Oktobersonntag – ohne Sonne, mit Sonnenblumen und Stieglitzen

Bisher war der Oktober 2020 wenig golden. Es gab noch keinen vollen sonnigen und warmen Tag.

Das war auch heute am dritten Oktobersonntag ’20 nicht anders. Es war überwiegend hochnebelig trüb, außerdem kühl, aber auch trocken. Der geringe Pegelstand der Flüsse hat sich auch kaum gegenüber dem Sommer verändert:

Foto 1: die Hönne in Menden/Sauerland, zwischen Hönne-Insel und Promenade (links); 18. Oktober 2020, nachmittags

Über der Feldflur fehlte nicht nur die Sonne, sondern auch viele Blumen inkl. Sonnenblumen waren überwiegend verblüht:

Foto 2: Blick von Westen auf Menden (mit Ortsteil Hembrock und Stadtteil Platte Heide) über eine Acker-Blühwiese; 18.10.20, später Nachmittag

Als ich am Blühacker ankam, flogen mehrere Trupps von Stieglitzen (Distelfinken) von dort auf. In der folgenden Viertelstunde versuchte ich vergeblich, wenigstens einen der bunten Singvögel am Boden abzulichten. Mir gelangen stattdessen nur Luftaufnahmen:

Foto 3: fliegende Stieglitze über dem Acker aus Foto 2

Ein klein wenig besser erkennt man die Stieglitze mit dem finkentypischen Wippflug im Bewegtbild:

 

Der 13. Mai im Jahresvergleich: mal trocken, mal nass

Der Mai kann von der Witterung her ziemlich unterschiedlich ausfallen, gerade die Monatsmitte, also im Umfeld der „Eisheiligen“.
In diesem Jahr war der 13. Mai (2015) hier im Nord-Sauerland heiter bis sonnig, aber kühl und windig. Den letzten nennenswerten Regen hat es vor 8 Tagen gegeben. Dementsprechend  hatte der Himmel viel Blau und am Boden war es relativ trocken:

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Foto 1: in der Molle an der Hönne (hinten) bei Menden/Sauerland; 13. Mai 2015

Vor genau einem Jahr, am 13. Mai 2014, steckten wir hier mitten in einer kühlen und regnerischen Phase, was man auf dem nächsten Foto mit beinahe dem gleichen Bildausschnitt wie oben auf Anhieb sieht:

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Foto 2: ähnlich Foto 1, aber am 13. Mai 2014

 

Am 13. Mai 2011 war die Trockenheit noch erheblich stärker als in diesem Jahr. Der Pegel der Hönne in Menden war außerordentlich niedrig und auf dem nächsten Bild sehen wir das  halbseitig trocken gefallene Flussbett:

Hönne zwischen Hönneinsel und Promenade bei extremem Niedrigwasser

Foto 3: Hönne zwischen Hönneinsel und Promenade in Höhe der Mendener Innenstadt bei extremem Niedrigwasser; 13. Mai 2011

Heute war die Hönne zwar auch weit entfernt von Hochwasser, aber es ragten nur einige Schottersteine aus dem Wasser hervor:

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Foto 4: gleicher Flussabschnitt wie auf Foto 4 vorne, aber von einer Brücke aufgenommen; 13. Mai 2015

 

Rückblende in den Sommer-April 2011 – I

Nach einer empfindlich nasskalten Kar-Woche und wettermäßig kaum besseren Ostertagen gibt es seit gestern (9. April 2015) in Mitteleuropa einen Hauch von Frühsommer mit heute (10.04.15) viel Sonne und Temperaturen bis + 23 °C hier im Nord-Sauerland.

Wesentlich beeindruckender war der Frühling aber vor 4 Jahren, im April 2011, d. h. ein Jahr vor dem Start meines Jahrestageszeitenbuchs. Das war damals schon mehr Frühsommer. So ging es schon am 8. April 2011 mit blauem Himmel und viel Wärme los, z. B. hier im Wald, wo das frische Blattgrün deutlich weiter war als in diesem Jahr:

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Foto 1: Stadtwald Kapellenberg in Menden/Sauerland, am 8. April 2011

Es war damals auch schon am und im Wasser warm genug, wie hier an der Hönne bei Menden-Lendringsen:

Renaturierung Hönne südlich Bessemerweg

Foto 2: Hönne bei Menden-Lendringsen; 10. April 2011

Foto 2 zeigt übrigens einen erst seit wenigen Jahren renaturierten Abschnitt der Hönne (inzwischen ist es dort auch noch verwilderter).
Am selben Tag war ich auch noch an der Ruhr (in welche die Hönne mündet), ebenfalls an einem renaturierten Teilstück in Höhe des Arnsberger Stadtteils Neheim-Hüsten:

Ruhr bei Neheim

Foto 3: Ruhr bei Arnsberg – Neheim-Hüsten (Hochsauerlandkreis), renaturierter Abschnitt; 10. April 2011

Nach so viel Rückblende bringe ich zum Schluss noch ein Bild von heute (10.4.15), wieder am Fluss. Es ist an der Hönne in Menden, in Höhe der Innenstadt. Wir sehen am Uferweg Hinterlassenschaften des kleinen Hochwassers von vor Ostern. Außerdem hatten wir heute noch ziemlich kahle Bäume. Die Vegetation ist noch recht weit zurück im Vergleich zur gleichen Jahreszeit vor 4 Jahren:

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Foto 4: an der Hönne bei Menden-Sauerland, Uferweg unterhalb der „Hönne-Insel“; 10. April 2015

Mai-Enden in den letzten Jahren: mal sonnig, mal verregnet-kühl

Auch wenn schon wieder Juni ist, hier noch ein kleiner jahresübergreifender Ende-Mai-Rückblick …

Die letzte Woche des Monats Mai ist in den letzten Jahren ziemlich unterschiedlich ausgefallen. In diesem Jahr (2014) war es zunächst kühl und verregnet (v. a. am diesjährigen Himmelfahrtstag), am gestrigen Samstag (31.05.14) war es zwar trocken und heiter, aber es war immer noch recht kühl.

Der letzte Mai-Tag vor 6 Jahren (31.05.2008) war grau-verhangen-diesig mit viel Nieselregen, wie hier bei einem Ausflug ins Bergische Land im Tal der Wupper unter der berühmten Bahnbrücke (Müngstener Brücke):

Müngstener Brücke

im Tal der Wupper zwischen Remscheid und Solingen,  mit der Müngstener Brücke; 31.05.2008

3 Jahre später (2011) endete der Mai mit viel Sonne, wie hier im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland:

im Mendener Stadtforst Waldemei (Nord-Sauerland); 29. Mai 2011

im Mendener Stadtforst Waldemei (Nord-Sauerland); 29. Mai 2011

Vor zwei Jahren, Ende Mai 2012, gab es blauen Himmel pur und richtige Hitze, wie hier an der Volme in Hagen (Westfalen):

Hagen, an der Volme

an der Volme in Hagen/Westf. (zwischen Nordwest-Sauerland und Südost-Ruhrgebiet); in Höhe der nördlichen City; 26.05.2012

Im letzten Jahr schließlich war es wie in diesem: es gab in der letzten Mai-Woche viel Wolken und Regen (in einigen Teilen Deutschlands sogar Flutkatastrophen). Hier im Sauerland war es zwar nicht so schlimm, aber die Flüsse hatten auch Hochwasser- wie hier die Hönne in Höhe der Innenstadt von Menden:

von Hönneinselbrücke flussabwärts, mit überflutetem Fußweg

Hönne neben der Hönneinsel in Menden/Sauerland; mit überflutetem Ufer-Fußweg; 29. Mai 2013

Frühlingsbeginn: sommerlich 2014, winterlich 2013

Seit heute ist wieder Frühling auf der Nordhalbkugel, weil Frühlings-Tag-und-Nacht-Gleiche ist, d. h. die helle Tageszeit (Tag) war so lang wie die dunkle (Nacht) – und das auf beiden Erd-Halbkugeln. Ab morgen sind die Tage im Süden des Globus kürzer als die Nächte – hier im Norden ist es umgekehrt.

Und diese astronomische Tatsache ist das einzig sichere an diesem Jahreszeitenwechsel. Denn das Wetter kann ganz unterschiedlich ausfallen. Das fällt besonders im Vergleich dieses Jahres mit dem Vorjahr auf.

Ich zeige jetzt drei Stellen, die ich heute  (20. März 2014) und vor fast genau einem Jahr (21. März 2013) fotografiert habe:

Menden, in der Molle; 21.03.13

Foto 1a: Menden, in der Molle; 21.03.13

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Foto 1b: Menden, in der Molle; 20.03.14

Menden, in der Molle; 21.03.13

Foto 2a: Menden, Hönne, in der Molle; 21.03.13

Menden, Hönne, in der Molle; 20.03.14

Foto 2b: Menden, Hönne, in der Molle; 20.03.14

Menden, Hönne, in der Molle; 21.03.13

Foto 3a: Menden, in der Molle; 21.03.13

Menden, in der Molle; 20.03.14

Foto 3b: Menden, in der Molle; 20.03.14

13. März: frühlingshaft 2014 – winterlich 2013

Heute, am 13. März 2014, sind wir immer noch im seit etwa einer Woche andauernden „Frühlingseinbruch“ mit teilweise fast schon frühsommerlichen Anwandlungen:

an der Hönne bei Menden/Sauerland; 13.03.2013

In der „Molle“ an der Hönne (links) bei Menden/Sauerland, völlig schneefrei, mit ergrünender Trauerweide; 13. März 2014

Vor einem Jahr, am 13. März 2013, war es zwar ähnlich heiter bis sonnig, aber es lag Schnee, sogar mit Schneeverwehungen:

Schneeverwehungen an Straßenböschung Obere Heidestr. nahe Riekenbrauck bei Menden-Bösperde

Schneeverwehungen an Straßenböschung, Obere Heidestr. nahe Riekenbrauck bei Menden-Bösperde; 13. März 2013

Heute hatten wir bis zu +19°C, vor genau einem Jahr gerade mal +4°C mittags in der Sonne!

Vor einem Jahr und vor einem halben Jahr strahlend blauer Himmel

Heute mal wieder die „vereinigten Klassiker“ des Jahrestageszeitenbuchs, also der Blick genau 1 Jahr zurück und ein halbes Jahr zurück, d. h. in die ‚Gegen-Jahreszeit‘.

Vor einem Jahr, am 4. März 2013, machte der ansonsten meist trüb-kalt-verschneite letztjährige Winter eine Pause und es gab einen Tag mit strahlender Sonne und tiefblauem Himmel, wie hier im heimischen Nordsauerland:

Menden/Sauerland, an der Hönne

Menden/Sauerland, an der Hönne zwischen Hönneinsel (rechts) und Promenade (links); 04.03.2013

Vor einem halben Jahr war ich im Schwarzwald, wo ich meine Reise-Kamera schon am ersten Urlaubstag verlor (aber gut einen Monat später unverhofft wieder in Händen hielt 🙂  ) Der 4. September 2013 ist damit der einzige Tag der Tour, von dem ich Fotos habe … An jenem Tag war noch dazu traumhaftes Spätsommerwetter mit bis zu +27 °C und wolkenlosem Himmel im Süd-Schwarzwald:

Freiamt-Brettental (Schwarzwald/Breisgau); 04.09.13

in Freiamt-Brettental (Süd-Schwarzwald/Breisgau); 04.09.2013

Hundstage 2013 – kleiner Wochenrückblick: Sonne, Hitze, Farben

Während es heute wettermäßig ruhig hier in Südwestfalen ist, erlebten wir in den vergangenen 10 Tagen den Übergang von den – höchstwahrscheinlich – heißesten und sonnigsten Tagen des Jahres 2013 über eine regnerische, heftige Abkühlung zu durchwachsenem und kühlen Wetter.

Die ersten August-Tage waren sonnig mit stahlblauem Himmel und bis zu +34°C heiß:

2.8.2013, nachmittags

2 . August 2013, nachmittags

Menden, Hönneradweg

Menden, Hönneradweg, „In der Molle“; 02.08.2013

Sonne und Hitze brachten die Landschaft zum Flimmern, auch direkt am Wasser:

Hönne bei Menden-Bösperde

Hönne bei Menden-Bösperde; 02.08.13

Am Abend dieses Hitzetages zogen einige Wolken auf, die aber harmlos blieben und den Sonnenuntergang verschönerten:

Sonnenuntergang 2.8.13

Sonnenuntergang 2.8.13

Farbenfrohe Kontraste aus blauem Himmel, grünem Laub und reifen Früchten waren in diesen Tagen zu sehen, z. B. diese Vogelbeere (Eberesche):

Vogelbeere

Vogelbeere, 4.08.13

Die untergehende August-Sonne zauberte auch in den ansonsten eher farblich eintönigen Nadelwald Farb- und Lichtspiele:

Menden, im Wald "Sundern"

Menden, im Wald „Sundern“; 04.08.2013

Mitte letzter Woche brachte ein Wetterumschwung Regen und Abkühlung und als weiteren Farbenzauber einen Regenbogen am Abend:

Regenbogen am 07.08.13

Regenbogen am 07.08.13, abends

Mehr Bilder aus diesen Hochsommer-/Hundstagen habe ich hier in einem Album abgelegt.

Rückblende: vor 6 Jahren auch trüb, aber Blüten weiter

Heute ist es hier am Sauerlandnordrand (jedenfalls bis Mittag) trüb und empfindlich kühl.
Vor 6 Jahren, am 18.05.2007, sah das Wetter auch kaum anders aus.
Allerdings waren damals die Pflanzen schon etwas weiter; es blühte schon mehr, z. B. Brennesseln und Disteln, und die Blätter der Bäume waren schon weiter und damit dunkler grün:

Menden, grüner Uferstreifen unter der Hönneinsel

schmaler Grünstreifen am Uferweg entlang der Hönne unterhalb der sog. Hönneinsel in Menden; mit schon blühenden Brennesseln, Disteln (Gattung Carduus), Ampfer, Acker-Senf (gelb)  und Knäuelgras (vorn); 18.05.07

Uferspazierweg im Hoch-/Niedrigwasserwechselbad

Der asphaltierte Ufer-Randweg an der Hönne in Menden zwischen der „Hönneinsel“ und Unterer Promenade liegt nur knapp über dem mittleren Hochwasser:

Bild

Menden, Hönneuferweg trocken, 10.7.12

Deshalb ist der beliebte Spazierweg am Fluss ziemlich oft überflutet, wie in diesem zeitweise verregneten Hochsommer:

Bild

Menden, Hönneuferweg nass; 17.07.12

Dann wird der Weg zu einem Teil des Flussbettes (vorn im Bild):

Bild

Menden, Hönneuferweg unter Wasser; 23.07.12

Umgekehrt wird bei Niedrigwasser ein Teil des Flussbettes als trockener Schotterweg begehbar:

Bild

Hönne bei Niedrigwasser in Menden am Uferweg; Mai 2011