Noch mehr Küstenheide – auch mit Herde

Nun setze ich endlich meinen Tourenbericht aus der Küstenheide bei Cuxhaven fort …

Die meeresnahe Heidelandschaft setzt sich auch jenseits der sie am Rande schneidenden Straße (die zum Glück nicht allzu breit und nicht zu stark befahren ist) fort:

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Foto 1: nordwestlicher Bereich der Altenwalder Heide bei Cuxhaven, mit Landstraße „Holter Str.“ in der Mitte; September 2015

Mich begeistert, auch jetzt im Nachhinein immer noch, die „echte“ Heidelandschaft inkl. begleitender Kiefernwälder in dieser verblüffenden Nähe zum (Watten-)Meer … aber ich glaube, ich wiederhole mich da 😉

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Foto 2: Heidelandschaft mit Kiefern in der nordwestlichen Altenwalder Heide; September 2015

 

Zu einer Heide gehören natürlich auch Schafe, hier in einer gemischten Herde mit Ziegen:

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Foto 3: Schafe und Ziegen auf einer Weide am Nordwestrand der Altenwalder Heide; hinten der Fernsehturm von Cuxhaven; September 2015

 

Musikalischer Anhang:

Passend zum letzten Foto habe ich für diesen Beitrag das (atmo)sphärische Stück „Sheep“ von Pink Floyds großartigem Album „Animals“ ausgesucht, und zwar ein Video mit bloß dem Albumcover (man achte auf das fliegende Schwein!) und dem – lesens- und hörenswerten – Text:

Sendemast und Ex-Truppenübungsplatz auf Cuxhavens höchstem Punkt

Nach einer „2 Beiträge langen“ Unterbrechnung setze ich nun meinen Bericht von der Rund-um-Cuxhaven-Tour fort.
Am Ende der ersten Radtour war ich von Otterndorf bis Cuxhaven-Altenwalde gekommen, d. h. von der Elbe durch die Marschen des Landes Hadeln zum Geestrücken der Hohen Lieth. Der höchste Punkt dieses kleinen Hügelzuges und gleichzeitig des Stadtgebietes von Cuxhaven ist die Holter Höhe, auf der ein Sendemast steht:

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Foto 1: Holter Höhe beim Cuxhavener Ortsteil Holte-Spangen mit Sendemast; September 2015

Dieser Mast (oder ein Vorläufer?) wurde mal für den Küstenfunkbetrieb des Elbe-Weser-Radios genutzt, heute dient es als UKW- und TV-Sender für den NDR.

Der Sendemast steht direkt neben einem ehemaligen Truppenübungsplatz, der seit 2004 nicht mehr als solcher genutzt wird und an den nur noch wenige Spuren erinnern, z. B. diese Panzerketten mit (aktuellen) Infotafeln:

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Foto 2: alte Panzerkette und Infotafeln auf der Altenwalder Heide; September 2015

In die Gegenrichtung (Westen, d. h. Richtung Nordsee) hatte man einen fantastischen Ausblick über Teile der großarten Landschaft der Cuxhavener Küstenheide:

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Foto 3: Aussicht von der Holt(j)er Höhe nach Südwesten über die Altenwalder Heide (Teil des ehem. Truppenübungsplatzes Altenwalde); 8. September 2015, gegen 19:00 Uhr

Auf Foto 3 ist auch eines der Bundeswehr-Transportflugzeuge (?) vom nahen Fliegerhorst Nordholz in der Luft.

Diese Radtour in und um Cuxhaven endete kurz darauf mit meiner Rückfahrt zur Unterkunft.
Ich war am späten Vormittag bei ausklingendem Regen mit Regenzeug losgeradelt und abends bei stahlblauem Himmel und mit einem heftigen Sonnenbrand zurückgekehrt …

Musik-Anhang:

Ich will künftig öfter zum jeweiligen Beitrag – mehr oder weniger – passende (Musik-)Videos vorstellen. Die Geest-Hügel inmitten der ansonsten flachen Landschaft an der Nordseeküste und die Wetterwandlung an jenem Tag brachten mich auf Kate Bush mit ihren zwei Titeln „Running up that hill“ (wegen Hügel) und „Cloudbusting“ (wegen Wetterwandel/Regenmaschine). Passenderweise hat jemand den Song „Running up that hill“ mit Teilen des eine Geschichte (die auch noch teils auf einem Hügel spielt) erzählenden Videos zu „Cloudbusting“ (>> hier im Original) verbunden. Kate spielt darin die (Teenie!-)Tochter eines Erfinders (dargestellt vom auch nicht unbekannten Donald Sutherland):

Von Küstenheide unter Wolken zu Strandkörben unter Sonne

In meinem Bericht zur Radtour über ein Stück des Nordseeküstenradwegs bei Cuxhaven setze ich zunächst wieder ein auf dem Aussichtsturm an der Duhner Heide:

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Foto 1: Blick von der Aussichtsplattform am N.S.G. „Duhner Heide“ auf Nordseeküstenradweg und Teile der östlichen Cuxhavener Küstenheide; September 2015

An dieser Stelle des Naturschutzgebietes „Duhner Heide“ gibt es noch viele Sträucher und sogar kleinere Wälder bis fast an den Strand. Weiter östlich, in Richtung des Cuxhavener Stadtteils Duhnen, gibt es vorne, d. h. in Strandnähe, kaum noch Gehölz(e). Das feuchte Grasland bestimmt dort das Bild im Vordergrund, erst weiter landeinwärts sind wieder Bäume und Wald zu sehen. Auch die leichte Hügeligkeit ist hier verschwunden, weil die Dünen fehlen:

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Foto 2: Duhner Heide mit dem Scharmoor bei Cuxhaven-Duhnen; 8. September 2015, 12:02 Uhr

Zwischen Foto 2 und dem folgenden Foto 3 liegen nur etwa 1 km und 10 min, dennoch hat sich die Ansicht dabei fast schon spektakulär verändert, denn Sonne und blauer Himmel hatten sich inzwischen durchgesetzt und aus der offenen Landschaft war ich an den siedlungsnahen und bebauten Strand von Duhnen angekommen:

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Foto 3: Strand am Dühnenweg bei Cuxhaven-Duhnen, Richtung Nordwesten;  hinten und rechts Nordsee mit Wattenmeer; 8. September 2015, 12:12 Uhr