Jahresrückschau 2020-XXII: blühend und grünend zwischen Mitt- und Hochsommer

Nach leider schon wieder etwas Verzögerung mache ich weiter mit meinem Rückblick ins vorige Jahr und gehe dort in die Mitte des ersten vollen Sommermonats. Es ist die Zeit der Sommerblüten und des Sommergrüns, zumal es nicht zu heiß und zu trocken war:

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Foto 1: kleine Margerite – zwischen Klee, Gras und Moos – auf dem Rasen im Garten am 12. Juli 2020

 

Auch Weges-, Wald- und Wiesenränder standen in vollem Grün und voller Blüten:

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Foto 2: Sommervegetation am Wegesrand mit u. a. Schafgarbe (weiß), Flockenblumen (lila) und Echtem Labkraut (gelb); beim Sunderner Ortsteil Amecke, westlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 12.07.20

 

Weil zum Glück keine Dürre wie in den beiden vorangegangenen Sommern eintrat, gab es eine vergleichsweise gute Obstausbeute:

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Foto 3: Apfelbaum im Garten nach Regenschauer am 14.07.2020

 

Auch die Teiche hatten genug Wasser für Algen und Enten:

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Foto 4: Stockenten-Familie im Algenteppich auf dem vorderen Oeseteich in Menden/Sauerland; 19. Juli 2020

Sauerland-Ruhr mit Edelwegen für Wandern und Rad

Während der astronomische (kalendarische) Sommeranfang 2015 heute in weiten Teilen Mitteleuropas kühl und regnerisch daherkam, war es einige Tage zuvor etwas wärmer und trocken.
Die Bedingungen am letzten Mittwoch, 17. Juni 2015, waren perfekt für eine Radtour im Sauerland – nicht nur vom Wetter her, sondern auch wegen eines freien Tages 🙂

Ich startete nach Anreise per Bahn in Bestwig an der oberen Ruhr im mitte-nordöstlichen Hochsauerlandkreis (HSK). Der Fluss ist hier noch deutlich schmaler als am Mittel- und Unterlauf im Ruhrgebiet, aber andererseits auch schon kein Bächlein mehr wie im Rothaargebirge, wo er entspringt:

Ruhr bei Bestwig

Foto 1: Mitte-Oberlauf der Ruhr bei Bestwig (HSK), vorn: rechtes (nördliches) Ufer; 17.06.15

Wegen der vorangegangenen lang anhaltenden Trockenheit war der Wasserstand extrem niedrig. Im Schatten der Bäume und im insgesamt feuchten Mikroklima am Fluss war die Vegetation aus Gräsern, Stauden und Kräutern aber dennoch recht üppig.

Anders als auf Foto 1 fließt die Ruhr auch im oberen Sauerland nur auf kurzen Strecken durch Wald oder Gehölze. Meist geht es durch offene Landschaft, wie hier zwischen Bestwig-Mitte und Velmede:

Velmede von Nordost

Foto 2: über die Ruhr auf  Bestwig-Velmede; 17.06.15

Beiderseits der Ruhr verlaufen bekannte und beliebte Wander- und Radelrouten. Im vorigen Bild sehen wir auf dem jenseitigen Ufer einen Rastplatz des Ruhrtalradwegs, der den Fluss von der Quelle in Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg begleitet.

Ich selbst war mit meinem Rad aber nicht auf dieser Radroute unterwegs, sondern auf dem noch recht jungen Premium-(Fuß-)Wanderweg Sauerland-Waldroute, der hier beim Bestwiger Ortsteil Velmede aber auch auf gut radelbarem Weg läuft:

Waldroute zwischen Bestwig und Velmede (hinten)

Foto 3: Waldroute im Ruhrtal zwischen Bestwig-Mitte und Velmede (hinten); 17.06.15

Im weiteren Verlauf der Tour (und des Blogs) geht es aus dem Ruhrtal heraus, also vom Fluss weg, auf die Waldhöhen des östlichen Arnsberger Waldes …

Dreimal Rad auf Spätsommer-Wegen

Anknüpfend an meine beiden vorigen Blog-Beiträge zeige ich weitere Eindrücke von meinen Radtouren dieses Spätsommers:

a) auf einem Kopfsteinpflasterweg durch die Wälder beim Kloster Chorin in der Schorfheide (Brandenburg) (zum Vergrößern bitte anklicken!):

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mit dem Rad auf Kopfsteinpflaster im Wald südlich vom Kloster Chorin; Anfang September 2014

b) auf dem „Radring“-Radweg (Nord-Schleife) im mittleren Hochsauerland bei Meschede:

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mit dem Rad auf dem Süd-Abschnitt der Nord-Schleife des „Sauerland-Radrings“ bei Meschede-Erflinghausen; Anfang September 2014

c) zwischen den Dünen auf Norderney (mit Leihrad):

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mit dem Leihrad zwischen den Dünen auf Norderney; Mitte September 2014

Hochsommer-Blüten mit und ohne Besucher

Jetzt im August ist die Zeit der Sommerstauden in Feld und Wald. Sie sind meist größer als die  Frühjahrs- und Frühsommerblumen.

Auf dieser feuchten Waldlichtung sieht man einige typische Vertreter:

Waldlichtung mit Hochsommer-Stauden

Waldlichtung mit blühenden Hochsommer-Stauden:
u. a. Wasserdost (rotblau-rosa), Kreuzkraut (gelb) und Mädesüß (weiß); Mitte August 2013

Hier das Mädesüß (auch Spierstaude genannt), das zu den Rosengwächsen gehört,  einzeln:

Mädesüß-Stauden

Mädesüß-Stauden im Wald bei Neuenrade (Märkischer Kreis, Sauerland); August 2013

Ebenfalls hochwachsend, dicht- und weißblütig ist die Engelwurz (botanisch Angelica), die aber zu den Doldenblütlern zählt:

Engelwurz

Engelwurz (mit weißen Blüten, zwischen anderen Stauden; Mitte August 2013

Auch hier wieder eine Nahaufnahme, die auch eine Blütenbesucherin zeigt, nämlich eine Schwebfliege:

Blütendolde einer Engelwurz, mit Schwebfliege

Blütendolde einer Engelwurz, mit Schwebfliege; Mitte August 2013

Noch beliebter bei den Insekten in dieser Jahreszeit sind die Blüten des Wasserdosts  (auch Kunigundenkraut genannt), insbesondere bei Schmetterlingen, wie hier ein Perlmutterfalter:

Perlmutterfalter auf  Wasserdost

Perlmutterfalter auf Wasserdost; Mitte August 2013

Mehrere Blütendolden bilden zusammen einen regelrechten „Nektar-Weidegrund“  für die Insekten, wie hier für ein Tagpfauenauge und eine Biene:

Wasserdost mit Tagpfauenauge

Wasserdost mit Tagpfauenauge und (darüber) Biene; Mitte August 2013

Zum Abschluss noch ein Blick in die Landschaft, in der alle  Fotos dieses Beitrags entstanden sind, am Rande des Lennegebirges bei Neuenrade-Affeln im mittleren Sauerland:

Altenaffeln im Sauerland

Blick vom Wanderweg „Höhenflug“ am Rande des Lennegebirges auf den Neuenrader Ortsteil Altenaffeln (mittlerer Märkischer Kreis/Sauerland); Mitte August 2013

Alle Fotos dieses Beitrags lassen sich durch Klicken in zwei Stufen vergrößern…..