2 mal Sommerrückblick und Oktobersommer heute

Eigentlich wollte (müsste) ich mit meinem Rückblick auf den diesjährigen Sommer weitermachen. Angesichts des heutigen – für mich auf einen Urlaubstag fallenden 🙂  -sommerlichen „goldenen“ Oktobertages habe ich mich für einen Dreiklang aus aktuellem Bericht von heute, Rückblick Sommer (Juli) ’17 und Juli ’16 entschieden.

Es war heute so sonnig und warm hier im Sauerland (und weit darüber hinaus) wie zuletzt im Hochsommer. Aber es ist natürlich dennoch Herbst, und zwar in seiner schönsten Form, nämlich als „goldener Oktober“:

Foto 1: herbstliche Bäume und Sträucher vor einer Felswand südlich von Bestwig (mitte-nördlicher Hochsauerlandkreis; NRW); 16. Oktober 2017

Auch die Aussicht auf die Wälder ist bunt –  dunkelgrün die immergrünen Fichtenbestände, leuchtend farbig die Laubbäume:

Foto 2: im Rothaargebirge südlich des Winterberger Ortsteils Siedlinghausen; südöstliches Hochsauerland; 16.10.17

Mitte Juli dieses Jahres war es verbreitet nicht so sonnig und warm wie in den letzten Tagen (Mitte Oktober). Auch unterwegs am Phoenixsee im Dortmunder Stadtteil Hörde radelte ich am Nachmittag des 13. Juli 2017 daher unter mehr Wolken als heute:

Foto 3: am Phoenixsee in Dortmund-Hörde; hinten links Hörde-Mitte, hinten rechts der Dortmunder Fernsehturm „Florian“; 13. Juli 2017

Natürlich war die Landschaft  (sommer-/laub-)grüner – damit aber auch weniger farbenfroh –  als jetzt im Vollherbst:

Foto 4: im mitte-unteren Ruhrtal zwischen Witten und Wetter (Ruhr), Ennepe-Ruhr-Kreis, südöstliches Ruhrgebiet; 13. Juli 2017

Die Fotos 3 und 4 sind Teil des aktuellen Sommerrückblicks, der gerade hier im Blog an der Reihe ist.
Nun springe ich aber von da noch ein Jahr zurück in den Juli 2016, als ich – wie heute – im Hochsauerland radelte. Damals war es heißer im Mittjuli als in diesem Jahr, allerdings auch schwüler und diesiger:

Foto 5: sommergrüne Böschung an Straßenkreuzung bei Hallenberg (südöstlicher Hochsauerlandkreis, NRW), mit aus Blumen gepflanztem „Ortseingangsschild“; 10. Juli 2016

Etwas später am Tag wurde es etwas sonniger über den grünen Wäldern des Rothaargebirges:

Foto 6: Waldweg im Rothaargebirge bei Winterberg-Züschen (südöstliches Hochsauerland); 10.07.2016

3 Touren mit 3 x Tieren in verschiedener Form

Ich setze meine kleine Reihe mit Mehrfach-Tour-und-Jahreszeiten-berichten fort, diesmal allerdings nur mit 3 statt 4 Touren, weil aus Januar nichts thematisch Passendes dabei ist.

Auf allen drei Bildern kommen Tiere vor, aber nur einmal „in echt“.

Es geht wieder los mit dem letzten November, als ich in Neuss am Niederrhein war. Auf dem dortigen Neumarkt gibt es eine kleine Gruppe (Familie) Schweine als Kunstwerk:

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Foto 1: Neuss am Rhein, Neumarkt mit Kunstwerk „Schweinegruppe“ des Künstlers Michael Franke (Erkelenz); 2. November 2015

Von meiner Ende-April-Tour nach Dortmund-Hörde habe ich ein Bild mit Kanadagänsen an der Uferpromenade des Phoenix-Sees (–> s. auch hier) mitgebracht:

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Foto 2: Kanadagänse am Phoenixsee in Dortmund-Hörde; Ende April 2016

Eigentlich hätte ich am meisten (echte) Tierbegegnungen auf meiner Radtour Anfang Mai an und um die Talsperre Möhnesee erwartet. Tatsächlich traf ich an meinem Ausflugstag am späten Nachmittag nur vergleichsweise wenige  Tiere in natura dort an. Dennoch sah ich auch dort Kanadagänse, und zwar in dieser Form 😉   :

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Foto 3: Info-Tafel am Möhnesee am Nordrand des Sauerlandes; 2. Mai 2016

Februar-Fähnchen-oder-Dunst-Blauhimmel über Westfalens Metropolen

Nach einem nasskalten Start mit Regen und gänzlich ohne Sonne entwickelte sich die zweite Februar-Woche 2015 dann doch noch sehr freundlich – genau rechtzeitig für die Narrenschar im Rheinland, aber auch für die „Karnevalsflüchtlinge“, von denen es viele in den anderen NRW-Landesteil, also nach Westfalen zog. Dabei gibt es aber auch einige Frohsinns-Hochburgen in Westfalen, eine davon ist unsere (inoffizielle) westfälische  Hauptstadt Münster, wo  zu Karneval ein „Fähnchenhimmel“ den Prinzipalmarkt überspannt:

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Foto 1: Münster (Westfalen), oberer Prinzipalmarkt, mit Karnevalsschmuck; hinten die Lambertikirche; 11.02.15, früh abends

Auf dem nächsten Bild in entgegengesetzter Richtung erkennen wir etwas besser den nur leicht diesigen, sonst aber blauen „echten“ Himmel über dem bunten „Wimpelhimmel“:

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Foto 2: Münster (Westfalen), Prinzipalmarkt, mit Karnevalsschmuck; links das historische (rekonstruierte) Alte Rathaus; 11.02.15, früh abends

 

Am nächsten Tag war ich in der anderen westfälischen Metropole, im von Münster so sehr verschiedenen Dortmund. In der Industrie- und Dienstleistungs-Großstadt im östlichen Ruhrgebiet ist Karneval nur eine Randerscheinung.
Bei dem herrlichen Sonnenwetter am frühen Nachmittag von Weiberfastnacht waren daher an der Uferpromenade des Phoenix-Sees auch kaum Kostüme und Masken, sondern zahlreiche Spaziergänger und Biergartengäste zu sehen, die Licht und Luft tankten:

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Foto 3: Dortmund-Hörde, Uferpromenade am westlichen Ende des Phoenix-Sees; 12.02.15

Dass es aber nicht ganz vorfrühlingshaft war, sieht man an der noch verbliebenen dünnen Eisschicht auf dem See und an den un-geöffneten Sonnenschirmen der Biergärten:

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Foto 4: westliches Ende des Phoenix-Sees in Dortmund-Hörde; 12.02.2015

Das heutige Naherholungsgelände mit künstlichem See und den wohl höchsten Grundstückspreisen in Dortmund war bis vor wenigen Jahrzehnten noch das Areal eines gigantischen Stahlwerks! In meinem (NRW-)Schulatlas war die Umgebung der dortigen früheren Stahlhütte das Beispiel für einen fast schon lebensfeindlich von industriellen Immissionen belasteten Stadtteil … Heute gibt es hier einen Zustrom von Neubauwilligen in riesigem Ausmaß.

Vom (künstlichen) Aussichtshügel am Ostende des Sees haben wir einen Ausblick über das gesamte Gelände und Teile der Skyline von Do-Hörde und Dortmunds City; außerdem sehen wir in Richtung der Sonne den Dunst, den es trotz eigentlich blauen Himmels gab, der aber mehr jahreszeittypisch ist und nichts mehr mit den früheren „Stahlfeuern“  zu tun hat:

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Foto 5: Phoenix-See von Osten mit Neubaugebiet und Teilen von Dortmund-Hörde und Dortmund-City, u. a. Fernsehturm; 12.02.15

 

Am Karnevalswochenende gibt es in NRW immer gegenläufige „Trecks“: Karnevalsfans strömen in die Hochburgen am Rhein, Karnevalsflüchtlinge zieht/treibt es von dort weg, u. a. ins Hochsauerland im Südosten Westfalens (und NRW’s), um ruhige Winteridylle wie hier – im Bild allerdings von vor 9 Jahren – vorzufinden:

Siedlinghausen

Foto 6: hoch über dem Winterberger Ortsteil Siedlinghausen, Hochsauerland; 12.02.2006