Hochsauerland hatten das Wetter, die Landschaft und ich „gemischte Gefühle“ zwischen Spätsommer und Vollherbst:

Foto 1: Landschaft zwischen Meschede und Eslohe im Hochsauerlandkreis; 18. Oktober 2017

Neben  Heu auf einigen frisch gemähten Wiesen gab es  schon viele abgeerntete Äcker im kahlen „Winterlook“:

Foto 2: zwischen Meschede, Eslohe und Schmallenberg im Hochsauerland am 18. Oktober 2017, nachmittags

Kühe oberhalb der Täler erinnerten ein wenig an die Stimmung vor dem Almabtrieb 😉

Foto 3: über dem Wennetal nahe Wenholthausen bei Eslohe im Hochsauerland; 18.10.2017

 

Hochflächenausblicke mit Steinbrüchen und fernem Kirchturm

Nach hier im Nordsauerland  zwei heißen und sonnigen „Hundstagen“, gewittriger letzter Nacht und bisher sonnenlosen und kühlen Samstag zum Ende der ersten Augustwoche 2015 geht es zurück in den „späten Frühsommer“ zu meinem Tourenbericht vom 17. Juni 2015.
Ich hatte den Oberen Arnsberger Wald – fürs erste – hinter mir gelassen und war am Stadtrand von Warstein mit der gleichnamigen Brauerei vorbeigekommen. Es ging weiter zu einer kleinen Hochfläche, die sinnigerweise „Platte“ heißt. Von dort blickte ich nach Südosten, in die Richtung, aus der ich gekommen war:

Warstein, von der

Foto 1: von der „Platte“ bei Warstein auf den Arnsberger Wald und die Warsteiner Brauerei (ganz links, halb-hinten, nicht die vordere kleine Fabrik!); 17.06.15:

Vom gleichen Standort nach Nordosten ist die im Vergleich zum großen und fast lückenlos bewaldeten Oberen Arnsberger Wald offene Landschaft mit Ackerflächen, Wiesen und Kalk-Steinbrüchen südlich und östlich des Stadtkerns von Warstein zu sehen. Hier kommt – ähnlich wie nahe dem westlicher gelegenen Hönnetal (vgl. meinen Beitrag hier) – Massenkalk vor. Deshalb hat diese Landschaft  auch leicht karstigen Charakter u. a. mit Tropfsteinhöhlen, Bachschwinden und kleinen Kuppen (wie halb-hinten rechts auf dem Bild):

Blick von Westen auf Warsteiner Steinbrüche

Foto 2: Blick von der „Platte“ auf  die Warsteiner Hochflächen mit Steinbrüchen; 17.06.15

Am Horizont in der Bildmitte von Foto 2 ist in der Ferne ein Kirchturm sichtbar und von mir mit {} markiert (Foto dazu am besten doppelt vergrößern!). Es ist die St.-Clemens-Kirche des zu Warsteins Nachbarstadt Rüthen gehörenden idyllischen Ortes Kallenhardt, der auf einer Bergkuppe thront (vgl. hier in Wikipedia).

Zum Abschluss dieses Teils des Tourenberichts zeige ich etwas von der Aussichtsfläche „Platte“ selbst, wo an jenem Tag frisch Heu gemacht wurde:

Warstein, Heu auf der "Platte"

Foto 3: Heu auf der „Platte“ bei Warstein (Nordsauerland, Kreis Soest), hinten Teile des mittleren Arnsberger Waldes; 17.06.15