Strohzeit

Neben dem allmählich fahler werdenden Grün von Bäumen, Gras, Kräutern und Stauden tritt im jetzt beginnenden Spätsommer vielerorts eine weitere Farbe in der Landschaft ins  Blickfeld: strohgelb.
Besonders auffällig sind Strohballen (schön aber nur, wenn sie nicht in  Plastikfolie eingerollt sind!), vor allem in imposanten Anhäufungen wie hier:

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Strohballen auf dem Haarstrang bei Fröndenberg-Frömern; August 2014

Auch die Landschaft insgesamt ist vom Wechsel zwischen Grün und Gelb geprägt:

vom Bismarckturm nach Norden

Blick vom Bismarckturm auf dem Haarstrang bei Fröndenberg-Strickherdicke auf den mittleren Hellweg bei Unna; August 2014

Stellenweise wird das Stroh aber auch nicht gerollt zur weiteren Verwendung, sondern schlicht verbrannt:

Strohverbrennen bei Dahlhausen (am Ruhrtalradweg)

kontrollierte Strohverbrennung auf Acker bei Menden-Dahlhausen; August 2014

Zum Reiten und allgemein für Pferde sind Stoppelfelder und  Stroh ja auch immer willkommen:

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Reiterinnen am Nordhang des Haarstrang zwischen Fröndenberg-Frömern und Unna-Uelzen (hinten); August 2014

Hafer in der Gerste – Blumen im Raps

Am letzten Wochenende kam ich an Äckern vorbei, auf denen die jeweiligen Feldfrüchte durchsetzt waren mit „Fremdpflanzen“.

In diesem Getreidefeld steht eine einzelne Hafer-Pflanze inmitten von viel Gerste:

Hafer in Gerste

Hafer in Gerste bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; Mitte Juni 2014

Einige hundert Meter daneben liegt ein Rapsfeld mit erfreulich vielen Kornblumen und ein paar (verblühten) Klatschmohn-Blumen:

Kornblumen im Rapsfeld

Kornblumen und etwas Klatschmohn (vorne)  in einem Rapsfeld bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; Mitte Juni 2014

 

Sommer-Herbst-Landschafts-Sackgassen

Der 2013er Spätsommer ist nach einem furiosen Start zu Anfang September rasch wieder eingeknickt.
Nun läuft ihm außerdem die Zeit davon, denn in wenigen Tagen endet auch der astronomische/kalendarische Sommer. Der (Spät-)Sommer steckt also in einer Sackgasse, was das folgende spätsommerlich-frühherbstliche Foto einer kuriosen Sackgasse mitten auf einer Waldlichtung versinnbildlicht:

Sackgassenschild auf einer Waldlichtung bei Menden-Lendringsen

Sackgassenschild auf einer Waldlichtung bei Menden-Lendringsen; September 2011

Weil ich diese Symbolik und Sackgassen inmitten der Landschaft so interessant finde 😉 , kommt gleich noch ein ähnliches Bild:

Ackerweg-Sackgasse im Maisfeld

Ackerweg-Sackgasse in einem Maisfeld bei Menden-Halingen (Halinger Heide); September 2012

Aber das Sommer-Ende ist ganz und gar kein Grund zum Verzagen, denn der (Früh-)Herbst kann noch so manchen schönen – wenn auch kurzen – Sonnentag bereithalten….

Hochsommer-Spätsommer-Herbstsommer-Wechselspiel

In wenigen Tagen endet der meteorologische Sommer, der astronomische (kalendarische) Sommer dauert aber noch einige Wochen an.

Wir sind also in der Übergangsphase von den ganz langen, hellen und heißen Tagen des Hochsommers zu den kürzeren, etwas dunkleren und kühleren Tagen des Spätsommers. Besonders der Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht vergrößert sich immer mehr.

In der Landschaft werden sattes Grün und bunte Blütenfarben allmählich ausgetauscht durch gelbe und braune Farbtöne. Zwischen den Blüten finden sich immer mehr Früchte und Samen:

Rauhaariges Weidenröschen bei Menden-Bösperde

Rauhaariges Weidenröschen bei Menden-Bösperde; Ende August 2013

Auf Feldern und Wiesen wird fleißig geerntet. Und nur in dieser Jahreszeit bietet sich der Anblick von goldgelben Stoppelfelden mit gerollten Heu- und Strohballen:

Menden-Halingen, am Hof Bertingloh

Menden-Halingen, am Hof Bertingloh; Ende August 2013

Bei den Wäldern dagegen herrscht derzeit noch sattes Grün vor, während die meisten Äcker schon die Farben und Kahlheit des Herbstes vorwegnehmen:

Fröndenberg-Ardey, über dem Ostholzbachtal

Fröndenberg-Ardey, über dem Ostholzbachtal; Ende August 2013

Erste Hochsommerwoche 2012 in Bildern

In der vergangenen Woche kam der Hochsommer auch nach Mitteleuropa. Hier im Nordsauerland kletterte das Thermometer am Freitag, 27.07.12, auf +32 °C, bisheriger Wärmerekord in diesem Jahr. Nur eine Woche davor erreichten die Temperaturen kaum +20 °C.
Schon am letzten Samstag (21.07.12) trockneten die Reste der großen Regenpfützen der vorigen Woche:

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Am Sonntag gab es dann schon viel Sonne mit nur Schönwetterwolken, wie hier über der Ruhr bei Arnsberg – Neheim-Hüsten:

mittlere Ruhr bei Neheim-Hüsten, renaturierter Flussabschnitt

mittlere Ruhr bei Neheim-Hüsten, renaturierter Flussabschnitt; Juli 2012

Die Biergärten waren nach etwa 10 Tagen Schlechtwetterpause wieder gut besucht, wie hier in Arnsberg-Hüsten:

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Der viele Regen dieses Sommers bescherte uns sattes Grün, das natürlich erst bei strahlender Sonne, blauem Himmel und weißen Wolken so richtig zur Geltung kommt:

bei Arnsberg-Herdringen

bei Arnsberg-Herdringen

Aber auch ganz für sich allein machen sich Sommerwölkchen gut, vor allem im Abendlicht:

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Trotz des in diesem Jahr sehr dichten Laubdachs funkelte auch noch Sonnenlicht in den Wäldern – dennoch war es bei der Hitze dort noch angenehm kühl:

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Auf den Feldern war das Getreide reif für die Ernte – und die Bauern hatten rechtzeitig trockenes Wetter dafür:

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Am Freitag endete die erste Hochsommerepisode 2012 mit Gewittern und Regen. Auch am Samstag gab es immer wieder Regen und es war um mehr als 10 °C kühler als einen Tag vorher. Schon heute am Sonntag regnete es aber kaum noch…..

Gerstenreife

Nicht nur das Wetter war bisher in diesem Sommer durchwachsen, sondern auch die Reife einiger Feldfrüchte.
Auf den Gersten-Äckern findet man zurzeit neben schon sehr reifen auch noch einige ganz grüne Ähren dieses Getreides:

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Gerstenfeld in Menden-Halingen, Ende Juni 2012

 

Insgesamt dürften die Landwirte mit der Witterung in diesem Jahr zufrieden sein. Denn Regen gab es genug in der Wachstumsphase – aber auch nicht zu viel. Für die Ernte wünschen sie sich indes sicher beständiges trockenes Wetter.