Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIII: in den Kalender-Sommer

Während der diesjährige Frühling sich schon fest und ziemlich frühsommerlich etabliert hat, komme ich im Rückblick auf das vergangene Jahr immerhin auch schon zum Übergang in den astronomischen (kalendarischen) Sommer.

Zum astronomischen Start dieser Jahreszeit passt ein Beitragsbeginn mit Blick gen Himmel:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 17. Juni 2019

Der nächste Blick, schon im Kalender-Sommer, geht zu Boden, wo sich schon die Trockenheit deutlich zeigte, und mit einem leider in den letzten Jahren seltener gewordenen Vogel der offenen Feldlandschaft:

Foto 2: junger Kiebitz in der Feldflur der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 21.06.2019

Auch in den sonnendurchfluteten Wäldern waren die Anzeichen der einsetzenden Dürre des letzten Sommers in Gestalt von ersten trocken gewordenen Zweigen  nicht übersehbar:

Foto 3: Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Waldemei am 23.06.2019

Dennoch hielten sich viele Halbschattenpflanzen in der Strauchschicht der Wälder gut und blühten:

Foto 4: Blütenstand einer Brombeere in der Waldemei bei Menden/Sauerland am 27.06.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XII: Bäume unter vielgestaltigen Himmeln zwischen Mai und Juni

Nach zwei aktuellen „Oster-Specials“ mache ich weiter mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Von Ende Mai 2019 habe ich kaum Fotos. Das letzte stammt vom 25.05.19 und zeigt den locker und leicht verwirbelt bewölkten Abendhimmel über dem Iserlohner Ortsteil Sümmern:

Foto 1: Abendhimmel über Sümmern (hinten links), Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25. Mai 2019

Anfang Juni war alles – schon und noch – voll ergrünt, in den Wäldern aber gab es immer noch viele Sturmfolgen zu sehen:

Foto 2: im Wald Saurenkamp bei Menden/Sauerland am 02. Juni 2019

Einige Tage später fielen abends ein paar Regentropfen und sie brachten dank Sonne auch einen Regenbogen hervor:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 8. Juni 2019

Ebenfalls einen farbenfrohen Himmel bringt mein letztes Bild für heute, nämlich wieder einen Sonnenuntergang über Bäumen:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Mendener Stadtforst Waldemei; 14. Juni 2019

Zu Himmelsfarben passt die großartige Bluesrock-Ballade „Silver, blue & gold“ der Band Bad Company von 1976 von und mit Sänger Paul Rodgers, der vorher schon bei „Free“ gesungen hatte und später die Ehre (und das Können) hatte,  für den verstorbenen Freddy Mercury mit „Queen“  zu singen ..

„Give me silver, blue and gold,
the colour of the sky I’m told,
my rainbow is overdue ..“

Aus der Deckung

Schon wieder war hier aus verschiedensten Gründen leider für einige Wochen Funkstille im Blog ..

Deshalb ist es Zeit, wieder aus der Deckung zu kommen:

Foto 1: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland am 1. Juni 2019

Auch diese Akeleien im Garten steckten ihre Blüten aus einer „Eiben-Deckung“:

Foto 2: Akeleien-Blüten zwischen Eiben-Zweigen im Garten; 01.06.19

2 Wochen später im Garten stieß ich beim Austragen des Komposts auf einen Nachtfalter in seiner „Tageslicht-Deckung“. Er flog mir – höchstwahrscheinlich von mir aufgescheucht – aus dem Sack mit dem tags zuvor zwischengelagerten Kompost entgegen. Ich setzte ihn auf die Unterseite eines Holzstücks:

Foto 3: Abendpfauenauge im Garten am 15. Juni 2019

Der Schmetterling zeigte seine Drohgebärde, indem er durch Zittern und Flattern Größe vorzutäuschen versuchte:

Auf der Hand im vollen Sommersonnenlicht fühlte sich der Falter sichtlich unwohl und hielt auch seine charakteristischen Merkmale verdeckt:

Foto 4: Abendpfauenauge (vermutlich Weibchen?) in der „Draufsicht“; 15.06.19

Erst nach Absetzen auf einem Blatt im Halbschatten sah man wenigstens teilweise den Pfauenaugenfleck von der Seite:

Foto 5: Abendpfauenauge an Haselnussblatt im Garten; 01.06.19

 

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni; Teil II

Die Fortsetzung meiner vergleichenden Tourenberichte aus dem Spätfrühling/Frühsommer möchte ich noch vor Beginn des kalendarischen Sommers ’19 schaffen – also los …

Mitte Mai an einem Weg zwischen Waldrand und einer Pferdeweide traf ich auf einen farbenfrohen Frühlings-Wildkraut-Streifen:

Foto 1: Ehrenpreis (blau), Sternmiere (weiß) und Hahnenfuß (gelb); Wegesrand beim Mendener Ortsteil Dahlsen; 19. Mai 2019

Außerhalb des Waldes wurde dann die Minderheiten-Blütenfarbe Gelb aus Foto 1 zur großen Mehrheit:

Foto 2: blühendes Rapsfeld beim Mendener Ortsteil Dahlsen, nordöstlicher Märkischer Kreis, Nord-Sauerland; 19.05.19

Auch im Teil 2 über die zweite Abendtour, aus Anfang Juni ’19, beginne ich mit Blüten am Wegesrand:

Foto 3: Orangerotes Habichtskraut in frühem Blütenstadium und Wiesenkerbel (weiß), außerdem Kletten-Labkraut und Brennesseln (noch blütenlos) am Straßenrand auf dem Gaxberg bei Menden/Sauerland; 1. Juni 2019

Und der Bericht endet mit einem Tagesausklang, mit Sonnenuntergang über Gerstenfeldern:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden-Ostsümmern; 01.06.19 [ähnliches Bild wie im Menden-Blog …]

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni

Der Mai 2019 blieb bis fast zum Schluss vergleichsweise kühl und sonnenarm.

Der Juni scheint sich  – zumindest zum Start – davon deutlich absetzen zu wollen und legte an seinem ersten Tag eine Neuauflage des Frühsommers hin.

In diesem Beitrag zeige ich Bilder zweier Abendradtouren, eine aus Mitte Mai, die andere von heute (Anfang Juni), im Vergleich.

Am 12.05.19 machte ich das erste Foto vom Waldrand der „Großen Haar“ in Menden/Sauerland, welches die noch eher zurückhaltende – wilde wie agrarische – Vegetation und zahlreiche Schönwetterwolken zeigt:

Foto 1: Blick von der Großen Haar bei Menden/Sauerland auf Sellhausen und weiter ins Ruhrtal; 12.05.2019

Im Wald der Großen Haar gab es immer noch zahlreiche Spuren der Dürre und der Stürme aus dem Vorjahr bzw. deren forstwirtschaftliche Folgen zu sehen, wie hier ein gänzlich abgeholzter kleiner und junger Fichtenbestand:

Foto 2: abgeholzter Fichtenbestand in der Großen Haar, Menden/Sauerland; 12.05.19

Die meisten Laubholzbestände sind mit weniger Schäden und Fällaktionen davongekommen und entsprechend frühlingslaubgrün:

Foto 3: lichter Laubmischwald mit Perlgras am Boden; Große Haar bei Menden/Sauerland; 12.05.19

Nun folgt der Sprung in den Juni, als ich bei mehr Sonne und höheren Temperaturen zunächst durch einen Laubwald an der Stadtgrenze Menden / Iserlohn radelte:

Foto 4: junger Eichenmischwald, mit eingestreuten Vogelkirschen und Erlen; Stadtgrenze Menden / Iserlohn; nördlicher Märkischer Kreis, NRW, Sauerland; (ich stehe auf der Grenze, zu sehen ist Iserlohner Gebiet); 01. Juni 2019

Wieder heraus aus dem Wald entdeckte ich auf einem Acker ein Nilgans-Paar:

Foto 5: Nilgänse auf einem Acker am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 01.06.2019

Nur wenige hundert Meter weiter, am anderen Ende des Ackers, hoppelte mir ein Hase ins Bild – zwar deutlich nach Ostern, aber immerhin noch vor Pfingsten 😉

Foto 6: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland; 01. Juni 2019, spät abends

Die Vergrößerung zeigt ihn noch besser:

Foto 7: Foto 6 – inkl. bzw. nur Hase – vergrößert

altes Foto – neues Foto: Fluss- bzw. Bachlauf

Nach zuletzt vielen Rückblicken aufs vergangene Jahr greife ich heute mal wieder eine meiner anderen Serien im Jahrestageszeitenbuch auf, in der es aber auch um Rückblenden geht.

Es geht los mit einem Bild aus meiner Digitalfoto-Anfangs-/Anfängerzeit, das ich während eines Allgäu-Urlaubs im Frühsommer 2003 aufnahm:

Foto 1: die Iller bei Sonthofen in den Allgäuer Alpen, Ende Juni 2003

Es zeigt den größten Allgäu-Fluss bei Niedrigwasser mit seinem Schotterbett.

Auf meinem aktuelle(re)n Bild aus dem vergangenen Januar habe ich ebenfalls ein Fließgewässer abgelichtet, allerdings im Winter und erheblich kleiner, dafür aber mit leichtem Hochwasser:

Foto 2: der Wannebach bei Menden/Sauerland, Stadtteil Platte Heide, Anfang Januar 2019

Junibunt – zwischen Himmel und Erde

Der Juni ’18 war bislang hier im Sauerland sehr durchwachsen. Die Temperaturen reichten von (halbwegs) sommerlich bis beinahe winterlich am letzten Wochenende.

Frühsommerblumen sorgten aber von Anfang an für Farbenfreude:

Foto 1: wilde Glockenblumen am Wegesrand nahe Kloster Oelinghausen bei Herdringen (Stadt Arnsberg, westlicher Hochsauerlandkreis); 3. Juni 2018

Gleich daneben blühte fast mit Komplementärfarbe das Orangerote Habichtskraut:

Foto 2: Orangerotes Habichtskraut nahe Standort von Foto 1; 03.06.18

An den trüberen Tagen lieferte ab und zu ein Regenbogen auch Buntes am Himmel:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 21. Juni 2018 (Sommeranfang)

Am darauffolgenden Sonntag war es am anderen Sauerland-Ende, im Rothaargebirge , durchgängig trüb und gefühlt eiskalt. Die Bewohner des Dorfes Züschen ließen sich davon aber nicht ihr buntes 775-jähriges Ortsjubiläum verderben:

Foto 4: Teilansicht der 775-Jahr-Feier in Züschen, heute Ortsteil von Winterberg, südöstliches Rothaargebirge, östlicher Hochsauerlandkreis; 24. Juni 2018

Vom Jubiläum in Züschen soll es demnächst noch mehr hier im Blog geben …

Alte Fotos – neu(est)e Fotos: Juni 2003 und 2018

Nach viel Rückblick auf das Vorjahr kommt nun nach längerer Pause wieder ein Bildervergleich aus meiner Digitalfoto-Anfängerzeit mit aktuellen Fotos.

Vor 15 Jahren, Mitte Juni 2003, hatte ich meine erste Digitalkamera  etwas über 2 Wochen im Gebrauch. Am dritten Juni-Sonntag ’03 radelte ich zwischen Menden und Hemer und machte einige Frühsommer-Fotos, u. a. mit Blumen am Wegesrand:

Foto 1: Blumen am Wegesrand bei Mesterscheid, Stadt Hemer, nördlicher Märkischer Kreis; 15. Juni 2003

Bei Brelen zwischen Hemer-Becke und Menden machte ich einige Landschaftsbilder:

 

Foto 2: Landschaft zwischen Hemer-Becke und Menden-Hüingsen; 15.06.2003

Wie auf Foto 2 nahm ich auch 15 Jahre später (gestern) ein Bild mit einer Gruppe von Eichen hinter Getreidefeldern auf, diesmal führte meine Radstrecke zwischen ihnen hindurch:

Foto 3: bei Ostsümmern (Stadt Menden, Nordsauerland); 16. Juni 2018

Bilder vom Wolkenhimmel machte ich in meinen ersten Digitalfoto-Jahren – und in der analogen Zeit noch weniger – kaum. Das fällt mir bei Fotovergleichen alt <-> neu immer wieder auf. Woran das liegt, kann ich gar nicht genau sagen …

Seit mindestens 10 Jahren bildet bei mir der Himmel aber oft das oder ein (Teil-)Motiv meiner Fotos:

Foto 4: Sommerhimmel über Maisfeld bei Menden-Ostsümmern; 16. Juni 2018

 

Vollherbst – Vollfrühling: letzte Tourbilder im Vergleich

Heute schließe ich meinen „Doppelbericht“ über zwei Radtouren vom 19. Oktober ’17 und 27. Mai ’18 ab.

Im Herbst radelte ich durch das Naturschutzgebiet Hönnetal durch feuchtes Herbstgehölz zurück nach Norden, Richtung Menden:

Foto 1: Gehölz im N. S. G. „Hönnetal“ zwischen Balve-Binolen und Hemer-Brockhausen; Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Weniger feucht als üblich war es dagegen im Bachbett des Grüner Bachs am letzten Maisonntag ’18. Wegen längerer Trockenheit, aber vermutlich auch aufgrund von karstbedingten Versickerns fehlte Oberflächenwasser im Bach:

Foto 2: Grüner Bach in Iserlohn-Untergrüne am 27. Mai 2018, Märkischer Kreis, NRW

Es war das letzte Bild dieser Tour aus Ende Mai. Danach radelte ich vor einer von Westen heranziehenden Gewitterfront vorher, die mich  auch nicht mehr „einholte“.

Das letzte Foto dieses Beitrags ist das letzte Foto meiner letzten Radtour in meiner Urlaubswoche im Oktober und ist eine Abendhimmelimpression:

Foto 3: Abendhimmel mit Leitungsmasten und Straßenlaternen in Menden-Böingsen; 19. Oktober 2017

Natur- und Geschichtsdenkmale – Geschichten und Geschichte

Weiter geht es mit meinem Tourenvergleich aus Mitte Oktober des letzten Jahres und dem letzten Mai-Sonntag ’18.

Im Hönnetal stand ich vor der Kalk-Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ beim kleinen Balver Ortsteil Binolen:

Foto 1: Blick vom Hönnetalwanderweg  über die Hönne auf den südlichen Teil der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“ bei Balve-Binolen, Märkischer Kreis, Nordsauerland; 19. Oktober 2017

Gegenüber den Felsen gibt es einige Schautafeln, Hinweistafeln, einen „Guckkasten“ u. ä.:

Foto 2: Schautafeln, „Guckkasten“ u. a. am Hönnetal-Wanderweg gegenüber der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“; 19.10.17

Erwartungsgemäß gibt es eine überlieferte Sage zur Entstehungsgeschichte der Felsengruppe:

Foto 3: Abdruck der Sage zu den Felsen der sieben Jungfrauen auf der Schautafel rechts in Foto 2

Auf einer Tafel unter dem „Guckkasten“ ist die erdgeschichtliche (geologische) Entstehung der Felsengruppe dargestellt, welche der Wahrheit deutlich näher kommen dürfte 😉

Foto 4: Schautafel mit der geologischen Entstehungsgeschichte der Felsengruppe „Sieben Jungfrauen“

Beim Ausflug ins ebenfalls vom Massenkalk geprägte Grüner Tal bei Iserlohn am 27.05.18 besuchte ich das aus dem Jahr 1816 stammende Denkmal „Eisernes Kreuz“ in Obergrüne:

Foto 5: Denkmal „Eisernes Kreuz“ im Iserlohner Ortsteil Obergrüne; 27. Mai 2018

Diese und andere Gedenkstätten zum Abschütteln der – zumindest so empfundenen – napoleonischen Fremdherrschaft und Unterdrückung wirken heute, gut 200 Jahre später, ein wenig befremdlich.

Das – u. a. sehr preußische – Denken kommt auch in den Inschriften zum Ausdruck, die in Sprache und Aussage nicht auf Anhieb verständlich sind:
Wir rh(!)ühmen, dass du uns hilfst und im Namen unseres Gottes werfen wir Paniere auf

Foto 6: Rückseite des Denkmals „Eisernes Kreuz“ in Iserlohn-Obergrüne; 27.05.18

„Paniere“ musste ich selbst erst nachsehen. Es sind  (Kriegs-)Flaggen, Banner, Feldzeichen, Standarten o. ä. Diese „aufwerfen“ (aufheben) bedeutet im übertragenen Sinne in etwa „sich gegen jemanden (militärisch) erheben“.

Ein ganz anderes Bauwerk in Grüne ist mittlerweile und bis auf Weiteres auch zu einem (und zwar Industrie-)Denkmal geworden, die Iserlohner Brauerei, die nach einer wechselvollen mehr als 100-jährigen Geschichte seit einigen Jahren nicht mehr produziert:

Foto 7: Ausblick von Nordosten auf die (ehem.) Iserlohner Brauerei in Obergrüne; Foto stark gezoomt; 27.05.2018