Aprilkaltwoche 2021-III: die Schneesrestplätze

Während es in der Nacht zu heute (2. auf 3. Mai ’21) hier im Nordsauerland erneut Frost gegeben hat – und für morgen ein Sturmtag angekündigt ist – blicke ich zurück auf das Ende der bemerkenswerten April-Kältewelle dieses Jahres.

Am Donnerstag nach Ostern habe ich vor allem mal beobachtet, wo im Garten sich am längsten der Schnee bzw. Graupel hielt. Es war erwartungsgemäß die schattigste Ecke:

Foto 1: Schnee-/Graupelreste im Garten (mit dem schon knospenden Apfelbaum) am 08. April 2021 gegen 10:00 Uhr

Die „Schnee-Ecke“ ist weder die höchste Stelle des Gartens noch liegt sie auf der leicht nach Norden geneigten Hangseite. Deshalb kann es nur am von morgens bis spät nachmittags geringen Sonneneinfall liegen, dass hier die Eiskristalle zuletzt schmolzen:

Foto 2: letzter Fleck mit Schnee-/Graupelresten auf dem Rasen, in einer kleinen Bodenvertiefung (aus dem rechten Bereich von Foto 1); 08.04.21, früher Nachmittag

Aber der allerletzte April-Schnee im Garten hielt sich nicht auf dem Boden, sondern auf dem Komposthaufen. Offensichtlich gab es darin (noch) keine oder wenig Wärmeentwicklung durch  die „arbeitenden Zersetzer“ – und außerdem wohl noch weniger Sonnenstrahlen als am Boden:

Foto 3: der allerletzte Schnee/Graupel im Garten, auf dem Komposthaufen; 08.04.21, späterer Nachmittag