Aprilkaltwoche 2021-I

Abwechselnd mit dem laufenden Jahresrückblick auf 2020 bringe ich eine kurze Chronik der letzten Woche (Nach-Ostern-Woche ’21).

Der am Ostermontag begonnene Kältesturz und Aprilwettereinbruch setzte sich nach den Feiertagen fort.
Frühlingsblumen im Garten hatten oft eine Schneehaube:

Foto 1: Schnee im Blumentopf am Vormittag des 6. April 2021

Niederschlag fiel an diesem Tag in allen möglichen gefrorenen Formen:

Foto 2: Graupel im Garten am 6. April 2021, früher Nachmittag

Geradezu spektakulär wurde es am Abend mit von Sturmböen aus West herangebrachten heftigen Schnee- und Graupelschauern [hier als Kurzvideo]:

Kontrastreicher Wochenmitten-Vergleich zwischen Frühsommer und Spätwinter rund um Ostern 2021

Selten habe ich solche Witterungsunterschiede zwischen zwei Wochen erlebt wie in diesem Jahr vor und nach Ostern.

In der Vor-Ostern-Woche (Karwoche) hatten wir einen fulminanten Frühsommerausbruch im eigentlich noch frühen Frühling. Es war hier im Nordauerland sonnig mit Wärme bis über 26 °C am letzten Tag des März (was unser örtlicher Wetterexperte als Rekord feststellte):

Foto 1: im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland am Mittwoch, 31. März 2021

 

Jetzt, genau 1 Woche später, hatten wir den dritten Tag eines ziemlich heftigen Spätwintereinbruchs mit Kälte, Wind und reichlich Schnee:

Foto 2: Blick aus dem Dachfenster in den Garten am Morgen des Mittwochs, 7. April 2021; Menden/Sauerland, NRW

Sonne war – apriltypisch – zwar auch immer mal wieder zu sehen, wurde aber schnell von Wolken verdrängt. Der Tag war vor allem geprägt von häufigen Graupelschauern [hier im Kurzvideo]:

 

Jahresrückschau 2020-XIII: wechselhaft in den Mai

Der letzte Mai begann – wie in vielen anderen Jahren auch – feucht und kühl, was die Pflanzenwelt aber eher beflügelte als hemmte:

Foto 1: blühender Weißdorn und fruchtender Ahorn (oben links) in einem Feldgehölz beim Mendener Ortsteil Hembrock am Maifeiertag 2020

Tags darauf gab es einen ersten Eindruck der „Eisheiligen“ mit Graupelschauern:

Graupelschauer in Menden/Sauerland am 2. Mai 2020

Im Gegensatz zum Feiertag am Freitag fiel der erste Maisonntag dann etwas freundlicher („wonnemonatiger“) aus:

Foto 2: Auf dem Küchenberg bei Fröndenberg/Ruhr mit Blick auf Menden/Sauerland (hinten rechts); 3. Mai 2020

Jahresrückschau 2020-X: Vorfrühlingssonne und kurzer Nachwinter Ende März

Wegen des unerwarteten Wintereinbruchs im Februar dieses Jahres bin ich mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr wieder mal etwas ins Hintertreffen geraten .. Nun aber geht es weiter!

Ich steige wieder in die Rückschau ein mit dem ersten Sonntag des kalendarischen Frühlings 2020, als wegen des damaligen ersten Corona-Lockdowns trotz sonnigen Wetters kaum Menschen aus dem Haus gingen und Straßen und Wege ziemlich leer waren:

Foto 1: Sonne und leere Bundesstraße (B7) im Mendener Ortsteil Niederbarge, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 22. März 2020

Frühjahrsblüher und ihre Insektenbesucher waren Ende März des letzten Jahres allenthalben zu sehen:

Foto 2: Primel (Schlüsselblume) mit Hummel im Garten am 28.03.20202

Selbst der Apfelbaum ließ schon seine Blütenknospen unter blauem Himmel aufgehen:

Foto 3: Zweige des Apfelbaums im Garten am 28.03.2020

Einen Tag später, am letzten Märzsonntag des vergangenen Jahres, gab es einen leichten Winterrückfall und aprilhaftes Wetter mit u. a. Graupelschauern:

Foto 4: Graupelschauer im Garten, mit dem Apfelbaum aus Foto 3 hinten mitte-rechts; am 29. März 2020, mittags

Aprilwetter 2016 – später und winterlicher als üblich..

Das Ende des „unschlüssigen“ Übergangsmonats April kann sowohl frühsommerlich als auch spätwinterlich ausfallen.
In diesem Jahr trifft eindeutig letzteres zu!

Am letzten Wochenende gab es nach einigen milden und heiteren Frühlingstagen einen Wettersturz hin zu Kälte und Niederschlägen, die überwiegend als Graupel, Hagel oder Schnee fielen:

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Foto 1: Schneefall am 24. April 2016 in Menden/Sauerland

Nur am frisch ergrünten Feldahorn (vorne im Bild) und am (zwar auch schnee-weiß-)blühenden Kirschbaum hinten links erkennt man die Jahreszeit.

Mal graupelte es …:

Mal fiel „echter“ Schnee:

 

Zeitweise wurde es mitten am Tag finster und der Himmel war bedeckt und voller dicker Schneeflocken:

Ich hatte schon oft in dieser Jahreszeit Kurzurlaub, wie auch jetzt wieder. Aber so winterlich war es nach meiner Erinnerung noch nie ….

Graupeliger Wintereinbruch Mitte November

Gut eine Woche vor dem meteorologischen und 4 Wochen vor dem kalendarischen Winterbeginn sowie über 4 Wochen nach dem ersten Schnee-Intermezzo hier im Nordsauerland hat es am heutigen Sonntag einen erneuten Wintereinbruch gegeben. Die Temperaturen stürzten schon am Samstag in Richtung Gefrierpunkt. Heute Nachmittag gab es dann ziemlich plötzlich einen heftigen Schneeschauer, hier als kurzes Video:

… und noch mal als normales Foto:

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Foto 1: einsetzender Schneeschauer am 22.11.15, 15:20 Uhr

Angetrieben durch einen strammen Nordwind wurde es recht schnell weiß am Boden:

Erst bei näherem Hinsehen war zu erkennen, dass es kein echter Schnee (also Schneeflocken), sondern eher Graupel war:

Nach dem heftigen, aber nicht sehr langen Graupelschauer kam wieder etwas Himmelsblau hervor:

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Foto 2: nach dem Graupelschauer aus Foto 1; durch die „vertropfte“ Fensterscheibe, Richtung Norden

Noch eine halbe Stunde später hatte sich das Wetter beruhigt und die dunklen Schauerwolken zogen ab – der winterliche Wettercharakter blieb:

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Foto 3: am 22. November 2015, 16:20 Uhr