Jahresrückschau 2020-IX: Schlehen- und Schwanenweiß Mitte-Ende März

Obwohl ich – zumal heute an einem „eingestreuten“ freien Tag – eigentlich zig Beiträge über den aktuellen Hochwinter schreiben könnte – hier zumindest  schon mal ein Foto von vor einer Stunde im Garten ..

Foto 1: Schnee (inkl. Schneefall) auf der Terrasse am 9. Februar 2021, früher Vormittag; zum Vergrößern anklicken!

.. reiße ich mich zusammen 😉 und setze meinen Rückblick aufs letzte Jahr fort. Dort bin ich schon mitten im Frühling angekommen; aber dennoch bleibt die Farbe Weiß bestimmend ..

Ab der Monatsmitte März waren die Schwarzdorn-/Schlehen-Blüten voll aufgegangen:

Foto 2: Blüten von Schwarzdorn (Schlehe) im Garten, mit Biene (Art mir unbekannt); 19. März 2020

Auf deutlich größere flugfähige Tiere traf ich dann am darauffolgenden Sonntag in den schon gut ergrünten Feldern unter frühlingsblauem Himmel:

Foto 3: Höckerschwäne auf Feldern im Ruhrtal zwischen Menden (Sauerland), Wickede (Ruhr) und Fröndenberg am 22. März 2020

Zum Abschluss dieses „weißen Artikels“ zeige ich den Schwarz(!)dorn aus Foto 2 in Gänze und in Sonne:

Foto 4: Schwarzdorn (Schlehe) und Mahonie (unten rechts, gelbe Blüten) im Garten am 21.03.2020

zwischen Krisen-Bangen und vorösterlichem Hoffen

Wieder muss/möchte ich meinen Rückblick aufs vergangene Jahr unterbrechen. Die gerade fast alles beherrschende Krise durch die Corona-Pandemie mit ihrem unwirklich wirkenden Kontrast zum sonnigen Vorfrühlingswetter bringt mich dazu.

Als ich Mitte Januar begann, aus Anlass des Todes von Neil Peart (Drummer und Texter der kanad. Rockband Rush) regelmäßig meine Beiträge musikalisch zu untermalen, hätte ich nie gedacht, dafür auch das Stück „Red Tide“ auszuwählen. Es passt aber in fast schon unheimlicher Weise zur aktuellen Situation, sowohl zur Pandemie als auch zum Klimawandel u. ä.:

„Nature has some new plague
To run in our streets […]

This is not a false alarm
This is not a test. […]

Stay out of the sun
It only burns my skin […]

The party is disrupted by an uninvited guest. […]

Now’s the time to make the time
While hope is still in sight
Let us not go gently
To the endless winter night.“

Video (Youtube) mit Text zu Rush „Red tide“

Das prophetisch anmutende Stück stammt vom 1989er Album „Presto“, dessen Cover ein wenig  auch zum bevorstehenden Ostern passt (obwohl es ums Kaninchen-Hervorzaubern geht):

Foto 1: meine CD(-Hülle) von Rush’s Album „Presto“ (1989)

Der Song bietet am Ende ja auch  Hoffnung und die Aufforderung (Flehen), sich um deren Wahrwerden zu kümmern – denn einfach so verschwindet diese Krise nicht. Wir müssen uns dafür alle an die allseits bekannten (Verhaltens-)Regeln, insbesondere körperlichen Abstand voneinander, halten!

So wie es von diesen Schwänen wenigstens schon die beiden rechts und ganz hinten vormachen, obwohl sie es  – im Gegensatz zu uns – nicht müssen:

Foto 2: Höckerschwäne in der Flur „Sassenland“ bei Menden/Sauerland-Schwitten; 22. März 2020

Dann gibt es auch Hoffnung und eine gute Chance auf ein baldiges Ende der Pandemie mit all ihren Gefahren und Beschränkungen .. und Aussicht auf einen unbeschwerten restlichen Frühling ..

Foto 3: Gänseblümchen („Marienröschen“) auf dem Rasen im Garten; 22.03.20

Bleibt gesund!