Späthochsommer-Eindrücke aus dem Lennegebirge

Ich unterbreche – mal wieder – meinen Tourenvergleich Frühsommer//Spätsommer, um aktuelle Bilder zu zeigen. Der heutige Tag war typisch für den Übergang zwischen Hochsommer und Spätsommer.

Ich habe einen spontanen Urlaubstag genommen, um die erste größere Tour mit meinem neuen – und ersten – E-Bike/Pedelec zu unternehmen 🙂

Foto 1: unterwegs im Lennegebirge zwischen Sundern und Finnentrop, Hochsauerland/Südsauerland, NRW; 23.08.17

E-Biken, das ich bis vor wenigen Monaten noch abgelehnt habe, ist für die hiesige Mittelgebirgsgegend ideal. Es erhöht die Reichweite von Touren und Berge/Steigungen verlieren ihren „Schrecken“. Dennoch bleibt die Bewegung an der frischen Luft erhalten – denn man muss auch dabei trampeln und kann entscheiden, wie stark (bzw. ob überhaupt) man sich vom Elektromotor helfen lässt.

Jedenfalls bin ich vorher nie so mühelos und schnell mit dem Fahrrad ins höhere Sauerland gekommen.

Dadurch konnte ich an diesem traumhaft schönen Sommertag solche Ausblicke genießen:

Foto 2: Blick vom Ruthenberg im Lennegebirge nach Osten; 23.08.17

Erste vorherbstliche Farben (Laub und Früchte) waren schon erkennbar.

Noch sehr sommerlich dagegen ging es auf vielen Wasserdost-Blüten zu. Der augenfälligste Besucher war ein Admiral, den ich wegen des „Windwackelns“ filmen musste:

Im Juli zwischen Berg und Tal im Hochsauerland

Zurück von einen verlängerten Wochenende im südöstlichen Teil des Hochsauerlands zeige ich erste Bilder dieser kombinierten Bahn-/Rad-/Bus- und Wandertour.

Meine Unterkunft war im landschaftlich sehr reizvoll gelegenen Dorf Züschen bei Winterberg (Westf.) und ich hatte von meinem Balkon aus diesen schönen Ausblick auf die Kirche und ihre Umgebung:

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Foto 1: Züschen bei Winterberg, Blick von Südosten auf die Kirche, morgens; Juli 2016

Ich machte Wanderungen über die zahlreichen Höhenwege mit vielen Fernsichten …

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Foto: Täler, Berge und Wald zwischen Züschen und Winterberg (Mitte) im Rothaargebirge im Hochsauerland; Juli 2016

… und radelte durch Täler, über einige Höhenwege und Bahntrassenradwege:

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Foto 3: Radtour auf dem Bahntrassenradweg zwischen Züschen und Winterberg (Mitte); Richtung Norden, bergauf; Juli 2016

In künftigen Beiträgen soll es noch mehr zu diesen Touren durchs – von mir zuhause aus betrachtet – entgegengesetzten Ende des Sauerlandes geben …

Ruhrtalradwegbrückenflussblickquartett

Heute vor genau einer Woche (Samstag, 29.08.15, gegen 21:15 Uhr) war ich bei hellem Vollmond und ca. +22 °C noch draußen unterwegs (s. vorigen Beitrag). Heute Abend haben wir nur +12 °C und nach vielen Regenschauern ist es reichlich nass – und es war schon sehr früh stockfinster. So viel zu den letzten 8 Tagen …

Nun gehe ich noch eine Woche zurück. Am vorletzten Sonntag herrschte hier im Nordsauerland schönstes Sommerwetter mit viel Sonne, aber ohne zu viel Hitze (die es dagegen am letzten Sonntag gab).
So war eine angenehme Radtour auf dem Ruhrtalradweg zwischen Meschede und Arnsberg (Hochsauerlandkreis/HSK) möglich.
Davon mitgebracht habe ich hier 4 Bilder mit Ausblicken auf den Fluss von Brücken entlang dieser bekannten Radroute.

Los geht es mit der Brücke ganz im Osten der Stadt Arnsberg, bei der kleinen Siedlung (Weiler) Wildshausen:

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Foto 1: Blick von der Ruhrbrücke bei Arnsberg-Wildshausen nach Osten = flussaufwärts; hinten Teile des südl. Arnsberger Waldes; 23.08.15

 

Hier befindet sich einer der naturnahesten Abschnitte der Ruhr, die ja eigentlich eher für eine der größten und am dichtesten bebauten Industrieregionen Europas (Ruhrgebiet) steht.
Einige km westlich (flussabwärts) beim Arnsberger Ortsteil Rumbeck gibt es zwar weniger naturbelassene Landschaft, aber der Fluss selbst wurde auf vielen Strecken mehr oder weniger stark renaturiert, sodass u. a. Flussinseln entstanden:

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Foto 2: Blick von der Brücke bei Arnsberg-Rumbeck ruhraufwärts; hinten rechts am Waldhang Autobahn A46 bei Arnsberg-Oeventrop; 23.08.15

 

Noch ca. einen Kilometer flussabwärts passiert man als Radler oder Fußgänger ein weiteres Mal die Ruhr nahe dem Rumbecker Hammer, wo wieder unbebaute Ufer, Wälder und Berge die Szenerie bestimmen:

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Foto 3: Blick flussaufwärts von der Fuß-/Radwegbrücke am Rumbecker Hammer auf die Ruhr zwischen den Arnsberger Ortsteilen Uentrop und Rumbeck; 23.08.15

 

Das letzte Bild stammt nicht aus der freien Landschaft, sondern vom Rand der Arnsberger Altstadt, wo  ein ehemaliges Flusswehr und  das mit Spundwänden gesicherte südliche Ufer neben einem weiteren renaturierten Stück der Ruhr liegen, wo sich der Fluss sein Bett nach und nach wieder selbst gestaltet:

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Foto 4: Blick ruhraufwärts von der Rad-/Fußwegbrücke bei Alt-Arnsberg zwischen dem altstadtnahen Wald Eichholz (links) und dem Altem Feld (rechts); 23.08.15

Vollmond, Abendwolken und Späthochsommerende

Seit heute ist der meteorologische (aber noch nicht der kalendarische/astronomische) Sommer 2015 zuende. Das Wetter hat sich im nordwestlichen Mitteleuropa auch sehr pünktlich daran gehalten … Nach einem noch mal extrem heißen und sonnenreichen Wochenende mit einem „Nachschlag“ am gestrigen Montag gab es hier im Nord-Sauerland einen Wetter- und Temperatursturz mit heute viel Regen und weniger als +20°C Höchsttemperatur.

Am letzten Samstag endete der Tag mit einem beeindruckenden Vollmond:

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Foto 1: Vollmond am Abend des 29. August 2015

 

Nur ein winziger Wolkenschleier zieht auf Foto 1 vor dem hellen Mond vorbei und einige Insekten fliegen durchs Bild.
Auch mit Landschaft darunter machte der Mond am letzten Hochsommersamstag des Jahres eine gute Figur:

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Foto 2: Vollmond über dem Mendener Hügelland; gesehen von der Halinger Heide bei Menden/Sauerland; 29.08.15

 

Vom selben Standort wie Foto 1 in der Gegenrichtung, nämlich nach Westen zur untergehenden Sonne, zeigte sich gleichzeitig noch Abendrot mit einigen Wolken:

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Foto 3: Abendwolken über der Halinger Heide bei Menden-Halingen; 29.08.15

 

Diese Wolken der Nacht Samstag/Sonntag brachten nur wenig Regen und sowohl der Sonntag als auch der Montag waren fast durchgängig wolkenlos.
Die Wolken, die hier am Montagabend aus Nordwesten ankamen, waren dann aber endgültig die Vorboten des Wetterumschwungs Richtung Frühherbst:

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Foto 4: aufziehende Wolkenfront am Abend des 31. August 2015 über Menden/Sauerland

Wasserdostparade

Kürzlich hat puzzleblume in ihrem großartigen Blog in mehreren Beiträgen über den Gemeinen Wasserdost (auch Kunigundenkraut genannt) in ihrem Garten berichtet.
In einem Artikel bezog sie sich auf einen Kommentar von mir, in dem ich anmerkte, wie häufig, beinahe allgegenwärtig, Wasserdost hier im Nord-Sauerland vorkommt.

In den letzten Tagen habe ich dann einmal verstärkt auf die Staude aus der Familie der Korbblütler (Asterngewächse) geachtet. Der erste Fund war schon gleich in der Nachbarschuft um die Ecke, hinter einer Mülltonne („Gelbe Tonne“):

Wasserdost hinter Mülltonne

Foto 1: Wasserdost hinter Mülltonne; August 2015

In der Landschaft steht das Kunigundenkraut an feuchten Stellen im Wald, an Feldrändern, Wassergräben u. ä., z. B. hier „zwischen“ einem Zaun am Rande eines Schlammteichgeländes beim Mendener Ortsteil Halingen:

Wasserdost

Foto 2: Wasserdost bei Menden-Halingen; hinten auch einige Weidenröschen; August 2015

Ich habe die für Insekten höchst nützliche und attraktive Pflanze auch an weiteren ungewöhnlichen Stellen gefunden, wie hier an einem Kurven-Straßenschild ….

Wasserdost um Verkehrsschild

Foto 3: Wasserdost „um“ Verkehrsschild bein Menden-Dahlhausen; vorn: Kamille;  August 2015

… oder hier mitten in der Mendener Altstadt:

unterer Südwall mit Wasserdost

Foto 4: Menden, unterer Südwall, mit Wasserdost (links vor Garage und im Straßenbeet); August 2015

Anfang Juli 2015 – zwischen Hitze, Regen, Käfern und Wolken

Seit Anfang Juli wechselten sich hier große Hitze und heftiger Regen einschl. Abkühlung ab.
Im Anschluss an meinen vorigen Beitrag zeige ich den sechsten Regenguss vom letzten Sonntag, der nachmittags niederging:

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Foto 1: Regenschauer am 5. Juli 2015, 15:30 Uhr

Der Tag danach war ein ruhiger trockener und heiterer Sommertag, vor allem ohne große Hitze:

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Foto 2: am 6. Juli 2015, nachmittags

 

Heute  drehte der Hochsommer wieder richtig auf mit drückender Schwüle bei  fast +35 °C und nachmittäglichem Regen. Später abends klarte es aber auch schnell wieder auf und es gab diese sehr malerische Formation aus kleinen Wolken im Sonnenuntergang:

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Foto 3: Abendhimmel des 7. Juli 2015

Seit gut einer Woche fliegen hier außerdem in der Abenddämmerung zahlreiche Junikäfer (Gerippte Brachkäfer) um Sträucher und Gebüsch. Sie zu fotografieren war mir mangels Licht und weil sie viel zu „hektisch“ und ohne Unterbrechung fliegen,  bisher nicht gelungen. Heute hatte sich aber einer ins Haus verflogen, den ich dann draußen auf eine Margeritenblüte setzen und ablichten konnte:

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Foto 4: Junikäfer (gerippter Brachkäfer) am 7. Juli 2015

Seine Verwandschaft mit dem Maikäfer ist gut zu erkennen. Nachdem sich dieser hier erholt hatte und es zu seiner eigentlichen Aktionszeit gekommen war, schloss auch er sich wieder dem Schwarmflug seiner Artgenossen an.

Juli-Sonntagmorgen mit Abkühlung und Wassernachschub

Während ich dies schreibe, zieht hier (Menden im nördlichen Sauerland) gerade die heute schon fünfte Gewitter- und Regenzelle heran. Drei davon kamen schon am Morgen (ab ca. 8:30 Uhr) hier vorbei und brachten nach 3 fast schon unerträglichen Hitzetagen und längerer Trockenheit endlich Abkühlung und Regen mit:

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Foto 1: erster Regenschauer am 05.07.15, 8:50 Uhr

Von Sonne und Wärme an den Tagen zuvor haben die Rosen(blüten) von Foto 1 wohl eher profitiert, auch im schon Jahre währenden Konkurrenzkampf mit den anderen Sträuchern (v. a einem sehr breit ausladenden Kirschlorbeer).

Anderen Pflanzen wiederum tut der Wassernachschub auf jeden Fall gut, der heute zwar heftig, aber – bis aktuell am frühen Nachmittag noch – nicht unwetterartig kam:

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Foto 2: dritter Regenschauer vom 05. Juli 2015, 11:25 Uhr

Die zuletzt fast leeren Regentonnen und andere Wasserspeicher konnten wieder gefüllt werden.  Auf Foto 3 sind sowohl die Folgen der vorangegangenen Trockenheit als auch die der heutigen Schauer inkl. Windböen zu sehen:

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Foto 3: nach dem dritten Regenschauer des 5. Juli 2015, 12:16 Uhr

Vom arg vertrockneten und jetzt frisch beregneten Rasen an der Eibe neben der (schon vom ersten Schauer vollgelaufenen) Regentonne zeige ich zum Schluss noch eine Nahaufnahme (ähnlich wie hier):

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Foto 4: Rasenstück aus Foto 3

Auf Foto 4 erkennt man, dass die Grenze zwischen dem völlig vertrocknetem Gras und dem noch einigermaßen grünen Bereich nicht ganz so scharf ist, wie es auf Foto 3 erscheint; aber die Tendenz ist eindeutig. Die Eibe fängt ja nicht nur das Wasser von oben ab (es bleibt in den dichten Blättern/Nadeln „hängen“ und verdunstet von dort in dieser Jahreszeit leicht wieder), sondern zieht es natürlich auch mit seinen Wurzeln von unten aus dem Rasen ab.

Eine ähnliche „Rasen-Klimagrenze“ hatte ich schon mal im Zusammenhang mit Frost -> hier im Blog gebracht.

Zum Ende meines Artikels kam gerade die sechste Gewitter- und Regenzelle hier an … und auf diversen Regenradaren im Netz sieht man auch dahinter eine weitere hierhin heranrollen … die ist auch noch um einiges größer als die letzte … und jetzt ist auch noch Graupel dabei … ich muss hier erstmal abbrechen ….

Ich wünsche allen einen nicht zu hitzigen, aber auch unwetterfreien Sonntagnachmittag!