Jahrestageszeitenstimmungsbild 8: Vollfrühlingsbeginnlandschaft April 2004

Mitte April ist eine Jahreszeit, die sowohl typisch aprilhaft mit Kälterückfällen als auch leicht frühsommerlich ausfallen kann. Letzeres war im Jahr 2004 der Fall ..

Das brachte in und über der Landschaft mildes Sonnenlicht, milde Temperaturen und sich beschleunigendes Ergrünen und Erblühen .. auf dem Weg aus dem winterlichen Schatten in den Vollfrühling:

Landschaft bei Bürenbruch, Stadt Schwerte, Kreis Unna / NRW; nordwestlich(st)es Sauerland; am 17. April 2004

Schneefebruar 2021-IV: die Reste

Am letzten Wochenende löste ein „voreiliger“ Vorfrühling den späten Hochwinter ab. Der viele Schnee war weitgehend durch Wärme und Sonne aufgezehrt. Nur Reste aus Schneeverwehungen hielten sich noch, z. B. an  Straßenrändern:

Foto 2: Schneereste an der Kreisstraße zwischen dem Mendener Ortsteil Asbeck und dem Balver Ortsteil Eis(!)born, nordöstlicher Märkischer Kreis, NRW; 21. Februar 2021, früher Nachmittag

Der Ausblick auch in Lagen über 300 m zeigte so gut wie kein eisiges Weiß mehr:

Foto 2: Aussicht vom Ebberg-Turm bei Balve-Eisborn nach Südosten bei Arnsberg-Retringen, mit Schneeresten entlang der Straße (unterhalb des Windrades); nördliches Sauerland; 21.02.2021

Auch diese Reste zeige ich noch mal aus der Nähe und mit strahlend blauem Himmel darüber:

Foto 3: Kreisstraße zwischen Balve-Eisborn und Arnsberg-Retringen mit Resten von Schneeverwehungen am 21.02.2021, Nordsauerland im Dreieck der Städte Menden (nach links), Balve und Arnsberg

Stadt-Landschaft-Aussichten im frühherbstlichen Spätsommer

Nach den Nahsichten im „Mikrokosmos“ Garten aus dem letzten Beitrag gibt es nun wieder Fernblicke in der weiteren Landschaft.
In der letzten Augustwoche machte ich einige Ausflüge per E-Bike in der näheren Umgebung und kam bei kühlem und wolkigem Wetter auch zu einigen Aussichtspunkten.

Aus dem Hagener Stadtwald hatte ich einen Ausblick, der die doppelte Grenzlage dieser Region gut veranschaulicht, nämlich zwischen dem Industrierevier Ruhrgebiet und dem deutlich dünner besiedelten Sauerland einerseits sowie zwischen Bergland und Flachland andererseits:

Foto 1: Ausblick aus dem Hagener Stadtwald (nahe Kaiser-Friedrich-Turm) nach Nordost über v. a. den Hagener Stadtteil  Boele, weiter ins Ruhrtal und dahinter aufs Ardeygebirge, u. dort von links nach rechts: Kaiser-Wilhelm-Denkmal Dortmund (1), Burgruine Hohensyburg (2) und Fernmeldeturm Schwerte (3); ganz hinten Flachland der Westfäl. Bucht mit einzelnen Bergbauhalden, Kraftwerken u. ä.; nordwestl. Sauerland/südöstl. Ruhrgebiet, NRW; 24.08.2020

Einen Tag später habe ich von der Stadtgrenze Hemer/Iserlohn in die Gegenrichtung geblickt, also zum Sauerland und ins Bergland:

Foto 2: Aussicht vom Berg Imelo in den Seilerbergen zwischen Hemer und Iserlohn auf Teile von Iserlohn mit der St. Aloysius-Kirche und den Iserlohner Stadtwald mit dem Danzturm ( auf dem Waldgipfel, oberhalb der Kirchtürme); nördlicher Märkischer Kreis, NRW; 25.08.2020

Großvögel auf und über den sommerlichen Ruhrwiesen

Obwohl es kurz vor Ende des ersten Halbjahres 2020 eigentlich Zeit für die Fortsetzung meines Jahresrückblicks auf 2019 wäre, „streue“ ich einen aktuellen Beitrag ein ..

Auf der Sonntagsradtour entlang der Ruhr zwischen Arnsberg und Menden hatte ich eine spannende Begegnung mit einigen Großvögeln. Unter anderem saß ein Weißstorch zwischen Graureihern:

Foto 1a: Weißstorch (sitzend) zwischen zwei Graureihern in den Ruhrwiesen zwischen Voßwinkel (Stadt Arnsberg), Haus Füchten (Gemeinde Ense) und Echthausen (Gemeinde Wickede); Ende Juni 2020

Foto 1b: vergrößerter Ausschnitt aus Foto 1a

Nur kurze Zeit später gesellte sich aus der Luft ein Rotmilan dazu, der einem der Graureiher offenbar seine frisch gefangene Beute abspenstig machen wollte:

Foto 2: Rotmilan (unten) auf der Jagd hinter einem Graureiher mit (unbekannter) Beute im Schnabel; Ende Juni 2020

Soweit ich es noch beobachten konnte, schaffte es der Reiher, mit seinem Fang zu entkommen …

Foto 3: die beiden gefiederten Jäger aus Foto 2: Rotmilan unten/links und Graureiher oben/rechts; stark gezoomt und vergrößerter Bildausschnitt

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – XVII: trocken und mäßig heiß durch die Hundstage

Nicht ganz so heiß, aber ähnlich trocken wie im Jahr davor (2018) ging es durch den letzten Hochsommer Richtung Hundstage:

Foto 1: vertrockneter Rasen mit Fallapfel im Garten am 28.07.2019

Es war öfter bewölkt, was aber nur selten den so nötigen Regen brachte:

Foto 2: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 30.07.2019

Überall zeigte sich, welche Pflanzen besser, schlechter oder überhaupt nicht mit der Dürre zurecht kamen, hier z. B. litten v. a. die jungen Erlen, die schon früh viele Blätter abwarfen:

Foto 3: auf dem Papenbusch-Hügel in Menden/Sauerland am 03.08.2019 mit u. a. jungen Erlenbäumen und Wilder Möhre (ganz vorne, am Wegrand)

In den Wäldern fielen einzelne abgestorbene Fichten (durch Dürre und Borkenkäfer) neben oft noch sattgrünen Laubbäumen (aber auch Kiefern) auf:

Foto 4: Wald zwischen Oelinghauser Heide und Kloster Oelinghausen bei Neheim-Hüsten (Stadt Arnsberg, nordwestlicher Hochsauerlandkreis) am 11.08.2019

Auf dem letzten Foto weist außerdem der abgeerntete Acker auf den nahenden Spätsommer hin ..

Musikalisch gebe ich meiner Haltung zu diesem – späten – Jahresrückblick einmal mehr Ausdruck: zwar nicht – zu lange – zögern/warten (Text), aber dennoch entspannt (Musik; „laid back“) bleiben, mit  „Don’t wait“ von J. J. Cale , hier in einer klasse Studio Live-Session Version aus 1979:

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – V: blauer Himmel, lila Blüten und trockenes Unterholz zum Februarausklang

Ich bin schon wieder arg in Verzug geraten mit meinem Rückblick aufs vergangene Jahr .. So kommt es, dass dieser Beitrag ziemlich genau vor einem Jahr „spielt“.

Ganz anders als in diesem Februar ging der letzte volle Wintermonat 2019 trocken, sonnig und windschwach zuende. Es zeigte sich oft tiefblauer Himmel:

Foto 1: alte Villa in Alt-Arnsberg unter tiefblauem Himmel; 24. Februar 2019; nordwestliches Hochsauerland

Aussichten waren ungetrübt von Nebel, Wolken oder Dunst:

Foto 2: Aussicht vom Ehmsen-Denkmal über die Ruhr auf Arnsberg; 24.02.2019

Die Frühjahrsblüher und ihre  Betrachter konnten sich vor einem Jahr ebenfalls an viel Sonne erfreuen:

Foto 3: Krokusse auf Rasen im Park der Wilhelmshöhe in Menden/Sauerland; 27.2.2019

In den Wäldern war der Frühling noch nicht sehr weit gediehen. Der Waldboden war trocken, aber nicht mehr ausgetrocknet wie noch im vorangegangenen Sommer und Herbst (2018):

Foto 4: im Mendener Stadtforst Waldemei am 28.02.2019

Auch die musikalische Untermalung dieses Beitrags bezieht sich auf meine „Verspätung“ im Jahresrückblick – Saga mit „Don’t be late“ aus 1980:

https://www.youtube.com/watch?v=tYt7dWb2knc

 

 

Jahres-Zeiten-Rückblick 2019 – II: von nass zu leicht weiß im mittleren Januar

Der Januar ’19 brachte nach dem trockenen Vorjahr zunächst viel Regen, was natürlich auch Spuren auf dem Gartenboden hinterließ:

Foto 1: Gartenboden nach Regen am 13. Januar 2019

Eine Woche später gab es den ersten Frost des letzten Jahres. Der Matsch auf den Waldböden war leicht gefroren und Fahrspurpfützen hatten eine dünne Eisschicht:

Foto 2: Waldweg in der Großen Haar bei Menden-Schwitten; 20. Januar 2019

Der Hauch von Weiß hielt sich tagsüber aber auch nur dort, wo genug Schutz vor der Sonne herrschte, also z. B. nicht an der Sonnen-/Südseite von Böschungen:

Foto 3: auf dem Papenbuschhügel in Menden/Sauerland; 19. Januar 2019

Noch deutlicher war der scharfe Kontrast zwischen Weiß/Eis und Grün/Nass auf diesem Acker, dessen vorderer Bereich im Schatten eines Waldrandes liegt:

Foto 4: Acker mit Raureif im Schatten und Sonne/Grün weiter hinten; bei Menden-Werringsen; ganz hinten der Haarstrang mit Wickede/Ruhr; 20. Januar 2019

 

Ich komme weiterhin nur langsam voran mit meinem Jahresrückblick, sozusagen in Zeitlupe 😉
Deshalb ist der musikalische Beitrag diesmal das Stück „Slow motion“ (1979) von Saga, einer anderen Lieblingsband von mir , wie Rush auch aus Kanada und im Progessive Rock-/Pop-Genre unterwegs:

==> Saga – Slow motion

Sonnenuntergänge zwischen Spätsommer und Vollherbst, zwischen Abendhimmel und Herbstwald

Als Intermezzo zu meinen gerade laufenden Tourenberichten aus dem vergangenen Sommer zeige ich diesmal mein erstes Foto nach den Spätsommer-Kurzurlauben und mein bisher letztes Foto (von heute Nachmittag).

Beide sind abends bzw. nachmittags zum Sonnenuntergang entstanden. Das erste entstand Mitte September zuhause aus dem Fenster und zeigt einen Abendrot-Himmel mitsamt Abendwolken:

Foto 1: Abendhimmel über Menden/Sauerland am 13.09.2019

Ganz ohne Wolken und überhaupt mit nur wenig Himmel im Bild habe ich das heutige Foto im bunten Herbst-Laubwald in Richtung der untergehenden Sonne aufgenommen:

Foto 2: herbstlicher Laubwald im Abendrot am Ebberg zwischen Menden-Asbeck und Balve-Eisborn (nordöstlicher Märkischer Kreis, Nordsauerland, NRW) am 10.11.2019

 

 

Fichtenschwinden

Unter dem Klimawandel und seinen Folgen hat in den letzten Jahren unter anderem die Fichte (v. a. Rot-/Waldfichte) als – wenn auch nicht von Natur aus – häufigster Waldbaum in den mitteleuropäischen Mittelgebirgen arg gelitten.

Die Zeiten weiter und dunkler Fichtenforste z. B. im Sauerland sind wohl erstmal vorbei. Immer lichter werdende Kronen der Nadelbäume lassen selbst im Hochsommer viel Sonne durch:

Foto 1: Fichtenwald beim Iserlohner Ortsteil Sümmern, nordwestl. Sauerland; Ende Juni 2019

Von außen erkennt man vertrocknete oder vom Borkenkäfer heimgesuchte Fichten leicht an der rotbraunen Farbe:

Foto 2: Hangwälder im oberen Biebertal bei Arnsberg-Neheim (Nordsauerland) mit kranken bzw. abgestorbenen Fichten; Mitte August 2019

Die Förster reagieren zur Eindämmung der Borkenkäferplage oft mit großflächiger Abholzung:

Foto 3: weitgehend abgeholzter Fichtenbestand zwischen den Mendener Ortsteilen Lendringsen und Oesbern (Nordsauerland); Ende Juni 2019

Dementsprechend viele Stapel mit Fichtenstämmen finden sich an den Waldwegen:

Foto 4: Stapel mit überwiegend Fichtenstämmen am Neheimer Weg im Lüerwald beim Mendener Ortsteil Oesbern; Ende Juli 2019

Auch im Garten hat die letzte von einst ca. 7 Serbischen Fichten die Trockenheit nicht überstanden:

Foto 5: absterbende Serbische Fichte im Garten; Mitte Juli 2019

Im Nationalpark Kellerwald, wo der Wald sich seit 2011 ohne große menschliche Eingriffe entwickeln kann, sind ebenfalls schon viele Fichten abgestorben und es wachsen vor allem Laubbäume nach:

Foto 6: Naturverjüngung mit u. a. Rotbuche vor einem abgestorbenen Fichtenwald im Nationalpark Kellerwald nahe dem Edersee, Nordhessen; Anfang September 2019

Abendradtouren zwischen Wald und Feld – Mitte Mai und Anfang Juni; Teil II

Die Fortsetzung meiner vergleichenden Tourenberichte aus dem Spätfrühling/Frühsommer möchte ich noch vor Beginn des kalendarischen Sommers ’19 schaffen – also los …

Mitte Mai an einem Weg zwischen Waldrand und einer Pferdeweide traf ich auf einen farbenfrohen Frühlings-Wildkraut-Streifen:

Foto 1: Ehrenpreis (blau), Sternmiere (weiß) und Hahnenfuß (gelb); Wegesrand beim Mendener Ortsteil Dahlsen; 19. Mai 2019

Außerhalb des Waldes wurde dann die Minderheiten-Blütenfarbe Gelb aus Foto 1 zur großen Mehrheit:

Foto 2: blühendes Rapsfeld beim Mendener Ortsteil Dahlsen, nordöstlicher Märkischer Kreis, Nord-Sauerland; 19.05.19

Auch im Teil 2 über die zweite Abendtour, aus Anfang Juni ’19, beginne ich mit Blüten am Wegesrand:

Foto 3: Orangerotes Habichtskraut in frühem Blütenstadium und Wiesenkerbel (weiß), außerdem Kletten-Labkraut und Brennesseln (noch blütenlos) am Straßenrand auf dem Gaxberg bei Menden/Sauerland; 1. Juni 2019

Und der Bericht endet mit einem Tagesausklang, mit Sonnenuntergang über Gerstenfeldern:

Foto 4: Sonnenuntergang über Menden-Ostsümmern; 01.06.19 [ähnliches Bild wie im Menden-Blog …]