Jahrestageszeitenstimmungsbild 4: Lärchengold zwischen Grün im November 2003

Diesmal ist in meiner „Klassik“-Einzelbild-Serie ein Foto aus Anfang November 2003 an der Reihe, als goldenes Oktoberwetter herrschte. Statt herbstbuntes Laub zeigt es das leuchtend (gold-)gelbe Nadelkleid einer Lärche, also der einzigen heimischen Koniferen-Art mit echtem „Herbstverhalten“:

Krankenhauspark Menden mit u. a. Lärche (links) und Kiefer rechts; 6. November 2003

Garten-Feldahorn heute und vor einem Jahr

Schon länger habe ich hier im JaTaBu keinen „einfachen“ Vergleich zwischen jetzt/heute und 1 Jahr vorher mehr gebracht.

Heute war ein ungewöhnlich milder 2. November, dem katholischen Gedenktag Allerseelen (und mein Geburtstag).
Es war aber – trotzdem – schon herbstlicher als vor einem Jahr, zumindest in der Pflanzenwelt.

Der Feldahorn im Garten war vor 12 Monaten noch ziemlich voll und grün belaubt:

Foto 1: Feldahorn im Garten am 2. November (Allerseelen) 2019, mittags

In diesem Jahr waren Verfärbung und Fall des Laubs schon deutlich weiter:

Foto 2: Feldahorn aus Foto 1 am 02.11.2020, vormittags

Herbstfruchtzweige

Vorgestern, am dritten Oktobersonntag 2020, gab es wieder keinen „goldenen Oktober“ hier im Nordsauerland.

Andere Herbstzeiger gab es aber genug, vor allem viele Früchte.
In selben Gehölz entlang eines Rad-/Fußweges stieß ich auf verschiedene Sträucher bzw. junge Bäume mit fruchttragenden Zweigen in fotogünstiger Höhe:

Foto 1: Schwarzdorn-Strauch mit Schlehen; Gehölz bei Menden/Sauerland, Ortsteil Bösperde, Südwestfalen, NRW, 25. Oktober 2020

Foto 2: junge Stieleiche mit Eicheln; wenige Meter neben Schwarzdorn aus Foto 1; 25.10.2020

Foto 3: Pfaffenhütchen-Strauch mit gleichnamigen (und namengebenden) Früchten; Zeit und Ort wie Fotos 1 und 2

 

Jahrestageszeitenstimmungsbild 2: Dornröschentor zum Herbst 2003

Bei meinen „klassischen“ Jahreszeitenbildern geht es weiter mit einem Foto vom Übergang des Spätsommers zum Herbst aus dem Jahr 2003. Durch ein rosenumranktes Tor voller Hagebutten kommt dieser Übergang auch symbolisch zum Ausdruck:

Foto 1: Tor zum Garten des Beringhofs bei Wimbern, Gemeinde Wickede (Ruhr), Kreis Soest, NRW; Ende September 2003

Oktobersonntag – ohne Sonne, mit Sonnenblumen und Stieglitzen

Bisher war der Oktober 2020 wenig golden. Es gab noch keinen vollen sonnigen und warmen Tag.

Das war auch heute am dritten Oktobersonntag ’20 nicht anders. Es war überwiegend hochnebelig trüb, außerdem kühl, aber auch trocken. Der geringe Pegelstand der Flüsse hat sich auch kaum gegenüber dem Sommer verändert:

Foto 1: die Hönne in Menden/Sauerland, zwischen Hönne-Insel und Promenade (links); 18. Oktober 2020, nachmittags

Über der Feldflur fehlte nicht nur die Sonne, sondern auch viele Blumen inkl. Sonnenblumen waren überwiegend verblüht:

Foto 2: Blick von Westen auf Menden (mit Ortsteil Hembrock und Stadtteil Platte Heide) über eine Acker-Blühwiese; 18.10.20, später Nachmittag

Als ich am Blühacker ankam, flogen mehrere Trupps von Stieglitzen (Distelfinken) von dort auf. In der folgenden Viertelstunde versuchte ich vergeblich, wenigstens einen der bunten Singvögel am Boden abzulichten. Mir gelangen stattdessen nur Luftaufnahmen:

Foto 3: fliegende Stieglitze über dem Acker aus Foto 2

Ein klein wenig besser erkennt man die Stieglitze mit dem finkentypischen Wippflug im Bewegtbild:

 

Regenlicht – Lichtregen

Nach zuletzt einigen Beiträgen aus zurückliegenden Jahren (sogar teils Jahrzehnten) gibt es nun etwas Aktuelles.

Ich zeige Bilder vom aprilhaften Wetter gestern (Samstag) Nachmittag, als sich Regen, Sonne und Wolke abwechselten. Bei einem intensiven Kontrast zwischen abziehender dunkler Wolkenwand und Sonnenschein aus der Gegenrichtung zeigte sich ein Regenbogen am östlichen Himmel:

Foto 1: Regenbogen über dem Garten in Menden/Sauerland; 10. Oktober 2020, nachmittags

Viel besser eingefangen hat diesen Regenbogen der Mendener Hobby-Wetterkundler Peter Friedrich auf seiner Mendenwetter-Webseite.

Ich machte kurz darauf auch ein Bild in die entgegengesetzte Richtung, also ins Gegenlicht mit dem beleuchteten Regen-„Vorhang“:

Foto 2: Regenschauer im Sonnengegenlicht; vom Standort des und wenige Augenblicke nach Foto 1

Beim zweiten Foto lohnt sich übrigens die vergrößerte Ansicht per Anklicken! Die „Leuchttropfen“ werden dann erst richtig sichtbar.

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXIV: laubmindernd durch den Spätherbst

Nun geht es im Rückblick aufs vergangene Jahr recht schnell durch den Spätherbst mit Bildern, welche vor allem Verfärbung und Fall des letzten Laubs zeigen.

Mitte November waren die meisten Bäume noch gut belaubt, teilweise sogar noch grün:

Foto 1: Waldrand am Wälkesberg beim Mendener Ortsteil Halingen; 17.November 2019

Schon eine Woche später hatten sich die meisten Laubdächer in den Wäldern stark gelichtet:

Foto 2: Laubwald beim Arnsberger Ortsteil Herdringen; 24.11.2019

Eine weitere Woche danach, schon im Dezember und im Advent, waren kaum noch Blätter an den Bäumen. Das noch hängende Laub jedoch fiel dadurch besonders auf:

Foto 3: Blick vom Drachenfels über den Rhein auf Bonn; vorne: Königswinter, hinten links: Bad Godesberg, hinten rechts: ehem. Regierungsviertel mit u. a. dem „Langen Eugen“; 01.12.2019

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXIII: Farb- und Formübergänge zwischen Bildern aus Anfang November

Nach der Unterbrechung meines Jahresrückblicks 2019 durch einen aktuellen Beitrag (2020) und davor zwei Rückblende-Artikeln, die jeweils nur einen Tag abdeckten, gibt es diesmal wieder einen „ordentlichen“ Beitrag über mehrere Tage aus dem letzten Jahr.

Es geht jetzt in den November, der ja – so empfinde ich das immer – den endgültigen Übergang von den letzten irgendwie noch als „Sommerecho“ spürbaren Tagen des Jahres (goldener Oktober) zum Winter markiert. Es ist die Zeit der kahl gewordenen oder kahl werden Laubpflanzen, aber auch der Früchte:

Foto 1: Schwarzdorn-Sträucher ohne Blätter, aber mit vielen Früchten (Schlehen) an einer Straßenböschung beim Mendener Ortsteil Bösperde; 2. November 2019

Das  Blau-Lila der Schlehen findet sich im nächsten Bild wieder, allerdings am (Abend-)Himmel:

Foto 2: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 08.11.2019

Die Wolke aus Foto 2 (die nicht aus dem Schornstein kommt ;-)  ), erinnert wiederum ein wenig an – und befindet sich in der gleichen Bildecke wie – die herbstlich gefärbte Krone der Eiche im nächsten Foto:

Foto 3: Gehölz und Einzelbaum (Eiche) zwischen Menden (Ortsteil Asbeck) und Arnsberg (Ortsteil Retringen); 10.11.2019

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXII: Herbstwerden im Wald

Wie schon im letzten Artikel der Jahresrückschau aufs vergangene Jahr bieten sich aus diesmal wieder ein einzelner Tag und Ort an, obwohl das gegen meine bisherigen Gepflogenheiten bei Rückblicken ist – aber es passt eben ..

Am letzten Oktober-Wochenende 2019 war ich im Wald unterwegs, wo es an vielen Stellen auf den ersten Blick beinahe noch (spät)sommerlich anmutete:

Foto 1: im Wald „Haunsberg/Sundern“ bei Menden/Sauerland mit vielfach noch grün belaubten Bäumen (und eh immergrünen Kiefern); 26. Oktober 2019

Näher am und auf dem Boden waren die herbstlichen Spuren Laubverfärbung und -fall jedoch schon deutlich zu sehen:

Foto 2: junger Laubwald bei Hemer (Märkischer Kreis), Ortsteil Becke; 26.10.19

Noch offensichtlicher wurde es an Hängen mit dichtem Farn-Bewuchs. Dort gab es außerdem erneut absterbende Fichten, wie so oft und verbreitet in den letzten 2 Jahren:

Foto 3: Waldhang mit verwelkendem Farn, herbstlichen Laubbäumen und abgestorbenen Fichten beim Hemeraner Ortsteil Becke; 26.10.19

Zur musikalischen Untermalung habe ich für diesen Wald-Beitrag 2 x „Songs from the wood“ vom gleichnamigen 1977er Album der britischen (Folk- und Querflöten-)Rockband Jethro Tull „mitgebracht“:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XXI: Herbstanlauf

Am letzten Tag des (kalendarischen) Frühlings 2020 mache ich im Rückblick auf 2019 einen recht großen Sprung (knapp 4 Wochen) gegenüber dem letzten Beitrag in den Herbst hinein. Zugleich stammen alle Fotos dieses Artikels von einem einzigen Tag und nur von einem Ort, was in meinen Jahresrückblenden nur selten vorkommt ..

Mitte Oktober waren die Äcker und Obstbäume „leer“ und die Laubwälder wurden herbstbunt:

Foto 1: Blick von Westen auf Menden/Sauerland mit dem Lahrberg im Hintergrund; 19. Oktober 2019

Die Reste der Feldfrüchte und/oder frische Saat sammelten (wilde) Rabenkrähen und (verwilderte) Stadttauben auf:

Foto 2: Rabenkrähen und Stadt-/Straßentauben beim Mendener Ortsteil Hembrock; 19.10.19

Am Himmel kletterte die Sonne weniger hoch als noch wenige Wochen zuvor im Spätsommer und war gedämpft durch graue Wolken:

Foto 3: Wolken über dem Gaxberg westlich von Menden; 19.10.19

Allerdings sieht das alles bei weniger starkem Gegenlicht (d. h. etwas weg von der Sonne) auch schon weniger düster und dramatisch aus, also freundlicher, vor allem farbenfroher:

Foto 4: kurz nach und ca. 1/4-Drehung weiter Richtung Nordwest als Foto 3

Als Musik gibt es heute, was eigentlich im Jahrestageszeitenbuch schon längst hätte kommen sollen und müssen, endlich etwas aus Vivaldis „Vier Jahreszeiten“: