Jahreszeitenrückblick 2018: Trockenmix

Diesmal geht es im Rückblick aufs letzte Jahr trocken zu: an allen Fototagen sowie in den Tagen „drumherum“ war es in Garten und Landschaft mangels Niederschlag trocken.

Der März begann mit trockenem Frost. Es kamen viele Vögel zu den Futterplätzen im Garten:

Foto 1: Zeisig am Futterhaus im Garten; 1. März 2018 (durch Fensterscheibe und gezoomt)

Der Mai ’18 startete unterkühlt und mit zumindest etwas Regen. Beim Blick in die Sauerländer Landschaft war nicht nur das „übliche“ frische Maigrün zu sehen, sondern auch einige kahl-trockene Ackerböden und teils später Laubaustrieb:

Foto 2: Landschaft im mitte-nördlichen Sauerland zwischen Neuenrade, Balve und Sundern; Märkischer bzw. Hochsauerlandkreis; nahe Affeln und Altenaffeln; 2. Mai 2018

Im Hochsommer war die Dürre dann ganz und gar offensichtlich, z. B. auch in Gestalt knochentrockener Äcker:

Foto 3: abgeernteter (Kartoffel?-)Acker beim Mendener Ortsteil Schwitten, nordöstlicher Märkischer Kreis; 18. August 2018

Die Stimmung und die Wirkungen der lang anhaltenden Sommerwitterung plus Dürre blieben bis weit in den Oktober erhalten:

Foto 4: sonnengefluteter Waldsaum an der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 21. Oktober 2018

Jahresrückblick II/2017: Sonne – Regen – Sonne zum Spätsommerstart

Mit meiner Rückschau aufs/ins vergangene Jahr erreiche ich nun den September ’17 und damit den Spätsommer. Der fiel allerdings eher frühherbstlich aus, ganz im Gegensatz zum sonnigen und heißen Septemberanfang ’16 ..

Am ersten Septembersonntag ’17 machte ich eine weitere E-Bike-/Pedelec-Nachmittagstour ins höhere Sauerland. Es ging bei heiterem Wetter los, was sich auch eine Weile hielt, wie hier beim Neuenrader Ortsteil Affeln:

Foto 1: Blick vom Ortsrand Affeln (Stadt Neuenrade, Lennegebirge, Märkischer Kreis, NRW) nach Nordwesten; 3. September 2017

Die Wolken verdichteten sich danach aber stetig und so war die Sonne schon verdeckt, als ich auf den Höhenweg beim Neuenrader Ortsteil Birnbaum kam:

Foto 2: Höhenweg zwischen Affeln und Birnbaum (Neuenrade, Märkisches Sauerland); 03.09.2017

Auch einen Trupp Kiebitze beim Abflug vom Acker konnte ich deshalb nur ohne Sonnenlicht filmen:

Vom Lennegebirge radelte (rollte) ich  hinunter ins Lennetal nach Plettenberg. Dort begann es zu regnen, als ich an der Fischbauchträgerbrücke im Ortsteil Böddinghausen ankam. Weil die stillgelegte Bahnbrücke wegen ihrer „Löchrigkeit“ eh nur kurz bzw. wenig Regenschutz bot, ging ich schließlich hinauf, um ein Regenfoto zu machen:

Foto 3: auf der Fischbauchträgerbrücke von Plettenberg-Böddinghausen (südwestl. Märkischer Kreis), unten der Lennetalradweg (mit meinem Rad vor dem Pfeiler); 03.09.17

Die ehemalige Nebenbahn-Brücke wurde für die Öffentlichkeit mit einer Treppe und einer Aussichtsplattform zugänglich gemacht. Originalteile und moderne „Zuschauer-Bauteile“ sieht man auf dem Nahfoto besser, ebenso wie die Regentropfen:

Foto 4: auf der Brücke von Foto 3; vorne u. oben die moderne „Publikumstreppe und -plattform“, die auf dem alten Brückenboden aufsetzt; 03.09.17

Nach einer halben Stunde hörte der Regenschauer auf und ich bekam auf meinem Weg entlang des Flusses sogar noch Abendsonne ab (und auf ein Bild):

Foto 5: Flusswehr an der Lenne zwischen Plettenberg und Werdohl (mittleres Lennetal, Märkisches Sauerland); 03.09.17

Auf dem Foto sieht es oben rechts fast so aus, als käme das Licht von einem leuchtenden Strommast 😉

Ab dieser Stelle begann erst die Rückfahrt mit noch ein paar Regentropfen und starker Abkühlung. Zuhause – ziemlich am anderen Ende des Märkischen Kreises – kam ich erst im Düsteren an;  auch daran war der nahe Herbst deutlich spürbar …