Jahresrückblick II/2017: grau-bunter Mittnovember

Nach einigen „jahresgemischten“ Artikeln setze ich nun meinen „reinen“ Rückblick auf das letzte Jahr fort … schließlich ist ja auch dieses Jahr schon beinahe zur Hälfte um …

Es geht weiter im mittleren November ’17 mit vollherbstlich leuchtender Gelbfärbung des Feldahorns im Garten:

Foto 1: volle Herbstfärbung und fallende Bläter am Feldahorn; 12. November 2017

Am Himmel war es an diesen Tagen novembergrau. Die ins Winterquartier ziehenden Kraniche waren aber dennoch gut zu sehen:

Foto 2: Kraniche auf dem Herbstzug über Menden/Sauerland am 13.11.2017

Etwas später gab es einen der wenigen sonnigen Novembertage im letzten Jahr, die den Charakter von „goldenem Oktober“ hatten:

Foto 3: im herbstbunten Mendener Stadtwald am Kapellenberg am sonnigen 17.11.2017

[Sommerrückblick ’17] Quellwolken und Regenblätter am dritten Juli-Wochenende

Am dritten Juli-Wochenende, das freitags so sonnig und trocken startete (s. letzten Beitrag), hielt das schöne Sommerwetter nicht durch …

Schon Samstagnachmittag bildeten sich Quellwolken, die den Himmel ja zunächst immer viel interessanter machen als reines Blau:

Foto 1: Himmel über Menden/Sauerland mit Blick auf den Haarstrang bei Fröndenberg/Ruhr am Nachmittag des 22. Juli 2017

Am Abend türmten sich auch schon echte Wolkenberge auf mit einigen Schleierwolken und Kondensstreifen im Hintergrund (bzw. darüber). Von der Abendsonne angestrahlt sehen solche Wolken immer besonders eindrucksvoll aus:

Woken“berge“ am Abendhimmel über dem Mendener Ortsteil Ostsümmern; 22.07.17

In der folgenden Nacht begann es dann zu regnen, was sich den gesamten Sonntag fortsetzte:

Die Blätter und Flügelfrüchte des Feldahorns im Garten sehen aber nass eh besser aus  als trocken und staubig 😉

Foto 3: Blätter und Früchte an Feldahornzweigen im Regen des 23. Juli 2017

Zum Vergleich zeige ich den Ahorn 4  Monate später, d. h. vollherbstlich auf einem Foto von vor wenigen Tagen:

Foto 4: Feldahorn aus dem Video und aus Foto 3; Mitte November 2017

 

Spätsommerartiger Novemberanfang vs. typische Aprilwolken

In diesem Beitrag stelle ich wieder Szenen der beiden Gegen-Jahreszeiten Vollherbst und Vollfrühling gegenüber.
Es geht zuerst weiter mit meinem Bericht vom Besuch in Neuss am Niederrhein im letzten November.
Am 1. November 2015 herrschte bei wolkenlosem Himmel milde Witterung, die eher an Spätsommer erinnerte, wie hier im Stadtpark Rosengarten:

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Foto 1: Stadtpark Neuss (Rosengarten), mit Platanen und  Windmühlenturm (links); 01.11.15

An anderer Stelle im altstadtnahen Park befindet sich ein Weiher, der am ersten November(sonn)tag von bunten Herbstfarben umgeben war:

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Foto 2: naturnaher Weiher im Neusser Stadtpark Rosengarten; 01.11.15

Im und an diesem Teich tummelten sich – wie an vielen anderen Gewässern der niederrheinischen Stadt auch – Nutrias, die heutzutage ziemlich menschenge- und -verwöhnt sind:

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Foto 3: Nutrias (alt und jung) am großen Weiher im Neusser Rosengarten; 01.11.15

Die Pelztiere, deren Vorfahren aus Südamerika stammen, werden von Parkbesuchern reichlich gefüttert. Das lernen natürlich auch die Kleinen schnell. Die Elterntiere bringen ihnen vielleicht schon gar keine „normale“ Nahrungssuche mehr bei …?

Aus dem letzten November mit „Sommer-Feeling“ am Rhein wechsle ich in die „Jetztzeit“ und ins heimische Sauerland. Dort zeigte sich am Wochenende typisches nass-kaltes Aprilwetter, das wie immer besonders gut an den Wolken abzulesen ist:

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Foto 4: abziehende Schauerwolken über Menden/Sauerland und dem Haarstrang bei Fröndenberg; 16. April 2016

Gestern (Sonntag) gab es es ab Mittag mehr Sonnenanteile, es war aber auch kühler und windiger als an den Vortagen. Die Wolkenbilder wechselten in schneller Folge. U. a. gab es diese interessanten, von West nach Ost immer weiter sich auftürmendenen Wolken:

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Foto 5: ähnlicher Blick wie Foto 4, am frühen Abend des 17.04.16

2 x Oktoberwald 2015 – 1 x Felsen(meer)wald 1990

Ich zeige diesmal Waldbilder von 3 verschiedenen Terminen. Die ersten beiden davon liegen räumlich und zeitlich sehr dicht beieinander. Es geht los mit zwei Szenen von meinem Waldspaziergang aus Mitte Oktober 2015, der schon hier in zwei anderen Artikeln vorkam:

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Foto 1: Farne und Stechpalmen (Ilex) im Mendener Stadtforst Waldemei (Nordsauerland, NRW); 12. Oktober 2015

An diesem sehr sonnigen Herbsttag wurde auch unter dem noch ziemlich dichten und grünen Eichenlaubdach das Unterholz an lichten Stellen hell beleuchtet. Das sieht man besonders an den glänzenden Blättern der Stechpalmen, hier noch zusätzlich mit (altweibersommerlichen) Spinnenweben:

Foto 2: Stechpalme mit Spinnenweben und gefallenen Laubblättern im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

Zwei Wochen später, am letzten Oktobertag, war ich noch einmal ganz in der Nähe und konnte Fotos von der inzwischen schon deutlich fortgeschritteneren Laubverfärbung machen:

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Foto 3: im Mendener Stadtwald Waldemei mit leuchtendem Buchenlaub zwischen/unter Fichten; 31.10.15

Auf dem nächsten Bild zeige ich die strahlend erleuchtete junge Rotbuche aus Foto 3 mitten zwischen „düsteren“ Fichten im Einzelportrait:

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Foto 4: junge Rotbuche aus Foto 3; 31.10.15; zum Vergrößern bitte anklicken!

Das letzte Bild ist wieder eines aus meiner Analog-/Papierfoto-Zeit. Es zeigt einen ganz besonderen Rotbuchenwald, denjenigen im geologisch bedeutsamen Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland, Märkischer Kreis, NRW):

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Foto 5: Rotbuchenwald im Felsenmeer in Hemer (Nordsauerland); Hochsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Weil ich auch jüngere Fotos vom Felsenmeer habe, die irgendwann hier im JaTaBu vorkommen sollen, schreibe ich diesmal noch nicht mehr dazu.
Wer aber jetzt schon mehr darüber wissen möchte, kann schon mal im –> Wikipedia-Artikel dazu „vorarbeiten“.

 

 

Goldenoktoberwaldwanderung 2015 vs. Aussicht auf Letmathe Spätsommer 90

Ich mache erstmal weiter mit Kombinationen aus „neuzeitlichen“ Tourenberichten und digitalisierten alten Papierfoto“schätzen“ …

Es geht los mit einem Waldspaziergang vom Tag nach meiner Dortmund-Kreis Unna-Radtour (s. vorige Artikel), als ich am 12. Oktober bei mildem und sonnigem Wetter durch den Mendener Stadtforst Waldemei ging:

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Foto 1: Pfad im Mendener Stadtwald „Waldemei“, Menden/Sauerland (NRW); 12.10.15

Es war an diesem Tag mitten im Oktober noch recht grün in der Natur. Die Laubfärbung hatte erst begonnen, etwas fortgeschrittener war sie z. B. bei diesen Traubeneichenblättern:

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Foto 2: Traubeneichenzweig auf Waldweg im Mendener Stadtforst Waldemei

Die Blätter lagen auf einem der wenigen befestigten Wege, die ich bei diesem Spaziergang nutzte. Meist waren es – teils feuchte bis matschige – Trampelfpade, die durch den Laubwald mit u. a. Farnen in der Krautschicht, Stechpalmen (Ilex/Hülsen) in der Strauchschicht und Eichen in der Baumschicht führten:

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Foto 3: im Mendener Stadtforst Waldemei; 12.10.15

 

Das Altfoto für heute stammt von einer Radtour aus dem Spätsommer 1990 durch unsere Nachbarstadt Iserlohn und weiter nach Nachrodt-Wiblingwerde (beides nordwestl. Märkischer Kreis/Sauerland).
Dieses Bild zeigt den Blick von Süden auf den großen Iserlohner Stadtteil Letmathe (das bis zur NRW-Gebietsreform 1975 sogar selbständige Stadt – also nicht bloß einfache Gemeinde – war):

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Foto 4: von der oberen Helmkestr. nach Norden auf Letmathe im unteren Lennetal, Stadt Iserlohn (Nordsauerland, Märkischer Kreis; Spätsommer 1990; Scan vom Originalpapierfoto

Letmathe ist fast allseitig von Bergen umgeben und u. a. geprägt vom Massenkalk (auf dem Foto halb-hinten rechts ist ein Steinbruch erkennbar),  Industrie, Ruhr-Sieg-Bahnstrecke, sehr siedlungsnah geführter Autobahn A 46 inkl. rampenartiger Anschlussstellen und überhaupt von einem interessanten Kontrast zwischen Natur/Landschaft und Technik/Siedlung.
Auch die Band des Sauerland-Liedes, Zoff, stammt ursprünglich aus Letmathe (–> s. hier).

Oktober-Ende mit Grün und Bunt vor Grau und Blau

Ich muss (besser: möchte) meinen Tourenbericht von der Küste aus dem Spätsommer noch mal wieder unterbrechen mit Eindrücken vom Vollherbst im heimischen Sauerland. Nachdem es Anfang Oktober ein vorzeitiges Frühwinter-Zwischenspiel gegeben hatte, erlebten wir in dieser Woche die beiden typischen Herbstwetterlagen: (Hoch-)Nebel einerseits und strahlend blauen Himmel mit sonnigen und milden Tagen andererseits.

Das bunte Laub sorgt bei beiden Witterungslagen für Farbtupfer in Stadt und Landschaft:

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Foto 1: Blick aufs Gelände der Stadtwerke in Menden/Sauerland; 25.10.15

Bei einer Aussicht weiter in die Landschaft sieht man einen bunten Mix aus Grün und allen möglichen Nuancen von Gelb, Rot und Braun:

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Foto 2: Blick über Teile von Menden/Sauerland (westlich der Innenstadt); 25.10.15

Auf Foto 2 fallen  die noch sommerlich sattgrünen Blätter der jungen Erlen auf dem Hügel im Vordergrund auf.

Vor blauem Himmel und mit Unterstützung durch die ungebremste Mittagssonne wirkt die Oktober-Farbenpracht natürlich noch besser:

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Foto 3: beim Krankenhaus in Menden/Sauerland; 27.10.2015, mittags

 

Aber die „allerherbstlichste“ Stimmung herrscht zurzeit eindeutig in den Laubwäldern, wo der Übergang vom dichten grünen Laubdach zum fallenden Buntlaub gerade in vollem Gang ist und dabei mehr Sonne in den Wald gelangt als im Hochsommer:

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Foto 4: im herbstlichen Laubwald am Kapellenberg bei Menden/Sauerland; 27.10.15

Sauerland – auch goldene Oktober gibt’s … und eine Hymne

Mein gestriger Beitrag über den frühen Schnee hier im Sauerland schon Mitte Oktober und mein erstes erfolgreiches Einbinden eines Musikvideos lassen mich heute – außer der Reihe – schon wieder einen Artikel hier einsetzen 😉

Der „weiße Oktober“ war hier nur ein kurzes Intermezzo, heute war ab Mittag vom Schnee nichts mehr zu sehen.

Auch sonst gibt es (gab es zumindest) auch im „rauen“ Sauerland durchaus milde und goldene Oktober, z. B. am 22.10.2007 an der Ruhr bei Meschede:

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Foto 1: an der Ruhr beim Mescheder Ortsteil Freienohl, 22. Oktober 2007

…. oder am 21.10.2012 im Seufzertal bei Arnsberg:

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Foto 2: im oberen Seufzertal bei Arnsberg-Wennigloh; 21. Oktober 2012

Weil ich bei den Musikvideos auf den Geschmack gekommen bin und es hier gut passt, zeige ich die „inoffizielle“ (Rock-)Hymne der Sauerländer in einem Video mit Sauerlandbildern aus allen Jahreszeiten:

Die Gruppe „Zoff“ stammt ursprünglich aus dem Iserlohner Stadtteil Letmathe und vom Anfang der 1980er-Jahre und es gibt sie – in allerdings anderer Besetzung – auch heute noch, hier „halb-live“ im Jahr 2012 mitten in der Landschaft mit ihrem Song „Sauerland“ (den ihr Frontmann Reiner Hänsch 1984 erschuf):

Zoff-Auftritt im TV (WDR-Klingendes NRW)

In diesem Sinne allen ein schönes Herbst-Wochenende! 🙂