Sonniger Maitag – Sonniger Novembertag .. zum zweiten

In dieser Übergangswoche vom (astronomischen/kalendarischen) Frühling zum Sommer mit schon heute – also noch im Frühling – beinahe hochsommerlichen Sonnen- und Hitzeverhältnissen bringe ich eine Fortsetzung meines letzten Beitrags. Es geht deshalb zurück zum ersten Mai-Wochenende ’17 und zu meiner Radtour u. a. durch das Elsebachtal bei Schwerte (Ruhr):

Foto 1: im Elsebachtal bei Schwerte (Ruhr), Ortsteil Villigst; NRW, Kreis Unna; 6. Mai 2017ten

Im Wald waren die meisten Bäume erst frisch und noch eher spärlich belaubt. Auf den Wiesen dagegen war die Vegetation schon deutlich weiter. U. a. blühten typische Frühjahrsblüher wie Löwenzahn und Sternmiere. Dazwischen ragen auch noch Überreste von Pflanzen aus dem vergangenen Sommer empor:

Foto 2: Wiese mit Sternmiere (vorne, weiß) und Löwenzahn; südlich des Elsebachtals bei Schwerte-Villigst; 6. Mai 2017

Im Wald ist die Strauchschicht (inkl. Jungbäume) zu dieser Jahreszeit grüner und weiter als die (Alt-)Bäume:

Foto 3: Mischwald über dem Elsebachtal bei Schwerte-Villigst; 6. Mai 2017

Zum Ende dieses Beitrags springe ich noch weiter zurück, in die „Gegen-Jahreszeit“ zu Anfang Mai, also zum Novemberanfang, wenn Bäume und Wald in die entgegengesetzte Entwicklungsrichtung gehen und herbstbunt sind oder werden:

Foto 4: Blick von den Ruhrwiesen bei Menden-Bösperde auf den Wald am Mühlenberg bei Fröndenberg (Ruhr); 2. November 2016

Sonniger Maitag – Sonniger Novembertag

Am heutigen Feiertag (Fronleichnam) in NRW (und anderswo) war es hier im Nordsauerland zunächst sonnig, dann drückend schwül. Am frühen Abend gab es dann Gewitter und reichlich Regen.

Mein heutiger Beitrag zeigt zwei – wettermäßig – deutlich ruhigere Tage.
Ich verbinde die Fortsetzung meiner Berichte zum Frühling 2017 mit einem Blick in die Gegen-Jahreszeit. Aus dieser Serie des JaTaBu habe ich ja schon länger nichts mehr gebracht …

Nach kühlem und feuchtem Start des Wonnemonats  wurde das erste Mai-Wochenende 2017 sonnig und warm.
Auf einer Radtour zwischen Ruhrtal und Niedersauerländer Hügelland bei Iserlohn und Schwerte (Ruhr) kam ich an grünen und blühenden Wiesen vorbei, während viele Bäume und Sträucher aber immer noch recht weit zurück waren:

Foto 1: Wiese und Hügelland zwischen Iserlohn-Hennen und Schwerte-Villigst; 6. Mai 2017

Gut ein halbes Jahr zuvor, d. h. Anfang November 2016 und damit in der „Gegen-Jahreszeit zu Anfang Mai, war es bei etwas dichterer Bewölkung trocken und heiter, wie hier an der Ruhr bei Fröndenberg:

Foto 2: an der Ruhr zwischen Menden-Bösperde und Fröndenberg; 2. November 2016

Nicht nur die „gegenläufige(n)“ Vegetation(sphasen), sondern auch die ganz anderen Lichtverhältnisse zeigen, dass die Bilder aus im Kalender entgegengesetzten Jahreszeiten stammen.

Meine Mai-Radtour führte mich weiter ins Elsebachtal beim Schwerter Ortsteil Villigst:

Foto 3: unterwegs im unteren Elsebachtal bei Schwerte-Villigst; 6. Mai 2017

Um etwa die gleiche Uhrzeit ein halbes Jahr zuvor setzte schon allmählich Vorabendstimmung ein und die tiefstehende Sonne erzeugte lange Schatten:

Foto 4: an der Ruhr bei Menden-Bösperde mit Fröndenberg im Hintergrund; 2. November 2016

Mittfebruar – mal Vorfrühling, mal tiefster Winter

Hier über dem (nördlichen) Sauerland ist heute so viel Regen heruntergekommen  wie schon seit Wochen nicht mehr. Und für morgen ist Sturm und noch mehr Regen speziell für unsere Gegend (Nordrand der westlichen Mittelgebirge) vorhergesagt …

Ich habe mal in meinen Digifoto-Archiv gekramt, wie die Witterung in den letzten Jahren um Mitte Februar herum aussah.

Heute vor einer Woche hatten wir hier einen strahlend blauen Himmel mit viel Sonne und insgesamt einen echten Hauch von Vorfrühling, wie z. B. im Ruhrtal bei Menden-Schwitten:

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Foto 1: in den Ruhrwiesen bei Menden-Schwitten (Nordsauerland); 15.02.2017

7 Jahre vorher gab es hier bei uns tiefsten Winter mit selbst im  – für Sauerländer Verhältnisse -„Tiefland“ bei Menden reichlich Schnee:

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Foto 2: Plattheidersiepen bei Menden-Bösperde; 15.02.2010

Noch mehr Winter mit Schnee herrschte im Hochsauerland Mitte Februar 2006:

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Foto 3: verschneiter Wald mit Wanderwegweisern bei Winterberg-Siedlinghausen (Hochsauerlandkreis); Mitte Februar 2006

Genau zwischen den Aufnahmedaten der letzten beiden Fotos wiederum hatten wir sonnig-mildes Wetter wie heute vor einer Woche:

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Foto 4: am Hauptbahnhof Dortmund mit dem Harenberg-Bürohochhaus und dem „Dortmunder ‚U‘ „(Ex-Brauerei) hinten; 15.02.2008

Schnee-und-Eis-Sonnen-Winterlandschaften Ende Januar 2017

Während in dieser Woche der Winter schwächelt, zeigte er sich noch vor einer Woche (Ende Januar 2017)  in fast ganz Mitteleuropa von seiner frostigen, aber auch sonnig-trockenen Seite, so auch hier über Balve im Hönnetal im nördlichen Sauerland:

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Foto 1: vom Ostrand des Balver Waldes auf Balve mit dem oberen Hönnetal und dem Lennegebirge (hinten rechts); nördliches Sauerland; Ende Januar 2017

Wie blau der Himmel war, sieht man – wie immer – so richtig nur mit Blickrichtung von der Sonne weg:

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Foto 2: Alleen-Feldweg südwestlich von Balve (Märkischer Kreis/NRW); Ende Januar 2017

Auch das Flüsschen Hönne im felsigen Abschnitt seines Tals war teilweise vereist. Eis und das über dem steinigen Grund sprudelnde Wasser sorgten für einen ungewöhnlich „weißen Gesamteindruck“ der Hönne:

vereiste Hönne unterhalb der Sieben Jungfrauen

Foto 3: teils vereiste Hönne unterhalb der Felsgruppe „Sieben Jungfrauen“ und neben der B 515 bei Binolen zwischen Balve und Menden (Nordsauerland); Ende Januar 2017

Radelrastplätze mit Umgebung: mal komfortabel, mal rustikal

Ein wenig knüpfe ich diesmal noch an meine letzte Vier-Touren-Vergleichs-Serie an, weil ich 2 Fotos der Soest-Möhnesee-Radtour aus Anfang Mai einsetze.

Ansonste greife ich aber wieder die hier im Blog schon länger nicht mehr bediente Reihe über Radel- und Wanderrastplätze auf.

Auf meiner diesjährigen „Frühlings-Einläutungs-Tagesradtour“ fuhr ich über den Bahntrassenradweg von Soest zum Möhne-Stausee. Am Südhang des Haarstrangs beim Ortsteil Wamel der nach dem Stausee benannten Gemeinde Möhnesee ist eine äußerst bequeme hölzerne Sonnenliege aufgestellt:

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Foto 1: Sonnenliege am Radweg Soest-Möhnesee bei Möhnesee-Wamel (Kreis Soest, NRW); Anfang Mai 2016

Ebenso schön ist der Ausblick von dort auf den Stausee:

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Foto 2: Blick von der Liege aus Foto 1 auf den oberen (hinteren, östlichen) Teil des Möhne-Stausees; Mai 2016

Als Kontrastprogramm zeige ich einen Rastplatz von einer Radtour aus September 2014, wo es weniger luxuriös und landschaftlich weniger reizvoll war als an der Möhne, aber keineswegs schlecht:

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Foto 3: Heiligenhäuschen, Linde und schlichte Sitzbank zwischen Meschede-Erflinghausen und Eslohe-Nichtinghausen (Hochsauerlandkreis); September 2014

Und so sieht die landschaftliche Umgebung dieses Rastplatzes aus:

zwischen Meschede-Erflinghausen und Eslohe-Nichtinghausen

Foto 4: zwischen Meschede-Erflinghausen und Eslohe-Nichtinghausen; größerer Bildausschnitt zu Foto 3;  September 2014

Vier Touren zwischen Herbst und Frühjahr 7: über Fluss, Schnee, Stadt und Wald

Heute gibt es den letzten Beitrag meiner kleinen Reihe zu den 4 Touren aus November, Januar, April und Mai. Denn ich habe (sehr) unterschiedlich viele Bilder von den einzelnen Ausflügen – und von einem (Januar) „gehen“ sie mir heute „aus“ ….

Von der ersten Tour, Anfang November 2015, habe ich noch reichlich Fotomaterial, darunter dieses Bild von der Mündung des linksrheinischen Flüsschens Erft in den „Vater“ Rhein südlich von Neuss:

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Foto 1: Mündung der Erft (v0rne)  in den Rhein, südlich von Neuss; 2. November 2015

An diesem Novembertag war es sonnig und ungewöhnlich mild, und das obige Bild war überwiegend von Himmelblau (auch spiegelnd auf dem Wasser) bestimmt.

Auf dem nächsten Foto, vom kalten Mittjanuarsonntag ’16 im verschneiten Hochsauerland, war dagegen das Schneeweiß über dem Lennetal beim kleinen Wintersportort Sundern-Wildewiese prägend:

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Foto 2: Blick vom Aussichtsturm auf dem Schomberg (Lennegebirge) auf den Sunderner Ortsteil Wildewiese (Hochsauerlandkreis/NRW); 17. Januar 2016

Aus dem Hochwinter und vom kleinen, hoch und ländlich gelegenen Wildewiese wechseln wir in die westfälische Ruhrmetropole Dortmund, von deren Fernsehturm („Florianturm“) ich den Blick Richtung Südosten, also letztlich zum Sauerland hin, zeige:

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Foto 3: vom Dortmunder Fernsehturm nach Südosten über Westfalenpark, ehem. Stahlhütte Phoenix-West (halb-Mitte-rechts) und Phoenixsee (fast hinten, ganz links; nicht einer der kleinen Parkseen vorn bzw.  in Bildmitte!) auf den Nordrand des Sauerlandes (Horizont); 28. April 2016

Viel sonniger, wärmer und weniger diesig war es dann nur wenige Tage später bei meiner alljährlichen Frühjahrs-Eröffnungs-Tagesradtour, wo ich diese Aussicht vom Möhneseeturm auf das Herz des – für NRW-Verhältnisse – großen Waldgebiets des Arnsberger Waldes hatte:

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Foto 4: vom Möhneseeturm bei Möhnesee-Körbecke (südlicher Kreis Soest/NRW) nach Osten auf das Herz des Arnsberger Waldes (mit dem Hevetal); 2. Mai 2016

Viertourenvierzeiten 6: 3 x Landschaft, 1 x Stadt

Es geht weiter mit meinem jahreszeiten- und ortsvergleichenden Tourenquartett.

Wir beginnen wieder im sonnigen und milden Novemberanfang 2015, als ich nach Mittag von Neuss  nach Süden aufs Land radelte und u. a. durch diese typisch niederrheinische Wiesen-/Kleingehölzlandschaft kam:

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Foto 1: südlich von Neuss (südlicher Niederrhein/NRW); 2. November 2015

Ganz anders natürlich fällt das Bild von Mitte Januar im hochsauerländischen Lennegebirge aus, wo ich vom Aussichtsturm auf dem Schomberg beim kleinen Wintersportort Sundern-Wildwiese ins verschneite Lennetal blickte, über dem ein wilder Mix aus Wolken, Nebel und kleinen Stücken blauen Himmels lag:

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Foto 2: Blick vom Schomberg bei Wildewiese (Ortsteil von Sundern/Sauerland) nach Südwesten ins Lennetal; 17. Januar 2016

Es folgen zwei weitere Ausblicke von Türmen.
Der erste ging im launischen Ende-April-Wetter vom Fernsehturm Dortmund (Florianturm) nach Westen, d. h. Richtung Ruhrgebietszentrum, auf einige der Dortmunder Großveranstaltungsorte:

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Foto 3: vom Dortmunder Florianturm nach Westen; 28. April 2016

Westentlich ungetrübtere Sicht bei deutlich frühlingshafterem Wetter hatte ich dann Anfang Mai vom Möhnesee-Aussichtsturm Richtung Norden, d. h. über den Nordrand des Arnsberger Waldes auf die Möhnetalsperre und den Südhang des Haarstrangs, hier mit Blick auf Körbecke, den Hauptort der Gemeinde Möhnesee:

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Foto 4: vom Möhneseeturm auf den mittleren Möhnesee, mit Körbecke am Südhang des Haarstrangs; 2. Mai 2016