Zwischendurch-Sonnentag Ende April ’17

Nun ist – das in diesem Jahr zudem späte – Pfingsten schon vorbei … und ich „hänge“ mit meinen Frühjahrsberichten noch bei Ende April fest 😉

Der letzte Tag (Sonntag) des April 2017 brachte nach einer kühl-feuchten Woche einen heiteren und milden Abschluss mit Sonne und angenehmen Temperaturen:

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Foto 1: Ausflug in die Frühlingslandschaft bei Menden/Sauerland, Ortsteil Niederoesbern; 30. April 2017

Am Wald im Hintergrund auf Foto 1 ist zu sehen, dass die (Laub-)Bäume nach dem unterkühlten April noch ziemlich weit zurück waren.

Im Wald war es deshalb an vielen Stellen noch licht, kahl oder erst ganz frisch und zaghaft belaubt:

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Foto 2: im Lüerwald bei Arnsberg-Holzen (NRW, Hochsauerlandkreis); 30.04.17

Anderswo war die Vegetation aber schon so dicht, dass ich nicht auf Anhieb erkannte, wer oder was mir da plötzlich in der Umgebung eines Bauernhofes entgegenblickte:

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Foto 3: Pfau bei Menden-Bremke; 30.4.17

Es war eine Pfauen-Henne, die sich dann doch noch voll zeigte bzw. vorsichtig und/oder neugierig herübersah:

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Foto 4: Pfauen-Henne bei Menden-Bremke; 30.4.17

 

Frühsommerfeiertag mit Ackerrand-Blütenmeer und Wildschweinbegegnungen

Der heutige Feiertag Fronleichnam (in NRW und anderswo) bot perfektes Wetter mit viel, aber nicht zu viel Sonne und Wärme.
Auch sonst zeigte der Tag viele frühsommerliche Merkmale, z. B. ein Meer aus Wildblumen an einigen Ackerrandstreifen:

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Foto 1: Ackerrandstreifen nahe der Ruhr bei Menden/Sauerland (Ortsteil Schwitten); 04. Juni (Fronleichnam) 2015

Wir sehen einige ganz typische blühende Begleitpflanzen von Feldfrüchten (hier Raps), u. a. Klatschmohn, Kornblume und Kamille.

Fürs Einzelportrait habe ich mir die blau leuchtende Kornblume ausgesucht:

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Foto 2: Kornblume aus dem Ackerrandstreifen von Foto 1; links daneben Blätter und Ranken einer Wicke

 

Wir machen nun einen Orts- und Szenenwechsel, bleiben aber beim selben Tag.
In den Wäldern sind gerade verstärkt Wildschwein-Rotten unterwegs. Im Lüerwald bei Menden-Lürbke standen einige – nicht mehr ganz junge – Frischlinge plötzlich neben meinem Fahrrad, nachdem ich von einem Abstecher zu Fuß zurückgekehrt war:

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Foto 3: Wildschweine (Jungtiere) (links) auf Waldweg im Lüerwald bei Menden-Lürbke; 04. Juni 2015

Sie wollten dann doch nicht auf dem Gepäckträger mitfahren 😉
Etwas später traf ich auf eine Bache, die vorsichtig  auf Abstand blieb:

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Foto 4: Wildschwein (Bache) im Lüerwald; 04. Juni 2015

Später wurde ich bei schneller Fahrt einen Waldhang hinunter beinahe von einer Wildschwein-Rotte umgerannt; sie überquerten mit Wahnsinnstempo und offenbar panisch den Waldweg nur ca. 10 – 15 m vor meinem Vorderrad. Ich weiß nicht, wer mehr erschrocken war … die Schwarzkittel oder ich. Ich hatte sie vorher nicht gesehen und – wegen Radfahrt auf Schotter und Radhelm auf – auch nicht gehört.

Ganz entspannt war dann meine heutige letzte Begegnung mit Wildschwein-Jungtieren, die den Weg hinter meinem parkenden Rad kreuzten:

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Foto 5: Wildschwein-Frischlinge im Lüerwald; 04. Juni (Fronleichnam) 2015

 

Frühlings-Weißblüher im Wald und vor Landschaft

Am letzten, langen Wochenende sah ich zwei an ihrem jeweiligen Wuchsort sehr auffällige weißblühende Frühlingsblumen. Sie wären an anderen Stellen oder mit weniger Exemplaren nicht so ins Auge gefallen…

Ich beginne mit einem Hangwald im Hönnetal bei Balve im nördlichen Sauerland, wo der Boden am Himmelfahrtstag überzogen war mit würzig duftendem und in voller Blüte stehendem Bärlauch:

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Foto 1: Bärlauch im Buchen-Hangwald im mittleren Hönnetal bei Balve-Volkringhausen; Mitte Mai 2015

Eine Aussicht aus dem Wald war um diese Jahreszeit natürlich nicht möglich und auch der Blick von Weitem auf diesen Bärlauch-Wald ist nicht so überwältigend:

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Foto 2: auf Balve-Volkringhausen im Hönnetal; hinten ganz rechts der Bärlauch-Wald aus Foto 1; ca. eine halbe Stunde nach Foto 1 aufgenommen

 

Anders verhält es sich bei der nächsten „Pflanze-Wald-Landschaft-Kombi“. Ziehen einzelne Weißklee-Kräuter kaum Aufmerksamkeit auf sich, fällt dieser interessante „Klee-Drubbel“ mitten auf einem Waldweg im Lüerwald bei Menden-Lürbke (auch Nordsauerland) sofort ins Auge:

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Foto 3: Weißklee-Horst auf einem Waldweg im südlichen Lüerwald bei Menden-Lürbke; 17. Mai 15

Wirklich beeindruckend wirkt dieser wilde Kleeblütenstrauß aber erst in der Gesamtschau mit der umgebenden Landschaft:

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Foto 4: Weißklee-Horst von Foto 3 im Lüerwald bei Menden-Lürbke über dem mittleren Biebertal (Mitte-hinten); 17. Mai 2015

 

 

 

Frühlings-Pflanzenmix in gemischten Vergleichen

Im Vollfrühling tut sich ja bekanntlich so einiges in der Tier- und Pflanzenwelt, und zwar zeitlich und räumlich dicht gedrängt. Besonders auffällig sind zurzeit die unterschiedlichen Phasen der einzelnen Pflanzenarten.

Hier in einem Gehölz auf und am Wall einer Hochwasserausgleichsfläche in Menden/Sauerland stehen Weißdorn und Schwarzdorn (Schlehenstrauch) nebeneinander. Der Schwarz-dorn zeigt sich ganz in Weiß durch seine Blütenpracht und noch fast ohne Blätter, der Weiß-dorn hat noch gar nichts Weißes, d. h. noch keine Blüten, dafür aber ist er schon voll grünen Laubs:

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Foto 1: am Hönneradweg in Menden; Weißdornsträucher (u. a. vorne links) und Schwarzdorn(/Schlehen-)strauch (halb-vorne links, mit weißen Blüten); Mitte April 2015

Auch im Kleinen sind interessante Vergleiche möglich. Am Rand eines geschotterten Waldwegs fand ich nebeneinander ein Wald-Schaumkraut und Keimlinge von Rotbuche:

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Foto 2: Wald-Schaumkraut (rechts) und Buchen-Keimling (links) an einem Waldweg im Lüerwald zwischen Menden/Sauerland und Arnsberg; 19.04.15

Das Schaumkraut ist ein nur ein- bis zweijähriges Kraut, das höchstens 50 cm hoch wird. Die Rotbuche, die hier als Keimling viel kleiner ist als das Kraut, kann mehrere hundert Jahre alt und bis etwa 40 m hoch werden. Auf dem Bild sind zwischen den Steinen auch noch Buchenblätter und Bucheckern des Vorjahres zu entdecken.

Auf dem nächsten Bild haben wir – nur wenige Meter vom Fotostandort 2 entfernt – eine ältere und größere Rotbuche, die noch kein Laub hat. Junge Birken davor haben dagegen schon viel frisches Grün:

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Foto 3: Rotbuche und junge Birken im Lüerwald zwischen Menden/Sauerland und Arnsberg; 19.04.15

P. S.: wegen eines freien Tags heute habe ich ausnahmsweise mal werktags vormittags einen Artikel zustande gebracht 😉

Früher Frühling am zweiten Märzwochenende 2015

Ganz änlich wie genau ein Jahr zuvor hat es in Mitteleuropa auch in diesem Jahr ein berauschendes Frühlingserwachen am zweiten Märzwochenende gegeben. Diesmal ist es zwar – zumindest hier im Nordsauerland – nicht ganz so mächtig gekommen wie in 2014 (s. meinen damaligen Beitrag), aber es war wieder schön und wohltuend.

Am Samstag gab es zunächst noch einen Kaltstart in den Tag, ab Mittag setzte sich aber die Sonne bei wenigen Wolken durch und es wurde rasch angenehm mild:

von Südwesten über Hembrock auf Marienkirche Platte Heide

Foto 1: bei Menden/Sauerland, Ortsteil Hembrock; hinten (in der Mitte und weiß) Turm der Marienkirche im Stadtteil Platte Heide; 07. März 2015

Weil aber eben noch kein „echter“ Frühling ist, beherrscht immer noch die weitgehend blüten- und laublose Landschaft das Bild.
Auch im Wald ist noch nicht viel aus dem Winterschlaf erwacht; immerhin dringen Sonnenstrahlen schon recht weit vor, sogar weiter als im Hochsommer:

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Foto 2: im Forst Waldemei bei Menden-Hembrock, nahe dem Wannebachtal; 07. März 2015

Auf jeden Fall schon mit Frühlings(vor)gefühlen in den Lüften waren diese Kraniche, die ich über dem Wald hörte und dann zum Glück auch zwischen den Zweigen vor die Linse bekam:

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Foto 3: ziehende Kraniche über der Waldemei bei Menden-Hembrock; 07. März 2015

Der Sonntag begann dann mit wolkenlosem, tiefblauem Himmel und noch höher ansteigenden Temperaturen, was die Leute überall nach draußen in die Natur und in Biergärten, Cafés und Eisdielen (wie hier in Menden) trieb:

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Foto 4: Menden/Sauerland, an der Hönne, Hönneinsel,  Straße „Am Wasserrad“ (mit Eisdiele hinter dem Rad); 08. März 2015

Nachmittags zogen zwar ein paar Schleierwolken auf, was aber den frühlingshaft-freundlichen Charakter dieses Tages kaum trüben konnte, auch nicht hier im Lüerwald bei Menden-Oesbern:

große Lichtung / Wildacker im Lüerwald

Foto 5: Wildacker (gut  „durchwühlt“) im Lüerwald bei Menden-Oesbern; 8. März 2015

 

Herbstfarbundwaldrausch(en)

Im Laufe der letzten 6 Tage gab es einen Wechsel zwischen  sonnigem „goldenen“ Oktoberwetter  und dichtem Nebel. Außerdem erlebten wir in ganz Mitteleuropa einen echten Temperatursturz. Am vergangenen Montag hatten wir noch beinahe sommerliche Wärme bis +24 °C hier im nordwestlichen Südwestfalen. Die letzte Nacht war frostig und das Thermometer kam heute auch tagsüber trotz viel Sonnenschein nicht über +8 °C hinaus.

So, nun aber  habe ich hier einfach nur Fotos von Sonne, Herbstlaub und überhaupt von Licht und Farben dieses Oktobers (zum Vergrößern die Bilder anklicken!):

im Lüerwald bei Menden-Oesbern

Pfaffenhütchen

Früchte des Pfaffenhütchens; Oktober 2012

der Eisenberg bei Arnsberg im Sauerland

der Eisenberg im Seufzertal zwischen Alt-Arnsberg und Wennigloh; Oktober 2012

Pfad im Lahrwald bei Menden/Sauerland

Pfad im Lahrwald bei Menden/Sauerland; Oktober 2012

Hengsteysee zwischen Hagen und Dortmund

der Ruhrstausee Hengsteysee unter dem östlichen Ardeygebirge an der Stadtgrenze zwischen Hagen und Dortmund (hinten) mit der alten Villa Niedernhof; Oktober 2012

Sonnenuntergang zwischen Arnsberg und Menden (Sauerland)

vom Arnsberger Ortsteil Retringen auf das Mendener Hügelland im nördlichen Sauerland; Oktober 2012

Mehr Fotos dieses goldenen Oktobers gibt es hier im eigenen Album….