Jahrestageszeitenstimmungsbild 11: wetterwendischer Sommerabend am Hafen Hamburg Juli 2004

Vor 17 Jahren, Mitte Juli 2004, waren wir auf einem Städte-Kurztrip in Hamburg.

Das Wetter war sehr wechselhaft, ein – zumindest damals – typischer Sommer an der Waterkant ..

Das Bild entstand nahe der St.-Pauli-Landungsbrücken mit Blick auf den Hamburger Hafen mitsamt großem Segelschiff. Kurz zuvor hatte es geregnet und ein Regenbogen wölbte sich über Elbe, Hafen und Schiff:

Regenbogen über dem Hamburger Hafen nahe den St.-Pauli-Landungsbrücken; Mitte Juli 2004, abends

Jahresrückschau 2020-XXII: blühend und grünend zwischen Mitt- und Hochsommer

Nach leider schon wieder etwas Verzögerung mache ich weiter mit meinem Rückblick ins vorige Jahr und gehe dort in die Mitte des ersten vollen Sommermonats. Es ist die Zeit der Sommerblüten und des Sommergrüns, zumal es nicht zu heiß und zu trocken war:

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Foto 1: kleine Margerite – zwischen Klee, Gras und Moos – auf dem Rasen im Garten am 12. Juli 2020

 

Auch Weges-, Wald- und Wiesenränder standen in vollem Grün und voller Blüten:

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Foto 2: Sommervegetation am Wegesrand mit u. a. Schafgarbe (weiß), Flockenblumen (lila) und Echtem Labkraut (gelb); beim Sunderner Ortsteil Amecke, westlicher Hochsauerlandkreis, NRW; 12.07.20

 

Weil zum Glück keine Dürre wie in den beiden vorangegangenen Sommern eintrat, gab es eine vergleichsweise gute Obstausbeute:

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Foto 3: Apfelbaum im Garten nach Regenschauer am 14.07.2020

 

Auch die Teiche hatten genug Wasser für Algen und Enten:

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Foto 4: Stockenten-Familie im Algenteppich auf dem vorderen Oeseteich in Menden/Sauerland; 19. Juli 2020

Jahresrückschau 2020-XXI: Wolkenhimmel im späten Mittsommer

Mit diesem Artikel meines Jahresrückblicks auf 2020 schaffe ich es nun immerhin schon in  die zweite Hälfte des vergangenen Jahres ..

Los geht es allerdings noch im ersten Halbjahr ’20, als mit dessen Ende die erste sonnig-trocken-heiße Phase des letzten Sommers endete. Am letzten Samstagabend des Juni zogen bereits Wolken auf, die für viel Farbe am Himmel sorgten:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 27. Juni 2020

Am nächsten Morgen (Sonntag) war es dann regnerisch mit den zugehörigen dichten und dynamischen Sommerregenwolken:

Foto 2: Blick aus dem Dachfenster in den Garten und auf die Regenwolken; Menden/Sauerland, 28.06.20

Am darauffolgenden Sonntag wurde der Abendhimmel dank der Wolken auch nie langweilig:

Foto 3: Abendhimmel über Menden/Sauerland (vorne) und Fröndenberg/Ruhr (am Horizont) am 5. Juli 2020, später Abend

Noch etwas später am selben Abend waren sogar leuchtende Nachtwolken zu sehen, welche es nur um diese Jahreszeit gibt:

Foto 4: ähnlicher Bildausschnitt wie in Foto 3, ca. 30 min später, mit leuchtenden Nachtwolken (weiß); 05.07.20

Jahresrückschau 2020-XX: hochsommerlicher Mittsommer Ende Juni

Aus dem aktuellen Aprilwinter dieses Jahres springe ich nun wieder in den Mittsommer des vergangenen Jahres.

Die letzte volle Juniwoche 2020 zeigte sich hochsommerlich mit viel Sonne, blauem Himmel und Hitze (aber noch gut erträglich):

Foto 1: am Weiher im Neusser Stadtgarten, Niederrhein, NRW; 24. Juni 2020, später Vormittag

Die Reifung des Getreides war schon weit fortgeschritten:

Foto 2: Hafer auf Acker nahe der Erft beim Neusser Ortsteil Helpenstein, 24.06.20

Wieder zurück im Sauerland am Ende der Woche blieb das Sommerwetter zunächst erhalten, sodass es im halbschattigen Wald am angenehmsten war:

Foto 3: im Stadtforst Waldemei in Menden/Sauerland, mit u. a. Brombeeren (vorne) und Stechpalme (mittig) unter Rotbuchen; 26. Juni 2020

Blühende Kräuter und Stauden finden sich im Mittsommer allerdings eher in der offenen = sonnengefluteten Landschaft als im voll belaubten Wald:

Foto 4: Wiesen-Flockenblumen mit Hummel, zwischen Weg und Acker am Gaxberg in Menden; 26.06.2020

Jahresrückschau 2020-XIX: in den Sommer Ende Juni

Obwohl es mir in den (Tastatur-)Fingern juckt, noch mehr zum aktuell spannenden Aprilwetter zu schreiben, nehme ich mich zusammen und setze heute meinen Rückblick aufs vergangene Jahr fort. Anfang dieses Jahres hatte ich mir vorgenommen, spätestens Ostern damit durch zu sein – was schon mal nichts mehr werden kann ..

Der Kontrast zum gerade herrschenden Winterrückfall (habe vorhin schon Schnee geschoben) nach Ostern zum Wetter dieses Beitrags könnte kaum größer sein. Es geht nämlich in den kalendarinschen Sommer ’20 und zugleich in die erste Hitzewelle des letzten Jahres. Das kam auch den sonnenliebenden Blumen zugute:

Foto 1: Rosenblüten über („aus“) Kirschlorbeer im Vorgarten; 20. Juni 2020

Danach begann ich meine coronabedingt einzige mehrtägige und weiteste Reise des letzten Jahres – und auch noch bis einschließlich heute. Es war nicht mal eine rein touristische Reise (sondern Besuch) und ich verließ auch nicht mein Heimatbundesland NRW (aber immerhin ging es von Westfalen ins Rheinland).

Es war an allen Tagen heiß und es gab fast immer einen strahlend blauen Himmel, aber auch erste Spuren von Trockenheit, selbst im für gewöhnlich gut gewässerten innerstädtischen Grün:

Foto 3: zwischen Kirche St. Quirinus und Hafen in Neuss, Niederrhein, Rheinland, NRW; 23. Juni 2020

Es waren die längsten Tage und damit hellsten Abende des Jahres, sodass noch sehr lange nach der nachmittäglichen „Siesta“ Touren in die Natur möglich waren:

Foto 3: überflutete ehemalige Waldfläche im Reuschenberger Busch bei Neuss am Niederrhein; 23.06.2020, später Abend

Und nun zeige ich aber doch noch was von heute, nämlich mein letztes (spätestes) Foto dieses winterlichen 6. April ’21:

Foto 4: Schnee im Garten am Abend des 6. April 2021; Menden/Sauerland, NRW

Sommererntelandschaft am dritten Julifreitagnachmittag

Eigentlich sollten die Bilder (plus Video) dieses Beitrags schon mit in den letzten hinein. Der wäre mir dann aber – nach meinen bisherigen Gewohnheiten – zu lang geraten. Deshalb folgen sie hier nun in einem kurzen Nachtrag zum dritten Freitag des diesjährigen Julis.

Auf meiner Feierabend-/Wochenendstart-Kurztour kam ich nach längerer Strecke durch Wald wieder in die Feldflur, wo schon die Getreideernte im Gange war, wie hier in der Nähe eines Wegekreuzes (Bildstocks) zwischen dem Mendener Ortsteil Barge und dem zu Wickede (Ruhr) gehörenden Ort Wimbern:

Foto Wegekreuz (Bildstock) bei Wickede-Wimbern (nördl. Sauerland, südwestlicher Kreis Soest, NRW) und Mähdrescher in Aktion (hinten Mitte); 21. Juli 2017, abends

Vielfach lagen frisch gerollte Strohballen auf den Feldern:

Foto 2: Äcker, Wiesen und Wald zwischen Menden – Barge und Wickede-Wimbern; 21.07.17

Die  mittsommerliche Sommerabendstimmung kommt auch im Radel-Video noch mal ganz gut zum Ausdruck, mit dem ich diesen Beitrag und den Rückblick auf den 21. Juli dieses Jahres abschließe:

Weil das Wetter am heutigen dritten Novembersonntagnachmittag doch noch mal eine kurze Sonnenphase bietet, radle ich jetzt auch noch einmal los. Heute wird es allerdings um die Uhrzeit, aus der die Fotos dieses Beitrags stammen, schon stockfinster (und deutlich kälter 😉   ) sein …

Brombeerwelten und andere Sommerflora auf dem Hügel

In diesem Beitrag meines Sommerrückblicks ’17 geht es um das dichte Sommergrün mitten im Juli. Die Bilder stammen alle von einem einzigen Hügel am Nachmittag des 15.07.17:

Foto 1: Weg hinauf zum Papenbusch-Hügel in Menden (Sauerland); 15. Juli 2017

Auf dem überwiegend noch mit Pionierpflanzen bestandenem Hügel wachsen vor allem viele Brombeersträucher:

Foto 2: Fruchtstände (mit unterschiedlich reifen Beeren) und Blätter einer Brombeere auf dem Papenbusch-Hügel in Menden (Sauerland); 15.07.17

Um die teils außerordentlich langen Brombeer-Triebe (Ruten) zu zeigen, passt am besten ein Video:

Auch Kräuter und Stauden gehören natürlich zur reichen Sommervegetation:

Foto 3: Blick durch einen „Wald“ aus Stauden und Kräutern, u. a. Weißer Steinklee , Wilde Möhre (links) und Stumpfblättriger Ampfer (rechts); Ort und Zeit wie Fotos 1-2

Im Sommer haben die meisten Blüten natürlich auch zahlreiche Besucher aus der Insektenwelt:

Foto 4: Schwebfliege auf Blüte von Einjährigem Feinstrahl (Berufkraut)

Eine („echte“) Biene, die auf dem Weißen Steinklee Nektar sammelte, konnte ich ein paar Sekunden auf Video bannen:

Jungspechte und Rasenblüten im Mittsommer

Als ich Ende Juni eines Nachmittags nach Hause kam, sah ich durchs Fenster auf dem benachbarten Hallendach vier – vermutlich junge – Grünspechte. Bis ich die Kamera zur Hand und aufnahmefähig hatte, waren leider nur noch zwei davon auf dem Dach:

Foto 1: Grünspechte auf Hallendach am 28. Juni 2017

Bis dahin hatte ich Grünspechte fast immer nur einzeln gesehen …
Diese Spechte sahen vom Gefieder her zwar  eher wie Altvögel aus, sie wirkten aber noch ein wenig orientierungslos und unbeholfen. Dennoch kann ich nicht sicher sagen, ob es Jungvögel waren….
Hier noch einer der Spechte im Einzelporträt:

Foto 2: einer der Grünspechte von Foto 1; durch Fensterscheibe und stark gezoomt aufgenommen

Auch blühte es um die Monatswende Juni/Juli auf dem Rasen sehr intensiv. Daran war vor allem der Weißklee beteiligt:

Foto 3: Weißklee im Rasen; 2. Juli 2017

An einigen Flecken im Garten gesellte sich auch Thymian dazu, der eh nicht sehr groß/hoch wird, im Rasen aber als „Bonsai-Version“ vertreten war:

Foto 3: blühender Thymian neben Weißklee im Rasen; 2.7.2017