Jahrestageszeitenstimmungsbild 10: Frühsommerwaldwiesenlandschaft Anfang Juni 2004

Zum Ende des diesjährigen Juni (2021) blicke ich zurück zum Anfang des Juni 2004.

Damals machte ich eine Radtour im Eggegebirge im südlichen Ostwestfalen (also 3 Himmelsrichtungen in der Ortsbeschreibung 😉 ) und stand am frühen Abend in einer ruhigen und idyllischen Hügellandschaft mit Wäldern und Wiesen im Frühsommer-„Look“:

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Landschaft beim ehem. Kloster Hardehausen im Eggegebirge, Kreis Höxter, NRW; 7. Juni 2004

Trockenheit und Sturzregen Mitte/Ende Juni

Der spät einsetzende (Früh-)Sommer ’21 brachte im Juni zunächst vor allem Hitze und in der Folge Trockenheit. Das war dann auch Stress für die zum Ersatz der in den letzten Jahren durch Dürre und Borkenkäferbefall abgestorbenen Fichten gepflanzten jungen Laubbäume:

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Foto 2: abgeholzter Fichtenwald mit gepflanzten jungen Laubbäumen am Gaxberg in Menden/Sauerland; 13. Juni 2021

Regen fiel in den folgenden Tagen nur vereinzelt und wenig:

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Foto 2: kurzer Regenschauer am Abend des 18. Juni 2021

Der große und heftige Regen kam dann mitten am dritten Juni-Wochenende, d. h. zum Ende des kalendarischen Frühlings, und mitten in der Nacht von Samstag auf Sonntag. Die Spuren waren deshalb mehr als die übliche Nässe, sondern auch weggeschwemmter Boden, Mulch, Blätter usw.:

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Foto 3: vom Regen der vorangegangenen Nacht ausgespültes „Schwemmgut“ aus dem Beet; 20.06.21

Auch die tags zuvor fast leere Regentonne lief in der Nacht schnell über und hatte jede Menge sonstiges Material vom Dach und aus den umstehenden Bäumen und Sträuchern obenauf liegen:

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Foto 4: randvolle Regentonne – mit Netz – nach dem nächtlichen Sturzregen; rechts halb-unten spiegeln sich das (kurze) Fallrohr der Regenrinne, die Kamera und ich; 20. Juni 2021

Flugtiere im Juni – nicht im Flug

Bei Durchsicht der Fotos aus der zweiten Juniwoche als Auswahl für den nächsten aktuellen Blog-Beitrag fiel mir auf, dass viele Bilder von Vögeln und Insekten dabei waren – alle sitzend oder schwimmend …

Es geht los mit einer Goldwespe am Fenster, die mit ihren rot-grünen „Farbhälften“ leicht auffällt:

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Foto 1: Goldwespe am Fenster (mit Spiegelung rechts); 9. Juni 2021

Am letzten Wochenende traf ich beim Besuch des neuen heimischen Naherholungsgebiets Oesewiesen auf eine Höckerschwan-Familie und weitere Vögel:

Foto 3: Bachstelze an den Oeseteichen in Menden; 13.06.21
Foto 4: männliche Dorngrasmücke nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13.06.21; stark gezoomt und leider verwackelt ..

Den Abschluss für heute am Ende dieses Hitzewellen-Tages macht – wie schon den Anfang – wieder ein Insekt, diesmal ein Schmetterling:

Foto 5: Bläuling auf Spitzwegerich, nahe den Oeseteichen in Menden/Sauerland; 13. Juni 2021

Üppig in den Juni in Feld, Wald und Garten

Nach so vielen Rückblicks-Beiträgen zuletzt ist jetzt mal wieder etwas ganz Aktuelles hier im Blog fällig ..

Nach sehr spätem Start und mit ausreichend Niederschlägen in den letzten Wochen ist der Frühsommer nun da und bringt eine äußerst üppige und sattgrüne Pflanzenwelt hervor, vor allem in den Wäldern:

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Foto 1: Buchenwald mit u. a. Stechpalmen (Ilex) im Unterwuchs, Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland; 1. Juni 2021

Aber auch dem Getreide auf den Feldern ist die Witterung der letzten Zeit überwiegend gut bekommen:

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Foto 2: Gersten-Acker in Menden/Sauerland, zwischen Stadtteil Platte Heide und Ortsteil Ostsümmern; 01.06.21, abends

In dieses Gesamtbild reiht sich auch der Garten ein. Alles ist – auch ohne Gießen – üppiger als zur gleichen Jahreszeit in den Vorjahren, wie hier am heutigen Feiertag (u. a. in NRW) Fronleichnam:

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Foto 3: Blumenbeet im Garten mit u. a. Waldmeister (links), Vergissmeinnicht, Maiglöckchen und Pfingstrose (rechts vorne); 3. Juni (Fronleichnam) 2021

Jahresrückschau 2020-XVIII: gedämpfter Spätfrühsommer Mitte Juni

Während aktuell einige Tage mit rekordverdächtig frühsommerlicher Witterung Ende März ’21 hinter uns liegen, fielen die letzten Tage des späten Frühsommers im vergangenen Jahr am Himmel und temperaturmäßig eher gedämpft aus:

Foto 1: wolkiger Abendhimmel über Menden/Sauerland am Samstag, 13. Juni 2020

Der Sonntag des letzten Wochenendes im kalendarischen Frühling 2020 brachte noch mehr Wolken und gelegentlichen Regen mit sich. Die feuchtkühle Witterung konnte aber dennoch nicht die Spuren der Hitzedürren der Vorjahre übersehen lassen oder vergessen machen:

Foto 2: Blick über frisch abgeholzten Fichtenwald und weitere abgestorbene Fichten beim Ortsteil Becke der Stadt Hemer, Märkischer Kreis, NRW, Nordsauerland; 14. Juni 2020

Zur gleichen Zeit war die Corona-Pandemie – vermeintlich – im Rückgang begriffen. Die  – damals noch überwiegend aus „normalen“ Textilien bestehenden – Masken waren zwar alltäglich geworden, aber nicht mehr so oft genutzt (und vorgeschrieben) wie noch im Mai … oder wie erneut seit dem letzten Herbst ..

Foto 3: Stoffmasken (Mund-Nasen-Schutz Corona) zum Trocknen im Keller (wegen Regens nicht draußen); 14.06.20

 

Jahresrückschau 2020-XVII: gemixter Junibeginn

Der frühsommerlich-sonnige Start in den Juni des vergangenen Jahres setzte sich nach dem ersten Tag (Pfingstmontag) in den darauf folgenden Tagen (Wochen) nicht fort. Es war oft stark bewölkt und windig:

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Foto 1: Kornblumen am Feldrand im Wind; Halinger Heide bei Menden/Sauerland am 06. Juni 2020

 

Ab und zu kam an jenem Samstag dennoch die Sonne raus – dann gab es intensive Licht- und Farbkontraste über der Landschaft:

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Foto 2: Blick von Nordwest auf die Waldemei mit dem Hembrocker Berg bei Menden/Sauerland; 6. Juni 2020

 

Eine Feiertagsradtour 5 Tage  später (Fronleichnam) blieb auch ganz ohne Sonne(nbrand), zeigte mir aber eine lokale Aktion zum Schutz der Bienen:

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Foto 3: Feld beim Iserlohner Ortsteil Rheinen, mit Transparent für eine örtliche Bienen-/Insektenschutzinitiative; Nord-Sauerland, NRW; 11. Juni 2020

Jahresrückschau 2020-XVI: sonnige Pfingsten

Das letztjährige Pfingstfest lag genau am Übergang vom Mai in den Juni und damit vom meteorologischen Frühling zum Sommer. In meiner Heimatstadt Menden fiel pandemiebedingt erstmals seit dem II. Weltkrieg die große Pfingstkirmes aus (s. den Beitrag in meinem anderen Blog).

Das und das heitere Wetter ließen dann viel Gelegenheit für Ausflüge in die Natur:

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Foto 1: auf Radtour bei Menden-Bösperde mit Blick auf Fröndenberg/Ruhr; 31. Mai (Pfingstsonntag) 2020

Der zweite Feiertag war bis zum Nachmittag noch sonniger. Es war aber nicht zu trocken, die Wälder waren sattgrün und die Bäche führten noch genügend Wasser:

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Foto 2: am Bieberbach zwischen Menden-Lürbke und Arnsberg-Holzen, Nord-Sauerland/NRW; 01. Juni (Pfingstmontag) 2020

Abseits der Bäche und feuchten Senken  waren aber vielfach die Folgen der heißen und trockenen Sommer der Vorjahre zu sehen:

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Foto 3: Lichtung eines abgestorbenen bzw. gerodeten Fichtenwaldes, mit jungen Rotbuchen am Wegesrand und jungem Farn; im Lüerwald zwischen Menden-Oesbern und Arnsberg-Holzen, Grenze Märkischer Kreis/Hochsauerlandkreis; 01.06.20

Am Abend endeten die Pfingstfeiertage ’20 mit aufziehenden Wolken und  rot-blauem Farbenspiel:

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Foto 4: Abendhimmel über Menden/Sauerland am Pfingstmontag, 01.06.2020

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XIII: in den Kalender-Sommer

Während der diesjährige Frühling sich schon fest und ziemlich frühsommerlich etabliert hat, komme ich im Rückblick auf das vergangene Jahr immerhin auch schon zum Übergang in den astronomischen (kalendarischen) Sommer.

Zum astronomischen Start dieser Jahreszeit passt ein Beitragsbeginn mit Blick gen Himmel:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 17. Juni 2019

Der nächste Blick, schon im Kalender-Sommer, geht zu Boden, wo sich schon die Trockenheit deutlich zeigte, und mit einem leider in den letzten Jahren seltener gewordenen Vogel der offenen Feldlandschaft:

Foto 2: junger Kiebitz in der Feldflur der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 21.06.2019

Auch in den sonnendurchfluteten Wäldern waren die Anzeichen der einsetzenden Dürre des letzten Sommers in Gestalt von ersten trocken gewordenen Zweigen  nicht übersehbar:

Foto 3: Fichtenbestand im Mendener Stadtforst Waldemei am 23.06.2019

Dennoch hielten sich viele Halbschattenpflanzen in der Strauchschicht der Wälder gut und blühten:

Foto 4: Blütenstand einer Brombeere in der Waldemei bei Menden/Sauerland am 27.06.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XII: Bäume unter vielgestaltigen Himmeln zwischen Mai und Juni

Nach zwei aktuellen „Oster-Specials“ mache ich weiter mit der Rückschau auf das vergangene Jahr. Von Ende Mai 2019 habe ich kaum Fotos. Das letzte stammt vom 25.05.19 und zeigt den locker und leicht verwirbelt bewölkten Abendhimmel über dem Iserlohner Ortsteil Sümmern:

Foto 1: Abendhimmel über Sümmern (hinten links), Stadt Iserlohn, nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25. Mai 2019

Anfang Juni war alles – schon und noch – voll ergrünt, in den Wäldern aber gab es immer noch viele Sturmfolgen zu sehen:

Foto 2: im Wald Saurenkamp bei Menden/Sauerland am 02. Juni 2019

Einige Tage später fielen abends ein paar Regentropfen und sie brachten dank Sonne auch einen Regenbogen hervor:

Foto 3: Regenbogen über Menden/Sauerland am Abend des 8. Juni 2019

Ebenfalls einen farbenfrohen Himmel bringt mein letztes Bild für heute, nämlich wieder einen Sonnenuntergang über Bäumen:

Foto 4: Sonnenuntergang über dem Mendener Stadtforst Waldemei; 14. Juni 2019

Zu Himmelsfarben passt die großartige Bluesrock-Ballade „Silver, blue & gold“ der Band Bad Company von 1976 von und mit Sänger Paul Rodgers, der vorher schon bei „Free“ gesungen hatte und später die Ehre (und das Können) hatte,  für den verstorbenen Freddy Mercury mit „Queen“  zu singen ..

„Give me silver, blue and gold,
the colour of the sky I’m told,
my rainbow is overdue ..“

Aus der Deckung

Schon wieder war hier aus verschiedensten Gründen leider für einige Wochen Funkstille im Blog ..

Deshalb ist es Zeit, wieder aus der Deckung zu kommen:

Foto 1: Feldhase am Gaxberg bei Menden/Sauerland am 1. Juni 2019

Auch diese Akeleien im Garten steckten ihre Blüten aus einer „Eiben-Deckung“:

Foto 2: Akeleien-Blüten zwischen Eiben-Zweigen im Garten; 01.06.19

2 Wochen später im Garten stieß ich beim Austragen des Komposts auf einen Nachtfalter in seiner „Tageslicht-Deckung“. Er flog mir – höchstwahrscheinlich von mir aufgescheucht – aus dem Sack mit dem tags zuvor zwischengelagerten Kompost entgegen. Ich setzte ihn auf die Unterseite eines Holzstücks:

Foto 3: Abendpfauenauge im Garten am 15. Juni 2019

Der Schmetterling zeigte seine Drohgebärde, indem er durch Zittern und Flattern Größe vorzutäuschen versuchte:

Auf der Hand im vollen Sommersonnenlicht fühlte sich der Falter sichtlich unwohl und hielt auch seine charakteristischen Merkmale verdeckt:

Foto 4: Abendpfauenauge (vermutlich Weibchen?) in der „Draufsicht“; 15.06.19

Erst nach Absetzen auf einem Blatt im Halbschatten sah man wenigstens teilweise den Pfauenaugenfleck von der Seite:

Foto 5: Abendpfauenauge an Haselnussblatt im Garten; 01.06.19